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Strom : bei hoher Einsparung >> 20% Freebie in 2023 möglich

eingestellt am 5. Dez 2022
Die Strompreisbremse mit 40 cent/kWh für 80% des in September 2022 geschätzten Jahresverbrauches sollte bekannt sein. Das Konzept enthält allerdings auch ein "Goodie": fällt der Verbrauch in 2023 geringer als 80% von 2022 aus, wird für jede eingesparte kWh die Differenz von 40 Cent/kWh zum aktuell gültigen Preis laut Vertrag pro kWh erstattet!

Einfaches Beispiel: Verbrauch geschätzt 5000 kWh (Wärmepumpe, E-Auto, Familie), sprich in 2023 kosten 4000 kWh maximal 40 cent/kWh. Ist der Verbrauch in 2023 dann z. B. nur 3000 kWh, wurden 1000 kWh "eingespart" und voll mit der Differenz zwischen 40 cent/kWh und Eurem individuellen Tarif gutgeschrieben (das sind schnell einige hundert EUR)!

Vorschläge für die Optimierung:
in 2022
  • nochmal die Crypto-Miner anwerfen
  • das Autom immer zuhause laden
  • die Vorlauftemperatur der WP höher stellen
  • Wasser kochen und einfrieren
in 2023 dann anders herum
  • zum 1.1. genau ablesen (sonst wird geschätzt)
  • zum 1.1. einen "teuren" Anbieter raussuchen, damit die Differenz höher ausfällt
  • das Auto extern laden
  • Vorlauftemperatur runter

Moralisch und volkswirtschaftlich ist das hinsichtlich der "ich suche mir jetzt einen sehr teuren Anbieter" m. M. n. höchst verwerflich.

Die offizielle Bestätigung findet Ihr auf Seite 2 im PDF vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klima

Nachtrag: der "Freebie" bezieht sich nur auf den Arbeitspreis, nicht den Grundpreis
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49 Kommentare

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    Spätestens bei *innen war ich raus
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    Habe die Lesbarkeit erhöht
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    Funktioniert eh nicht, weil die Durschnittsverbräuche von 2021 und 2022 genommen werden, die schon längst passiert sind.
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    Ist es echt so? Mein derzeitiger Vertrag läuft noch bis Juli 2023 und ich spare jetzt schon so viel es geht, mehr geht nicht. Heißt das, dass im nächsten Jahr die bereits erhobene Prognose dieses Jahres genommen wird?
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    So geil. Ich war 2022 grösstenteils beruflich Unterwegs. Kein Verbrauch ausser ein paar Standby Sachen! Sogar Kühlschrank war für ein paar Wochen mal aus.

    Will gar nicht wissen was im September 2022 bei mir geschätzt wird.

    Gibt es keine Mindestmenge pro Person die auf 40 kWh gedeckelt ist?
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    Laut FAQ soll der Verbrauch von 2021 als Berechnungsgrundlage genommen werden. Der dealersteller erzählt hier Quatsch
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    Ich frage mich, ob die Regelung das so hergibt:
    Die im pdf beschriebene Rückerstattung bei niedrigerem Verbrauch kommt doch einfach dadurch zustande, dass man dem Versorger auf 5000 kWh berechnet Abschläge gezahlt hat. Klar kriege ich dann Geld zurück, wenn ich nur 3000 kWh verbraucht habe. Wäre auch ohne Strompreisbremse so.
    Und klar ist die Erstattung größer, wenn der Abschlag auf einem hohen kWh-Preis basiert. Dann hab ich aber auch einen hohen Abschlag gezahlt.

    Im Übrigen basiert das sog. Entlastungskontingent i.d.R. auf längst getätigten Verbräuchen, im Zweifelsfall beim vorherigen Versorger.

    Edit: Zusätzliche Einsparung ist wohl möglich, weil der staatliche Entlastungsbetrag unabhängig vom neuen Verbrauch (in 2023) gezahlt wird. Würde dann in der Tat bei hohen kWh-Preisen am besten funktionieren, aber auch nur bei deutlich (!) gesenktem Verbrauch. (bearbeitet)
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    Danke für deine Mühe, hatte mir grade vorgenommen das selbst durchzurechnen und den Denkfehler vom Thread Ersteller (und offenbar auch vom Spiegel Autor) zu finden. Schon wieder Zeit gespart
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    Gilt übrigens auch auf die Gaspreisbremse. Ich könte mir vorstellen, dass diejenigen, die nächstes Jahr eine Wärmepumpe installiert bekommen, hier immense Vorteile haben könnten. Wenn man durch den Einbau der Wärmepumpe beispielsweise 50 Prozent Gas einspart und der Gastarif zum Jahreswechsel hin deutlich erhöht wurde, kommst du am Ende vielleicht sogar auf null raus. Beispielrechnung:

    20.000kWh Gasverbrauch im Jahr 2022
    10.000kWh Gasverbrauch im Jahr 2023

    Deckelung auf 12 Cent/kWh
    Neuer Gastarif bei geschätzt 20 Cent/kWh

    --> Gesamtkosten: 10.000kWh * 0,12€ = 1.200€
    --> Rückerstattung: 10.000kWh * 0,2 = 2.000€

    Geld verdienen darf man damit nicht, aber insgesamt würde man dann für das Gas im neuen Jahr gar nichts bezahlen bzw. 1.200€ zahlen aber auch 1.200€ zurück erstattet bekommen.
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    Die Rechnung stimmt so nicht, du bekommst einfach fix 80% vom Vorjahresverbrauch Mal der Differenz zur Bremse vom Staat bezuschusst, musst dann aber für den Rest mit dem ungedeckelten Betrag rechnen. Also: Dein Gas kostet dich 10000kWh * 0,2€=2000€ und der Staat erstattet dir fix 20000kWh * 80% * 0,08€ = 1280€. Du zahlst also weiterhin 720€ und nicht 0€. Für Gratis-Gas müsstest du unter 1280€/(0,2€/kWh)=6400kWh verbrauchen.
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    Steuerzahler hassen diesen Trick
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    Finde sowas sollte nicht unterstützt werden.
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    Ich habe Preisgarantie für 31 Cent, muss ich dann die Differenz draufzahlen?
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    Hot für die Idee
    Schrott für alles andere da es viele MyDealzer gibt, die bereits sparen und schwer noch weiter runter können
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    Du sollst doch dieses Jahr aufheizen und nächstes Jahr sparen 😬
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    Da rechnet sich dann auch ein Balkonkraftwerk neu anzuschaffen und Strom zu sparen. Besonders, wenn man noch einen Akku dran baut und dann ganztags den Grundbedarf abdeckt. Nach meiner Einschätzung kann man vielleicht so auf die Hälfte des bisherigen Stroimverbrauch kommen können!
    Anleitungen gibt es bei Youtube:


    (bearbeitet)
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    Bei uns ist seit Wochen totale Finsternis. Pisst dauernd. Komplett bedeckt. NULL Sonne. Das ist fast jeden Herbst/Winter und teilweise in manchen Jahren auch im Fruehling so.
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    rnd.de/pan…tml

    Familie erhält Drohbrief wegen üppiger Weihnachtsbeleuchtung (bearbeitet)
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    So ein Schwachsinn
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    Ohje, jetzt gehts aber los hier..
    Weiß nicht ob ich mich auf die Diskussion/ Kommentare hier freue
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    Autor*in
    Wer sich in 2022 eine PV-Anlage auf's Dach geschraubt hat, wird da wohl auf die Kosten aller ordentlich profitieren können...
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    Da waren profis am werk. Löscht den mist bevor hier iwer auf so ne dumme.idee kommt
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    @mailmarian Das funktioniert doch nur, wenn der individuelle Tarif im Jahr 2023 niedriger als 40 Cent ausfällt???
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    No risk no fun:
    Scheint mir ein guter Plan gewesen zu sein, die Zähler im dunklen Keller möglicherweise nicht so ganz korrekt abgelesen zu haben.
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    Auch in der Presse wird das Vorgehen skizziert. Hier leider mit Paywall: spiegel.de/wir…0bd
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    Interessant. Wenn der Entlastungsbetrag zwar individuell, aber offenbar fix (!) ist, kann das wohl zu merkwürdigen Effekten führen - dafür muss der Verbrauch dann aber schon extrem sinken: nicht nur unter 80 Prozent, sondern besser unter 70 oder 60 Prozent. Muss man erst mal schaffen. (bearbeitet)
  18. Avatar
    Wie soll denn daraus ein Freebie werden.. Angekommen ich suche mir einen Stromanbieter mit 60 Cent pro kWh, dann muss ich immernoch 74% einsparen damit es ein Freebie wird. Selbst mit 80 Cent muss man noch 60% einsparen für ein Freebie. Dafür müsste ich jetzt ja noch mehr als meinen ganzen Jahresverbrauch bis Dezember in top verbrauchen um das nächstes Jahr wieder einzusparen.. Das ist ziemlich unrealistisch und kostet mich mehr als ich im nächsten Jahr spare. Ein paar Euro lassen sich hier mitnehmen aber keine Unmengen..
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    Es steht und fällt mit der Verbrauchsprognose durch den Stromanbieter auf den weder der Threadersteller, noch das PDF eingeht.
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    Jetzt bin ich ganz verwirrt. Mein Stromanbieter hat mir zum Februar den kWh Preis auf 55 ct pro kWh erhöht. Ich dachte das wär auf 40 cent gedeckelt? Oder muss man sich wieder das Geld umständlich zurückholen wie bei der Steuer? WTF?
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    Ich verstehe nicht ganz, was es bringen soll, jetzt im Dezember nochmal richtig Strom rauszuhausen, wenn die Verbrauchsprognose bereits im September entstanden ist.
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    Angeblich wird doch das ganze Jahr 2022 genommen
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