Sicherste Variante einer Wohnungs-Kündigung

Ich muss nach Weihnachten (also ab dem 27.12) eine Wohnung zum 1. April kündigen, 3 Monate eben. Eher geht aus Gründen die ich hier nicht breittreten will nicht. Jetzt hab ich mal etwas über EInschreiben nachgelesen und alle 3 EInschreibtypen sind ja nicht 100% wasserdicht. Gibt es überhaupt eine Kündigungsart, die gerichtlich stichfest ist und mit sicherheit vorm 3.1. ankommt? Kann man die Kündigung vielleicht außen auf einen Karton schreiben und das ganze als Pket verschicken? ;D

18 Kommentare

Postzustellungsurkunde, kurz PZU.

Ihc würde eine Kündigung per FAX und gleichzeitig per Einschreiben mit Rückschein empfehlen.

Die Frage ist wie sehr misstraust du deinen Vermieter, dass du direkt an die Beweisbarkeit vor Gericht denkst?

Aber Fax mit Protokoll und ein Einschreiben mit Rückschein sind wohl am besten

Einwurf-Einschreiben reicht aus. Rufe am besten den Vermieter jetzt schon an und kündige deine Kündigung an. Wenn dir das Einschreiben zu wenig ist:, kannst du die Kündigung auch persönlich übergeben. Nimm zu dem Termin einen glaubwürdigen (=nicht vorbestraft, am besten deutscher Name) Zeugen mit, dem du die Kündigung vorher zu lesen gibst und der später bezeugen kann, dass und wann du die Kündigung übergeben hast. Bei einer fristgerechten Kündigung sollte dieser ganze Zirkus aber eigentlich überflüssig sein. Ach ja: Kündigen tut man üblicherweise zum Monatsende also zum 31. März, nicht 1. April.

Admin

Einwurfeinschreiben + Versand und Versiegelung mit einer weiteren, nicht verwandten Person (auch nicht Deine feste Freundin).

quellcode

Nimm zu dem Termin einen glaubwürdigen (=nicht vorbestraft, am besten deutscher Name) Zeugen mit, dem du die Kündigung vorher zu lesen gibst



Hui, am besten deutscher Name? Wusste gar nicht, dass unser Rechtssystem so rassistisch ist.

Eberhart

Postzustellungsurkunde, kurz PZU.


das ist doch eigtl. schon eine sehr gute Möglichkeit...PZA (so heißt der Service bei der Post) ist ja auch garnich so teuer...

Leute übertreibt doch nicht so. Sende ein Fax und Beachte folgendes: Uhrzeit und Datum auf dem Fax muss stimmen. Ggf. Telefonrechnung als Übermittlungsbeweis aufheben. Stell dein Fax (oder das eines Bekannten) so ein, das nicht nur das normale Sendeprotokoll gedruckt wird, sondern auch eine verkleinerte Ansicht von dem was du da gefaxt hast.
Dies ist vor Gericht anerkannt. Einschreiben nicht, Dauer kannst du dir das sparen.
Alternativ, wenn der Vermieter kein Fax hat, bleibt als "rechtssicherer" Beweis nur nicht die Zustellung per Gerichtsvollzieher was Sau teuer ist. Gute Nacht.

Sry scheiß Rechtschreibprüfung von meinem Programm.

Du kannst auch zusammen mit einem zeugen den Brief direkt in den Briefkasten des Vermieters werfen, falls dieser in der nähe wohnt.

Also ich habe vor 3,5 Monaten meine Bude per Mail vorab gekündigt und einen ganz normalen Brief hinterher geschickt. Alles gut, habe aber auch ein entspanntes Verhältnis zu meinem Vermieter gehabt. Also keinen bis kaum Ärger oder so.

Auszug übrigens jetzt am Freitag und er kam mir sogar entgegen, dass ich nur den halben Dezember zahlen muss, yeah.

Razool

Hui, am besten deutscher Name? Wusste gar nicht, dass unser Rechtssystem so rassistisch ist.


Willkommen in der Wirklichkeit Natürlich kommt das auf den Richter an. Mir hat mal einer außerhalb des Protokolls gesagt, dass für Ihn alle Griechen Lügner sind. Soviel dazu.

Einschreiben per Gerichtsvollzieher ist die einzig 100% sichere Methode, kostet um 10€.

Geh doch hin und gib die Kündigung ab?! Lass dir die Engegennahme quittieren und fertig....100% sicher und kostet kein Porto...oder sitzt dein Vermieter nicht in deiner Stadt?

es ist allgemeiner irrglaube das ein einschreiben (jeglicher form) das ganze vor gericht sicher macht.
der empfänger kann immer noch behaupten das ein leeres blatt papier in dem einschreiben lag und was dann?

erst eine glaubhafte bezeugung über den inhalt des schreibens macht es sicher, d.h., wie oben schonmal erwähnt, besorge dir einen zeugen.

der empfänger kann immer noch behaupten das ein leeres blatt papier in dem einschreiben lag und was dann?


Ja klar, und mit dieser Behauptung wird der dann Vermieter vor Gericht ziehen, mit allen damit verbundenen Kosten und Risiken: "Der Mieter ist einfach so ausgezogen und hat mir nur 3 Monate vorher ein leeres Blatt per Einschreiben zugeschickt." Das glaubt jeder Richter, bestimmt.

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