Rendering laptop

7
eingestellt am 19. Jun
Hallo alle zusammen,

Ich fange demnächst mein Studium im Innenarchitektur Bereich an und brauche dafür Wohl ein guten Rendering Laptop.
Ich kenne mich leider Null in diesem Bereich aus und Brauche dringend Hilfe.
Ich habe ein Budget von 1000€ und brauche ein Laptop zum Rendern.
kann mir jemand da was empfehlen oder mir ein paar Ratschläge geben ?
Zusätzliche Info
Sonstiges

Gruppen

Beste Kommentare
Hey, ich hatte mal ne Zeit für Hochbau-Architektur mit nem MacBook Pro Retina in 15 Zoll gearbeitet. Geht, ist machbar und vorallem wenn man nachts rendern lässt, kann der Computer ja im Nebenraum stehen. Je aufwendiger die Szenen werden, desto länger dauert es natürlich. In der Regel macht jedoch die Preview, während der Modellierung die größten Probleme und wird sehr langsam und ruckelig. Prinzipiell eignen sich die meisten "Gaming-Laptops" für Renderaufgaben ganz gut, da die Bildrenderer zum größten Teil CPU basiert sind, wobei hier auch der Trend zur Grafikkartenbeschleunigung rapide zunimmt und in der Zukunft immer mehr Unterstützung finden wird.
Als allgemeine Tipps:
- Ein Prozessor mit mindestens 6 realen Kernen ist sehr vorteilhaft (geht natürlich auch mit 4) damit man bei Zeitnot die Renderprozesse auf 4 Kernen laufen lassen kann und noch 2 weitere zur produktiven Arbeit zur Verfügung hat.
- 16GB Arbeitsspeicher sind absolut zu empfehlen.
- Eine dedizierte Grafikkarte ist theoretisch sehr Sinnvoll, loht sich aber erst ab Mid-Range Karten 1060 nach meiner Erfahrung.

Aber nun noch mal einen bis zwei Schritte zurück. Ich gehe davon aus, dass im Studium keine Fotorealistischen perspektiven gefordert sind, außer man setzt sich selber den Schwerpunkt.
Perspektiven stellen nur einen geringen Teil des Arbeitsaufwandes dar. Daher würde ich immernoch Themen wie Handlichkeit, Gewicht und ähnlichem mehr Bedeutung zuschreiben.
In den letzten 5 Jahren ist die Entwicklung von Cloudbasierten Renderfarmen enorm vorangeschritten und eine sehr gute alternative zum Rendern daheim. Kostet in der Regel ein paar Euro, aber für 10€ bekommt man i.d.r. so viel Volumen, dass man mindestens 1-2 Abgaben damit in Vorabzügen und dem Endprodukt rendern kann. (Testrenderings kosten dann ca. 0.03Cent - 0.25Cent, das fertige Bild irgendwas zwischen 1 und 5€.
Wenn man hier den Stromverbrauch gegenrechnet und bedenkt das man in der Zeit noch weiter arbeiten kann, sollte die Entscheidung recht leicht fallen.
Trotzdessen findet die Modellierung noch lokal statt, daher kann man die Hardware des PCs/ Laptops nicht gänzlich vernachlässigen.

Folgender Rat, bzw mein Setup zum Ende des Studiums mit dem ich sehr gut zurecht komme:
Leichter, Laptop für die Uni und für CAD-Zeichnungen in der Uni und für die Betreuungstermine/ Präsentationen
(z.b. Xiaomi Air oder Matebook D)
Ein Desktop PC mit Mid-Range Hardware (Ryzen 2600, GTX 1060, 16GB Ram)
Würde das Budget leicht überschreiten, damit wärest du aber sehr gut aufgestellt und könntest auch den Ausfall einer der Geräte kompensieren.

Ansonsten schon mal viel Spaß und Erfolg beim Studium :-)
7 Kommentare
Zum Rendern werden möglichst viele Kerne bzw. Threads gebraucht. Also entweder ein i7, i9 oder ein Xeon.
Mit dem Laptop rendern finde ich zwar Schwachsinn, aber wenn man da ordentlich drauflegt, kann man schon was passables bekommen.
zum rendern für Studiumzwecke würde ich jetzt einfach mal behaupten, dass ein hochwertiges Gaminglaptop vollkommen ausreichend ist. Größere Projekte werden eh' nicht lokal gerendert.
Ich kenne den Studiengang nicht - allerdings reicht bei einem Kumpel das Gaminglaptop dicke. Er absolviert ein Studium im Bereich "Film" (keine Ahnung was er genau macht... videos und Kurzfilme halt... :-D )
Bearbeitet von: "cheremo90" 19. Jun
Hey, ich hatte mal ne Zeit für Hochbau-Architektur mit nem MacBook Pro Retina in 15 Zoll gearbeitet. Geht, ist machbar und vorallem wenn man nachts rendern lässt, kann der Computer ja im Nebenraum stehen. Je aufwendiger die Szenen werden, desto länger dauert es natürlich. In der Regel macht jedoch die Preview, während der Modellierung die größten Probleme und wird sehr langsam und ruckelig. Prinzipiell eignen sich die meisten "Gaming-Laptops" für Renderaufgaben ganz gut, da die Bildrenderer zum größten Teil CPU basiert sind, wobei hier auch der Trend zur Grafikkartenbeschleunigung rapide zunimmt und in der Zukunft immer mehr Unterstützung finden wird.
Als allgemeine Tipps:
- Ein Prozessor mit mindestens 6 realen Kernen ist sehr vorteilhaft (geht natürlich auch mit 4) damit man bei Zeitnot die Renderprozesse auf 4 Kernen laufen lassen kann und noch 2 weitere zur produktiven Arbeit zur Verfügung hat.
- 16GB Arbeitsspeicher sind absolut zu empfehlen.
- Eine dedizierte Grafikkarte ist theoretisch sehr Sinnvoll, loht sich aber erst ab Mid-Range Karten 1060 nach meiner Erfahrung.

Aber nun noch mal einen bis zwei Schritte zurück. Ich gehe davon aus, dass im Studium keine Fotorealistischen perspektiven gefordert sind, außer man setzt sich selber den Schwerpunkt.
Perspektiven stellen nur einen geringen Teil des Arbeitsaufwandes dar. Daher würde ich immernoch Themen wie Handlichkeit, Gewicht und ähnlichem mehr Bedeutung zuschreiben.
In den letzten 5 Jahren ist die Entwicklung von Cloudbasierten Renderfarmen enorm vorangeschritten und eine sehr gute alternative zum Rendern daheim. Kostet in der Regel ein paar Euro, aber für 10€ bekommt man i.d.r. so viel Volumen, dass man mindestens 1-2 Abgaben damit in Vorabzügen und dem Endprodukt rendern kann. (Testrenderings kosten dann ca. 0.03Cent - 0.25Cent, das fertige Bild irgendwas zwischen 1 und 5€.
Wenn man hier den Stromverbrauch gegenrechnet und bedenkt das man in der Zeit noch weiter arbeiten kann, sollte die Entscheidung recht leicht fallen.
Trotzdessen findet die Modellierung noch lokal statt, daher kann man die Hardware des PCs/ Laptops nicht gänzlich vernachlässigen.

Folgender Rat, bzw mein Setup zum Ende des Studiums mit dem ich sehr gut zurecht komme:
Leichter, Laptop für die Uni und für CAD-Zeichnungen in der Uni und für die Betreuungstermine/ Präsentationen
(z.b. Xiaomi Air oder Matebook D)
Ein Desktop PC mit Mid-Range Hardware (Ryzen 2600, GTX 1060, 16GB Ram)
Würde das Budget leicht überschreiten, damit wärest du aber sehr gut aufgestellt und könntest auch den Ausfall einer der Geräte kompensieren.

Ansonsten schon mal viel Spaß und Erfolg beim Studium :-)
Macht es nicht eher Sinn hier mal nachzufragen was nun genau gemacht/ benötigt wird? Welche Programme/ Versonen?
So aus der Hüfte einfach mal 1000 Euro ausgeben und noch nicht mal wissen, was genau damit gemacht werden soll?
Generell aber: Ordentlich Kerne! Und RAM!

Was für eine Größe von Laptop überhaupt?
Bearbeitet von: "tomsan" 19. Jun
Ratschlag? In höheren Semestern in deinem Studiengang nachfragen (keine Kontakte? Wende dich an deren Facebookjahrgangsgruppen oder die Fachschaft) was sich genau bewährt hat und dann noch mal hier mit Details nachfragen
Wenn gebraucht auch ok ist, kannst du dir ein Lenovo Thinkpad aus der W-Serie holen, z. B. sowas hier: W550s
Bei Luxnote gibt es auch aktuell noch 5% Rabat (bis ende Juni) mit folgenden Gutschein: 12903410

Gerade die dedizierte Nvidia Quadro Grafikkarte ist für CAD usw. perfekt geeignet...
Bearbeitet von: "zoeck" 19. Jun
zoeck19.06.2019 15:07

Wenn gebraucht auch ok ist, kannst du dir ein Lenovo Thinkpad aus der …Wenn gebraucht auch ok ist, kannst du dir ein Lenovo Thinkpad aus der W-Serie holen, z. B. sowas hier: W550sBei Luxnote gibt es auch aktuell noch 5% Rabat (bis ende Juni) mit folgenden Gutschein: 12903410Gerade die dedizierte Nvidia Quadro Grafikkarte ist für CAD usw. perfekt geeignet...



i7-5500U - 2 Kerne 4 Threads und eine K620m mit 2GB Vram. Das ist nicht mehr zeitgemäß. Display, ram und speicher sind gut, aber das geht zu Kosten der Grafikkarte und des Prozessors, für das alter und die Leistung ist das zu viel Geld.
Ein Ryzen 2500U aus dem Matebook D zum Beispiel hat 50% mehr Leistung. Die Grafikkarte 70% mehr. Dabei kostet das Matebook nur knapp die Hälfte. Sorry aber das ist einfach ein mieses Angebot, außer ich übersehe irgendwas.
Bearbeitet von: "optimuss" 19. Jun
Dein Kommentar
Avatar
@
    Text

    Diskussionen