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Recht an Hund im Video - brauche juristischen Rat!

Gibt es hier vielleicht einen Juristen unter uns?

Folgendes Problem - es existiert ein Video auf Youtube, in dem mein Hund zu sehen ist. Ich möchte das nicht, bat den Ersteller daraufhin es zu löschen, aber dieser ist der Meinung, es sei egal wem der Hund gehört, ich könne nichts dagegen tun.

Ich bin der Meinung, da dies mein Hund ist, habe auch ich zu entscheiden, ob mein Hund dort zu sehen ist oder nicht. Wer hat Recht?

Danke für Eure Hilfe!

Beliebteste Kommentare

Ich würde den Hund entscheiden lassen.

Ezekiel

Not sure if just trolling :|Um was geht es in dem Video?



is bestimmt nen Porno.

Zeig uns den Link und jeder der Lust und ein ACC hat - kann ja das Video melden bei Youtube - da gibt es doch bestimmt ein Button "Video melden".
Nutze die geballte Kraft von Mydealz und wir werden ja sehen, wie Youtube darauf reagiert.

Ich würde mir sogar ein ACC anlegen.

i-know-that-feel-bro-troll-kick-me-sign-

24 Kommentare

Not sure if just trolling

Um was geht es in dem Video?

Ich nehme es mal ernst.

Tiere sind juristisch gesehen Dinge und haben keine Persönlichkeitsrechte, also auch kein Recht am Bild

Kommt ja auch darauf an, wie, wo... der Film entstanden ist.
So aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass es keine Möglichkeit gibt. Ein Tier gilt ja dem BGB ja erstmal grundsätzlich als Sache...

Falsch, Tiere sind keine Sachen und gelten genausowenig als Sachen, sie werden in diesem Fall afaik eben so behandelt wie Sachen (§ 90a)

snoozy

Ich nehme es mal ernst.Tiere sind juristisch gesehen Dinge und haben keine Persönlichkeitsrechte, also auch kein Recht am Bild


i-know-that-feel-bro-troll-kick-me-sign-

Offtopic: x ist juristisch gesehen eine Sache = x wird wie eine Sache behandelt

Oder nicht?

Les am besten einfach mal den 90a durch es wird nur insofern wie eine Sache behandelt, so lange es keine anderen spezielleren Regelungen gibt

snoozy

Offtopic: x ist juristisch gesehen eine Sache = x wird wie eine Sache behandeltOder nicht?

Ich würde den Hund entscheiden lassen.

liqht

Les am besten einfach mal den 90a durch



Ja, wer erinnert sich nicht an die Gesangsduelle zwischen den Les Humphries und den Les am besten *schwelg*

Ezekiel

Not sure if just trolling :|Um was geht es in dem Video?



is bestimmt nen Porno.

Ezekiel

Not sure if just trolling :|Um was geht es in dem Video?



X) Jetzt musste ich mich im Büro tatsächlich zusammenreißen, nicht zu lachen

COLD, kein Link zum Video

juristisch gesehen hast du keine möglichkeit, sorry, du könntest es noch über den vimeo support versuchen VIELLEICHT machen sie das aus kulanz gründen dann.

Zeig uns den Link und jeder der Lust und ein ACC hat - kann ja das Video melden bei Youtube - da gibt es doch bestimmt ein Button "Video melden".
Nutze die geballte Kraft von Mydealz und wir werden ja sehen, wie Youtube darauf reagiert.

Ich würde mir sogar ein ACC anlegen.

Das Video will hier keiner sehen, ist nur ein schlecht gemachtes Musikvideo und das Melden würde nichts bringen, aber danke!

Google sagt doch alles
rechtambild.de/201…es/

de.wikipedia.org/wik…che

Da Tiere rechtlich wie Dinge behandelt werden (vgl. § 90a BGB), besitzen sie kein Persönlichkeitsrecht und ihre Bilder dürfen ohne Zustimmung der Tierbesitzer veröffentlicht werden.

Die Anfertigung von Fotografien fremder Gegenstände und deren nichtgewerbliche Veröffentlichung wird als grundsätzlich zulässig angesehen (vgl. OLG Köln, Urteil vom 25. Februar 2003, 15 U 138/02; Prinz – Peters, Medienrecht, Rdnr. 886 bis 889; ferner Soehring, Presserecht, 3. Aufl., Rdnr. 21.31 ff., 21.31). Dies gilt somit zunächst auch für Tierfotos.
Die aktuelle Rechtsprechung geht weiter davon aus, dass es prinzipiell kein Recht am Bild der eigenen Sache gibt, dass also auch die gewerbliche Verwertung der Bilder zulässig ist. Grundlage hierfür ist die „Friesenhaus-Entscheidung“ des BGH (GRUR 1990, 390). Der Leitlinie des BGH folgend, entschied am 18.02.2010 das OLG Brandenburg in diesem Sinne in drei Urteilen (5 U 12/09, 5 U 3/09 und 5 U 14/09) – allerdings sind diese aufgrund der Revisionszulassung zum BGH noch nicht endgültig rechtskräftig.
Allein das Eigentum an einer Sache gibt somit noch kein Recht, eine Ablichtung und eine spätere Verwertung der Fotos zu verbieten. Das OLG Köln (aaO.) begründet dies damit, dass

[...]im Grunde nahezu jede Anfertigung von Fotografien unmöglich [wäre]. Denn irgendetwas in fremdem Eigentum wird sich auf fast jedem Bild finden.

Auch das OLG Brandenburg argumentiert ähnlich und führt in seiner Pressemitteilung aus:

Anderenfalls wäre risikofreies Fotografieren und Filmen nur noch in den eigenen vier Wänden und auf hoher See möglich. Wer nicht wolle, dass sein Eigentum fotografiert werde, könne den Zugang dazu verbieten und Vorkehrungen dagegen treffen, dass es gesehen werde.

Diese Entscheidungen sind aufgrund der Nähe zur Praxis vor allem von Fotografen zu begrüßen. Grundsätzlich bedarf es daher keiner Zustimmung des Eigentümers. “Herrenlose” Tiere, also Tiere die keinen Eigentümer haben, dürfen demnach erst recht fotografiert werden.

Mein Hund hat im Video von "Who Let the Dogs Out" mitgespielt und ist jetzt Millionär.

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