Sinnhaftigkeit von Amazon Betrug (bei Zahlung über Amazon)?

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eingestellt am 6. AugBearbeitet von:"sogehtdas"
Spoiler: Das ist kein "Ist dieser Händler seriös???"-Thread
Habe neulich einen Monitor zum sehr günstigen aber nicht unmöglichen Preis über ein Amazon-Händler bestellt. Seit Jahren dabei. Sehr positive und aktuelle Bewertungen. Produkt passt zum Sortiment. Keine unrealistischen Mengen. Auch auf anderen Plattformen aktiv. Bezahlung natürlich ganz normal direkt über Amazon und keine E-Mail-Masche.


Kurz darauf kam die Versandbestätigung. Sendung per UPS aber keine Sendungsnummer. Daraufhin wurde ich schon etwas stutzig. Telefonnummer des Händlers war bei Amazon zwar keine angegeben, aber ich habe zuvor z.B. auch auf ebay recherchiert und dort hat der identische Händler eine Telefonnummer angegeben. Also direkt mal angerufen.


Er meinte dann es würde sich „jemand an seinen Account dranhängen und nicht existierende Waren unter seinem Namen verkaufen. Es haben schon ein paar andere angerufen. Das Geld wäre wahrscheinlich weg“, was auf Grund der A-bis-Z-Garantie natürlich Schwachsinn ist.


Also Amazon angerufen. Da der Artikel bereits als „Versendet“ markiert worden ist, war keine direkte Stornierung möglich aber das Geld wurde mir innerhalb von 10 Tagen automatisch zurückgebucht.
Nun meine Frage: Wie kann ein solcher Betrug funktionieren bzw. was ist das Ziel davon? Dem Händler auf Grund der Überlastung des Shops und den negativen Bewertungen schaden? Oder Amazon als Plattform insgesamt?
Das Geld dürfte der Betrüger doch nie im Leben sehen. Ich meine gehört zu haben, dass Amazon das Geld zwei Wochen einbehält, bevor es an Händler weitergeleitet wird? Und auch sonst wird Amazon das Geld ja nicht innerhalb von zwei Tagen auf ein ungeprüftes Bankkonto mit abweichendem Inhaber etc. weiterleiten? Ich verstehe den Sinn bzw. das Ziel des Betrügers echt nicht ganz
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Beste Kommentare
inkognito06.08.2019 10:54

Warum willst du den Sinn verstehen willst du etwa selbst aktiv werden?


Vielleicht will er es auch einfach nur verstehen...
inkognito06.08.2019 10:54

Warum willst du den Sinn verstehen willst du etwa selbst aktiv werden?


Willst du deinen dummen Kommentar nicht lieber wo anders dalassen?
Ich finde sowas auch interessant.
11 Kommentare
Warum willst du den Sinn verstehen willst du etwa selbst aktiv werden?
inkognito06.08.2019 10:54

Warum willst du den Sinn verstehen willst du etwa selbst aktiv werden?


Vielleicht will er es auch einfach nur verstehen...
Es gibt ja auch Betrüger auf eBay die PayPal anbieten. Meist gehackte Accounts bzw. unter falscher Identität. Bis das Thema auffliegt sind ggf. schon erste Zahlungen erfolgreich verbucht, darauf wird spekuliert. Der wahre Betrüger nicht ermittelbar. Die Rückzahlung erfolgt dann aus den Garantien der Zahlungsanbieter.

Man liest auch immer wieder hier von Leuten die ganz bewusst bei einem vermutlich betrügerischen Angebot zugreifen mit der Einstellung: Im Notfall greift halt die PayPal oder A-Z Garantie. Diese Einstellung finde ich komplett daneben, das ist Nährboden für die Betrüger.
Bearbeitet von: "hotice" 6. Aug
inkognito06.08.2019 10:54

Warum willst du den Sinn verstehen willst du etwa selbst aktiv werden?


Willst du deinen dummen Kommentar nicht lieber wo anders dalassen?
Ich finde sowas auch interessant.
also mit PayPal kann ich es halbwegs nachvollziehen, da dort das Geld "sofort" Verfügbar ist, ggf. auf ein anderes PayPalkonto verbucht werden kann bzw. direkt "ausgegeben" sodass das Geld erstmal weg ist.

Aber bei amazon ist schon schwierig.
Man hat dort als Händler ein "Konto" welches automatisiert ausgezahlt wird (alle 14 Tage).

Sprich es müssen wirklich erst mindestens 14 Tage vergehen bis da etwas machen könnte. naja ggf. gibt es leute die sich dann solange vertrösten lassen und man somit die Grenze knapp überschreiten kann.
"Das Geld wäre wahrscheinlich weg“, was auf Grund der A-bis-Z-Garantie natürlich Schwachsinn ist."
Nicht allzu selten liest man Gegenteiliges - bei fahrlässigem Verhalten verweigert Amazon auch schon mal die Garantie. Davon abgesehen greift sie auch in "regulären" Fällen keineswegs immer und schon gar nicht unbegrenzt oft.
Du kannst als Verkäufer bei Amazon Dein Guthaben auch manuell auszahlen. Das dauert nur 1-2 Tage. Könnte mir vorstellen, dass einige windige Händler das auch nutzen, um kurzfristige Liquiditätsengpässe zu überbrücken.
Der Trick ist einfach.
- Du bestellst die Ware bei einem Amazon-Marketplacehändler
- Der Händler versendet die Ware (angeblich)
- Du erhält eine "echte" E-Mail von Amazon (Vom Marketplacehändler über die Plattform versendet) mit dem Inhalt dass die Zahlung schiefgegangen sei und daher beim Versanddienstleister die Auslieferung gestoppt wurde. Damit der Vorgang fortgesetzt wird soll der Betrag einfach auf ein Bankkonto überwiesen werden (Im Ausland).
- Kurze Zeit später wird die Bestellung vom Händler storniert. Von Amazon erhält man nur die über die Plattform getätigte Ware zurück.
- Nun hat man weder Ware noch Geld (aus der Überweisung außerhalb der Plattform)


P.S.: Und ja, es gibt Leute die darauf reinfallen. Schon oft genug in Foren erlebt. Da die Mail auch wirklich echt ist (Über Amazon Plattform versendet) fallen da gerne ältere Kunden im besten Alter rein.
JudgeFudge06.08.2019 11:22

"Das Geld wäre wahrscheinlich weg“, was auf Grund der A-bis-Z-Garantie na …"Das Geld wäre wahrscheinlich weg“, was auf Grund der A-bis-Z-Garantie natürlich Schwachsinn ist."Nicht allzu selten liest man Gegenteiliges - bei fahrlässigem Verhalten verweigert Amazon auch schon mal die Garantie. Davon abgesehen greift sie auch in "regulären" Fällen keineswegs immer und schon gar nicht unbegrenzt oft.


Da hast du generell natürlich Recht. Die Aussage war nur auf meine Situation bezogen. Habe Amazon auch das erste Mal überhaupt wegen irgendetwas kontaktiert.
caraoge06.08.2019 13:30

Der Trick ist einfach.- Du bestellst die Ware bei einem …Der Trick ist einfach.- Du bestellst die Ware bei einem Amazon-Marketplacehändler- Der Händler versendet die Ware (angeblich)- Du erhält eine "echte" E-Mail von Amazon (Vom Marketplacehändler über die Plattform versendet) mit dem Inhalt dass die Zahlung schiefgegangen sei und daher beim Versanddienstleister die Auslieferung gestoppt wurde. Damit der Vorgang fortgesetzt wird soll der Betrag einfach auf ein Bankkonto überwiesen werden (Im Ausland).- Kurze Zeit später wird die Bestellung vom Händler storniert. Von Amazon erhält man nur die über die Plattform getätigte Ware zurück.- Nun hat man weder Ware noch Geld (aus der Überweisung außerhalb der Plattform)P.S.: Und ja, es gibt Leute die darauf reinfallen. Schon oft genug in Foren erlebt. Da die Mail auch wirklich echt ist (Über Amazon Plattform versendet) fallen da gerne ältere Kunden im besten Alter rein.


Davon habe ich auch schon gehört aber das war ja hier nicht der Fall, da die Zahlung ausschließlich über Amazon ablief. Deshalb bin ich auch so verwundert, wie so etwas überhaupt erfolgreich sein könnte. Keinerlei E-Mails oder Nachrichten über Amazon bezüglich einer Zahlung per Überweisung oder PayPal etc. Zumal Amazon laut eigener Aussage die Nachrichten, die von/an Händler über das Message Center geschickt werden automatisch auf IBAN, Mailadressen etc. filtert.
Den Auszahlungszyköus bei Amazon kann man selbst wählen...alle 14 Tage ist nicht zuteeff
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