Schreiben von Groupon - Zahlung wegen Selbstwerbung

328
eingestellt am 24. Mär 2012
Hallo Leute,

habe von Groupon ein Schreiben bekommen, dass ich mich selbst geworben habe und mit diesem Geld Gutscheine gekauft habe. Nun soll ich fast 252,- Euro an Groupon bezahlen.

Wie soll man darauf reagieren?
Habt ihr ähnliche Schreiben bekommen?

Auf Wunsch noch folgende Informationen:

- Der Brief kam gestern mit der Post.
- Es sind keinerlei Informationen über die Anzahl der Werbungen oder die Namen der geworbenen enthalten.

Im Schreiben heißt es: 'bei der Überprüfung ihres Groupon-Accounts mussten wir leider feststellen, dass sie in Höhe von 252,00 Euro unter Vortäuschung von Freundschaftswerbung wiederholt sich selbst geworben haben. Dieses Guthaben haben sie anschließend zum Kauf von Gutscheinen verrechnen lassen.'

Angegebene Kontodaten sind:
Groupon GmbH
Kto: 105 074 900
Blz: 100 700 00

Der Brief stammt anscheinend vom Goupon Forderungsmanagement.

Ein Scan des Schreibens findet ihr hier:
fotos-hochladen.net/upl…png
Zusätzliche Info
Beste Kommentare

Die Frage ist wohl eher, hast du es gemacht?

Produkttester

Die Frage ist wohl eher, hast du es gemacht?



die frage ist hier wohl,

haben wir es nicht alle gemacht?

Dienstag, 22. März 2012


Also bei mir war der 22. ein Donnerstag Naja, passt irgendwie zu diesem komischen Schreiben. Ich würde denen erstmal widersprechen und abwarten, was passiert.

Ich werde den Eindruck nicht los, dass Groupon den Thread hier kennt und hier auch mitmischt.

328 Kommentare

Die Frage ist wohl eher, hast du es gemacht?

250€?, so wenig???...sei froh!

Na jetzt kann hier doch jeder mal seine Erfahrungen posten was groupon von im fordert.

0 freunde eingeladen -> forderung 0€

Also Groupon hat doch jede "Werbung" geprüft. Ich denke eher, dass sie selbst Schuld sind.

Ich habe bisher nichts von Groupon gehört habe aber auch ein reines Gewissen was meine Freundeswerbungen angehen. Sind alles real existierende Personen die ihrer Werbung zugestimmt haben.
Poste doch noch ein paar Details, wenn du magst:
-Kam das ganze per Post oder E-Mail (kann das sogar Scare-Spam gewesen sein?)
-Wie lange ist das ganze her? Sind die Werbungen alt oder neu?
-Hat jedes geworbene Kundenkonto den gleichen Nachnamen/Adresse/Vornamen-nachnamen-Kombo? Also woran ziehen die das auf, dass das Selbstwerbungen sein sollen?

Produkttester

Die Frage ist wohl eher, hast du es gemacht?



Selbst wenn er es gemacht hat. Groupon AGBs sagen dadrüber nämlich nix aus. Ergo ist Groupon selber Schuld und ich würde nicht zahlen, wieso auch ? Hab ja gegen keine AGB-Regelung verstossen.
Avatar
GelöschterUser85994

Pech gehabt.
Zahlen oder vor Gericht.
Von solchen Betrügereien nehme ich Abstand.

Vor Allem, wenn man es schamlos übertreibt.
Wieviel bekommt man pro geworbenen Kunde?

6,- Euro. Laut der Rechnung soll ich mich 42x selbst geworben haben.

So viele Gutscheine habe ich aber niemals von Groupon gekauft. Schon deshalb finde ich das Schreiben seltsam.

Vielleicht hast Du Dein Link irgendwo gepostet?

Produkttester

Die Frage ist wohl eher, hast du es gemacht?



die frage ist hier wohl,

haben wir es nicht alle gemacht?

Ich sag mal die Möglichkeiten die mir dann Einfallen:

1. Ignorieren bis ein Schreiben vom Gericht/Polizei kommt, dann Anwalt (Wäre die möglichkeit bei der dus probierst auszusetzten und dann anzufechten)

2. Einfach Bezahlen (teuerste, aber schnellste Lösung)

3. Mit Groupon in Kontakt treten, und einen Vergleich anstreben (z.B. du Zahlst nur die 8x6€=48€ die du wirklich "erworben" hast)

4. Auswandern/Untertauchen bis die Sache verjährt ist

Kannst dir eine davon aussuchen *G*

Je nachdem, wieviel Du verdienst, bekommst Du eine Art Beratungsschein vom Anwalt, so das eine erste Beratung nichts kostet vgl. de.wikipedia.org/wik…lfe

Komisch, dass man dazu nichts im Netz findet. Auch nicht zur Konto Nummer etc.

Evtl. mal anonym bei Groupon anfragen.

Popoplops

Vielleicht hast Du Dein Link irgendwo gepostet?



Nein.

wie oft hast du dich denn wirklich selbst geworben?

Avatar
GelöschterUser20729

Ein Scann des Schreibens wäre hilfreich.

milky84

wie oft hast du dich denn wirklich selbst geworben?



Es waren maximal 7 Mal...

würd mich mal mit denen in Verbindung setzen..

Sei froh, dass es so wenig ist Bei mir sind es 350€ oO
Da scheint wohl jemand Geld zu brauchen. Habe denen erstmal nur geschrieben, dass ich mir keiner Schuld bewusst bin und sie mir näher Angaben zu den Vorwürfen machen sollen.

da hat jemand die Serienbrieffunktion getestet ^^ wie ernst es gemeint ist kA ... aber das kann auch unter dem Motto laufen, probieren geht über studieren, wer zahlt der zahlt, wer nicht zahlt bekommt eben Mahnungen aber rechtliche Schritte, hmmm so Unternehmen vermeiden das doch generell ihre "Kunden" zu verklagen.

Ich würde erstmal widersprechen und abwarten. Der Brief ist so schwammig und ohne Beweise. Die nehmen einfach alles aus den Kundenwerbungen + x€ und sagen, dass man das zahlen soll. Vollkommen egal, ob man "richtig" geworben hat.

Satzbau is schon ma arg umständlich. Bin ma gespannt wie das ausgeht, Vorallem da sie einfach pauschal beschuldigen ohne Beweise oder konkrete Vorwürfe.

Hm... alleine dieses wiederholt sich selber geworben...
hört sich schon sehr komisch an. Weil, dann hätten die spätestens beim ERSTEN mal, schon was unternehmen müssen.

Tante Edith sagt:

verbraucherschutz.de/blo…en/

Scheint wohl mitlerweile "Standart" zu sein... Das die Konten ab und zu überprüfen.

Also für mich sieht es so aus, dass Groupon in sehr starke Finanzprobleme geraten ist. Anders kann ich mir nicht erklären, dass man einfach Kunden ohne stichhaltige Beweise sozusagen "verklagt"

Für mich wirkt das wie der Anfang von Untergang. Sind erst einmal die ersten Kunden vergrault (auch wenn irgednwie schon nachvollziehbar aber wohl alles andere als zeitnah), dauert die mund zu mund propaganda da nicht mehr lange.
Irgendwie sind diese ganzen daily groupon sonstwie seiten nicht der bringer.bin mal gespannt wies mit quicker weiter geht.

DVD_Power

Für mich wirkt das wie der Anfang von Untergang. Sind erst einmal die … Für mich wirkt das wie der Anfang von Untergang. Sind erst einmal die ersten Kunden vergrault (auch wenn irgednwie schon nachvollziehbar aber wohl alles andere als zeitnah), dauert die mund zu mund propaganda da nicht mehr lange. Irgendwie sind diese ganzen daily groupon sonstwie seiten nicht der bringer.bin mal gespannt wies mit quicker weiter geht.


genau das mein ich
Avatar
GelöschterUser85994

Das Schreiben einfach weglegen und abwarten.
Auch die nächsten Schreiben abwarten.
Kommt was offizielles vom Anwalt etc., dann reagieren und ebenfalls Anwalt nehmen und ihm einen Brief aufsetzen lassen: Beweisen Sie mir mein Vergehen ! ... Was wird mir genau und wann ...vorgeworfen?

Sollte die Beweislast erdrückend sein, dann strebe einen Vergleich an, ansonsten viel Glück vor dem Kadi.

Meine Meinung: Es wird wohl nix passieren.

Ich glaube, dass die Schreiben nur auf Verdacht verschickt wurden. Ich bin mir keiner Schuld bewusst und bezweifele auch, dass ich so viele Personen geworben habe. Zumal die mir mein Kundenkonto gesperrt haben und ich daher keinen Nutzen hieraus ziehen konnte...

Dienstag, 22. März 2012


Also bei mir war der 22. ein Donnerstag Naja, passt irgendwie zu diesem komischen Schreiben. Ich würde denen erstmal widersprechen und abwarten, was passiert.

Ignorieren und abwarten.

Dienstag, 22. März 2012



Ist mir gar nicht aufgefallen...

nur als allgemeine info, weil hier oft geschrieben wird "auf anwaltsschreiben warten"
ACHTUNG: NUR weil ein brief von einem Anwalt kommt heißt das genau noch NICHTS!!!! Die haben auch eine Serienbrieffunktion.
Reagieren müsst ihr erst, wenn ein Brief vom Gericht kommt und erst dann sollte man auch einen Anwalt einschalten. Jetzt mal unabhängig von Groupon, den meisten Firmen ist es zu blöd das Gericht einzuschalten, da ihnen dadurch Kosten entstehen, auf denen sie sitzen bleiben. So war es immer bei den ganzen Abmahnanwälten, die verschicken, drohen, schreiben, aber nix passiert. vor gericht sind sie selten gezogen, sehr selten

Was wahrscheinlich aber darán liegt, dass die Gesetzteslage in dem Bereich nicht sehr eindeutig ist, bzw. da das Geschäftsmodell ein anderes ist (Die Musikfirmen haben ja üblicherweise das "Recht zum Einklagen" übertragen und die RAs dürfen die Abmahngebühren behalten oder so ähnlich. Und ob jetzt ein Lied was man für 0.99 bei Amazon/Apple kaufen kann dann 3000€+ im Streitfall wert ist hängt eben auch vom Richter ab). Hier ist der Streitwert ja klar (=Gutscheinwert), und wenn man 100 Freundschaftswerbungen auf seinen Hamster angelegt hat (d.h. nicht existente Personen) sollte das doch leichter beweisbar sein als ob der Angeklagte unter einer IP irgendwann mal was gesaugt (bzw hochgeladen) hat. Ich glaube zwar auch nicht, dass da noch was kommt, aber wenn doch, wäre ich mit dem ignorieren vielleicht eher vorsichtig, bzw. ich würde die Chance, dass dann was vom Gericht kommt, als höher einschätzen.

HAHA ... da konnten mal wieder einige den Hals nicht voll genug bekommen und dann jammern, wenn die Retourkutsche kommt.

Nichts desto trotz, wenn in diesem Schreiben keine genaue Anzahl der 'gefakten' Werbungen steht, sowie wie sich die Regress-Summe zusammensetzt, würde ich da nichts machen.
Evtl. das Schreiben mal an Groupon schicken, um zu prüfen ob es tatsächlich "echt" ist und dann entsprechend auch direkt die Belege/Beweise für die Vorwürfe mitanfordern.

So ist es! Fakt ist, dass du Freundschaftswerbungen durchgeführt hast, indem du nicht existente Personen bzw. Dich mehrmals geworben hast! Insofern ist die Forderung dem Grundsatz nach gerechtfertigt. Die Frage ist, ob die Höhe der Rückforderung gerechtfertigt ist!

Aber selbst wenn du vor Gericht einen Vergleich erreichen solltest, werden in diesem Fall auch die Anwalts- und Gerichtskosten beider Seiten dem Vergleich entsprechend geteilt. Und das kostet mehr als die knapp 250,- Euro, wesentlich mehr.

Ich würde mal bei Groupon anrufen und ggf. zahlen. Denn siehe erster Satz.

Naja, er schreibt ja, dass er sich höchsten 7-8 Mal selbst geworben hat. Wenn das stimmt, und davon gehe ich aus, da er keinen Grund hat hier dazu zu lügen, wenn er konkrete Hilfe haben möchte, dann ist die Summe absolut unberechtigt. Dazu kommt noch, dass in dem Brief keinerlei exakte Daten genannt werden. Also weder die Summe an Werbungen, noch wer wann geworben wurde, noch deine verwendete E-Mail Adresse bei groupon. Die einzigen persönlichen Daten sind Name und Anschrift. Der nicht absolut seriös wirkende Schreibstil, die Nichtauffindbarkeit der Bankverbindung im Netz und das falsche Datum sollte auch nicht vergessen werden (gerade das mit dem Datum darf eigentlich nicht passieren bei sowas).

Ich bin immer noch der Meinung dass das durchaus Scaremail sein kann, die Betrüger aus einem Datenleak (vermutlich bei einem Gutscheinpartner?) haben. Ich halte es zwar nicht für die wahrscheinlichste Option (dann sollten sich eigentlich ein paar mehr Geschädigte melden), aber durchaus für möglich.
Von daher würde ich mich mal anonym bei Groupon per Mail die Echtheit bestätigen lassen und nach der Antwort unter Nutzen deines echten Namens/Mailadresse um eine detaillierte Zusammenstellung der Vorwürfe und Werbungen bitten. Danach muss man weitersehen. Ich würde jedenfalls keinesfalls mehr zahlen als ich mich tatsächlich geworben habe und je nachdem wie auffällig du dabei warst auch nur die Fälle die die klar beweisen können. (Immer gleicher Name von gleicher IP ist halt schon stark auffällig. Existierende Personen von gleicher IP kann auch eine LAN-party gewesen sein, etc...)

Ich habe hier vor ein paar Wochen einen Link gepostet, in dem es um die üblen Arbeitsbedingungen bei dem Laden und den Konkurrenten ging. Anscheinend haben die dort einen extremen Verschleiß an Arbeitskräften. Vielleicht hat da jemand eine Datenbank mitgehen lassen und hofft nun mit Erpressungen eine Art "Abfindung" erwirtschaften zu können. Man bräuchte nur die Adressen und die Zahl der Werbungen. Ich gehe mal davon aus, dass die meisten Werbungen gefaked sind.
Falls das Schreiben echt sein sollte, dann stehen die kurz vor der Implosion oder ein Mitarbeiter will unbedingt Geldquellen erschließen, um seinen Job zu behalten. Ich würde erstmal nicht reagieren und evtl. Einschreiben von Groupon nicht annehmen. Falls etwas offizielles kommt, dann würde ich Beweise einfordern. Praktisch sollte dein Vorgehen kaum zu beweisen sein.

Hallo,

Mach dir mal eine Liste, wen du geworben hast. Dann lasst du dir von diesen bestätigen, dass dies in Ordnung war. Dann sendest du dies mit den jeweiligen Ausweiskopien (als Beweis, dass die Personen existieren) an Groupon

es wäre toll wenn der threadersteller dieses thema mal bei 123recht.de im dortigen unterforum "Internetrecht" posten würde (inklusive dem gescannten schreiben").

registrierung ist ruck zuck erledigt man kann sich auch mit seinem GMAIL oder Facebook Konto ( natürlich wird der Klarname nicht angezeigt) einloggen oder einfach auf konventionelle art sich neu dort registrieren.
in diesem forum treiben sich viele fachmänner (anwälte) rum die bessere tipps geben können wie in diesem forum.

kostet das nicht geld?

Dein Kommentar
Avatar
@
    Text

    Top Diskussionen

    Top-Händler