Shoop (Qipu) Cashback - Probleme mit Arbeitgeber bzw. Finanzamt wegen Steuern usw.?

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eingestellt am 3. Apr
Hallo,

ich arbeite bei einer Firma, bei der ich realtiv oft unterwegs bin. Hotelbuchungen, Mietwagen etc. kann ich selber für mich buchen, und kriege das Geld später vom Arbeitgeber zurückerstattet. Dieser legt sicherlich die Belege dann vor, um beim Finanzamt Steuern geltend zu machen.

Bei den Buchungen nutze ich in der Regel Shoop.de um zusätzlich Cashback zu erhalten, wovon mein Arbeitgeber nichts weiß. Kann es irgendwie aufliegen bzw. kann Finanzamt es herausfinden und im Nachhinen Probleme machen?

Ich will wegen ein paar Euro keinen Stress mit meinem Arbeitgeber haben. Falls das Risiko besteht, dass es rauskommt oder es dadurch Probleme geben, würde ich mein bisherige erfassten Buchungen ,,stornieren".

Was meint Ihr?

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[deleted]
Bearbeitet von: "lolnickname" 1. Aug

Du erschleichst geldverter Vorteil.
Fresse halten und weiter machen, juckt keinen

Geldwerter Vorteil, aber auf keiner Rechnung taucht Shoop oder das Wort Cashback auf, d.h. die Verbindung kann nicht hergestellt werden.
Aber, ehrlich währt am längsten. Es sollte reichen, wenn du deinem Arbeitergeber sagst, dass du an einen Cashback/Bonusprogramm ähnlich payback/Bonusmeilen teilnimmst und dass der Firma dadurch kein Schaden entsteht.

@antics ... Wenigstens einer

Wäre eigentlich unter sonstige Einkünfte anzugeben, sofern man den Freibetrag knackt.
Bei dir ist es ein Spezialfall, denn hier ist es privates sammeln von beruflichen Punkten inkl Bar Auszahlung und wäre somit LSt-/ und sv-pflichtig

Dies ist keine Rechts-/Steuerberatung
Bearbeitet von: "lustigHH" 4. Apr
37 Kommentare

Du erschleichst geldverter Vorteil.
Fresse halten und weiter machen, juckt keinen

Könnte theoretisch Ärger geben. (Geldwerter Vorteil.)

In der Praxis wird das aber sicherlich nicht auffallen...

Wie meine Vorkommrntatoren... dürfte geldwerter Vorteil sein

Könnte sein, dass du bei Deinem Arbeitgeber nur die Kosten abzgl. des Cashbacks geltend machen solltest - sonst unterschlägst du dem Arbeitgeber ggf. etwas.

Verfasser

Wie ich das verstehe, könnte es zumindest theoretisch Probleme geben. Die Kosten abzgl. des Cashback gelten zu machen, ist wohl der richtige Weg, aber für die paar Euro dann wiederum doch zu umständlich. Denke, ich werde mal beim Support anfragen, ob sie die bisher erfassten Transaktionen rückgängig machen können.

Danke schon mal für die Antworten!

Theoretisch ja. Shoop würde ich machen, aber von Payback Karten oder Meilen lasse ich die Pfoten davon, da sowas meistens auf der Rechnung steht.

Geldwerter Vorteil, aber auf keiner Rechnung taucht Shoop oder das Wort Cashback auf, d.h. die Verbindung kann nicht hergestellt werden.
Aber, ehrlich währt am längsten. Es sollte reichen, wenn du deinem Arbeitergeber sagst, dass du an einen Cashback/Bonusprogramm ähnlich payback/Bonusmeilen teilnimmst und dass der Firma dadurch kein Schaden entsteht.

machs einfach weiter, wenns auffliegt biste halt arbeitslos, ist doch auch nicht schlecht

[deleted]
Bearbeitet von: "lolnickname" 1. Aug

Das ist - verschärft - das gleiche Problem wie wenn man z. B. bei Aralaktionen die Prämien durch Sammelpunkte etc. behält.
Rein rechtlich wohl als geldwerter Vorteil zu bewerten. In der Praxis aber wohl eher weniger für das Finanzamt interessant, da kaum nachweisbar und idR wohl eher Kleinstbeträge. Was natürlich keine Legitmation darstellt!

Selbes gilt auch für Rakutenaktionen - das wurde hier auch schonmal diskutiert...

Geldwerter Vorteil? Wo ist hier denn ein Sachbezug?

@antics ... Wenigstens einer

Wäre eigentlich unter sonstige Einkünfte anzugeben, sofern man den Freibetrag knackt.
Bei dir ist es ein Spezialfall, denn hier ist es privates sammeln von beruflichen Punkten inkl Bar Auszahlung und wäre somit LSt-/ und sv-pflichtig

Dies ist keine Rechts-/Steuerberatung
Bearbeitet von: "lustigHH" 4. Apr

Also die sicherere Variante wäre es wohl, in Zukunft über Spendenseiten (wie helfen-kostet-nix o.ä.) die Affiliate Provisionen ohne eine Verbindung zu dir spenden zu lassen. Ist besser als die Provision bei booking.com oder ähnlichen Seiten zu lassen.

Rein hypothetisch könntest du natürlich einen Account auf Max Mustermann bei Shoop aufmachen und dann als Auszahlungsmethode bitcoins oder offline einlösbare Wertgutscheine wählen.
Bearbeitet von: "kerbo" 4. Apr

lustigHHvor 1 h, 15 m

@antics ... Wenigstens einer Wäre eigentlich unter sonstige Einkünfte …@antics ... Wenigstens einer Wäre eigentlich unter sonstige Einkünfte anzugeben, sofern man den Freibetrag knackt.Bei dir ist es ein Spezialfall, denn hier ist es privates sammeln von beruflichen Punkten inkl Bar Auszahlung und wäre somit LSt-/ und sv-pflichtigDies ist keine Rechts-/Steuerberatung



Er hat ja nicht geschrieben, dass er das Cashback in Form von Bargeld auszahlen lässt. Sind die Gutscheine, die man dort auch wählen kann, kein geldwerter Vorteil? Ich dachte immer Wertgutscheine würden darunter fallen...? Danke!

PreiseCvor 6 h, 30 m

Das ist - verschärft - das gleiche Problem wie wenn man z. B. bei …Das ist - verschärft - das gleiche Problem wie wenn man z. B. bei Aralaktionen die Prämien durch Sammelpunkte etc. behält.Rein rechtlich wohl als geldwerter Vorteil zu bewerten. In der Praxis aber wohl eher weniger für das Finanzamt interessant, da kaum nachweisbar und idR wohl eher Kleinstbeträge. Was natürlich keine Legitmation darstellt!Selbes gilt auch für Rakutenaktionen - das wurde hier auch schonmal diskutiert...


Diese Problematik wurde von Aral und Shell gelöst, indem diese als Anbieter die Versteuerung pauschal übernehmen: aral-cardkomfort.de/fil…pdf

Wenn man die private Payback-Karte vorlegt und z. B. mit Routex tankt, muss der Arbeitgeber es vorher gegenüber Aral bestätigen.

Soweit ich weiß, macht die Lufthansa das genauso. Das Versteuerungsproblem hättest du dann schon mal nicht mehr. Bleiben die Cashbacks...

Tonschi2vor 6 h, 24 m

Er hat ja nicht geschrieben, dass er das Cashback in Form von Bargeld …Er hat ja nicht geschrieben, dass er das Cashback in Form von Bargeld auszahlen lässt. Sind die Gutscheine, die man dort auch wählen kann, kein geldwerter Vorteil? Ich dachte immer Wertgutscheine würden darunter fallen...? Danke!


Nö, Gutscheine werden nur anerkannt, wenn es keine Möglichkeit der Auszahlung gibt. Er erhält "Geld" und davon kauft er sich Gutscheine. Damit ist das Ding raus. Außerdem erhält er das alles nicht vom AG.

Das juckt absolut keinen und rausfinden wird es auch keiner!
Es funktioniert z.b. auch gut bei Bahncards und den Bahncard-Bonuspunkten

Tonschi2vor 6 h, 34 m

Er hat ja nicht geschrieben, dass er das Cashback in Form von Bargeld …Er hat ja nicht geschrieben, dass er das Cashback in Form von Bargeld auszahlen lässt. Sind die Gutscheine, die man dort auch wählen kann, kein geldwerter Vorteil? Ich dachte immer Wertgutscheine würden darunter fallen...? Danke!


Bargeld und bargeldähnliche Gutscheine müssten als Geldwerter Vorteil gelten!

eTCvor 9 h, 31 m

Du erschleichst geldverter Vorteil.Fresse halten und weiter machen, juckt …Du erschleichst geldverter Vorteil.Fresse halten und weiter machen, juckt keinen



Auch meine Meinung ... und das von jemanden der im Compliance arbeitet

Sind das nicht Sachbezüge mit 44€ Grenze im Monat?

@laxroth nein
Bei einer BP könnte man aber versuchen es so zu verargumentieren. Wow oben bereits geschrieben, ist es:
privates sammeln von beruflichen Punkten inkl Bar Auszahlung und wäre somit LSt-/ und sv-pflichtig
Wenn einige Anbieter die Boni mit pauschalierter ESt für einen versteuern, steige ich allerdings auch nicht nehr durch...dann vllt Geschenke mit 37b EStG
Bei solchen Beträgen sollte aber auch kein Fass aufgemacht werden. Der PeriodPrüfer sagt da vermutlich Du Du Du und mehr nicht

Keine Rechts-/Steuerberatung

Frag doch mal das shoop Team würde mich jetzt auch interessieren. Zur Not mögen die mal ihren Steuerberater fragen

kerbovor 8 h, 53 m

Also die sicherere Variante wäre es wohl, in Zukunft über Spendenseiten ( …Also die sicherere Variante wäre es wohl, in Zukunft über Spendenseiten (wie helfen-kostet-nix o.ä.) die Affiliate Provisionen ohne eine Verbindung zu dir spenden zu lassen. Ist besser als die Provision bei booking.com oder ähnlichen Seiten zu lassen.Rein hypothetisch könntest du natürlich einen Account auf Max Mustermann bei Shoop aufmachen und dann als Auszahlungsmethode bitcoins oder offline einlösbare Wertgutscheine wählen.


shoop kannste auch spenden und hat den vorteil der höheren Raten im Gegensatz zu den kleineren Spendenseiten

lolzivor 1 h, 56 m

Auch meine Meinung ... und das von jemanden der im Compliance arbeitet

Typisch Compliance, keine Ahnung von irgendwas aber immer mitreden wollen

Bargeld = geldwerter Vorteil

Du bist ja als Arbeitnehmer ein Traum Über was sich Leute alles Gedanken machen...Nutze meine Bahnbonuspunkte und Lufthansamiles seit Jahren privat, egal ob ich in einem Kleinuternehmen oder wie jetzt in einem Konzern arbeite. Sehe das so wie PreiseC, es gibt eine Theorie und eine Praxis die komplett anders abläuft als die Theorie. Und mal ehrlich, ich tanze doch nicht bei meinem Chef wegen einem 30 Euro Artikel, der im Netzt eigentlich nur 17 € kostet, ich aber über die Punkte umsonst bekommen.

iww.de/ast…859

Zu der Payback Problematik findet man noch wesentlich mehr wenn man sucht. Ist für mich auf Shoop übertragbar.

Größter Unterschied: Payback steht auf dem Kassenbon/der Rechnung meist mit drauf. -> Wird der Prüfer sehen und je nach Summe (wenn ich an Außendienstler beim Tanken denke) vielleicht auch näher darauf eingehen. Shoop wird niemals irgendjemanden auffallen geschweige denn das sich jemand die Mühe macht da Verbindungen herzustellen. Die müssten ja zwischen shoop, dir, deiner firma und der Provision zahlenden Firma sowie evtl noch beim Hotel querprüfen.

Würd mir da keinen Kopp machen... Es werden ja im Prinzip nur Reflink Vergütungen bezahlt.. Was ist wenn du nach den Hotels googlest und dann abschließt. Dann hast du auch irgendwelche Cookies und irgendeiner zieht sich ne Provision rein. Weltuntergang incoming.

Solange der Freibetrag nicht überschritten wird egal. Du hast nichts böses im Sinn, also ist meiner Meinung nach auch nicht das Vertrauensverhältnis zerrüttet (Kündigungsgrund). Wenn es zu viel wird, einfach nicht aufs Konto auszahlen, sondern in Amazongutscheinen. Wir hatten bei uns mal die Diskussion ob ich den Gutschein der Deutschen Bank behalten darf wenn ich für Kollegen Konten eröffne. Ging um ausländische Kollegen. Habe es dann nicht eingereicht, da sich die deutschen Kollegen als Samariter und regelbesessen herausgestellt haben. Chef meinte aber ich weiß von nix...im Nachhinein bereut, weil es je Kontoabschluss irgendwie 50€ waren. Ich hatte locker 20 Leute im Monat durchgeschleift. Und hinterher hat niemand danach gefragt, bzw haben die anderen auch beschissen.Und ratet mal von wem der Vertrag nicht verlängert wurde, obwohl er alles 100% gemacht hat...

Einfach solang bescheißen bis erste Abmahnung kommt und dann alles auf 50% runterfahren

El_Patovor 5 h, 2 m

Solange der Freibetrag nicht überschritten wird ...


Welcher Freibetrag

lustigHHvor 5 m

Welcher Freibetrag


Bin kein Steuerberater, aber eigentlich gibt es für alles einen Freibetrag. Wenn es Geldwerter Vorteil ist dann 1k? Wenn es ein Nebenerwerb ist 150€? Hatte mal einen Werkvertrag neben meinem Job und musste den nichtmal angeben weil er unter dem Freibetrag lag. Die Kollegen die Autos kaufen vom Arbeitgeber oder leasen, müssen jeden Monat auch nur den Rabatt versteuern der über einen Betrag ist. Meine wie gesagt 1k. Kann aber falsch sein.

Jaja Compliance, schlimme Sache aber solang keiner von was weiss machen doch die meisten mit. Ich auch, Malle, Oktoberfest, Weinabende usw.. darf halt nur nicht rauskommen.

El_Patovor 1 m

Bin kein Steuerberater, aber eigentlich gibt es für alles einen …Bin kein Steuerberater, aber eigentlich gibt es für alles einen Freibetrag. .... Kann aber falsch sein.


Tust du

El_Patovor 3 m

... Die Kollegen die Autos kaufen vom Arbeitgeber oder leasen, müssen …... Die Kollegen die Autos kaufen vom Arbeitgeber oder leasen, müssen jeden Monat auch nur den Rabatt versteuern der über einen Betrag ist. ...


Hmm...Worum geht's hier?!

Du kannst aber Probleme kriegen wenn das Cashback zu hoch wird auf deinem Konto. Hab gehört das einige bei Shoop da aufgeflogen sind und das dem Finanzamt aufgefallen ist. Am besten machst du das auch bei verschiedenen Cashback Diensten 😁

ulfilein007vor 10 h, 14 m

Du kannst aber Probleme kriegen wenn das Cashback zu hoch wird auf deinem …Du kannst aber Probleme kriegen wenn das Cashback zu hoch wird auf deinem Konto. Hab gehört das einige bei Shoop da aufgeflogen sind und das dem Finanzamt aufgefallen ist. Am besten machst du das auch bei verschiedenen Cashback Diensten 😁


Oder per PayPal auszahlen und schon passt es wieder. Einmal mit Profis arbeiten..

Lass doch deine Freundin das für dich buchen .... Und ein wenig Weitsicht, dann bleibt alles im Lot ...

Möchte aber hier noch anregen auch die anderen Cashback-Anbieter zu benutzen... weil Shoop ist mittlerweile dreist, viel zu dreist ... wir alle sollten Shoop in Schach halten und die anderen Anbieter nicht aussterben lassen, weil sonst haben auch wir verloren ... Und eigentlich, aus Sicht des Informatikers, sollten die sich auch weniger % zufrieden geben ... nehmen meist 50% vom eigentlichen Cashback ein .. Eigentlich bin ich auch bereit zu teilen, nur wenn es immer öfter vorkommt, dass sie den Cashback komplett einbehalten, dann gehe ich zu den anderen und empfehle Euch genau das selbe zu tun ....
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