Steuererklärung

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eingestellt am 31. Aug
Ich habe mal eine Frage an die Experten die alles getestet haben, ich bin beruflich mehr als 50% im Außendienst tätig und habe nie Steuererklärung gemacht, wo bekomme ich am meisten raus? Steuerhilfeverein , oder bekommt man durch so eine Software das gleiche raus und kann man mit diese Software für die letzten 3 Jahre rückwirkend einreichen ? Oder muss man für jedes Jahr eine eigene Software kaufen ?
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TomTigerNervt31.08.2020 12:15

Nur weil es noch keiner klar gesagt hat: Die beruflichen Kosten der …Nur weil es noch keiner klar gesagt hat: Die beruflichen Kosten der Steuerberatung lassen sich von der Steuer absetzen. "Seine Kosten" sind also im Idealfall eh gedeckt, er kostet dann nix, was man nicht wiederbekäme.Auch die Kosten für Software und Fachliteratur zur Steuererklärung lassen sich absetzen. Wichtig ist, dass es sich um beruflich bedingte Steuerberatungskosten handelt. Mantelbogen etc. muss man selbst hinkriegen.


Du kannst es zwar von der Steuer absetzen. Bekommst aber nur den Anteil an Kosten der deinem Steuersatz in % (Max 45%) entspricht über die steuer zurück. Aber auch nur zu einem späteren Zeitpunkt. Selbes gilt für die Software.
Beides gilt aber auch nur dann wenn die Werbungskosten über 1000 Euro sind.
Bitte nicht so pauschale antworten geben ala „kannst du absetzen also refinanziert sich das“
Bearbeitet von: "Fre4kobert" 31. Aug
46 Kommentare
Du kriegst beim Steuerberater am meisten Steuern wieder. Ganz einfach weil er am teuersten ist und du entsprechend die meisten Ausgaben hast. Wegen dem abflussprinzip gilt das aber erst ab diesem Jahr
Wenn man nicht auf den Kopf gefallen ist: Steuersparer Software... 5-10€ pro Jahr (Jep, die gelten immer nur für ein bestimmtes Steuerjahr). Also einfach eine 2018, 2019 und 2020 Version für die entsprechenden Steuererklärungen von 2017, 2018 und 2019 erwerben
Vom Steuerhilfeverein halte ich nicht viel. Kosten einiges und haben da auch keine anderen Tricks als das WISO-Steuerprogramm gehabt. Nach meiner Erfahrung jedenfalls.
Würde an Deiner Stelle eine Software kaufen und von der an die Hand nehmen lassen.

Steuerberater wäre halt auch noch eine Lösung.
Ob der nun mehr rausholen kann und seine Kosten dadurch im Verhältnis sind, dass wird dir so keine pauschal sagen können.
WISO nimmt einen extrem an die Hand, gibt Tipps und man kann am Ende eine Optimierung durchführen. Nutze die jährlichen Tools seit über 10 Jahren.
polyphamos31.08.2020 11:20

Du kriegst beim Steuerberater am meisten Steuern wieder. Ganz einfach weil …Du kriegst beim Steuerberater am meisten Steuern wieder. Ganz einfach weil er am teuersten ist und du entsprechend die meisten Ausgaben hast. Wegen dem abflussprinzip gilt das aber erst ab diesem Jahr



Ungefähr so wie das Argument "Je mehr ich kaufe, desto mehr spare ich. Denn ich bekomme 1% Cashback!"
Solange Du keine komplizierteren Geflechte aus Gewerbe- oder Mieteinnahmen hast, würde ich die Steuererklärung definitv selbst machen. Das dauert bei mir mit vorausgefüllter Steuererklärung nicht mal 20 Minuten.

Habe bisher immer das kostenlose ElStEr genutzt, dieses Jahr erstmalig die Aldi-CD gekauft, da ich die Gewerbe-Formulare testen wollte. Sehr einfach in der Bedienung und gibt wertvolle Tipps für Pauschalen etc. Mit ElStErkannst Du meines Wissens alle 3 vergangene Jahre mit der einen Software abgeben. Bei anderen Softwares musst Du i.d.R. pro Jahr eine eigene Software kaufen.
Bearbeitet von: "Cisy" 31. Aug
Unterstellen wir mal du würdest wissen was du tust ist selber machen immer das beste bei dem du am meisten rausbekommst.
Steuerberater sind teuer und wissen aber dafür was sie tun.
Bedeutet: wenn das „Plus“ vom Steuerberater höher ist als das Minus wenn du unwissend bist und es selbst machst, dann lohnt sich der Berater.
Bei einfachen Sachverhalten ist es meist sinnvoller es selber zu machen und den Belegabruf über elster.de zu verwenden.
Der Lohnsteuerhilfeverein ist günstiger als der Steuerberater, bedeutet aber eine Vereinsmitgliedschaft die kostenpflichtig ist und gekündigt werden muss.
Zum Teil sind die Lohnsteuerhilfevereine fast so gut wie die Steuerberater (bei gleichen Sachverhalten - hier gelten Einschränkungen für die LohiVereine)

Im Grunde kommt es drauf an was du für Einkünfte hast, bist du nur Arbeitnehmer und hast halbwegs Ahnung von Werbungskosten (Fahrtkosten, VMA, Arbeitsmittel) dann würde ich es selber über Elster.de machen inkl. Belegabruf.
Cisy31.08.2020 11:31

Solange Du keine komplizierteren Geflechte aus Gewerbe- oder Mieteinnahmen …Solange Du keine komplizierteren Geflechte aus Gewerbe- oder Mieteinnahmen hast, würde ich die Steuererklärung definitv selbst machen. Das dauert bei mir mit vorausgefüllter Steuererklärung nicht mal 20 Minuten.Habe bisher immer das kostenlose ElStEr genutzt, dieses Jahr erstmalig die Aldi-CD gekauft, da ich die Gewerbe-Formulare testen wollte. Sehr einfach in der Bedienung und gibt wertvolle Tipps für Pauschalen etc. Mit ElStErkannst Du meines Wissens alle 3 vergangene Jahre mit der einen Software abgeben. Bei anderen Softwares musst Du i.d.R. pro Jahr eine eigene Software kaufen.


Schwachsinn.

Elster.de beinhaltet alle Formulare, keine zeitlichen Einschränkungen und auch gewerbliche Einkünfte kannst du so machen.
Fre4kobert31.08.2020 11:44

Unterstellen wir mal du würdest wissen was du tust ist selber machen immer …Unterstellen wir mal du würdest wissen was du tust ist selber machen immer das beste bei dem du am meisten rausbekommst.Steuerberater sind teuer und wissen aber dafür was sie tun.Bedeutet: wenn das „Plus“ vom Steuerberater höher ist als das Minus wenn du unwissend bist und es selbst machst, dann lohnt sich der Berater.Bei einfachen Sachverhalten ist es meist sinnvoller es selber zu machen und den Belegabruf über www.elster.de zu verwenden.Der Lohnsteuerhilfeverein ist günstiger als der Steuerberater, bedeutet aber eine Vereinsmitgliedschaft die kostenpflichtig ist und gekündigt werden muss.Zum Teil sind die Lohnsteuerhilfevereine fast so gut wie die Steuerberater (bei gleichen Sachverhalten - hier gelten Einschränkungen für die LohiVereine)Im Grunde kommt es drauf an was du für Einkünfte hast, bist du nur Arbeitnehmer und hast halbwegs Ahnung von Werbungskosten (Fahrtkosten, VMA, Arbeitsmittel) dann würde ich es selber über Elster.de machen inkl. Belegabruf.


Im Grunde richtig, aber Steuerberatung ist wie vieles andere auch eine Dienstleistung, die sich nicht immer rechnen muss. Manchmal hat man keinen Bock und ist froh, den Papierkram einfach bei jemandem abladen zu können.
Buktu31.08.2020 11:50

Im Grunde richtig, aber Steuerberatung ist wie vieles andere auch eine …Im Grunde richtig, aber Steuerberatung ist wie vieles andere auch eine Dienstleistung, die sich nicht immer rechnen muss. Manchmal hat man keinen Bock und ist froh, den Papierkram einfach bei jemandem abladen zu können.


Da hast du recht.
Geizige Schwaben machen es selbst - wie ich, aber ich bin auch in einem steuerlichen Beruf
Bin echt überrascht, dass hier teilweise positiv von Steuerberatern gesprochen wird.
Wir hatten selbst mehrere Fälle (und im Bekanntenkreis ebenso), wo wir selbst auf gewisse Sachen gekommen sind, wodurch man die Steuerlast reduzieren konnte. Spricht man die Steuerberater drauf an, gibt es immer irgendwelche Ausflüchte.
Insofern sind meine/unsere Erfahrungen nicht die besten.
Ich halte es aber im Allgemeinen so: In jedem Job gibt es gute und schlechte Leute. In diesem Fall haben wir wohl etwas weniger Glück gehabt. Um uns nicht zu ärgern machen wir das seit einiger Zeit mit der Software. Ist alles relativ easy.
Bearbeitet von: "daBademeister" 31. Aug
Fre4kobert31.08.2020 11:46

Schwachsinn.Elster.de beinhaltet alle Formulare, keine zeitlichen …Schwachsinn.Elster.de beinhaltet alle Formulare, keine zeitlichen Einschränkungen und auch gewerbliche Einkünfte kannst du so machen.


Ich habe nicht behauptet, dass es Elster an Formularen fehlt.
Cisy31.08.2020 12:05

Ich habe nicht behauptet, dass es Elster an Formularen fehlt.


Dein Kommentar erweckt aber den Eindruck wenn du schreibst „ich hab mir das Programm geholt weil ich die Gewerbe Formulare testen wollte“

Die kannst auch mit Elster testen.
Fre4kobert31.08.2020 12:06

Dein Kommentar erweckt aber den Eindruck wenn du schreibst „ich hab mir d …Dein Kommentar erweckt aber den Eindruck wenn du schreibst „ich hab mir das Programm geholt weil ich die Gewerbe Formulare testen wollte“Die kannst auch mit Elster testen.


Ja, die Gewerbe-Formulare der Aldi-Software.
Die Oberfläche ist schließlich nicht identisch mit der ElStEr-Software und bietet eventuell zusätzlich Vorschläge. Und das kann ich nicht mit der ElStEr-Software testen.

Mein Kommentar erweckt bei Dir vielleicht diesen Eindruck. Dann gast Du halt schwachsinnig interpretiert... Aber ist immer einfacher, andere Meinungen und Aussagen als Schwachsinn zu betiteln, statt einfach mal nachzufragen, was konkret gemeint ist und ob man es richtig verstanden hat.
Bearbeitet von: "Cisy" 31. Aug
Die letzten 3 Jahre?
Du kannst sogar noch für 2016 die Steuererklärung machen.

Steuerberater lohnen sich erst bei komplizierten Aspekten, selten als normaler Angestellter.

Zumal man dem Steuerberater auch alle Unterlagen geben muss. Dann kann man es auch gleich selbst machen. Kennt man einige Kennzahlen im voraus, weiß man jedes Jahr ob sich das Aufheben/Auflisten der Belege überhaupt lohnt.
Fre4kobert31.08.2020 11:52

Da hast du recht.Geizige Schwaben machen es selbst - wie ich, aber ich bin …Da hast du recht.Geizige Schwaben machen es selbst - wie ich, aber ich bin auch in einem steuerlichen Beruf



Die Frage ist vielleicht, ob die Steuersoftware einen kleinen Vorteil durch entsprechende schlaue Spartipps hat, die vielleciht bei Elster durch die reinen, eher nackten Formulae eher nicht kommen. Müstse man mal vergleichen.

Elster beinhaltet alle Formulare, aber je komplizierter, desto eher ide Frage oder Gefahr, dass dir Sachen aufgrund fehlenden Wissens entgehen.

daBademeister31.08.2020 11:56

Bin echt überrascht, dass hier teilweise positiv von Steuerberatern …Bin echt überrascht, dass hier teilweise positiv von Steuerberatern gesprochen wird.Wir hatten selbst mehrere Fälle (und im Bekanntenkreis ebenso), wo wir selbst auf gewisse Sachen gekommen sind, wodurch man die Steuerlast reduzieren konnte. Spricht man die Steuerberater drauf an, gibt es immer irgendwelche Ausflüchte.Insofern sind meine/unsere Erfahrungen nicht die besten.Ich halte es aber im Allgemeinen so: In jedem Job gibt es gute und schlechte Leute. In diesem Fall haben wir wohl etwas weniger Glück gehabt. Um uns nicht zu ärgern machen wir das seit einiger Zeit mit der Software. Ist alles relativ easy.



Gib mal Beispiele.

Grds. sollte man wissen, dass Privatpersonen ohne Einkünfte aus Vermietung etc. etc. für einen Steuerberater recht uninteressant sind. Habe mal gehört, dass es durchaus Kanzleien gibt, da macht der Mitarbeiter solche einfachen Klienten quasi in der Freizeit und bekommt dafür den ganzen Betrag als Lohn.
daBademeister31.08.2020 11:56

Bin echt überrascht, dass hier teilweise positiv von Steuerberatern …Bin echt überrascht, dass hier teilweise positiv von Steuerberatern gesprochen wird.Wir hatten selbst mehrere Fälle (und im Bekanntenkreis ebenso), wo wir selbst auf gewisse Sachen gekommen sind, wodurch man die Steuerlast reduzieren konnte. Spricht man die Steuerberater drauf an, gibt es immer irgendwelche Ausflüchte.Insofern sind meine/unsere Erfahrungen nicht die besten.Ich halte es aber im Allgemeinen so: In jedem Job gibt es gute und schlechte Leute. In diesem Fall haben wir wohl etwas weniger Glück gehabt. Um uns nicht zu ärgern machen wir das seit einiger Zeit mit der Software. Ist alles relativ easy.


Den Steuerberater kann man auch wechseln. Die Steuerberaterprüfung ist eine der schwersten überhaupt und meistens schneiden die Leute mit 4,0 ab und bestehen grad so.
Die Bandbreiten an Qualität ist unterschiedlich.
Cisy31.08.2020 12:09

Ja, die Gewerbe-Formulare der Aldi-Software.Die Oberfläche ist schließlich …Ja, die Gewerbe-Formulare der Aldi-Software.Die Oberfläche ist schließlich nicht identisch mit der ElStEr-Software und bietet eventuell zusätzlich Vorschläge. Und das kann ich nicht mit der ElStEr-Software testen.Mein Kommentar erweckt bei Dir vielleicht diesen Eindruck. Dann gast Du halt schwachsinnig interpretiert... Aber ist immer einfacher, andere Meinungen und Aussagen als Schwachsinn zu betiteln, statt einfach mal nachzufragen, was konkret gemeint ist und ob man es richtig verstanden hat.


In dem Fall testest du aber nicht die gewerbeformulare sondern das Programm mit den Hilfestellungen.
Denn das Formular ist immer das selbe :/
Produkttester31.08.2020 12:12

Die letzten 3 Jahre?Du kannst sogar noch für 2016 die Steuererklärung m …Die letzten 3 Jahre?Du kannst sogar noch für 2016 die Steuererklärung machen. Steuerberater lohnen sich erst bei komplizierten Aspekten, selten als normaler Angestellter. Zumal man dem Steuerberater auch alle Unterlagen geben muss. Dann kann man es auch gleich selbst machen. Kennt man einige Kennzahlen im voraus, weiß man jedes Jahr ob sich das Aufheben/Auflisten der Belege überhaupt lohnt.


Kann ich bestätigen. Einige Unterlagen trage ich schon gar nicht ein, weil ich die zumutbare Belastung eh nicht überschreite und mir somit das Eingeben sparen kann. Dasselbe mit dem Arbeitsweg/ÖPNV-Ticket. Wenn man da nicht über die 1.000 EUR kommt, kann man es auch sein lassen.

Keine Beratung, ohne Gewähr.
Bearbeitet von: "Cisy" 31. Aug
Cisy31.08.2020 11:31

Solange Du keine komplizierteren Geflechte aus Gewerbe- oder Mieteinnahmen …Solange Du keine komplizierteren Geflechte aus Gewerbe- oder Mieteinnahmen hast, würde ich die Steuererklärung definitv selbst machen. Das dauert bei mir mit vorausgefüllter Steuererklärung nicht mal 20 Minuten.Habe bisher immer das kostenlose ElStEr genutzt, dieses Jahr erstmalig die Aldi-CD gekauft, da ich die Gewerbe-Formulare testen wollte. Sehr einfach in der Bedienung und gibt wertvolle Tipps für Pauschalen etc. Mit ElStErkannst Du meines Wissens alle 3 vergangene Jahre mit der einen Software abgeben. Bei anderen Softwares musst Du i.d.R. pro Jahr eine eigene Software kaufen.


Hab dieses mal auch zum ersten mal die Aldi-CD und nicht Elster genutzt und ich muss sagen, das hat mich jetzt nicht direkt vom Hocker gehauen. Die Optik und Bedienung ist zwar leicht besser als das Elster Tool, aber ich bin mir nicht sicher ob ich das nächste mal nicht einfach zum Webtool von Elster greife.
Wenn man wirklich wenig Ahnung hat sind die Tipps vielleicht hilfreich, aber wenn man die Erklärung schon 2-3mal abgegeben hat weiß man auch so wie alles geht.
Bearbeitet von: "Kloeffer1" 31. Aug
tomsan31.08.2020 11:26

Steuerberater wäre halt auch noch eine Lösung. Ob der nun mehr rausholen k …Steuerberater wäre halt auch noch eine Lösung. Ob der nun mehr rausholen kann und seine Kosten dadurch im Verhältnis sind, dass wird dir so keine pauschal sagen können.


Nur weil es noch keiner klar gesagt hat: Die beruflichen Kosten der Steuerberatung lassen sich von der Steuer absetzen. "Seine Kosten" sind also im Idealfall eh gedeckt, er kostet dann nix, was man nicht wiederbekäme.

Auch die Kosten für Software und Fachliteratur zur Steuererklärung lassen sich absetzen. Wichtig ist, dass es sich um beruflich bedingte Steuerberatungskosten handelt. Mantelbogen etc. muss man selbst hinkriegen.
Fre4kobert31.08.2020 12:13

In dem Fall testest du aber nicht die gewerbeformulare sondern das …In dem Fall testest du aber nicht die gewerbeformulare sondern das Programm mit den Hilfestellungen.Denn das Formular ist immer das selbe :/


Nein, das Formular muss nicht dasselbe sein. Eine Software kann Teile des Formulars ein- und ausblenden.
Die Inhalte werden dann vielleicht in das "Original-Steuererklärungs-Formular" überführt, dennoch muss das Eingabeformular nicht dasselbe sein.

Dann habe ich eben die User Experience getestet...
Bearbeitet von: "Cisy" 31. Aug
Cisy31.08.2020 12:16

Dann habe ich eben die User Experience getestet...


Das mit dem Schwachsinn sollte kein Angriff sein (-: will hier kein böses Blut erzeugen
TomTigerNervt31.08.2020 12:15

Nur weil es noch keiner klar gesagt hat: Die beruflichen Kosten der …Nur weil es noch keiner klar gesagt hat: Die beruflichen Kosten der Steuerberatung lassen sich von der Steuer absetzen. "Seine Kosten" sind also im Idealfall eh gedeckt, er kostet dann nix, was man nicht wiederbekäme.Auch die Kosten für Software und Fachliteratur zur Steuererklärung lassen sich absetzen. Wichtig ist, dass es sich um beruflich bedingte Steuerberatungskosten handelt. Mantelbogen etc. muss man selbst hinkriegen.


In der Regel nicht mehr als 70% der Steuerberaterkosten.

Wieso sollen dann die Kosten gedeckt sein? Wo sind die restlichen 30%?
Bearbeitet von: "Produkttester" 31. Aug
TomTigerNervt31.08.2020 12:15

Nur weil es noch keiner klar gesagt hat: Die beruflichen Kosten der …Nur weil es noch keiner klar gesagt hat: Die beruflichen Kosten der Steuerberatung lassen sich von der Steuer absetzen. "Seine Kosten" sind also im Idealfall eh gedeckt, er kostet dann nix, was man nicht wiederbekäme.Auch die Kosten für Software und Fachliteratur zur Steuererklärung lassen sich absetzen. Wichtig ist, dass es sich um beruflich bedingte Steuerberatungskosten handelt. Mantelbogen etc. muss man selbst hinkriegen.


Du kannst es zwar von der Steuer absetzen. Bekommst aber nur den Anteil an Kosten der deinem Steuersatz in % (Max 45%) entspricht über die steuer zurück. Aber auch nur zu einem späteren Zeitpunkt. Selbes gilt für die Software.
Beides gilt aber auch nur dann wenn die Werbungskosten über 1000 Euro sind.
Bitte nicht so pauschale antworten geben ala „kannst du absetzen also refinanziert sich das“
Bearbeitet von: "Fre4kobert" 31. Aug
TomTigerNervt31.08.2020 12:15

[Der Steuerberater] kostet dann nix, was man nicht wiederbekäme.Auch die …[Der Steuerberater] kostet dann nix, was man nicht wiederbekäme.Auch die Kosten für Software und Fachliteratur zur Steuererklärung lassen sich absetzen.



Absetzen können bedeutet nicht unbedingt kostenlos... Hör bitte auf, sowas zu behaupten. Es verringert lediglich das zu versteuernde Einkommen.
Bearbeitet von: "Cisy" 31. Aug
Also ich benutze immer Smartsteuer. Kosten von der Steuersoftware kannste auch bei der nächsten Steuererklärung versteuern
Bearbeitet von: "Alman_Aluhut" 31. Aug
TomTigerNervt31.08.2020 12:15

Nur weil es noch keiner klar gesagt hat: Die beruflichen Kosten der …Nur weil es noch keiner klar gesagt hat: Die beruflichen Kosten der Steuerberatung lassen sich von der Steuer absetzen. "Seine Kosten" sind also im Idealfall eh gedeckt, er kostet dann nix, was man nicht wiederbekäme.Auch die Kosten für Software und Fachliteratur zur Steuererklärung lassen sich absetzen. Wichtig ist, dass es sich um beruflich bedingte Steuerberatungskosten handelt. Mantelbogen etc. muss man selbst hinkriegen.


Grübel... aber Du bekommt ja nicht 100% wieder, oder?
Wenn man das absetzt, gibt es ja nicht 1:1 das Geld zurück.
Cisy31.08.2020 12:22

Absetzen können bedeutet nicht unbedingt kostenlos... Hör bitte auf, sowas …Absetzen können bedeutet nicht unbedingt kostenlos... Hör bitte auf, sowas zu behaupten. Es verringert lediglich das zu versteuernde Einkommen.


Heißt es nie - man kann nur maximal 45% des Rechnungsbetrags über die Steuer wieder bekommen.
tomsan31.08.2020 12:22

Grübel... aber Du bekommt ja nicht 100% wieder, oder?Wenn man das absetzt, …Grübel... aber Du bekommt ja nicht 100% wieder, oder?Wenn man das absetzt, gibt es ja nicht 1:1 das Geld zurück.


Korrekt @tomsan maximal 45% der Gesamtkosten (Spitzensteursatz)
Wiso hat mir als consulter mit Dienstreisen alles eingepflegt was die Kollegen mit Beratern auch drin hatten.
@adel_ok
Bin ebenfalls im Außendienst und hatte selbst
1. Keine Ahnung von Steuern.
2. Keine Lust mich damit zu beschäftigen.
3. Keine Zeit mich damit zu beschäftigen.

Bin dann zum VLH (Lohnsteuerhilfeverein), hab kurz mit dem Berater gequatscht und ihm daraufhin die Unterlagen herausgesucht. Schwuppdiewupp hat er für mich alles fertig gemacht, ich unterschrieben und Ende.
Dieses Jahr knapp 900€ herausbekommen und damit in Urlaub gefahren :-).

Und wenn jetzt irgendein Besserwisser kommt: Ich hätte die Steuererklärung sonst gar nicht gemacht und selbst durch die Kosten der VLH habe ich mehr als genug "Gewinn" gemacht.

Gruß
Zumindest für das erste Jahr würde ich mich auch von einer Software führen lassen und wirklich alle relevanten Fragestellungen durchprüfen und gucken was dort möglich ist. Du hast ja mit der Steuererklärung dann von einem Jahr an sich die Blaupause für die Folgejahre, so dass man dann im Zweifel auch eher auf günstigere/kostenlose Software setzen kann. Alternativ, wenn man bei einer Software bleibt, kann man natürlich die Datenübernahme machen und muss die Werte "nur noch" anpassen. Geht im Zweifel dann relativ flink.

Als Tipp/Überlegung noch. Wenn du dich passend bei/über Elster für den Belegabruf anmeldest (dauert aber etwas bis die Unterlagen da sind), wird ein Teil der Steuererklärung bereits automatisch ausgefüllt.

Das mit "über 50% im Außendienst" bietet zumindest gute Chancen über die Werbungskostenpauschale drüber zu kommen (wegen den Pauschalen zur Verpflegung), kann aber auch grenzwertig sein, sprich es ist nicht sicher "das es sich lohnt".
Bearbeitet von: "SamanthaSchnuppi" 31. Aug
Was ne Diskussion....

WISO Steuer:Sparbuch gibt es übrogens als kostenlose Testversion für Leute, die einfach mal probieren wollen, ob es ihnen was bringt bzw. ausreicht.
quak131.08.2020 14:17

Was ne Diskussion....WISO Steuer:Sparbuch gibt es übrogens als kostenlose …Was ne Diskussion....WISO Steuer:Sparbuch gibt es übrogens als kostenlose Testversion für Leute, die einfach mal probieren wollen, ob es ihnen was bringt bzw. ausreicht.



Dass Du dich in mydealz.de/diskussion/ befindest, ist Dir bewusst?
Bearbeitet von: "Cisy" 31. Aug
Achso und Stichwort Lohnsteuerhilfeverein vs. Programm (egal welches):
Beim Lohnsteuerhilfeverein prüft der Berater den Steuerbescheid und hebt ggf. Einspruch bzw. leitet weitere Schritte ein. Macht das Wiso und co. auch?
äölkjhgfdsa31.08.2020 15:12

Achso und Stichwort Lohnsteuerhilfeverein vs. Programm (egal welches):Beim …Achso und Stichwort Lohnsteuerhilfeverein vs. Programm (egal welches):Beim Lohnsteuerhilfeverein prüft der Berater den Steuerbescheid und hebt ggf. Einspruch bzw. leitet weitere Schritte ein. Macht das Wiso und co. auch?


Ich nutze t@x und dort kann man den Steuerbescheid runterladen und die Abweichungen werden einem aufgezeigt (also zwischen berechneter Steuer des Programms und dem Steuerbescheid des Finanzamtes - es werden sozusagen die Eingabefelder der Steuererklärung abgeglichen).

Die Begründung für den Einspruch habe ich aber selbst geschrieben - die Erläuterung zur Abweichung ergibt sich ja wenn aus dem Textteil des Steuerbescheides wenn im Finanzamt ordentlich gearbeitet wurde. Manches ist dann aber auch nur verklausuliert, z.B. wenn die manuellen Eintragungen z.B. beim Arbeitslohn nicht mit den elektronisch übermittelten Daten des Arbeitsgebers überein stimmen.

P.S.: Bzgl. Steuerberater bzw. Hilfeverein sollte man nicht vergessen, dass wenn die alles genau machen wollen, man die zugehörigen Unterlagen auch raussuchen muss wie für einen selbst. Den vorrangigen Mehrwert sehe ich darin, dass man sich keine Gedanken machen muss, da die die richtigen Fragen stellen und somit alles absetzen was sein kann - das aber natürlich nur wenn man auf jemand trifft, der sich Mühe gibt und Ahnung hat.
Bearbeitet von: "SamanthaSchnuppi" 31. Aug
SamanthaSchnuppi31.08.2020 15:13

Ich nutze t@x und dort kann man den Steuerbescheid runterladen und die …Ich nutze t@x und dort kann man den Steuerbescheid runterladen und die Abweichungen werden einem aufgezeigt (also zwischen berechneter Steuer des Programms und dem Steuerbescheid des Finanzamtes - es werden sozusagen die Eingabefelder der Steuererklärung abgeglichen). Die Begründung für den Einspruch habe ich aber selbst geschrieben - die Erläuterung zur Abweichung ergibt sich ja wenn aus dem Textteil des Steuerbescheides wenn im Finanzamt ordentlich gearbeitet wurde. Manches ist dann aber auch nur verklausuliert, z.B. wenn die manuellen Eintragungen z.B. beim Arbeitslohn nicht mit den elektronisch übermittelten Daten des Arbeitsgebers überein stimmen.


Wo wir wieder bei Punkt 1-3 meines obigen Beitrags sind. Aber ich will hier jetzt keine Grundsatzdiskussion anstoßen (Generelle Grundsatzdiskussionen sind hier generell unerwünscht!!), Es steht ja jedem frei welchen Weg er gehen möchte. Manche finden eben die Programme für sich besser, andere sind eben faul und lassen machen. Ich zähle zu letzterem und fahre für mich persönlich auch ganz gut damit.

Gruß
äölkjhgfdsa31.08.2020 15:12

Achso und Stichwort Lohnsteuerhilfeverein vs. Programm (egal welches):Beim …Achso und Stichwort Lohnsteuerhilfeverein vs. Programm (egal welches):Beim Lohnsteuerhilfeverein prüft der Berater den Steuerbescheid und hebt ggf. Einspruch bzw. leitet weitere Schritte ein. Macht das Wiso und co. auch?



Die Aldi-Software macht das. Da gibt es sogar fertige Widerspruchs-Textbausteine.
Grundsatzdiskussionen sind meines Wissens unter /diskussion/ geduldet.
Bearbeitet von: "Cisy" 31. Aug
Fre4kobert31.08.2020 12:12

Den Steuerberater kann man auch wechseln. Die Steuerberaterprüfung ist …Den Steuerberater kann man auch wechseln. Die Steuerberaterprüfung ist eine der schwersten überhaupt und meistens schneiden die Leute mit 4,0 ab und bestehen grad so.Die Bandbreiten an Qualität ist unterschiedlich.


Die Steuerberaterprüfung ist für die richtige Beratungstätigkeit relativ untauglich. Es geht dort primär darum, das Recht so auszulegen, wie es die Finanzverwaltung macht. Ein echter „Berater“ braucht daneben noch etwas mehr fachliche Bildung und Kreativität.
Und da hapert es bei vielen Steuerberatern leider.
Und schwer ist relativ; ich hab mich weniger als einen Monat vorbereitet und bestanden (und das sogar im schlechtesten Durchgang der letzten zehn Jahre).
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