Start ins Smart Home

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eingestellt am 17. Jan
Moin zusammen,

ich habe bislang lediglich eine Yeelight und zwei DECT 301 zu Hause, würde aber gerne smarter werden.

Was mir gerade schwer fällt ist, den richtigen Anfang zu finden. Mir würde es temporär reichen, komfortabel RGB Lampen nutzen zu können. Ich möchte aber nicht auf eine Firma (Phillips, IKEA) beschränkt sein, sondern in Zukunft auch noch um andere nützliche Smart Home-Geräte aufrüsten können.

Wenn man googelt, findet man u.a. ein Phillips HUE Starter Kit. Was genau daran benötige ich, abgesehen von den Lampen, um 'startklar' zu sein? Ist es lediglich die Bridge?

Dann irritieren mich Kits von Firmen wie Bosch oder Innogy. Sind sie komfortabler oder umfangreicher als HUE? Sind sie zukunftssicherer?

Um meine Frage zusammenzufassen: Was benötige ich für einen Start ins Smart Home, um nicht schon morgen wieder 'zurückzuhängen'?
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19 Kommentare
Iobroker
Du brauchst ein Hub, wenn du Geräte unterschiedlichster Hersteller verwenden möchtest. Dies gibt es entweder fertig zu kaufen(Samsung Smart Things) oder du programmierst dir mit Smart Assistant und einem Raspberry Pi selber ein Hub.
Ich kann Home Assistant wärmstens empfehlen. Extrem aktive Community. Mit ganz klarem Bekenntnis zu Open Source.

Aber egal ob jetzt Home Assistant, ioBroker, FHEM, openHAB oder Konsorten: Tu dir das ganze nur an, wenn du auch wirklich Spaß an solchen Basteleien hast. Den zeitlichen Aufwand für Einarbeitung und Betrieb holst nie wieder mit Automatisierungen rein. Das kann bis heute kein System und dessen muss man sich bewusst sein.

Mir macht es aber auch sehr viel Spaß mit den technischen Möglichkeiten von Home Assistant rumzuspielen und die bessere Hälfte hat sich inzwischen auch an den ein oder anderen Komfort dadurch gewöhnt
Ohne das böse zu meinen, es betrifft mich ja mehr oder weniger genau so.

Da die Frage schon sehr minimalistisch ist und du da schon an deine Grenzen stößt, denke ich das ein Raspberry mit entsprechender Software und Dongle nix für dich ist.

Vielleicht solltest du dir erstmal einen Überblick schaffen, was du genau alles machen möchtest? Alarm, Temperatur, Garagenöffner, Überwachung usw usw usw
Dann kann man sich ran setzen und überlegen was man braucht.

Ich persönlich würde nicht auf geschlossene Systeme setzen. Denn wenn der Server mal abgeschaltet wird oder alte Geräte nicht mehr unterstützt werden, steht man da.

Ich habe zum Bsp. Schellenberg für meine Rolläden und bin da echt enttäuscht, besonders da ja alles mehr kostet und sie sich dann die Steuerung aus dem Internet nochmal extra bezahlen lassen.
MrNesbittOfHarlowNewTown17.01.2020 12:36

Ich kann Home Assistant wärmstens empfehlen. Extrem aktive Community. Mit …Ich kann Home Assistant wärmstens empfehlen. Extrem aktive Community. Mit ganz klarem Bekenntnis zu Open Source.Aber egal ob jetzt Home Assistant, ioBroker, FHEM, openHAB oder Konsorten: Tu dir das ganze nur an, wenn du auch wirklich Spaß an solchen Basteleien hast. Den zeitlichen Aufwand für Einarbeitung und Betrieb holst nie wieder mit Automatisierungen rein. Das kann bis heute kein System und dessen muss man sich bewusst sein.Mir macht es aber auch sehr viel Spaß mit den technischen Möglichkeiten von Home Assistant rumzuspielen und die bessere Hälfte hat sich inzwischen auch an den ein oder anderen Komfort dadurch gewöhnt


Das ist leider so schade das solche Lösungen eben nur für technikorientierte Nerds sind.

Es geht aber auch einiges mit Homee, Homey, Smart Things usw. Da gibt man dann halt etwas mehr Geld für eine Basis aus, kann aber auch vieles verknüpfen.
Wenn ich dich wäre würde ich mir mal Homematic anschauen
Erst einmal besten Dank für die zahlreichen hilfreichen (!) Antworten. Ist hier auf dem Board zuletzt leider weniger geworden.

Für mein Verständnis: kaufe ich ein HUE Starter Kit, kann ich lediglich auch Phillips nutzen!?
Kaufe ich z.B. den Samsung SmartThings Hub, kann ich damit eine einzelne IKEA Tradfri und/oder eine Phillips HUE Lampe nutzen!?
Verstehe ich das so richtig?

Thema Home Assistent: als ehemaliger Informatik-Student fehlt es mir sicher nicht an der Lust, aber leider an der Zeit. Daher muss leider eine Ab-Werk-Lösung her.
Die Frage wird immer mal wieder gestellt, z.B. in dieser alten Diskussion.
Da du schreibst, dass du ggf. später etwas erweitern möchtest, solltest du dir vielleicht mal Homee näher anschauen. Homee besteht aus mehreren Würfeln: einer Zentrale und dann für die verschiedenen Funkstandards jeweils einer Erweiterung. Wenn du also zunächst nur Zigbee benötigst (was ja der Funkstandard hinter Philips' und IKEA's Systemen ist) hättest du einen guten Ausgangspunkt. Was Homee meines Wissens nicht kann ist DECT (sicher bin ich mir da aber nicht, ggf. über den Umweg der Fritzbox).
Noch offener und günstiger ist natürlich eine Lösung wie iobroker, fhem etc., aber man muss schon viel Zeit investieren, um sein System zum Laufen zu bringen. Wenn man Spaß am Programmieren und etwas Elektronik-Bastelei hat könnte das aber genau die richtige Lösung sein, denn es gibt nicht viel, was sich damit nicht umsetzen ließe.
zelkoo17.01.2020 12:18

Du brauchst ein Hub, wenn du Geräte unterschiedlichster Hersteller …Du brauchst ein Hub, wenn du Geräte unterschiedlichster Hersteller verwenden möchtest. Dies gibt es entweder fertig zu kaufen(Samsung Smart Things) oder du programmierst dir mit Smart Assistant und einem Raspberry Pi selber ein Hub.


„Home Assistant“.
Das fungiert aber nur als Steuerzentrale, du wirst dennoch einen Hub benötigen. @DonPott. Ich würde dir in der Tat zum Ikea Hub raten, denn die hierfür erhältlichen Komponenten werden immer mehr und befinden sich in einem fairen und bezahlbaren Preisrahmen. Parallel dazu einen oder mehrere Echo. Denn auch der Echo Plus ist ein Hub. Und da du ja Dinge auch sprachgesteuert auslösen willst, schlägst lohnt sich das doppelt. Und über den Home Assistant kannst du dann alles kombinieren. Etwas Arbeit, aber das lohnt sich! Bin Mitte letzten Jahres auch in der Welt der Automation unterwegs und will‘s nicht mehr missen.
okolyta17.01.2020 12:45

Das ist leider so schade das solche Lösungen eben nur für t …Das ist leider so schade das solche Lösungen eben nur für technikorientierte Nerds sind. Es geht aber auch einiges mit Homee, Homey, Smart Things usw. Da gibt man dann halt etwas mehr Geld für eine Basis aus, kann aber auch vieles verknüpfen.


Hier noch ein bisschen Werbung:
home-assistant.io/blo…on/

Ein großes Ziel von Home Assistant ist es die Einstiegsschwelle möglichst weit abzusenken, z.B. durch ein fertiges Image (hass.io) für den Raspberry mit einem Store-System für Add-ons. Zukünftig soll es auch noch viel stärker in diese Richtung gehen, aber klar, ein bisschen nerdig muss man trotzdem sein und den Otto-Normal-Verbraucher wird man damit wahrscheinlich trotzdem nie locken können. Der wird aber den Bedarf auch gar nicht haben

Ich für meinen Teil bin trotzdem begeistert, welche Systeme und Schnittstellen ich damit alles verknüpfen und zentral steuern kann.
AnonymousClient17.01.2020 12:59

„Home Assistant“.Das fungiert aber nur als Steuerzentrale, du wirst den …„Home Assistant“.Das fungiert aber nur als Steuerzentrale, du wirst dennoch einen Hub benötigen. @DonPott. Ich würde dir in der Tat zum Ikea Hub raten, denn die hierfür erhältlichen Komponenten werden immer mehr und befinden sich in einem fairen und bezahlbaren Preisrahmen. Parallel dazu einen oder mehrere Echo. Denn auch der Echo Plus ist ein Hub. Und da du ja Dinge auch sprachgesteuert auslösen willst, schlägst lohnt sich das doppelt. Und über den Home Assistant kannst du dann alles kombinieren. Etwas Arbeit, aber das lohnt sich! Bin Mitte letzten Jahres auch in der Welt der Automation unterwegs und will‘s nicht mehr missen.


Wegen des zusätzlich erforderlichen Hubs: Kommt immer auf die Übertragungstechnik an. Bei Hue brauchst du natürlich eine Hue Bridge oder einen Zigbee-Stick. WLAN-Steckdosen oder -Lampen kann man auch direkt mit HA schalten.
MrNesbittOfHarlowNewTown17.01.2020 13:09

Hier noch ein bisschen …Hier noch ein bisschen Werbung:https://www.home-assistant.io/blog/2019/11/22/state-of-the-union/Ein großes Ziel von Home Assistant ist es die Einstiegsschwelle möglichst weit abzusenken, z.B. durch ein fertiges Image (hass.io) für den Raspberry mit einem Store-System für Add-ons. Zukünftig soll es auch noch viel stärker in diese Richtung gehen, aber klar, ein bisschen nerdig muss man trotzdem sein und den Otto-Normal-Verbraucher wird man damit wahrscheinlich trotzdem nie locken können. Der wird aber den Bedarf auch gar nicht haben Ich für meinen Teil bin trotzdem begeistert, welche Systeme und Schnittstellen ich damit alles verknüpfen und zentral steuern kann.


Naja den Bedarf hätten die schon, sind wir doch mal ehrlich. Wer hat den Bock auf 4 oder mehr Hubs, mit unterschiedlicher Software usw und dann am besten noch per Lan Kabel an die Fritzbox und alles braucht eine Steckdose..... nur nervig.

Alexa und Co zeigen ja das die Leute es einheitlich wollen. Seit dem nutze ich die ganzen Apps nicht mehr. Viel besser noch, ohne Alexa würde ich den ganzen scheiß wieder raus schmeißen.

Erst eine App aufmachen, dann in irgendeine untermenü gehen usw um das licht anzumachen, das nervt doch nur. Da ist mir jeder Lichtschalter lieber.

Wenn die offenen Systeme etwas intuitiver einrichten würde, wäre es doch für alle ganz easy.

Ein gutes Bsp.... ich habe vor Jahren immer schon gesagt, das Philips doch Fenstersensoren bringen soll und eine Alarmglocke.

Da kamen die ganzen Hue Jünger aus ihren Löchern und meinten.... mimimi dafür ist Zigbee nicht gedacht..... komisch das es dann xiaomi hin bekommen hat und es mega gut läuft
Eher weniger spezifisch, was RGB Lampen angeht, aber ich verwende inzwischen smarte Steckdosen, um Kaffeemaschine, Lampen und anderes „smart“ zu machen. Evtl. ist das auch interessant.

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okolyta17.01.2020 13:22

komisch das es dann xiaomi hin bekommen hat und es mega gut läuft


Klingt interessant. Brauchst du dafür einen Xiaomi Hub? Ich bin bisher ganz zufrieden mit meinen billigen 433MHz-Sensoren, u.a. im Briefkasten, um dann eine Audio-Nachricht abzuspielen, wenn etwas eingeworfen wurde.
Ich habe kurz vor Weihnachten den Einstieg gewagt. Mein aktuelles Setup:
- Beleuchtung: Philips Hue
- Heizung und Fenster: Homematic
- Steckodsen: gosund
- Steuerung: Amazon Echo

Das funktioniert bisher sehr gut. Alexa kann alles super steuern und die Installation war problemlos.
Tripster17.01.2020 13:52

Ich habe kurz vor Weihnachten den Einstieg gewagt. Mein aktuelles Setup:- …Ich habe kurz vor Weihnachten den Einstieg gewagt. Mein aktuelles Setup:- Beleuchtung: Philips Hue- Heizung und Fenster: Homematic- Steckodsen: gosund- Steuerung: Amazon EchoDas funktioniert bisher sehr gut. Alexa kann alles super steuern und die Installation war problemlos.


Für Nicht-Nerds und diejenigen, bei denen möglichst viel out-of-the-box funktionieren soll, ein durchaus empfehlenswertes Setup.
Mit dem Echo Plus müsste man sich auch noch die Hue Bridge sparen können.
Du musst noch sagen was du gerne alles vor hättest.

Es gibt viele verschiedene Funkstandarts.
Ebenso ob du einen Sprachassistenten nutzen willst. Alexa, Siri oder Google.

Wenn du im Apple Universum bist, würde ich auf HomeKit setzen. Hier nimmt Apple bestehende Hardware (AppleTV/IPad/HomePod) und nutzt dessen BT und WLAN Funktion um als Hub zu dienen.

Solltest du Apple fremd sein, gibt es viele schöne Systeme, je nach Aufgabengebiet.

In Sachen Beleuchtung ist Hue eigentlich das Beste. Hier benötigst du die Hue Bridge (nutzt das Zigbee Protokoll), damit kannst du dann alle Hue Produkte steuern. Mit dieser kannst du aber auch Ikea Trädfri Produkte steuern und weitere wie z.B Lampen von Osram. Letzteres hat bei weitem nicht die Qualität wie Hue selbst.

Seit neusten gibt es auch Hue Produkte die rein mit Bluetooth funktionieren, dort benötigst du die Bridge nicht unbedingt.

Solltest du weitere SmartHome Produkte anschaffen wollen (Heizung/Fensterkontakte etc.) gerne schreiben, dann schlag ich dir noch weitere Systeme vor.
Ich würde tatsächlich erst einmal nur mit Licht beginnen wollen. In der Folge wäre dann aber eine Aufrüstung auf Heizungssteuerung gewünscht.
Aktuell benötige ich noch keine Einbruchsicherung.

Apple-Produkte habe ich nicht. Und die einzigen Smarten Anschaffungen waren 2x DECT 301 und eine RGB Lampe von Yeelight.

Zigbee sagt mir etwas. Mein Glaube war, dass es möglich wäre, Produkte mit dem Zigbee-Standard beliebig untereinander koppeln und nutzen zu können.
Welcher Sinn steckt dann aber hinter der Anschaffung einer Samsung SmartThings Hubs, wenn ich mir auch einen Phillips HUE Hub kaufen könnte? Denn den brauche ich ja ohnehin - auch mit Samsung Hub, richtig?
DonPott17.01.2020 19:33

Ich würde tatsächlich erst einmal nur mit Licht beginnen wollen. In der F …Ich würde tatsächlich erst einmal nur mit Licht beginnen wollen. In der Folge wäre dann aber eine Aufrüstung auf Heizungssteuerung gewünscht.Aktuell benötige ich noch keine Einbruchsicherung.Apple-Produkte habe ich nicht. Und die einzigen Smarten Anschaffungen waren 2x DECT 301 und eine RGB Lampe von Yeelight.Zigbee sagt mir etwas. Mein Glaube war, dass es möglich wäre, Produkte mit dem Zigbee-Standard beliebig untereinander koppeln und nutzen zu können.Welcher Sinn steckt dann aber hinter der Anschaffung einer Samsung SmartThings Hubs, wenn ich mir auch einen Phillips HUE Hub kaufen könnte? Denn den brauche ich ja ohnehin - auch mit Samsung Hub, richtig?


Problem ist das Beleuchtung und Heizung selten von einem Hersteller gibt.
Homematic IP ist sehr gut für Heizung etc. geeignet. Hue eben für Beleuchtung.
Es gibt bei Zigbee noch manche, die doch etwas anders sind und nur bedingt untereinander kompatibel. Die Samsung SmartThings hub kenne ich gar nicht. Hab’s nur mal auf meinem Samsung TV gesehen.

Ich an deiner Stelle würde Beleuchtung separat machen, alles andere dann über einen anderen Hersteller.

Evtl. kannst Heizung auch nur über FritzBox Dect Heizungssteller machen, dann brauchst keinen zweiten Hub.
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