Rechtsschutzversicherung für Verwaltungsrecht

55 Kommentare
eingestellt am 8. Mär 2016
Ich suche eine günstige Rechtsschutzversicherung, die auch bei verwaltungsrechtlichen Streitigkeiten zahlt. Leider bietet der Versicherer unsere Familien-RS keinen Schutz für das Verwaltungsrecht an.

Wichtig ist, dass das Paket hochschulrechtliche Streitigkeiten, also Anfechtung von Klausuren, beinhaltet und die Karenzzeit bei max. 6 Monaten liegt. Leider gibt es bei uns einige Prüfer, die nach Lust und Laune korrigieren, sodass ich für den Fall der Fälle vorbereitet sein möchte.
Gerne darf die RS eine SB von 150€ haben.

Hat jemand einen Tipp für mich?

  1. Diverses
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  1. Diverses
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Ist noch nicht mal fertig mit Jura und fängt jetzt schon an rumzukacken!?

Aus dir wird mal ein ganz Großer!

Mein Gott, wie lächerlich.

Liebe MyDealz-Community (sofern Ihr tatsächlich tapfer bis hierhin durchgehalten habt) - ich möchte mich an dieser Stelle einmal ganz herzlich für den Threadersteller entschuldigen, der leider eine Menge negativer Vorurteile (überhebliches ******, Besserwisserei, Geprahle, falsche Selbstwahrnehmung, Weinerlichkeit, mangelndes Allgemeinwissen...) gegen Juristen zu bestätigen scheint.

Ich kann euch versichern, es gibt auch sehr viele freundliche, hilfsbereite und auf dem Boden gebliebene Juristen und ich hoffe, ihr schließt hier nicht von einem auf alle. Wir können uns - so wie ihr vermutlich - die [zukünftigen] Kollegen eben leider auch nicht aussuchen. Und wie man in den bisherigen Beiträgen sieht, sind es nicht zuletzt andere Juristen, die hier ein großes Problem mit der Art des Dealerstellers haben. Bitte im Hinterkopf behalten!

Lern doch einfach bevor Du die Zeit hier in Rechtfertigung investierst.

55 Kommentare

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Mein Gott, wie lächerlich.

PeterPan556

Mein Gott, wie lächerlich.


Noch nie Recht gehabt und es nicht bekommen?

PeterPan556

Mein Gott, wie lächerlich.


Die quote der pseudoklagen ist halt sehr hoch...

PeterPan556

Mein Gott, wie lächerlich.



Bisher nicht.

Und die Noten meiner Uni Klausuren habe ich genommen, wie sie gekommen sind. Im Zweifelsfall habe ich zu wenig gelernt und zu viel gefeiert.

Aber an schlechten Noten sind halt immer die Prüfer (oder Lehrer) Schuld...

Verfasser

PeterPan556

Mein Gott, wie lächerlich.



Nimm es nicht persönlich, aber lächerlich ist lediglich dein Beitrag. Ich schreibe demnächst mein 1. Juristisches Staatsexamen und von diesen 6 Klausuren hängt meine gesamte Zukunft ab. Jeder Punkt zählt. Es ist kein Geheimnis, dass die Prüfer manchmal falsch korrigieren. Ich hatte sogar mal eine Klausur in der Hand gehabt, da hat ein Prüfer bei 4x15 Punkten als Ergebnis 40 Punkte errechnet. Mag sein, dass es in Studienfächern wie Philosophie, Theologie, Germanistik oder Geschichte anders ist...
Da ich einige Anwälte kenne, die darauf spezialisiert sind, weiß ich auch, dass die Erfolgschancen oftmals gut sind. Leider kostet der Spaß pro Klausur bis zu 500€, natürlich nur in der ersten Instanz.




Auch wenn es jetzt etwas seltsam klingt, aber nicht die Haftpflicht sondern die Rechtschutz scheint in vielen Fällen die wichtigste Versicherung zu sein.

Du willst Klausurenbewertungen des 1.Staatsexamen anfechten? Das dauert, das ist ja nicht so eine einfache Hochschulzulassungsklage. Was machste in der Zwischenzeit? Wenn es der letzte Versuch ist, ok. Auch bei Philosophie hängt viel von der Note oder Beziehungen ab.

PeterPan556

Mein Gott, wie lächerlich.



Schwer nachzuvollziehen, ganz ehrlich. Für 4x15=40 brauche ich keinen Anwalt oder Gericht, sondern nette 2min in der Sprechstunde. Aber ch war mit meinem Prof. auch per Du.

Und ansonsten wird es bei Dir wohl wenig um richtig/falsch gehen, sondern der Prüfer im Zweifelsfall eine Menge Interpretationsspielraum haben. Ich kann mir kaum vorstellen, wie ein Gericht da reingrätschen soll/kann.

Naja, mir letztendlich egal. Aber nachher nicht ärgern, wenn die anderen Prüfer Dir erst recht (rechtssicher) einen reinwürgen, weil Du mit Gericht und Anealt gekommen bist.


Ist noch nicht mal fertig mit Jura und fängt jetzt schon an rumzukacken!?

Aus dir wird mal ein ganz Großer!

Michael777

Ich schreibe demnächst mein 1. Juristisches Staatsexamen und von diesen 6 Klausuren hängt meine gesamte Zukunft ab. Jeder Punkt zählt. Es ist kein Geheimnis, dass die Prüfer manchmal falsch korrigieren. [...] Mag sein, dass es in Studienfächern wie Philosophie, Theologie, Germanistik oder Geschichte anders ist...


Ein Unterschied zwischen den Fächern und Jura.

Hättest du was richtiges studiert, wüsstest du, dass ein eventuelles Versagen an dir liegt.
Übrigens, wenn du meinst, dass deine Zukunft davon ab hängt, nimm es als Chance. Erfolgreiche Juristen brechen so früh wie möglich einen juristischen Streit vom Zaun.

Verfasser



Von wollen will keine Rede sein. Ich sehe das als letzten Ausweg an. Da ich gerne auf alles vorbereitet sein möchte, will ich daher eine RS abschließen. Da der Anwalt die Klausur genau analysieren muss und ein umfassendes Gutachten schreibt, kostet das dementsprechend sehr viel. 3000€ könnte ich zwar zahlen, aber wozu, wenn ich eine RS abschließen kann?

QNO

Du willst Klausurenbewertungen des 1.Staatsexamen anfechten? Das dauert, das ist ja nicht so eine einfache Hochschulzulassungsklage. Was machste in der Zwischenzeit? Wenn es der letzte Versuch ist, ok. Auch bei Philosophie hängt viel von der Note oder Beziehungen ab.



Was ist daran schwer nachzuvollziehen? Wenn du keine Ahnung davon hast, dann lass es doch. Wenn ich sage, dass man dafür einen braucht, dann ist es nun mal so.
"Nette 2 min" können womöglich an einer Dorf-Uni mit 10 Studenten helfen, nicht aber bei einem Justizprüfungsamt, das dem OLG zugehörig ist. Da die Klausuren ohnehin nicht von den Professoren korrigiert werden, sondern von Richtern und (Staats-)Anwälten, deren Identität uns unbekannt ist, kann es also kein Gespräch geben, unabhängig davon ob man per "du" mit dem Prof ist. Bei einem Studiengang mit 600 Leuten kann man schlecht mit jedem Prof per "du" sein. Wie gesagt, in Fächern wie Philosophie an einer Dorf-Uni kann es natürlich anders sein...

Im Prinzip verdeutlicht dein Beitrag, dass du überhaupt nichts weißt.Wenn du keine Ahnung hast wie juristische Klausuren bewertet werden, dann hör am besten auf hier zu schreiben. Ob ich klage oder nicht, können die Prüfer nicht wissen, da die Klausuren nur mit einer Prüfungsnummer gekennzeichnet sind. Einen Interpretationsspielraum gibt es, aber auch dieser ist begrenzt.
Im Übrigen läuft es in vielen Fällen auf einen Vergleich hinaus, aber auch der ist sehr teuer.

Verfasser



Herrje, noch einer, der keine Ahnung hat, der aber aus Langeweile unbedingt mitreden möchte. Nochmal: Bei uns läuft das Geschäft etwas anders!

DaisyD

Ist noch nicht mal fertig mit Jura und fängt jetzt schon an rumzukacken!? Aus dir wird mal ein ganz Großer!

Michael777

Ich schreibe demnächst mein 1. Juristisches Staatsexamen und von diesen 6 Klausuren hängt meine gesamte Zukunft ab. Jeder Punkt zählt. Es ist kein Geheimnis, dass die Prüfer manchmal falsch korrigieren. [...] Mag sein, dass es in Studienfächern wie Philosophie, Theologie, Germanistik oder Geschichte anders ist...



Wenn Jura nichts "richtiges" ist, was dann? Ist ja nur eines der angesehensten und schwierigsten Fächer...
Was für eine "Chance", wovon zur Hölle redest du da? Es geht darum, dass die Noten bei uns besonders wichtig sind. Erreichst du 9 Punkte, stehen dir alle Türen offen. Hast du 8,9 Punkte, stehen dir eben nicht alle Türen offen. 0,1 Punkte können die gesamte Zukunft entscheiden. Da kann es sich durchaus lohnen diese 0,1 Punkte vor Gericht zu erstreiten.

Und jetzt hört auf hier zu spammen. Jeder weitere Beitrag, der nichts mit dem Thema zu tun hat, wird alarmiert.

Die wirklich teuren Kosten einer Prufungsanfechtung (viele Anwälte arbeiten in dem Bereich nur gegen Honorravereinbarung), also insbesondere das angesprochene Gutachten und häufig auch die aussergerichtlichen Kosten werden von der RSV nicht abgedeckt. Ich würde mir das wirklich nochmal sehr gut überlegen, ob es sich wirklich lohnt ne RSV dafür abzuschliessen, insbesondere wenn noch ein Verbesserungsversuch möglich ist.

Wirklich kriegsentscheidend ist das 1. Examen bei der Jobsuche selten, das 2. ist wichtiger und insbesondere die Schwerpunktsetzung und ggf. die sonstige Kriegsbemalung kann ein schlechteres Examen oft kompensieren. Die Fälle in denen nach dem Examen noch dir Note durchbeine Anfechtung nach oben geschoben wurde, sind meines Wissens auch sehr selten. Häufig lohnt sich die Anfechtung nur bei (endgültigem) Durchfallen.

VG
Adaman (der seine 2 juristischen Staatsexamen zum Glück bereits in der Taschr hat)

Michael777

Wenn Jura nichts "richtiges" ist, was dann? Ist ja nur eines der angesehensten und schwierigsten Fächer...


Dass es nichts "richtiges" ist, sagst du nur. Vom Anspruch liegt es halt bei den anderen genannten Fächern. Und wenn du dir das "schwierigste" wirklich einreden musst, nur zu. Warum sollen wir nur ein bisschen lachen, wenn wir uns auch kugeln können?
Kleiner, die fähigen Juristen können den Anspruch ihres Studiums sehr gut einschätzen. Das gilt übrigens auch für Ärzte.


Michael777

Und jetzt hört auf hier zu spammen. Jeder weitere Beitrag, der nichts mit dem Thema zu tun hat, wird alarmiert.


Na gut, du hast offensichtlich deine Beschränkungen erkannt und das passende Fach gewählt. Fast wäre es auch noch das schwierigste und angesehenste geworden. Aber ich sehe ein, dass eine Konfrontation mit Tatsachen billig ist.

Scheinbar bist du ein intelligentes Kerlchen, aus dem vielleicht doch noch mal was werden kann.

Michael777

Erreichst du 9 Punkte, stehen dir alle Türen offen. Hast du 8,9 Punkte, stehen dir eben nicht alle Türen offen. 0,1 Punkte können die gesamte Zukunft entscheiden. Da kann es sich durchaus lohnen diese 0,1 Punkte vor Gericht zu erstreiten.


Was für ein Unsinn - nicht einfach glauben, was einem da von den Erwachsenen immer so erzählt wird. X) Warte erstmal das zweite Staatsexamen ab, dann relativiert sich das Ganze. Und schlag dir den Unsinn mit der RSV für die Anfechtung aus dem Kopf, das kostet dich Zeit und bringt dir bei späteren Bewerbungsgesprächen keine Sympathien ein.

Übrigens werden Klausuren des 1. StE sehr wohl von "den Professoren" korrigiert.

Diesen Beitrag hier kannst du auch gerne melden, aber wer seine gesamten Lebensprobleme über die Diverses-Sektion eines Schnäppchenforums zu lösen versucht sollte vielleicht nicht ganz so bissig auf Off-Kommentare reagieren

Verfasser

Adaman

Die wirklich teuren Kosten einer Prufungsanfechtung (viele Anwälte arbeiten in dem Bereich nur gegen Honorravereinbarung), also insbesondere das angesprochene Gutachten und häufig auch die aussergerichtlichen Kosten werden von der RSV nicht abgedeckt. Ich würde mir das wirklich nochmal sehr gut überlegen, ob es sich wirklich lohnt ne RSV dafür abzuschliessen, insbesondere wenn noch ein Verbesserungsversuch möglich ist. Wirklich kriegsentscheidend ist das 1. Examen bei der Jobsuche selten, das 2. ist wichtiger und insbesondere die Schwerpunktsetzung und ggf. die sonstige Kriegsbemalung kann ein schlechteres Examen oft kompensieren. Die Fälle in denen nach dem Examen noch dir Note durchbeine Anfechtung nach oben geschoben wurde, sind meines Wissens auch sehr selten. Häufig lohnt sich die Anfechtung nur bei (endgültigem) Durchfallen. VG Adaman (der seine 2 juristischen Staatsexamen zum Glück bereits in der Taschr hat)



Wie gesagt, ich kenne eine Anwaltskanzlei, die darauf spezialisiert ist und größtenteils nach dem RVG abrechnet. Daher kenne ich auch einige Fälle. Bei 10€/Monat in einem 12-Monats Vertrag lohnt es sich definitiv, insbesondere wenn es zum Verfahren kommt..
Kriegsentscheidend ist es womöglich nicht, allerdings habe ich mit einigen Recruitern der GKen gesprochen und alle wollen zwei mal ein VB...
Den Freischuss werde ich zwar wahrnehmen, allerdings wäre es mir lieber direkt beim ersten Versuch ordentlich abzuschneiden.

Witzigerweise, hat

PeterPan556


als auch

Michael777



mit vielen Dingen Unrecht.
Bei offensichtlichen Fehlern braucht man natürlich keinen Anwalt. Ebenfalls ist aber der Beurteilungsspielraum bei den Prüfern sehr groß in Jura und verwaltungsgerichtliche Klagen gibt es in dem Bereich zuhauf.

Muss da Adaman zustimmen. Michael777 hat wohl das System nicht ganz begriffen hat. Was auf der einen Seite schade ist, aber auf der anderen Seite wird man noch beim 1 Staatsexamen nicht mit dem anwaltlichen Vergütungsrecht konfrontiert.
Alle Spezialisten auf dem Gebiet machen mit dir eine individuelle Vergütungsvereinbarung. Wie du schon sagst, kostet dann die Kontrolle einer Klausur sehr viel. Um die 250€ ist normal. Meistens noch ohne Widerspruchsbegründung.
Die Rechtsschutz deckt nur ein verwaltungsgerichtliches Verfahren (ggf. Widerspruchsverfahren) ab und das auch nur für den Regelsatz. Wenn für das Verfahren der Anwalt wieder nur über eine Vergütungsvereinbarung bezahlt werden will, kommt der Rechtschutz nicht für die Differenz auf.

Das was du vielleicht sparst durch eine Versicherung, wird eh durch deine Beiträge fast aufgefressen.
Da auch die Anfechtungssachen nur bei 1-2 fehlenden Punkten, um zur Mündlichen geladen zu werden, erfolgsversprechend sein können, würde ich dir raten, eher keine Versicherung abzuschließen.
Für den Fall, dass du bestehst, aber meinst in 1 oder 2 Klausuren hätten die Prüfer etwas mehr Punkte geben sollen/müssen, würde ich das dann auf eigene Faust machen.

lg (jemand, der sein 2 juristisches Staatsexamen leider noch vor sich hat)

Achja: Im 1 Staatsexamen werden die Klausuren eher von Profs kontrolliert. Im zweiten von Richtern und Anwälten.

Verfasser

Michael777

Erreichst du 9 Punkte, stehen dir alle Türen offen. Hast du 8,9 Punkte, stehen dir eben nicht alle Türen offen. 0,1 Punkte können die gesamte Zukunft entscheiden. Da kann es sich durchaus lohnen diese 0,1 Punkte vor Gericht zu erstreiten.

PeterPan556

Michael777



Kurz gesagt: Sympathien interessieren mich 0, wenn es darum geht die eigenen Ziele zu erreichen.
Durchaus korrigieren einige Profs die Klausuren, die überwiegende Mehrheit sind aber Praktiker.
Meine gesamten Probleme löse ich gewiss nicht über das "Diverses"-Forum. In der Regel betrifft dies nur technische bzw finanzielle (günstigster Vertrag, günstigstes Produkt, Payback etc) Themen. Da habe ich hier schon deutlich schlimmere Threads lesen dürfen.

nygidda

Witzigerweise, hat als auch mit vielen Dingen Unrecht. Bei offensichtlichen Fehlern braucht man natürlich keinen Anwalt. Ebenfalls ist aber der Beurteilungsspielraum bei den Prüfern sehr groß in Jura und verwaltungsgerichtliche Klagen gibt es in dem Bereich zuhauf. Muss da Adaman zustimmen. Michael777 hat wohl das System nicht ganz begriffen hat. Was auf der einen Seite schade ist, aber auf der anderen Seite wird man noch beim 1 Staatsexamen nicht mit dem anwaltlichen Vergütungsrecht konfrontiert. Alle Spezialisten auf dem Gebiet machen mit dir eine individuelle Vergütungsvereinbarung. Wie du schon sagst, kostet dann die Kontrolle einer Klausur sehr viel. Um die 250€ ist normal. Meistens noch ohne Widerspruchsbegründung. Die Rechtsschutz deckt nur ein verwaltungsgerichtliches Verfahren (ggf. Widerspruchsverfahren) ab und das auch nur für den Regelsatz. Wenn für das Verfahren der Anwalt wieder nur über eine Vergütungsvereinbarung bezahlt werden will, kommt der Rechtschutz nicht für die Differenz auf. Das was du vielleicht sparst durch eine Versicherung, wird eh durch deine Beiträge fast aufgefressen. Da auch die Anfechtungssachen nur bei 1-2 fehlenden Punkten, um zur Mündlichen geladen zu werden, erfolgsversprechend sein können, würde ich dir raten, eher keine Versicherung abzuschließen. Für den Fall, dass du bestehst, aber meinst in 1 oder 2 Klausuren hätten die Prüfer etwas mehr Punkte geben sollen/müssen, würde ich das dann auf eigene Faust machen. lg (jemand, der sein 2 juristisches Staatsexamen leider noch vor sich hat) Achja: Im 1 Staatsexamen werden die Klausuren eher von Profs kontrolliert. Im zweiten von Richtern und Anwälten.



Begriffen schon. Sollte es aber zu einem Verfahren kommen, dann bin ich voll abgesichert. 120€ + ggf. 150€ SB lohnen sich da definitiv. Dass ich die Differenz zwischen den Kosten nach dem RVG und einer MÖGLICHEN Honorarvereinbarung selbst bezahlen muss, ist mir bekannt.

Zur den Korrekturen: Bei uns korrigieren bereits im 1. Examen überwiegend Praktiker. Im Übrigen geht es mir hauptsächlich um eine BESSERE Note, sollte es zB zu 6,48 oder 8,99 Punkten reichen, denn auch solche Noten werden (trotz der Möglichkeit von Sozialpunkten) gegeben.

Und den Sympathie-Preis für den 08.03.2016 gewinnt:

Michael777


DaisyD

Ist noch nicht mal fertig mit Jura und fängt jetzt schon an rumzukacken!? Aus dir wird mal ein ganz Großer!




Du magst es Langeweile nennen, ich nenne es Erfahrung.




Verfasser

DaisyD

Ist noch nicht mal fertig mit Jura und fängt jetzt schon an rumzukacken!? Aus dir wird mal ein ganz Großer!



Erfahrung worin? "Wie man richtig in Internetforen rumtrollt?" Etwas Konstruktives hast du schließlich nicht von dir gegeben.

Michael777

Was ist daran schwer nachzuvollziehen? Wenn du keine Ahnung davon hast, dann lass es doch. Wenn ich sage, dass man dafür einen braucht, dann ist es nun mal so. "Nette 2 min" können womöglich an einer Dorf-Uni mit 10 Studenten helfen, nicht aber bei einem Justizprüfungsamt, das dem OLG zugehörig ist. Da die Klausuren ohnehin nicht von den Professoren korrigiert werden, sondern von Richtern und (Staats-)Anwälten, deren Identität uns unbekannt ist, kann es also kein Gespräch geben, unabhängig davon ob man per "du" mit dem Prof ist. Bei einem Studiengang mit 600 Leuten kann man schlecht mit jedem Prof per "du" sein. Wie gesagt, in Fächern wie Philosophie an einer Dorf-Uni kann es natürlich anders sein...



Ob Köln ein Dorf ist, entscheidest Du. Ob 200 Stundenten pro Semester klein ist ebenfalls. Und wenn Du Deine Zeit lieber in Versicherungen suchen steckst, statt persönlich Kontakt zu suchen/aufzubauen: Selber Schuld.

1. Staatsexamen werden auf jeden Fall von Professoren korrigiert. Familie und Freunde (defintiv nicht die Normalen) durfte ich durch beide Jura Staatsexamen begleiten, was für Heulsusen.

Michael777

Erreichst du 9 Punkte, stehen dir alle Türen offen. Hast du 8,9 Punkte, stehen dir eben nicht alle Türen offen. 0,1 Punkte können die gesamte Zukunft entscheiden. Da kann es sich durchaus lohnen diese 0,1 Punkte vor Gericht zu erstreiten.



Schwachsinn.

Aber hey: Geh Dein Leben retten! Echt jetzt. Such schnell Deine Versicherung. Echt jetzt.

Lern doch einfach bevor Du die Zeit hier in Rechtfertigung investierst.

Verfasser



Echt? Lernen? Darauf wäre ich ja noch nie gekommen. Was an "letzter Ausweg" nicht zu verstehen ist, wirst wohl nur du wissen...

beltas

Lern doch einfach bevor Du die Zeit hier in Rechtfertigung investierst.

Michael777

Was ist daran schwer nachzuvollziehen? Wenn du keine Ahnung davon hast, dann lass es doch. Wenn ich sage, dass man dafür einen braucht, dann ist es nun mal so. "Nette 2 min" können womöglich an einer Dorf-Uni mit 10 Studenten helfen, nicht aber bei einem Justizprüfungsamt, das dem OLG zugehörig ist. Da die Klausuren ohnehin nicht von den Professoren korrigiert werden, sondern von Richtern und (Staats-)Anwälten, deren Identität uns unbekannt ist, kann es also kein Gespräch geben, unabhängig davon ob man per "du" mit dem Prof ist. Bei einem Studiengang mit 600 Leuten kann man schlecht mit jedem Prof per "du" sein. Wie gesagt, in Fächern wie Philosophie an einer Dorf-Uni kann es natürlich anders sein...

Michael777

Erreichst du 9 Punkte, stehen dir alle Türen offen. Hast du 8,9 Punkte, stehen dir eben nicht alle Türen offen. 0,1 Punkte können die gesamte Zukunft entscheiden. Da kann es sich durchaus lohnen diese 0,1 Punkte vor Gericht zu erstreiten.



Es ist mir völlig egal, ob du bei deinen Profs schleimst. An unserer Fakultät herrscht so eine hohe Fluktuation, dass man jedes Semester 8 andere Profs hat.
Wie bereits mehrfach gesagt, bei uns wird das 1. Examen überwiegend von Praktikern korrigiert, das ist kein Geheimnis und kann dir jeder Repetitor oder Korrektor (falls man einen persönlich kennt ) sagen.

Zum Thema Noten: Ein Prädikatsexamen mit 9,01 Punkten liest sich immer besser, als "nur" 8,9 Punkte. Viele Recruiter setzen das Prädikat voraus, das kannst du noch so sehr drehen und wenden. Zudem setzt unsere (und die vieler anderer Fakultäten) Promotionsordnung, also falls man promovieren möchte, ein Prädikat voraus.

Michael777

Es ist mir völlig egal, ob du bei deinen Profs schleimst. An unserer Fakultät herrscht so eine hohe Fluktuation, dass man jedes Semester 8 andere Profs hat.



Ich habe nicht geschleimt, Fakt ist: Durch die persönlichen Kontakte zu Dozenten und Prof. habe ich mehr gelernt, als in vielen Seminaren/Vorlesungen zusammen. Von den persönlichen Kontakten profitiere ich heute noch.

Aber hey: Geh Dein Leben retten! Echt jetzt. Such schnell Deine Versicherung. Echt jetzt.

Edit: Ich bin raus, wird mir zu langweilig.

Verfasser

Michael777

Es ist mir völlig egal, ob du bei deinen Profs schleimst. An unserer Fakultät herrscht so eine hohe Fluktuation, dass man jedes Semester 8 andere Profs hat.



Das ist mir immer noch egal.
In Vorlseungen lernt man sowieso kaum etwas. Den überwiegenden Großteil lernt man beim Repetitor und ja, dort ist man per "du" und hat auch engeren Kontakt. Der Kontakt zu Profs ist egal, ein Empfehlungsschrieben kriegt man immer, sofern man gute Note bei denen hat.

ROLAND

Plot twist: Michael wollte uns eigentlich nur mitteilen, dass er 3000€ hat

DaisyD

Ist noch nicht mal fertig mit Jura und fängt jetzt schon an rumzukacken!? Aus dir wird mal ein ganz Großer!



Du möchtest etwas Konstruktives? Bitte schön:
Melde dich bitte hier ab und verschone uns in Zukunft mit deinem !



Was mir am Meisten gegen den Strich geht, ist deine Art, andere Unis und Studiengänge unter deine Uni und Jura zu stellen. Als ob jeder in einer Monsteruni in absoluter Anonymität Jura studieren wollen würde oO
Wenn du dein superschwieriges Jurastudium durch hast, kannst du dich ja mal für ein Grundstudium in Informatik einschreiben. Gerne auch in einer Dorfuni. Da kannst du dir dann auch den Rechtsschutz sparen, das Ergebnis einer Mathe-, Kryptografie- oder Algorithmenklausur ist in der Regel richtig oder falsch, ohne viel Interpretationsspielraum.

Ezekiel, der sein Informatikstudium zum Glück vor Jahren schon an einer 10.000+ Hochschule abgeschlossen hat und hier einfach mal eine Lanze für andere Studis brechen wollte, out.

Repetitorium ... Klage ... Recruiter ...

9109876-mSXmS


Aber mal ehrlich: Letzter Weg Klage? Kann ich noch irgendwo nachvollziehen, aber dafür extra ne RS-Versicherung?
Ich habs auch durch beide Examen geschafft, weiß also wovon ich rede. Du hast doch immer noch Verbesserungsversuche (beim Freischuss im 1. bzw. gegen Gebühr im 2.) und notfalls noch mal den Gnadengesuch im 2. Examen. Klage kannst du dir ja immer noch überlegen, daber dafür willst du ne RS haben? Ernsthaft?

Wenn du jetzt schon so einen Schiss vor den Prüfungen hast solltest du dir überlegen, ob es wirklich das richtige ist. Ja, die Note macht was aus aber auch nein, nicht so viel wie du meinst. Außer du hast unbedingt eine spezielle Kanzlei wo du hin möchtest du die nehmen nur Prädikatsjuristen.

Mal so aus Interesse: wenn nach rvg abgerechnet wird. Wie hoch ist der Streitwert bei so ner klausur? Rechnet man dann durch das man nur Wald und Wiesen Anwalt wird statt Sozius Taylor Wessing bzw linklaters wird und 6millionen weniger verdient?

Da ist ein bei unter gegangen

Verfasser

gatnom

Aber mal ehrlich: Letzter Weg Klage? Kann ich noch irgendwo nachvollziehen, aber dafür extra ne RS-Versicherung? Ich habs auch durch beide Examen geschafft, weiß also wovon ich rede. Du hast doch immer noch Verbesserungsversuche (beim Freischuss im 1. bzw. gegen Gebühr im 2.) und notfalls noch mal den Gnadengesuch im 2. Examen. Klage kannst du dir ja immer noch überlegen, daber dafür willst du ne RS haben? Ernsthaft? Wenn du jetzt schon so einen Schiss vor den Prüfungen hast solltest du dir überlegen, ob es wirklich das richtige ist. Ja, die Note macht was aus aber auch nein, nicht so viel wie du meinst. Außer du hast unbedingt eine spezielle Kanzlei wo du hin möchtest du die nehmen nur Prädikatsjuristen.



Ja, dafür will ich eine extra Versicherung. Ich verliere im schlimmsten Fall 120€ (12*10€), wäre aber im Fall der Fälle für einen Großteil der Kosten abgesichert. Wenn du es nicht verstehen kannst, Pech gehabt. Wahrscheinlich zweifelst du auch an der Funktionalität von Haftpflichtversicherungen...
Verbesserungsversuch. Wow. Wenn ich um 0,1 Punkte am Prädikat vorbeischramme, dann macht es mehr Sinn diese im Wege eines Vergleiches zu erstreiten, anstatt die Klausuren neu zu schreiben (+ die mündliche Prüfung). Um das zweite Examen geht es mir doch gar nicht. Das ist ohnehin über die Beruf-RS versichert, da man als Ref einen Beamterechtlichen (oder ähnlichen) Status hat.
Etwas Angst hat doch jeder vor der Prüfungen. Ich kenne niemanden, der anders fühlt.
Ob es das Richtige ist? Was ist das für eine blöde Frage? Wenn es das nicht wäre, dann würde ich mich wohl kaum zum Examen melden.
Und ja, die Noten sind immens wichtig, zumindest wenn man dort arbeiten möchte, womöglich später arbeiten möchte. Selbst "Vitamin B" hilft einem nicht immer weiter, denn irgendwie muss man die Einstellung begründen. Gibt es da etwas besseres als ein VB?

Sucht euch doch endlich Hobbies o.ä, da mich eure Meinung 0 interessiert. Ich wollte keine Diskussion über die Sinnhaftigkeit einer Extra-RS, sondern lediglich Tipps eine günstige zu finden.

Funkelfix

Plot twist: Michael wollte uns eigentlich nur mitteilen, dass er 3000€ hat



Ich sagte nur, dass ich die Summe problemlos zahlen könnte... Und das kann ich nur, weil ich vorausschauend plane, nicht so wie ein Großteil der H4ler bei Mydealz, die am Monatsanfang ihr gesamtes Geld in Nutella und SSDs investieren und am Monatsende kein Geld mehr haben.

In der Zeit, in der du dich hier teils lächerlich machst, kannst du genauso gut selber nach einer RS suchen...

Freaks gibt es...

9110533-qvx12

Es ist meiner Meinung nach ein Irrglaube, zu denken, dass eine durch Anfechtung erreichte Notenverbesserung einem im Rahmen eines Einstellungsverfahren einer Kanzlei einen merklichen Vorteil bringt, das Risiko, dass das negativ aufstößt ist meiner Meinung nach höher, als der potentielle Vorteil.

Auch erzählen die Grosskanzleien sicherlich nach aussen gerne, dass man zwingend zwei 2 vb brauche, tatsächlich wird das mit wenigen Ausnahmen aber nicht gelebt. Die nerven und den aufwand einer Prufungsanfechtung, um 0,1 besser zu werden, kann man anderweitig besser investieren und grösseren Nutzen ziehen.

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