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    Stromvertrag nachträgliche Kündigung Umzug

    Folgende Situation:

    Neuer Vertrag für neue Wohnung abgeschlossen aber vergessen Altvertrag für alte Wohnung zu kündigen.

    Mitteilung an alten Stromversorger, dass der Auszug im September erfolgte. Ewe sagt nun, dass für trotzdem noch für Oktober und November zahlen müssen. Der neue Mieter hat sich anscheinend noch keinen Stromvertrag zugelegt. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ich für jemand Dritten zahlen soll. Ewe meint, dass ist so rechtens.

    Habt ihr Erfahrungen?

    16 Kommentare

    Was steht denn in den AGB deines Anbieters bezüglich Umzug?

    Kommt immer drauf an.. Wenn ein Übergabeprotokoll mit Zählerständen vorliegt kannst du das einreichen. Wenn sich aber einfach um nichts gekümmert wurde, sieht erstmal schlecht aus. Für eine Abrechnung muss ein Zählerstand vorliegen. Ist das nicht der Fall hast du nur die Möglichkeit das sich der aktuelle Mieter rückwirkend bei der EWE mit dem aktuellen Zählerstand anmeldet. Das spart dir die Grundgebühr aber sonst sieht es schlecht aus. Sollte sich halt auch bei Umzug um ein paar Dinge mal kümmern

    Rückwirkend geht glaube ich aber nur 6 Wochen. Da bin ich mir jedoch nicht sicher.. War früher mal so.

    Neuen Mieter aufforderm mit Einzugsdatum und damaligem Zählerstand und Zählerkennung anzumelden.

    Bei Vattenfall bin ich damals ohne Probleme trotz nur 2 Monatiger Laufzeit raus gekommen und noch über 100 Euro von denen kassiert

    MrBrightsidevor 15 m

    Bei Vattenfall bin ich damals ohne Probleme trotz nur 2 Monatiger Laufzeit raus gekommen und noch über 100 Euro von denen kassiert



    Was hat das mit dieser Problemstellung zu tun?

    MrBrightside20. Dez 2016

    Bei Vattenfall bin ich damals ohne Probleme trotz nur 2 Monatiger Laufzeit …Bei Vattenfall bin ich damals ohne Probleme trotz nur 2 Monatiger Laufzeit raus gekommen und noch über 100 Euro von denen kassiert



    War bei mir genauso. 2 Tage vor Monatsende/Umzug konnte ich noch kündigen obwohl eine andere Kündigungsfrist in den AGB angegeben wurde. Dank Neukundenbonus hatte ich für 8 Monate eine Stromrechnung von 40€ - insgesamt

    @cibFel Da musst du wirklich in die AGB gucken. Meistens steht da was von Kündigungsfrist, aber ein extra Paragraph für "Umzug".
    Bei Umzug gibt es normalerweise wenig verpflichtende Regulierungen, da der Vertrag an den Zähler gebunden ist (daher auch keine Möglichkeit den Vertrag zu "übernehmen".
    Habe mal kurz gegoogelt und eine Antwort eines seriösen Anwalts gefunden:
    frag-einen-anwalt.de/Nac…tml

    Demnach ist das, wie von ewe angemerkt, rechtens, du kannst aber den neuen Mieter anschreiben und ihm die Problematik darlegen (ähnlich wie in dem Link).
    Frag doch einfach mal den neuen Mieter wie viel er für Strom zahlt und zeige ihm die Konditionen bei ewe, vielleicht ist er ja froh dass er viel Geld durch die Übernahme deines Vertrags spart im Vergleich zu den Stadtwerken...
    Bearbeitet von: "ipodtouch" 20. Dez 2016

    ipodtouchvor 16 m

    vielleicht ist er ja froh dass er viel Geld durch die Übernahme deines Vertrags spart im Vergleich zu den Stadtwerken...



    Da müsste er schon ziemlich dumm sein, einen Vertrag von jemand anders zu übernehmen, bei den Neukundenboni, die es überall gibt.

    Ausserdem hat er sich doch schon dran gewöhnt, eine kostenlose Strom-Flatrate zu haben, sponsored by cibFel !

    " ... aber vergessen Altvertrag für alte Wohnung zu kündigen." => Somit bist du auch weiter der Vertragspartner deines alten Energieversorgers.
    Einvernehmlich mit dem neuen Mieter lässt sich vieles regeln. Wenn der sich allerdings querstellt, bleibt es dein Problem.

    DerLurchvor 7 m

    Da müsste er schon ziemlich dumm sein, einen Vertrag von jemand anders zu übernehmen, bei den Neukundenboni, die es überall gibt.Ausserdem hat er sich doch schon dran gewöhnt, eine kostenlose Strom-Flatrate zu haben, sponsored by cibFel !


    Leute, die bei den Stadtwerken sind, wissen nix von Neukundenboni

    Verfasser

    Das war die Antwort von ewe:

    Sie haben uns mitgeteilt, dass Sie vor mehr als sechs Wochen aus Ihrer Wohnung ausgezogen sind. Wir kündigen deshalb Ihren Vertrag zum nächstmöglichen Zeitpunkt bei Ihrem örtlichen Netzbetreiber.

    Das hat folgenden Hintergrund: In den gesetzlichen Bestimmungen ist festgelegt, dass keine rückwirkenden Ab- und Ummeldungen möglich sind, die 6 Wochen nach Kündigungstermin bei Lieferanten oder Netzbetreibern eingehen. Dazu gehört auch der Auszug aus einer Wohnung.
    ——

    Mich stört daran, dass eine rückwirkende Kündigung überhaupt nicht möglich sein soll außerhalb der 6 Wochen. Die AGB sagen 2 Wochen Kündigungsfrist. Ich sehe es nur nicht ein, für jemanden fremdes Strom zu bezahlen. Den Zählerstand vom Auszug habe ich. Ich versuche jetzt an den neuen Mieter ranzukommen. Wenn alle Stricke reißen hilft dann wohl nur noch die Fischmarktmafia

    cibFelvor 2 h, 29 m

    Das war die Antwort von ewe: Sie haben uns mitgeteilt, dass Sie vor mehr als sechs Wochen aus Ihrer Wohnung ausgezogen sind. Wir kündigen deshalb Ihren Vertrag zum nächstmöglichen Zeitpunkt bei Ihrem örtlichen Netzbetreiber. Das hat folgenden Hintergrund: In den gesetzlichen Bestimmungen ist festgelegt, dass keine rückwirkenden Ab- und Ummeldungen möglich sind, die 6 Wochen nach Kündigungstermin bei Lieferanten oder Netzbetreibern eingehen. Dazu gehört auch der Auszug aus einer Wohnung. —— Mich stört daran, dass eine rückwirkende Kündigung überhaupt nicht möglich sein soll außerhalb der 6 Wochen. Die AGB sagen 2 Wochen Kündigungsfrist. Ich sehe es nur nicht ein, für jemanden fremdes Strom zu bezahlen. Den Zählerstand vom Auszug habe ich. Ich versuche jetzt an den neuen Mieter ranzukommen. Wenn alle Stricke reißen hilft dann wohl nur noch die Fischmarktmafia


    Natürlich gibt's keinen Anspruch auf die Kostenlosigkeit der eigenen Nachlässigkeit. Gekündigt ist ja jetzt und schon die sechswöchige Rückwirkung ist ja jenseits allen Erwartbaren. Welche Stricken sollen denn nun noch reißen können. Wenn der Nachmieter sozial und liquide ist, dann hast du Glück. Wenn nicht, dann ist das aber noch lange nicht Pech oder Grund für Unbotmäßigkeiten. Lehrgeld und fertig. (-:=

    Kenne ich, war bei meiner Schwiegermutter so. Darum wollte der Neue sich angeblich kümmern. Bei der nächsten Abbuchung wurde sofort reagiert und war noch innerhalb der Frist.

    Wenn du richtig Pech hast, musst du jetzt erstmal alles zahlen und hast dann lediglich einen Anspruch gegen den neuen Mieter

    cibFelvor 12 h, 38 m

    Das war die Antwort von ewe: Sie haben uns mitgeteilt, dass Sie vor mehr als sechs Wochen aus Ihrer Wohnung ausgezogen sind. Wir kündigen deshalb Ihren Vertrag zum nächstmöglichen Zeitpunkt bei Ihrem örtlichen Netzbetreiber. Das hat folgenden Hintergrund: In den gesetzlichen Bestimmungen ist festgelegt, dass keine rückwirkenden Ab- und Ummeldungen möglich sind, die 6 Wochen nach Kündigungstermin bei Lieferanten oder Netzbetreibern eingehen. Dazu gehört auch der Auszug aus einer Wohnung. —— Mich stört daran, dass eine rückwirkende Kündigung überhaupt nicht möglich sein soll außerhalb der 6 Wochen. Die AGB sagen 2 Wochen Kündigungsfrist. Ich sehe es nur nicht ein, für jemanden fremdes Strom zu bezahlen. Den Zählerstand vom Auszug habe ich. Ich versuche jetzt an den neuen Mieter ranzukommen. Wenn alle Stricke reißen hilft dann wohl nur noch die Fischmarktmafia



    Hast du den Auszugszählerstand?
    Wenn ja, dann teilst du diesen als Endzählerstand mit. Grundgebühren für die Monate die noch liefen zahlst du dann halt.

    Es geht für deinen alten Anbieter nur um die Grundgebühren und deinem tatsächlichen Verbrauch, also Endzählerstand. Du musst nur das angeben, was du bis Auszug verbraucht hast. Der weitere Verbrauch ist Sache des örtlichen Betreibers zwischen neuen Mieter bzw. Wohneigentümer.

    Du musst dich auch nicht an den Nachmieter wenden. Das ist nur was zwischen dir und deinem alten Anbieter.

    Verstehe das Problem mit der späteren Kündigung auch nicht. Wie von Pustemann gesagt, du bleibst höchstens auf der anteiligen Grundgebühr hängen, aber das dürfte nicht so viel sein.

    Vom Auszug solltest du eigentlich ein Übergabeprotokoll mit dem Zählerstand haben, der zählt dann auch noch im Nachhinein als Abrechnungsgrundlage für die Endabrechnung.
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