Steuerverlustvortrag auf aktuelles Gewerbe anrechnen?

eingestellt am 1. Dez 2016
Moin moin liebe Dealzer,
ich hoffe es kann mir jemand etwas Durchblick verschaffen.
Der aktuelle Steuerfreibetrag liegt ja bei 8652€. Da ich einen Gewerbeschein habe (Kleingewerbe) und vorraussichtlich dieses Jahr mit ~20000€ abschließen werde, fragt sich nun, wie ich möglichst 'günstig' aus der Sache herausgehe. Ich bin derzeit noch Student, habe allerdings in den vergangenen Steuererklärungen leider keinen Verlustvortrag gemacht... Nun fragt sich ob ich den Verlust von diesem Jahr direkt auf meine Tätigkeit anrechnen lassen kann?
Auf die 8652 kann ich ja noch diverse Pauschalen anrechnen, denke das tatsächlích zu versteuernde Geld wäre dann so ca 10000€.

Ich freue mich über hilfreiche Antworten!

An alle Studenten die es noch nicht wussten:
macht eine Steuererklärung mit Verlustvortrag! Jede Fahrt zur Uni Bib, jedes Essen usw lässt sich absetzen. Am meisten könnt ihr geltend machen, wenn ihr Pendler seid.
Gibt dann im ersten Berufsjahr eine nette Steuerrückzahlung

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27 Kommentare

Alter! Ist mydealz jetzt schon Steuerberater

jamannvor 2 m

Alter! Ist mydealz jetzt schon Steuerberater


Mydealz ist für alles da

jamannvor 2 m

Alter! Ist mydealz jetzt schon Steuerberater


Hast du keine Hobbys außer rumzubölken?

Mydealzer2.0vor 3 m

Mydealz ist für alles da


Mydealz ist selbst für die Chinesen da.

Studenten können ihr Essen absetzen? Aha

Verfasser

Schorsch451. Dezember 2016

Studenten können ihr Essen absetzen? Aha



jup, nennt sich Verpflegungspauschale. Jetzt gibts schon 5 Antworten und keine davon ist hilfreich
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Welcher Student ist 8 Stunden oder länger am Tag von zuhause weg? Ok auch nicht hilfreich, aber ist ja auch keine steuerberatung hier, die kassieren ja nicht nur so mehr als 100€ die Stunde

Ich sehe aus der Beschreibung nicht, wo der Verlust herkommen soll.. wenn der aus der Dem Studium von 2016 kommt, wäre es kein Vortrag, sondern würde mit dem restlichen Einnahmen gegengerechnet - hier aus Gewerbe

tomryvor 8 h, 58 m

jup, nennt sich Verpflegungspauschale. Jetzt gibts schon 5 Antworten und keine davon ist hilfreich [Bild]


Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun! Essen wirst du nicht absetzen können.

Des Weiteren:

flekkivor 8 h, 23 m

Ich sehe aus der Beschreibung nicht, wo der Verlust herkommen soll..


#2

Und was bedeutet:
...mit ~20000€ abschließen werde...
?



-dieses Jahr mit ~20000€ abschließen werde
-Auf die 8652 kann ich ja noch diverse Pauschalen anrechnen, denke das tatsächlích zu versteuernde Geld wäre dann so ca 10000€.
nächstes Jahr gibt es eine Überraschung
Bearbeitet von: "lustigHH" 2. Dez 2016

Verfasser

lustigHHvor 5 h, 58 m

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun! Essen wirst du nicht absetzen können.Des Weiteren:#2Und was bedeutet:...mit ~20000€ abschließen werde...?-dieses Jahr mit ~20000€ abschließen werde-Auf die 8652 kann ich ja noch diverse Pauschalen anrechnen, denke das tatsächlích zu versteuernde Geld wäre dann so ca 10000€. nächstes Jahr gibt es eine Überraschung



Hi lustig,
doch das Essen kann ich steuerlich geltend machen. Zwar nicht jedes Essen, aber angenommen ich treffe mich in der vorlesungsfreien Zeit mit meiner Lerngemeinschaft. Siehe Verpflegungspauschale sowie den Punkt darunter Fahrten zur Lerngemeinschaft.

zu 2. mit 20000 abschließen werde bedeutet Einnahmen in Höhe von 20000€ zu haben.Da ich kein Händler bin entsprechen die Einnahmen nahezu 100% meinem Einkommen.

Verfasser

flekkivor 9 h, 34 m

Ich sehe aus der Beschreibung nicht, wo der Verlust herkommen soll.. wenn der aus der Dem Studium von 2016 kommt, wäre es kein Vortrag, sondern würde mit dem restlichen Einnahmen gegengerechnet - hier aus Gewerbe



Moin Flekki, richtig der Verlust soll aus dem Studium kommen! Die Frage ist, ob ich nachträglich aus den vergangenen Jahren einen Verlust geltend machen kann, obwohl ich meine Steuererklärung für diese Jahre bereits gemacht habe- und ob ich die Verluste aus diesem Jahr direkt gegenrechnen darf (wäre dann wie von dir richtig erkannt- kein Vortrag).

@tomry
Du wirst kein Essen absetzen können


Vielleicht solltest du die eür +ESt Erklärung dieses Jahr vom jemandem machen lassen
Bearbeitet von: "lustigHH" 2. Dez 2016

Verfasser

lustigHHvor 3 m

Vielleicht solltest du die eür dieses Jahr vom jemandem machen lassen


Danke für deine hilfreichen Antworten. Ich habe dir ja geschrieben in welchem Fall ich die Verpflegungspauschale geltend machen kann.

Gerne
Nun sprichst du von vma eben von Essen.

Ich habe die ja bereits gesagt, dass das zwei unterschiedliche Paar Schuhe sind.

Ob du es anrechnen lassen kannst oder nicht hängt davon ab, wie das steuerlich gehandhabt wird. Wenn du als Einzelkaufmann unterwegs bist wird alles in deiner Person versteuert. Ich empfehle dir mal §2 EStG durchzulesen, auch wenn der relativ lang ist.

Gewerbe und alles andere wird erst mal separat berechnet (mit jeweiligem Gewinn/Ausgaben), dann nach Absätzen 3, 4 und 5 aber weiter gemindert. In diese Absätze fallen vermutlich deine genannten Sachen rein, so dass sie grundsätzlich auch auf das Gewerbe "wirken" würden.



Bitte beachte, dass du gemäß §19 UStG die Grenze für Kleinunternehmer (17.500 Euro Umsatz im laufenden, 50.000 im kommenden Jahr) schon überschritten hast, wenn das dein erstes Geschäftsjahr ist.

Viel spaß, jetzt bist du für dein Finanzamt "normaler" Gewerbetreibender und kannst schön bilanzieren und Jahresabschlüsse erstellen. Zurück gehts jetzt nicht mehr. Warum hast du nicht auf die Differenz von 2.500 Euro Umsatz verzichtet? Jetzt hat man doch viel mehr Bürokratie am Hals und einen Steuerberater braucht man nun ja besser auch noch.

totmachervor 11 m

Viel spaß, jetzt bist du für dein Finanzamt "normaler" Gewerbetreibender und kannst schön bilanzieren und Jahresabschlüsse erstellen. Zurück gehts jetzt nicht mehr. Warum hast du nicht auf die Differenz von 2.500 Euro Umsatz verzichtet? Jetzt hat man doch viel mehr Bürokratie am Hals und einen Steuerberater braucht man nun ja besser auch noch.


Die Kleinunternehmeregelung hat mit der Gewinnermittlung nach §4 I, 5 EStG in diesem Fall mal gar nichts zu tun.

tomryvor 14 h, 7 m

jup, nennt sich Verpflegungspauschale. Jetzt gibts schon 5 Antworten und keine davon ist hilfreich [Bild]


geht das auch rückwirkend? war student von 08 bis 13.

tschakkkiiiiivor 2 m

geht das auch rückwirkend? war student von 08 bis 13.



Aber nur im Zweitstudium kannst du das. Ansonsten kannst du deine erste Einkommenssteuererklärung für die letzten 4 Jahre rückwirkend erstellen und den Verlust auf die nächsten Jahre verteilen.
Bearbeitet von: "totmacher" 2. Dez 2016

wind_tvor 1 h, 3 m

Die Kleinunternehmeregelung hat mit der Gewinnermittlung nach §4 I, 5 EStG in diesem Fall mal gar nichts zu tun.


Dennoch muss er dann USt abführen

tschakkkiiiiivor 1 h, 18 m

geht das auch rückwirkend? war student von 08 bis 13.


ich meine, nur wenn du noch keine Steuererklärung für die Jahre gemacht hast und auch keine Einnahmen gehabt hast - die müssen den Ausgaben gegengerechnet werden. Die Ausbildungskosten sind aber (zZt) nur für ein Studium nach einer Ausbildung / Bachelorstudium absetzbar --> nur ggf. der Master. Hier sind aber noch mW Verfahren anhängig, in denen entschieden werden soll, ob eine Erstausbildung nicht auch als Werbungskosten gelten (z.Zt sind Ausgaben für die Erstausbildung Sonderausgaben und mit diesen kann kein Verlustvortrag gebildet werden).

totmachervor 1 h, 21 m

Aber nur im Zweitstudium kannst du das. Ansonsten kannst du deine erste Einkommenssteuererklärung für die letzten 4 Jahre rückwirkend erstellen und den Verlust auf die nächsten Jahre verteilen.



gibt es nicht noch eine "Lücke" sodass jetzt noch 7 Jahre zurück gegangen werden kann?

flekkivor 1 h, 40 m

gibt es nicht noch eine "Lücke" sodass jetzt noch 7 Jahre zurück gegangen werden kann?


Das interessiert mich auch. Gerade eben von einem Mandanten gefragt worden, ob seine Tochter für die letzten 6 Jahre...
Meine mich an eine Novellierung bzgl "letzte 7 Jahre" zu erinnern. bin mir aber unsicher, ob es weiterhin ok ist.

Ansonsten kann man nur sagen: sehr sehr viel Unwissenheit in diesem Thread

Also ich würde mir über den Verlustvortrag kleinere Sorgen machen. Dein grösstes Problem ist das du kein Kleinunternehmer bist und für dich sich jetzt einiges ändert.
und ja natürlich kannst du den Verlust mit dem Gewerbeertrag verrechnen. Gibt steuerlich nur ein paar ausnahmen wo dies nicht geht. Ich bezweifel allerdings ganz stark das ein Student über seine ganze Studienzeit Verpflegungsmehraufwendungen geltend machen kann.

tomryvor 16 h, 45 m

Danke für deine hilfreichen Antworten. Ich habe dir ja geschrieben in welchem Fall ich die Verpflegungspauschale geltend machen kann.

​ Wenn du dich mit deinen Studienkollegen triffst bekommst du zu 1000% kein VMA! Vielleicht wenn du in dir Uni gehst, aber selbst da denke ich das viele Finanzämter das nicht akzeptieren, weil laut Gesetz eine 1.Tätigkeitsstätte benötigt wird. Ich weiss nicht ob die Uni dies erfüllt.
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