Rasp.Pie - Plex Media Server - USB Hub - ext. USB HDD

Hallo!

Hier auf MyDealz ist der Raspberry Pie ja unglaublich beliebt. Dahar dachte ich, vielliecht kann mich hier jemand auflklären:

Ich hätte gerne ein NAS mit Platz für ca. 4 Festplatten. Das ist mir allerdings zu teuer. Besonders darum, weil ich gerne das Plex Media Server darauf laufen hätte.
Mir kam daher die Idee, einfach einen Raspberry Pie (oder Banana Pie? Oder ...?) zu nehmen, dort den Plex Media Server zu installieren und erst mal direkt eine ext. Festplatte mit meinen TV Aufnahmen anzuschließen.
Wenn die erste Platte voll ist, kann ich entweder weitere Platten direkt am Rasp. anschließen oder aber mit Hilfe eines USB Hubs weitere Festplatten anbinden. Außerdem sollte ich per Netzwerk noch auf weitere NAS Laufwerke zugreifen können... soweit die Therorie.

Grundsätzlich geht es mir einfach darum, dass ich nicht immer meinen PB laufen haben möchte, wenn ich an Smartphone, Tablet oder TB einen Film ansehen will - und der Raspberry inkl. Festplatte dürfte außerdem weit weniger Strom benötigen als ein Leistungsstarkes NAS.

Was meint ihr, geht das? Ist das überhaupt praktikabel? Geht es noch günstiger?
Schaut man per Smartphone und Tablet, müssten die Daten nichtmal umgewandelt werden. Beim (noch nicht vorhandenen) TV weiß ich nicht, ob eine Formatumwandlung nötig wäre bzw. der Raspberry genug Leistung hierzu hätte. Alternativ könnte man ja auch einen Android Stick/Chromecast an den TV anschließen, der das Video abspielt und auf dem TV anzeigt.

13 Kommentare

Beim Raspberry Pi (egal ob B oder B+) hast du alle USB Geräte und auch den NetzwerkController per USBHub am Prozessor angebunden.
Das ist eine USB 2.0 Anbindung, sprich maximal 480 MBit/s. Sind also 60 MiB/s.
Die 60 MiB/s teilen sich also alle USB Platten und der Network Stack.
Kurz: langsame Übertragungsraten

Dazu dann noch transkodierung per plex - wahrscheinlich unmöglich.

Hast du dir mal einen N54L angeschaut? Gab's hier auch schon öfters. Der übernimmt bei mir die NAS und Plex Sache

fabi280

Beim Raspberry Pi (egal ob B oder B+) hast du[...]


Erst mal danke für Antwort!

Das heißt also: 30MiB/s für von der Platte lesen und 30MiB/s um es ins Netzeinzuspeißen.
Das klingt doch aber gar nicht schlecht!? Reicht doch locker für FullHD in bester Qualität - und so gut sind die Aufnahmen von meinem PVR Receiver lange nicht. 720×576 ist das größte was ich an Aufnahmen habe. Außerdem soll das ganze nur ein Anzeigegerät bedienen.
Wie gesagt, transkodiert muss da glaube nichts werden...

Ja, kenn ich... aber diese Preisklasse ist weit entfernt von dem was ich für das Gerät zwischen Festplatten und Router/Switch ausgeben möchte.

Gibt es keine günstige Lösung für das was ich möchte?

Bedenke, dass das Nettoübertragungsraten sind. Der Pi hat ja auch nur 100MBit LAN was zu maximal 12,5 MiB/s führt. Der interne USB auf LAN wird wahrscheinlich auch nochmal einen gewissen overhead haben.
Mit dem Pi hatte ich damals Übertragungsraten von maximal 8MiB/s glaube ich.

Sorry, dass ich aktuell nur mit ungefähren Werten komme, würde es normalerweise ausprobieren wenn ich Zuhause wäre, schreib momentan alles nur von Handy...

tue dir selber den gefallen und nimm ein microserver wie HP N54 oder Vorgänger die solltest du unter 150€ bekommen. da hast du Gbit LAN und kannst wirklich bis zu 100MB/s über tragen usw.

fabi280

Mit dem Pi hatte ich damals Übertragungsraten von maximal 8MiB/s glaube ich. ...würde es normalerweise ausprobieren wenn ich Zuhause wäre, schreib momentan alles nur von Handy...


Ok, es ist also weit entfernt von einer guten Lösung, aber rechnerisch komme ich damit doch immer noch für meine Zwecke hin?

Bei mir ist es einfach so, dass schon wieder mal mein Speicher voll läuft und ich auch keine Lust habe, immer externe Festplatten an und abzustöpseln. Darum überlege ich gerade mir in den nächsten Tagen eine externe 4TB Platte zu kaufen. Auf die passt dann erst mal alles drauf, und ich muss mir erst mal keine Gedanken mehr machen. Aber, irgendwann sind die kleineren Platten in meinem Rechner auch wieder voll... daher die Überlegung.
Aktuell nutze ich 1 große Partition auf meinem Rechner und 2 alte, externe Platten nur dafür.
Die Sache wäre einfach, wenn es gute USB Server gäbe. Die könnte man einfach an den Router oder einen Switch hägen und gut. Da es die nicht gibt, dachte ich an den Pie :-/

Du musst zu Hause nicht extra den Aufwand treiben zu testen, ob die Übtragung von Filmen in der mir aufliegenden Auflösung vorliegen... das passt schon so ;-)

j4n90

tue dir selber den gefallen und nimm ein microserver wie HP N54 oder Vorgänger die solltest du unter 150€ bekommen. da hast du Gbit LAN und kannst wirklich bis zu 100MB/s über tragen usw.


Aber 150€? Geht man von den 50€ aus an die ich dachte, ist das echt verdammt viel Holz...

j4n90

tue dir selber den gefallen und nimm ein microserver wie HP N54 oder Vorgänger die solltest du unter 150€ bekommen. da hast du Gbit LAN und kannst wirklich bis zu 100MB/s über tragen usw.



Es wird zwar nicht bei 150€ bleiben, da du mal mindestens noch ne OS Platte dazu rechnen solltest, aber trotzdem - spar nicht am falschen Ende.

Ich hatte das mit dem Pi bereits durchgemacht. Die 8 MiB/s sind auch erst nach Optimierungen rausgesprungen, dazu gehört z.B. NTFS auf der Platte mit EXT3 oder 4 auszutauschen, was das direkte Befüllen unter Windows sehr unbequem macht.
Wenn du einen Pi jetzt so zur Verfügung hättest würde ich dir sagen, dass du es einfach selbst probieren soltest. Ich hatte das auch so gemacht, hab immernoch 2 von 3 Pi's im 24/7 Betrieb laufen (3. benutze ich eigentlich nur zum Testen).
Als ich dann eher in die Richtung NAS wollte hab ich mir dann erstmal einen Pogoplug für glaub damals 20€ zugelegt. Das war dann aber so ne Sache mit Linux dort drauf, aber auch schonmal etwas schneller. Trotzdem nicht genug Leistung & Geschwindigkeit.

Dann hab ich es mir länger überlegt, ob ich mir eine 2 Bay NAS kaufen sollte, dann kam das mit Transcodieren dazu (Plex liebt es für den Chromecast zu transkodieren), dazu müsste man gleich eine höherpreisige NAS á la Synology kaufen - der N54L war da halt eine Super alternative zu, da 4 Bay und mehr Leistung und eine gescheite Prozessorarchitektur die genug Betriebssysteme und auch Programme unterstützt.

Bei nem 6 GB Film (wird so ein 1080p Streifen bestimmt haben) brauchst du so lange um ihn zu übertragen:
9min 32sek bei 10 MiB/s (geschönter Wert für den Raspi)
7min 38sek bei 12,5 MiB/s (maximalster Wert für 100MBit/s Ethernet)
1min 35sek bei 60 MiB/s (maximalster Wert für USB 2.0)
46sek bei 125 MiB/s (maximalster Wert für Gigabit Ethernet)
9sek bei 625 MiB/s (maximalster Wert für USB 3.0 - bedenke, dass die meisten Festplatten bei so 160MiB/s ihr Maximum haben)

fabi280


Ne, ich hab keinen Pi hier, sonst hätt ichs schon mal getestet ;-). Das wäre bisher auch die einzige Anwendung gewesen, für die ich über eine Anschaffung nachgedacht habt. Wie gesagt, bin ich auch nicht auf den Pi festgefahren - andere Mini Computer wären ebenfalls ok. Aber ich denke da gibts wohl nichts... Außer evtl. 50€ für nen veralteten USB 2.0 Server den ich ans Netz anschließen kann.

Stimmt, zum Server kämen die Platten noch dazu. Man könnte - vom finanziellen Aspekt - sagen, einfach ne externe Platte kaufen, warten bis in nem 6-12 Monaten die anderen wieder voll sind, und dann nochmal drüber nachdenken. Denn klar ist mir natürlich schon, dass so ein Server schon die eleganteste Lösung ist. Ich will halt am liebsten gar nichts dafür ausgeben, nur damit ich mir das umstöpseln meiner externen Platten sparen kann... da fällt es mir schwer, mir selbst gegenüber 300€ zu rechtfertigen.

Was du mir mit den Datenraten sagen willst, ist mir nicht ganz klar... sorry. Wie ich schon sagte, meine Auflösung ist eh geringer und ein Film hat um die 4GB... eher 3-3,5.

Naja ich meinte die Datenmengen steigen von Jahr zu Jahr an und dann vermute ich auch mal, dass du nicht nur immer einen Film kopierst sondern mehrere. Die Geschwindigkeiten sollten dir einfach nur zeigen wie schnell du theoretisch maximal übertragen könntest.

Ich beziehe mich halt immer auf den Pi da ich damit auch Erfahrungen habe, bei den Alternativen wie cubie*, banana pie oder sonstigen hab ich keine Erfahrungen dazu

fabi280

...sollten dir einfach nur zeigen wie schnell du theoretisch maximal übertragen könntest. Ich beziehe mich halt immer auf den Pi da ich damit auch Erfahrungen habe, bei den Alternativen wie cubie*, banana pie oder sonstigen hab ich keine Erfahrungen dazu


Ach so, klar. Damit hast du natürlich recht.

Ok. Ich denke ich mache es wie angedeutet, erst mal eine (dritte) externe Platte kaufen und dann seh ich weiter. Vielen Dank für die Informationen und deine Hilfe!

Ich habe selber mit alten PCs rumgebastelt, ältere günstige raid 5 (8-port) Karten, PogoPlug usw.
um eine möglichst günstige Variante zu erhalten. Im Endeffekt alles Zeitverschwendung. Lieber gleich 8h mehr abeiten und ein Microserver kaufen als etliche Stunden rum zu basteln. Da hat man Effektiv mehr von und schont seine Nerven ;-)
Bei meinem HP N40L war damals eine OS HDD (250GB) schon bei. Ich habe bei meinem nichts dazu kaufen müssen. Einfach alle Platten rein und fertig. Denk bitte an eine Spiegelung. SPARE dort BLOß nicht.... Wenn die Urlaubsfotos weg sind oder sonstige angesammelten Daten dann kann dir keiner mehr Helfen!!!

j4n90


Ich bräuchte den Server und eine 4TB Platte - 300€ netto hab ich nicht in 8h verdient. Wenn ich dann noch spiegeln würde und eine zweite Platte bräuchte, dann 450€? Sowieso nicht. Es kommen nur TV Aufnahmen darauf, wenn die halt futsch sind, hatte ich Pech. Aber bisher: Toi Toi Toi.

Wie gesagt, ich kauf mir jetzt erst mal ne externe Platte, und seh nächstes Jahr weiter... vielleicht wird es dann ja der Server von HP.

Habe auch einen Pi mit zwei USB Platten im Betrieb. Wie schon im Thread erwähnt, ist das ganze mit NTFS nicht zu gebrauchen. Mit ext4 über smb komme ich auf 7MB/s- über nfs wäre es vielleicht noch minimal schneller.

Bei mir kommt es auch manchmal zum Ausfall der Verbindung zwischen Festplatte und Pi, wenn Platte lange im Standby, wobei nur Strom von der Festplatte ziehen hilft. Kann aber sein, dass das nur an meinem usb->sata chip liegt.

Ich bin mittlerweile am überlegen, das ganze gegen ein Baytrail oder Kabini System auszutauschen. Dann direkt über SATA mit GBit-Anbindung mit einem vielfachen an Geschwindigtkeit und noch akzeptablen Stromkosten.

MrKermit

Ich bin mittlerweile am überlegen, das ganze gegen ein Baytrail oder Kabini System auszutauschen.


Danke für deinen Beitrag. Du kannst dich hier ja mal zurückmelden, wenn du dich entschieden hast.

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