Shirt in Amerika gekauft - Reklamation - Neuversand - Wer zahlt Versand?

Servus liebe Krokos,

- April 2014: Bei einer Veranstaltung in den USA Shirts gekauft (je ~35 Dollar)
- Nach Rückkehr: bei einem Shirt Aufdruck verwaschen
- Reklamation per Mail: Bekomme neues Shirt, bitte um Adresse
- Paket kommt per DHL/Post ohne Nachnahme oder ähnliches. Bisschen englisches Briefchen dabei wo drin steht: Sorry. Ich bin happy.

- paar Wochen/Monate später von FedEx Deutschland: Bitte xx,xx Euro zahlen für Paket aus USA von Merchandise Veranstalter Inc.

- 1ter Anruf: Ok wir klären das und melden uns wieder.
- 2tes Schreiben kam, ohne Erklärung oder Kommentar, Mahngebühr drauf.
- 2ter Anruf: Blabla, aber sie können da nichts machen. Ich soll das Geld bitte überweisen und mich beim Versender beschweren und das Geld wieder reinholen.

- Schreiben an FedEx: Bin nicht bereit diese Kosten zu übernehmen da Reklamation, also Fehler vom Hersteller
- Antwort-Schreiben von Inkasso (inzwischen ~70 Euro)
- Einschreiben an Inkasso und FedEx mit derselben Begründung wie zuvor plus Mailverkehr
- monatelange Stille

- letze Woche: neuer Brief von FedEx. Bitte 23,xx Euro zahlen. Kein Hinweis auf Schriftverkehr von 2014

Was tun nun? Wer zahlt bei kostenlosen Lieferungen aus den USA? Gibts da eine Rechtslage wie das ist mit Reklamationen? Erfahrungswerte? Wie läuft das in den USA mit Reklamationensversandkosten?

Weder vom deutschen Zoll hab ich was das es kontrolliert worden wäre. Noch von den Amis hab ich irgendwas wegen den Kosten, es stand zumindest nirgends irgendwo ein Betrag. Nur FedEx und das Inkasso erzählen was von Kosten. Ich habe auch keine Aufforderung erhalten das defekte Shirt zurück zu senden.

Danke schonmal für Hilfe und Gruß

17 Kommentare

...Klingt im ersten Moment doof, aber oft hilft Schilderung und Beschwerde auf deren Facebook-Seite.

Wenn das Paket per DHL kam versteh ich nicht was du mit FedEx zu tun hast?

Hast du FedEx mit irgendetwas beauftragt bzw. einen Vertrag geschlossen? Falls nicht: Inkasso ignorieren. Falls ein Mahnbescheid kommt, widersprechen. Mehr wird nicht passieren.



zoll?

das produkt hat einen wert und der wurde sicher von fedex verzollt

Kaufvertrag ist in den USA zustandegekommen. Erfüllungsort auch für die Nacherfüllung dürften damit die USA sein. Dass es nach D geschickt worden ist, ist Kulanz, alle Kosten in diesem Zusammenhang gehen zu Deinen Lasten. Demnach wärst Du meines Erachtens abgabenpflichtig. Alternative: in die USA fliegen und dort reklamieren und in der Freigrenze eigenhändig einführen.
Was wohl möglich gewesen wäre (!) wäre das defekte Shirt per Exporterklärung vorher zur Reparatur/Mangelbehebung formularhaft zu exportieren (in die USA zu schicken), dann hätte bei der Einfuhr des Reparaturgegenstandes nach Prüfung durch das Zollamt auf Einfuhrabgaben verzichtet werden können. So wäre das übliche Verfahren in so einem Fall (meist eher für höherwertige Gegenstände). Ist aber nicht passiert, für Nachverzollung dürfte es zu spät sein. Außerdem - das aber ist nur eine Vermutung - dürfte das Porto wohl teurer geworden sein als der ursprüngliche Zollbetrag. Nichtsdestotrotz ist meines Erachtens das Kind jetzt wohl schon in dem Brunnen gefallen.
Die Lieferung mag für Dich kostenlos gewesen sein, trotzdem hat die Sendung einen zollamtlichen Wert. Und für die korrekte Abwicklung einer Auslandsreklamation bist Du verantwortlich, da gibt's keine Belehrung. Deshalb kaufe ich nur höchst ungern außerhalb des zollfreien Wirtschaftsraumes ein, weil Reklamationen da ein unfassbarer Papierkrieg sind.
Keine Rechtsberatung, lediglich persönliche Meinung.

Shirt in Amerika gekauft - Reklamation - Neuversand - Wer zahlt Versand?



Verkauf war in den USA vor Ort, warum soll der Händler jetzt den Versand nach D zahlen?

Natürlich ist das dein Ding!

Shirt in Amerika gekauft - Reklamation - Neuversand - Wer zahlt Versand?


hab ich mich auch gefragt.

Einfach unglaublich was manche sich denken.

Shirt in Amerika gekauft - Reklamation - Neuversand - Wer zahlt Versand?



Typische deutsches Denken eben. Auto in München gekauft, nach Hamburg gezogen, einen Mangel gemeldet und der arme Verkäufer darf den Transport nach München zahlen. Warum sollte es nicht auch international sein. Rein innereuropäisch wird es wohl auch so sein. Also nicht immer gleich empört am Fliesentisch sitzen.

Dante

Typische deutsches Denken eben.



Blödsinn. Solche Leute findest du überall auf der Welt. Hier bei MD natürlich vermehrt.

Das hat rein gar nichts mit typisch Deutsch zu tun. Alleine von der Überlegung her - ich kaufe vor Ort auf einem anderen Kontinent ein Tshirt für 35$. Das Tshirt taugt nichts und der Händler soll jetzt ein Neues um die halbe Welt schicken, auf seine Kosten.

Ja, geht's denn noch?

Außerdem: für den zollamtlichen Wert sind auch die Portokosten relevant, die angefallen sind - nicht nur der Wert des Produktes.

Fedex verlangt zudem für den Service das Paket für einen zu Verzollen eine Gebühr - unabhängig davon, ob tatsächlich Einfuhrumsatzsteuer und Zoll anfallen.

ecrifite

Ja, geht's denn noch?



Bitte lies den Rest meines Beitrages doch auch noch.

Vor Ort gekauft, 'ne halbe Welt weiter reklamiert, Versand, Versender, Einfuhr und Zoll nicht vorher geklärt, jetzt zu spät, Pech gehabt, bezahlen, ärgern/nicht ärgern, etwas gelernt. Wenn man drüben was gemacht hat, dann kennt man ja vielleicht auch Leute dort: Reklamationsersatz zu denen schicken lassen und die schicken's einem als Geschenk, fertig. (-:=

Ich hab halt einfach mal ne Mail geschrieben das mich die Qualität enttäuscht hat. Das die mir gleich nen neues Shirt schicken ist halt Kulanz und fand ich schön.

@besho: Das mit FedEx und DHL wundert mich auch. Wird aber wohl so sein, da FedEx hier nicht ausliefert werdenses an DHL weitergegeben haben. Hab die Schachtel schon lange nicht mehr, kann also gut sein das da irgendwas von FedEx drauf war.

@katmai: Klingt umständlich das Verfahren, wohl wirklich nur was für Höherpreisiges.

Einfuhr/Zoll: Für mich liefen die Sachen die ich vor Ort kaufe unter Freigrenze (bis zu X Euro). Hab mir da keine weiteren Gedanken gemacht. Warn nur Shirts und bisschen Krimskrams, keine Elektronik oder sonst was teures. Wäre das Shirt Monate später beim xten Waschgang zerfetzt oder so, hätte ich auch kein Problem damit gehabt, aber beim Ersten? Alle Anderen haben es ja auch überlebt.

@Tura: Geschenke werden doch aber auch nach ihrem Warenwert verzollt oder? Ist ja bekanntlich ein gerngenutzter "Trick" der gerne auffliegt.


Mir kann FedEx die Kosten nicht erklären, das ist auch eins meiner Probleme. Die könne mir nicht sagen: x € sind für Zoll, y € für Versand und z € sind Bearbeitungsgebühren. Nö, die sagen halt: Zahl bitte. Find ich nen bisschen doof.
Zeitlich liefs halt total auseinander, nach mehreren Monaten heb ich mir keine Rechnung mehr für ein Shirt auf und dann kommt ne Firma und sagt: Zahl bitte. Wäre da zeitnah nen Brief von FedEx gekommen hät ich bezahlt und Schluß aus. Aber Monate später? Oder per Nachnahme ne Erhebung oder nen Begleitschreiben.

Bin halt jetzt nicht der USA-Reise-Kauf-Profi und hab mal hier nachgefragt, aber manche erlauben sich hier gleich auszuticken das ist nicht normal.

Als nicht normal würde ich eher die Dreistigkeit bezeichnen, dass du jetzt nicht die Versandkosten zahlen willst.

Man hätte vorher klären können, wie die Kosten sich verteilen, ob du überhaupt etwas zahlen musst. Dass beim Import von Artikeln aus den USA Mehrkosten auf Käufer in Deutschland zukommt, ist doch nichts Neues.

Bezahle das offene Geld und hake die Sache ab, das nächste Mal bist du halt schlauer. Oder du kaufst halt nur noch Artikel in Deutschland, da ist es kein Problem mit der Gewährleistung, egal wo du wohnst. Zumal ein Paket hier gerade mal 4,99EUR gekostet hätte mit DHL.

Die Shirts gibts hier nicht zu kaufen, Versand über deren Webseite kostet mehr als die Shirts. Ist halt wie ein Festival- oder Tour-Shirt, nimmt man als Souvenir halt mit.

Was heißt nicht wollen, wenn es nur vernünftig kommuniziert werden würde. FedEx kann mir nichtmal sagen für was ich Zahlen soll (Zoll, Versand, Bearbeitung).

Die Frage nach Kosten wurde mir nicht per Mail beantwortet als ich meine Adresse übermittelt habe, weiter nachgefragt hab ich nicht, hatte auch nicht die Zeit.

Wenn der USA Händler vor Zusendung des Eratzteils nicht mitgeteilt hat, dass er das nur gegen Übernahme der Versandkosten macht, dann kann da kommen wer will und es gibt kein Geld! Wenn er es aber einfach zuschickt, dann kann weder der Händler noch der Paketdienst verlangen, dass man das bezahlt!

Und selbst dann ist es reichlich merkwürdig, dass das Paket ausgehändigt wird ohne Kommentar und man dann Wochen danach aufeinmal Geld will...
Wahrscheinlich hat FedEx "vergessen" bei Lieferung zu kassieren und will das nun nachträglich wieder reinholen...
Hätten sie gleich kassiert, hätte man die Annahme verweigern können. Man hat mit Fedex oder wem auch immer keinen Vertrag!

Ich würde das nicht bezahlen und ich hätte auch kein schlechtes Gewissen.

ich stelle mir gerade den TE vor, wie er für ein paar jahre zum mond fliegt, vorher noch ne reklamation abschickt und sich die neue ware zum mond schicken lässt- und dann aus den wolken platzt dass der versand nicht kostenlos ist

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