Smart Home: Welches System

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eingestellt am 2. Feb
Moin Moin.

Hier sind ja viele schlaue Leute unterwegs, die sich auch mit Smart-Home-Systemen auskennen.

Wir haben gestern die Zusage für unsere neue Wohnung bekommen und ziehen demnächst um.
In der neuen Wohnung möchte ich ein Smart Home aufbauen. Meine Freundin braucht das nicht wirklich, aber ihren Segen habe ich trotzdem.

Hierzu möchte ich als Steuerzentrale gerne ein RPi3 nehmen.
Nun aber die konkrete Frage.

Es gibt ja unzählige Systeme hierfür. Fhem, Zwave etc und ein bisschen sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr

Welches System nutzt ihr selber, bzw welches System könnt ihr empfehlen?

Geplante Funktionen:

- heizungssteuerung, vllt auch in Kombination mit einem Sensor, der das öffnen eines Fensters realisiert, und dementsprechend die Heizung ausschaltet.
Denkbar wäre natürlich auch die Nutzung in Verbindung mit einem Temperatursebsor.
Und natürlich heizen bei eingestellter Uhrzeit,damit zum Beispiel das Bad morgens warm ist,ohne dass die Heizung die ganze Nacht durchheizen muss und wenn alle aus dem Haus sind, soll die Heizung dementsprechend wieder aus gehen.

- Aktionen , wenn die Haustür aufgeht. Sowas wie "mach Musik an, schalt dort und da das Licht ein" etc

- Steuerung von Lichtern/Lampen , z.B wenn eine bestimmte Lichtstärke unterschritten wird, geht automatisch das Licht a, dimmen von Lampen etc

- Steuerung von Steckdosen (hier auch vllt in Verbindung z.B mit der waschmaschine: Waschmaschine ist fertig und ich bekomme ne Nachricht aufs Handy)

- Sprachsteuerung wäre ganz nett

Wichtig dabei ist mir, dass alles untereinander kompatibel ist, dass ich alle Steckdosen, Lampen etc in ein System einbinden kann.
Desweiteren wäre eine Steuerung übers Handy (Android) sehr wünschenswert. Und auch hier gilt, am liebsten eine Oberfläche für alles, bei der ich Steckdosen auswählen kann, bei der ich einzelne Lampen dimmen kann etc.
Und natürlich spielt auch der Geldfaktor eine gewisse Rolle.

Ich würde mich über eure Tipps, und Erfahrungen bei der Umsetzung eures Smart Homes sehr freuen.

  1. Diverses
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  1. Diverses
22 Kommentare

Bedenke, dass egal welches System du nimmst, ein Smart Home teuer wird.

ZWave ist kein System sondern ein Funk Standard. Andere Funk Standards wären, Enocean, Zigbee, das von Homematic.

Von Fhem würde ich an deiner Stelle die Finger lassen, da man doch sehr viel lesen muss um es zum laufen zu bringen. Alternativ für den Pi wären da noch Openhab2 und Z-Way

Für Smart Home braucht man Geduld und Nerven. Besonders wenn es mal nicht klappt. Da könnte deine Freundin verrückt werden, wenn es mal kalt ist.

Für den Pi brauchst du dann natürlich noch die entsprechenden Module für die Standards.

Ich habe das alles was du dir so Vorstellst (bis auf die Heizung, da bei mir eine Fußbodenheizung ist und diese langsamer als Heizkörper reagiert, alles mit dem Homee gelöst. Dafür habe ich ein ZWave und Enocean Cube.

Ich schwöre ja gerne auf Enocean da dieser Standard am Zuverlässigsten bei mir funktioniert und viele Sensoren keine Batterien brauchen. Vorteil von Enocean ist, dass du die Sensoren und Aktoren sowohl an die Zentrale anmelden kannst als auch direkt miteinander. Sprich wenn die Zentrale mal nicht so will wie sie sollte, kannst du das Licht trotzdem noch normal schalten, etc.

Was hast du so ungefähr investiert (Zeit & Geld) für deine Automatisierung?

Rodlervor 7 m

Was hast du so ungefähr investiert (Zeit & Geld) für deine A …Was hast du so ungefähr investiert (Zeit & Geld) für deine Automatisierung?



Zu viel Zeit und noch mehr Geld. Ich will es gar nicht zusammenrechnen, wie viel ich da schon reingesteckt habe.
Es ist aber mein Hobby und schon etwas Bequemlichkeit.
Der ganze Keller ist bei mir mit mehreren Bewegungsmeldern ausgestattet, so dass ich keine Schalter mehr drücken muss. Schon praktisch, wenn man wieder die Hände voll hat durch Einkauf oder Wäsche.
Der Trockner und Waschmaschine benachrichtigen mich, wenn diese fertig sind.
Per Alexa schalte ich das Licht an/ aus oder schalte ich die Arlos scharf.
Ich kriege eine Push Nachricht aufs Handy, wenn ein Paket oder Brief ein geworfen wird.

Okay ich habs mir schon fast gedacht
Bin ja selbst IT'ler und würde das hobbymäßig machen.
Ganz so weit mit Alexa und Push fürn Briefkasten würde ich nicht gehen bzw. die Freundin es nicht tolerieren aber Rollo, Heizung etc würd ich schon gern automatisieren/Remote per Smartphone steuern.

Ich frage mich immer wie Menschen früher überlebt haben

laxrothvor 9 m

Ich frage mich immer wie Menschen früher überlebt haben



Mit Waschbrett am Fluss...

laxrothvor 12 m

Ich frage mich immer wie Menschen früher überlebt haben


Zwischen überleben und komfortabler leben liegt dann doch ein großer Unterschied. Finde die Frage sehr interessant, da ich genau daran gescheitert bin: Es gibt keinen wirklich einheitlichen Standard, der alles miteinander vernetzt. Viele Bastellösungen sind natürlich dabei, dafür kann ich auch die Sonderausgabe der c't "Smart Home 2016" empfehlen.
Bearbeitet von: "DerMyDealzer" 2. Feb

laxroth2. Feb

Ich frage mich immer wie Menschen früher überlebt haben


Genauso wie sie früher ohne Kühlschrank, TV, Auto, Smartphone, Supermarkt und Co. überlebt haben. Mit weniger Komfort und Luxus. Denn was anderes sind die genannten Punkte (wie auch Smart Home) nicht.

Danke an @noname951 für die Darstellung was alles geht. Klingt toll, darf mich davon aber nicht anstecken lassen. Meine Frau ist ja manchmal schon mit Hue überfordert

Könnte aber ein wirklich Interessantes Thema unter Diverses werden.

Ich kann noname951 nur zustimmen. Smart Home ist nicht nur teuer sondern auch Zeitaufwand ohne Ende. Gefühlt kann ein System immer irgendwas besser oder schlechter und einige Dinge lassen sich nur mit Fummelei lösen.

Solange man nur den Standardkram möchte, ist man in seiner Smart Home Welt gut aufgehoben. Will man ein bisschen mehr, kommt man um Dinge wie IFTTT, Raspi mit Fhem/Openhab/Z-Way und viel lesen in Blogs/Foren nicht rum.

Wichtig ist sich für einen Funkstandard zu entscheiden der verbreitet ist und nicht für ein proprietäre Einzellösung eines Herstellers. Ich hab mich für Z-Wave entschieden und fahre damit recht gut. Hauptsächlich setze ich Geräte von devolo ein. Aber da predigt auch jeder seine eigene Religion, was den Anbieter angeht.

Deine Szenarien kannst du eigentlich mit allen Anbietern durchspielen. Das sollte kein Problem sein.

Ich gehe eher in die Richtung "Sicherheit" und verwende entsprechend Wasserschadensmelder, Rauchmelder und Alarme im System. Habe aber auch so geschichten wie Stromabschaltung wenn keine Bewegung in der Wohnung und Hinweise wenn Fenster geöffnet ist etc. pp.

Das Problem ist halt wirklich, man kann es immer weiter treiben und weiter ausbauen. Und das kostet.

Aktuell bin ich dabei Sprachsteuerung über Alexa zu realisieren. Das funktioniert leider mit devolo (noch) nicht outofthebox. Aber hier gibts auch Möglichkeiten -> Stichwort "ha-bridge". Aber lt. devolo kommt wohl bald auch der Alexa Support und da stellt sich die Frage ob sich der Aufwand noch lohnt.

Preislich liege ich irgendwo bei ca. 550-600 € nur für die Technik von devolo. (Zentrale/Rauchmelder/Wassermelder/Steckdosen/Bewegungsmelder/Türmelder/Sirene). Dazu kommen dann noch Geschichten wie Hue für die Lichtsteuerung, Raspi etc. pp.

Finde es in einer Wohnung iwie nicht sinnig. Habe es auch erst im Haus realisiert

Da wohnt man nur in einer Wohnung aus Geldmangel whatever, steckt dann aber im Gegenzug massig Kohle/Zeit rein für haufenweise Elektronik...

Würde lieber warten und es dann richtig anpacken - meine Meinung, kommen eh gleich wieder die “Wohnungshater-Fraktion“

Rest hat noname951 super erläutert
Bearbeitet von: "Mitleser80" 2. Feb

Mitleser80vor 17 m

Finde es in einer Wohnung iwie nicht sinnig. Habe es auch erst im Haus …Finde es in einer Wohnung iwie nicht sinnig. Habe es auch erst im Haus realisiert Da wohnt man nur in einer Wohnung aus Geldmangel whatever, steckt dann aber im Gegenzug massig Kohle/Zeit rein für haufenweise Elektronik...Würde lieber warten und es dann richtig anpacken - meine Meinung, kommen eh gleich wieder die “Wohnungshater-Fraktion“ :{Rest hat noname951 super erläutert



Hattest du es direkt beim Bau schon mit eingeplant oder auch erst im Nachgang? Bei mir geht es im Frühjahr los. Interessiert bin ich an dem Thema Smart Home schon sehr und würde da auch gerne in Zukunft etwas rum basteln. Jetzt aktuell aber noch in das Thema richtig einarbeiten schaffe ich allerdings zeitlich leider nicht, dafür gibts zu viele andere Baustellen aktuell.

Ich finde die Thematik auch sehr interessant.
Zusammengefasst muss man aber zum jetzigen Zeitpunkt sagen: es ist Spielerei.
Einen messbaren zeitlichen oder sogar monetären Nutzen kann man aktuell einfach nicht aus den Systemen ziehen, das Gegenteil ist der Fall.
Solange das nicht wirklich gegeben ist lasse ich die Finger davon.

axolizvor 13 m

Hattest du es direkt beim Bau schon mit eingeplant oder auch erst im …Hattest du es direkt beim Bau schon mit eingeplant oder auch erst im Nachgang? Bei mir geht es im Frühjahr los. Interessiert bin ich an dem Thema Smart Home schon sehr und würde da auch gerne in Zukunft etwas rum basteln. Jetzt aktuell aber noch in das Thema richtig einarbeiten schaffe ich allerdings zeitlich leider nicht, dafür gibts zu viele andere Baustellen aktuell.




Lass dir überall tiefe Dosen für die Elektronik einbauen.

wir hatten uns für KNX entschieden. heute, 7 Jahre nach dem Bau, habe ich noch keinem Euro der Investition nachgejamnert. wichtig ist halt das du einen kompetenten Planer findest, ansonsten gibst du unnötig Geld aus

therealpinkvor 51 m

Ich finde die Thematik auch sehr interessant.Zusammengefasst muss man aber …Ich finde die Thematik auch sehr interessant.Zusammengefasst muss man aber zum jetzigen Zeitpunkt sagen: es ist Spielerei.Einen messbaren zeitlichen oder sogar monetären Nutzen kann man aktuell einfach nicht aus den Systemen ziehen, das Gegenteil ist der Fall.Solange das nicht wirklich gegeben ist lasse ich die Finger davon.



Monetär kann es sich durchaus lohnen wenn man wirklich ein Smart Home macht. Also z.B. intelligente Heizungssteuerung nach Anwesenheit. Lichter mit Bewegungsmelder, Verbraucher über das System komplett deaktivieren (z.B. TV, PC, FritzBox, etc.pp).

Zum eigentlichen Thema:
Würde ich mir ein Smart Home einrichten, dann vermutlich mit KNX.

Verfasser

noname9512. Feb

...


Dass Smart Homes teuer sind, ist mir bewusst. Letztendlich ist eine Spielerei, die man nicht unbedingt Brauch, aber ich denke, wenn Man das erstmal hat, schätz man den Komfort.aber natürlich soll es nicht ausarten, darum auch meine Idee das ganze auf Grundlage der Rpi aufzubauen.

Das System von Homee schaut sehr interessant aus. Das ist eigentlich genau das System für Leute wie mich, die gerne ein Out of the Box System hätten. Auch dass gleich eine Oberfläche fürs Phone "mitgeliefert" wird, macht es sehr interessant. Ich hab natürlich kein Problem, mich auch in Dinge reinzulassen, gerade bei sowas macht es ja auch einen Teil des Reizes aus.
Aber da müsst ich mir wahrscheinlich zwei Wochen Urlaub nehmen

Laut meiner kurzen Recherche funktionieren bei Homee nur Geräte, die damit auch getestet wurden von den Herstellern.
Aber theoretisch müssten auch alle anderenGeräte mit Zwave-Standard funktionieren? Wenn nicht, spricht das wieder eher für die Rpi, da man da dann evtl. Doch etwas flexibler ist. Hast du damit selber schon Erfahrungen gemacht?
Es gibt für Zwave den RGB - Controller. Weißt du, ob der sich ins Homee-System ebenfalls integrieren lässt?

Der Preis allein dafür ist natürlich schon stolz. Da müsste eine Lösung mit Rpi+ Zwave Modul etwas günstiger sein, wenn auch aufwendiger?!

@DerMyDealzer : Danke für den Hinweis mit der CT. Die schau ich mir Mal an.

Wahrscheinlich werde ich eben genau daran scheitern: es gibt zu viele Möglichkeiten, und ich hab bis jetzt noch keine Übersicht gefunden, die die verschiedenen Möglichkeiten Mal ausführlich gegenüber stellen.
Oder kennt ihr da eine Seite? Gerne auch in Englisch.

Ich würde erstmal klein anfangen.. Heizungsthermostat, die Sache mit der Benachrichtigung wenn die Waschmaschine fertig ist.
Allein kostentechnisch fällt für die Wohnung genug an, da wir relativ viel neu kaufen müssen.
Der Rest , wie zum Beispiel lichtsteuerung, LED-stripes etc kommt dann nach und nach.


Nur wie @willusch denke auch ich, dass es wichtig ist, sich von vornherein festzulegen, welchen Standard man nutzen möchte. Ich möchte nicht in einem Jahr da stehen und feststellen, dass es das falsche System ist

Auch um die Kosten Mal abzuschätzen, komm ich auch trotz eurer Hinweise nicht drum herum, mich wirklich Mal genauer in die einzelnen System einzulesen und auch Mal zu schauen, was die können, wie die Umsetzung aussieht, und v.a wie teuer einzelne Geräte, Stecker etc dafür sind.

@Mitleser80 da geb ich dir Recht. In einem eigenen Haus macht das ganz noch viel viel mehr Sinn. Aber da ein eigenes Haus noch sehr weit weg ist, muss die Wohnung erstmal her halten

Ich hoffe es ist dann eine Eigentumswohnung. In eine Mietwohnung würde ich niemals soviel investieren.

CiCihuavor 16 m

Ich hoffe es ist dann eine Eigentumswohnung. In eine Mietwohnung würde ich …Ich hoffe es ist dann eine Eigentumswohnung. In eine Mietwohnung würde ich niemals soviel investieren.




Alle Sachen kannst du doch wieder abmontieren.
Heizkörperventile, Fenstersensoren, Steckdosen, etc.

SeeeDvor 47 m

Monetär kann es sich durchaus lohnen wenn man wirklich ein Smart Home …Monetär kann es sich durchaus lohnen wenn man wirklich ein Smart Home macht. Also z.B. intelligente Heizungssteuerung nach Anwesenheit. Lichter mit Bewegungsmelder, Verbraucher über das System komplett deaktivieren (z.B. TV, PC, FritzBox, etc.pp). Zum eigentlichen Thema: Würde ich mir ein Smart Home einrichten, dann vermutlich mit KNX.



Ich würde dir ja gerne recht geben, aber das stimmt einfach nicht.
Erstmal brauchen die Systeme an sich ja auch Strom (wenn auch nicht sonderlich viel) und laufen 24h.
Und die Investitionskosten für ein KNX System amortisieren sich nie und nimmer während eines Menschenlebens.
Am meisten Potential ist wahrscheinlich in der Heizungssteuerung und gerade die kann man einfach seeehr viel schlanker als mit KNX realisieren.
Ich sage ja nicht, dass die Systeme nicht interessant und auch durchaus nützlich / spassig / Freude bereitend sein können, aber rechnen tun sie sich einfach nicht.

Verfasser

CiCihuavor 24 m

Ich hoffe es ist dann eine Eigentumswohnung. In eine Mietwohnung würde ich …Ich hoffe es ist dann eine Eigentumswohnung. In eine Mietwohnung würde ich niemals soviel investieren.


Nein, ist eine Mietwohnung,auch wenn wir in letzter Zeit öfter Mal über eine Eigentumswohnung nachgedacht haben. Aber das kann noch dauern.
Wo Noname aber bereits sagte: Man kann alles wieder abmontieren und mit in die nächste Wohnung umziehen lassen.

Ich sehe so ein System auch nicht wirklich als Kosteneinsparer, sondern eher als Investition in Komfort, Sicherheit und Nützlichkeit. Einige Sachen wird man nie wieder missen wollen und genau das ist es dann auch wert.
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