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Torben

1. Rewe lässt sich die Lieferung (nach der 3. Bestellung) bezahlen. 2. Die Lieferung bedeutet im Umkehrschluss ja auch eingespartes Geld an anderer Stelle (wenn man annimmt, dass die Kunden sonst zu Rewe in den Markt gehen würden).


1. Kann ich nicht ganz nachvollziehen, was du von mir möchtest. In Zusammenhang mit dem von mir zitierten Text machte die Aussage schon Sinn ("Auslieferung bedeutet zusätzliche Logistik- und Mitarbeiterkosten...DASS kann nicht zum gleichen Preis wie ein Abholungsmarkt gemacht werden." -> genau die Kosten lässt sich Rewe ja durch die Lieferkosten bezahlen und müsste das eben nicht auf den Preis der Waren draufschlagen). Bei deiner Art zu zitieren bekomme ich das Gefühl, du wirfst mir vor, dass ich diesen Sachverhalt kritisiere. Das tue ich aber mitnichten.
2. Zum Teil ist deine Aussage sicher richtig. Aber mehr Kunden im Laden erfordern z.B. auch mehr Kräfte an den Kassen und häufigeres Nachfüllen der Regale -> mehr Personal.

Der Nebenbeieffekt fällt beim Online-Shopping sicher eher weg. Andererseits muss ich jedes Mal für mindestens 40€ einkaufen, um mir die Bestellung von Rewe liefern zu lassen. Das ist auch wenn ich weiß, was ich haben möchte keine ganz niedrige Summe. Dafür gibt es den Effekt, dass die gewünschten Dinge keine 40€ kosten und schon fängt man an, sich gar nicht wirklich benötigte Dinge in den Warenkorb zu legen, damit der MBW erreicht wird.

Ebenso auf Grund des MBW kann ich nicht nachvollziehen, warum es sich eventuell nicht lohnen sollte, den Kunden die Sonderangebote auch online anzubieten. Offline locke ich damit Kunden in den Markt, die u.U. auch noch andere Dinge kaufen. Online zwinge ich die Kunden, gleich für 40€ Waren einzukaufen. Ich sehe da einen ziemlich ähnlichen Effekt.

Wenn Rewe es natürlich nicht schafft, den Normalkäufer von seinem Online-Shop zu überzeugen und nur Schnäppchenjäger mit durchoptimiertem Warenkorb und nur mit Gutscheinen bestellen, dann kann sich das Ganze natürlich nicht lohnen (auch das ist keine Kritik).

12 Kommentare

..und zählt sich damit selbst an.

Interessant Danke

Leute, denkt doch einfach mal nach...

Auslieferung bedeutet zusätzliche Logistik- und Mitarbeiterkosten...DASS kann nicht zum gleichen Preis wie ein Abholungsmarkt gemacht werden.

Das die Rewe-Manager das erst jetzt erkennen...naja...(Schlecker hatte das Konzept ja auch versucht umzusetzen...) oO
Wenn geht sowas nur iVm einer Art "PRIME" wie es Amazon hat. Damit sind die Grundkosten dann gedeckt und die Lieferungen können ggf. mehr oder weniger kostenneutral abgewickelt werden (wenn die Masse an Kunden entsprechend da ist STICHWORT: BALLAUNGSRÄUME, Premiumkunden)

pcriese

Leute, denkt doch einfach mal nach... Auslieferung bedeutet zusätzliche Logistik- und Mitarbeiterkosten...DASS kann nicht zum gleichen Preis wie ein Abholungsmarkt gemacht werden. Das die Rewe-Manager das erst jetzt erkennen...naja...(Schlecker hatte das Konzept ja auch versucht umzusetzen...) oO Wenn geht sowas nur iVm einer Art "PRIME" wie es Amazon hat. Damit sind die Grundkosten dann gedeckt und die Lieferungen können ggf. mehr oder weniger kostenneutral abgewickelt werden (wenn die Masse an Kunden entsprechend da ist STICHWORT: BALLAUNGSRÄUME, Premiumkunden)


Rewe lässt sich die Lieferung (nach der 3. Bestellung) bezahlen. Weshalb sollte es (bei entsprechender Auslastung) nicht möglich sein, die gleichen Preise wie im Markt anzubieten? Die Lieferung bedeutet im Umkehrschluss ja auch eingespartes Geld an anderer Stelle (wenn man annimmt, dass die Kunden sonst zu Rewe in den Markt gehen würden).

Abgesehen davon finde ich das Versprechen sowieso irreführend, da die Preise zwischen den Rewe-Märkten differieren.

Die Lieferungen werden nicht immer von Rewe selbst vorgenommen, sondern auch von Fremdfirmen, die sich mit einem Rewe-Markt arrangieren müssen, um sich an dessen Sortiment bedienen zu können. Ich habe mich geärgert, weil ich letztes Mal die Coca-Cola nicht im Angebot bestellen konnte und habe deshalb beim Rewe-Service angerufen. Wurde dann an eine Fremdfirma vermittelt. Grund war angeblich, weil es bei uns zu jedem Kasten ein Bärchen geben sollte und sie das nicht hätten mitliefern können. Ich bin gespannt, ob nächste Woche das Angebot geliefert werden kann. Es gibt 2 Flaschen zusätzlich....

Torben

1. Rewe lässt sich die Lieferung (nach der 3. Bestellung) bezahlen. 2. Die Lieferung bedeutet im Umkehrschluss ja auch eingespartes Geld an anderer Stelle (wenn man annimmt, dass die Kunden sonst zu Rewe in den Markt gehen würden).



1. Service kostet eben Geld oder arbeitest du für Umme?
2. Eben nicht, weil die Infrastrukur/Mitarbeiter&Ware etc. bereits dort vorhanden sind. Im Gegenteil wird ein Teil der Auslastung/Umsatz ggf. von den Onlinebestellern abgezogen. Weiterhin wird im Laden evtl. doch noch das eine oder andere an zusätzlicher Ware mitgenommen, was bei einer Onlinebestellung halt einfach vergessen wurde bzw. nicht entsprechend forciert werden konnte (Angebote, Spontankäufe, Verkaufspsychologische Tricksereien etc.)

Torben

1. Rewe lässt sich die Lieferung (nach der 3. Bestellung) bezahlen. 2. Die Lieferung bedeutet im Umkehrschluss ja auch eingespartes Geld an anderer Stelle (wenn man annimmt, dass die Kunden sonst zu Rewe in den Markt gehen würden).



Dafür kauft manch anderer sonst nicht bei rewe.. und durch den bring Service und den Gutschein kauft er eben doch bei rewe.. wie man es dreht und wendet findet man immer vor und Nachteile^^

Torben

1. Rewe lässt sich die Lieferung (nach der 3. Bestellung) bezahlen. 2. Die Lieferung bedeutet im Umkehrschluss ja auch eingespartes Geld an anderer Stelle (wenn man annimmt, dass die Kunden sonst zu Rewe in den Markt gehen würden).


1. Kann ich nicht ganz nachvollziehen, was du von mir möchtest. In Zusammenhang mit dem von mir zitierten Text machte die Aussage schon Sinn ("Auslieferung bedeutet zusätzliche Logistik- und Mitarbeiterkosten...DASS kann nicht zum gleichen Preis wie ein Abholungsmarkt gemacht werden." -> genau die Kosten lässt sich Rewe ja durch die Lieferkosten bezahlen und müsste das eben nicht auf den Preis der Waren draufschlagen). Bei deiner Art zu zitieren bekomme ich das Gefühl, du wirfst mir vor, dass ich diesen Sachverhalt kritisiere. Das tue ich aber mitnichten.
2. Zum Teil ist deine Aussage sicher richtig. Aber mehr Kunden im Laden erfordern z.B. auch mehr Kräfte an den Kassen und häufigeres Nachfüllen der Regale -> mehr Personal.

Der Nebenbeieffekt fällt beim Online-Shopping sicher eher weg. Andererseits muss ich jedes Mal für mindestens 40€ einkaufen, um mir die Bestellung von Rewe liefern zu lassen. Das ist auch wenn ich weiß, was ich haben möchte keine ganz niedrige Summe. Dafür gibt es den Effekt, dass die gewünschten Dinge keine 40€ kosten und schon fängt man an, sich gar nicht wirklich benötigte Dinge in den Warenkorb zu legen, damit der MBW erreicht wird.

Ebenso auf Grund des MBW kann ich nicht nachvollziehen, warum es sich eventuell nicht lohnen sollte, den Kunden die Sonderangebote auch online anzubieten. Offline locke ich damit Kunden in den Markt, die u.U. auch noch andere Dinge kaufen. Online zwinge ich die Kunden, gleich für 40€ Waren einzukaufen. Ich sehe da einen ziemlich ähnlichen Effekt.

Wenn Rewe es natürlich nicht schafft, den Normalkäufer von seinem Online-Shop zu überzeugen und nur Schnäppchenjäger mit durchoptimiertem Warenkorb und nur mit Gutscheinen bestellen, dann kann sich das Ganze natürlich nicht lohnen (auch das ist keine Kritik).

Torben

2. Zum Teil ist deine Aussage sicher richtig. Aber mehr Kunden im Laden erfordern z.B. auch mehr Kräfte an den Kassen und häufigeres Nachfüllen der Regale -> mehr Personal.


Dem kann ich nicht ganz zustimmen, ich war einmal Zeuge einer Zusammenstellung eines Online-Einkaufs, der Mitarbeiter ist mit Liste auf dem Display eines Scanners o.ä. und einem Korb durch den Laden gegangen und hat die entsprechenden Artikel aus den Regalen genommen.

Ich bestelle jedenfalls nicht mehr dort, wenn es nicht die gleichen Preise wie im Laden gibt. Dazu dann noch liefergebühren...ich bin wohl raus bzw. warte auf den nächsten Gutschein

Torben

2. Zum Teil ist deine Aussage sicher richtig. Aber mehr Kunden im Laden erfordern z.B. auch mehr Kräfte an den Kassen und häufigeres Nachfüllen der Regale -> mehr Personal.


Dann bleiben zumindest noch die Mitarbeiter an den Kassen, die gespart werden :P Nein, im Ernst, dann zieht das Argument natürlich nicht. Wird wohl daran liegen, dass die Nutzerzahl (zumindest dort, wo du wohnst) noch so gering ist, dass sich eigene Lager nicht lohnen (oder aber bestimmte Artikel im Lager nicht mehr vorrätig waren, im Laden aber schon noch - dafür spricht eventuell, dass man Artikel für 40€ meistens nicht in einen Einkaufskorb bekommt).

Torben

Wird wohl daran liegen, dass die Nutzerzahl (zumindest dort, wo du wohnst) noch so gering ist, dass sich eigene Lager nicht lohnen (oder aber bestimmte Artikel im Lager mehr vorrätig waren, im Laden aber schon noch - dafür spricht eventuell, dass man Artikel für 40€ meistens nicht in einen Einkaufskorb bekommt)

Sind nicht die ladeneigenen Lagerflächen heutzutage eher klein und mehr ein Zwischenlager? Ansonsten würden die Läden ja auch nicht Nacht für Nacht beliefert werden müssen. Aber auch unabhänging davon müsste man zusätzlich zu den Kisten und Kartons im Lager ja noch ein Handlager einrichten, um zumindest die meistgefragten Lieferartikel ausgepackt und greifbar zu haben. Und dann hätte man auch schon zumindest einen Teil des Kundenbereichs des Ladens hinten gespiegelt. Aber spätestens dann ist's auch wieder gleichgültig, ob der Mitarbeiter im Handlager kommissioniert oder in den Kundenregalen. Auch dort ist der Distanz zwischen Nachbarwaren ja gering. Ab einem gewissen Volumen in einer Stadt lohnt sich natürlich irgendwann ein separates und optimiertes Auslieferungslager.

Das mit der entfallenen Preiskopplung ist schon bescheuert. Über sowas dürfte man erst nachdenken, wenn man die Rentabilität schon erreicht wäre oder man gar der Aufträge nicht mehr Herr werden könnte. Mit entkoppelten Preisen bleiben ja nur noch die übrig, denen der Komfort über alles geht und denen die Artikelpreise ganz gleichgültig sind. Ganz abgesehen davon, daß ja genau für den Zusatzaufwand die Auslieferungsgebühr da ist. Wenn's nicht reicht, dann müsste man halt die erhöhen.

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