Suche: Meinungen zur R&V Direktversicherung bei der betrieblichen Altersvorsorge!

Meine Firma (kleines mittelständisches Unternehmem mit ca 150 Leuten) hat heute as Betriebsvorsorge Konzept vorstellen lassen, durch eben die R&V.

es geht um eine arbeitgeberfinanzierte Altersvorsorge im Rahmen einer Direktversicherung , wobei unser Beitrag von der Länge der Firmenzugehörigkeit abhängt, und der AG max 20% auf unseren Entgeltumwandlungsbetrag bezuschusst.

ich will keine Details von euch wissen, und ich weiss auch, dass sowas von vielen Faktoren abhängt, ob es sich für den Einzelfall lohnt, und was man nebenher noch alles an Vorsorgemaßnahmen schon hat, und Alter, Famlienstand , eigenes Gehalt, etc , ist mir alles klar.

ich will eigentlich nur erfragen hat jemand schon mit dieser Form der bAV hier Erfahrung, und oder kann generell was zu R&V als Versicherung sagen?
sind die Berater kompetent, (relativ gesehen) , haltet ihr sie für besser (ausgebildet) als zb von MLP, AWD , oder DVAG oder sonstige , die als Drückerkolonnen verschrien sind?

bin dankbar über jede Meinung!

17 Kommentare

also jetzt so allgemein ohne die details zu kennen, kann ich nur sagen das so eine betriebliche altersvorsoge schon nicht schlecht ist. macht für die arbeiter auf jeden fall sinn. wie genau jetzt das konzept von der R&V aussieht weiß ich natürlich nicht. in wie weit da die Berater kompetent sind, kann denke ich auch keiner sagen, weils überall blöde berater und auch richtig gute gibt

und ich glaube die konzepte müssen ja auch gewisse standarts erfüllen, also können euch die verschiedenen versicherer(wie die auch alle heißen ) quasi nix aufdrücken

tut mir leid das ich dir nix produktiveres dazu sagen kann (:|

Die Jungs und Mädels der r+v sind so gut oder schlecht wie andere auch.da gibt's keine Unterschiede.Die Außendienstler werden genauso auf Provisionsbasis bezahlt wie andere Vertreter auch. Die Gesellschaft ist allerdings absolut io.Ertrags stark, konservativ.mehr als solide. In meinem Umfeld ist die r+v der größte Arbeitgeber.

ich glaub die ganzen gesellschaften sind ertragsstark, konservativ und solide (:|
so kann man die glaube ich nicht wirklich von einander unterscheiden...aber wegen des konzepts zur altersvorsorge wenn die firma noch unentschlossen bzw. nicht weiß ob das konzept gut ist, dann lasst das doch einfach von jemand anderen so ein konzept vorstellen?
meiner meinung müssten die ja alle relativ gleich/Vergleichbar sein

Hallo zusammen,
ich denke, dass Du hier keine seriösen Antworten auf deine Fragen erhalten kannst. Warum? Einige Kommentare über mir haben es bereits angesprochen:
Es gibt überall gute und schlechte Berater, im Versicherungswesen, im Bankwesen, auch im Baumarkt. Und wir können schließlich nicht wissen, wer im Endeffekt die AN-Beratung bei Euch durchführt.

Allerdings ein paar grundlegende Sachen zur bAV:
Diese kann in unterschiedlicher Form aufgebaut werden. Die gängigste Form ist die Direktversicherung durch Entgeltumwandlung (arbeitnehmerfinanziert).
Dann gibt es noch eine mischfinanzierte Direktversicherung, d.h.: Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen sich die Beiträge. (so scheint es bei Dir der Fall zu sei; hierzu gleich ein paar Worte mehr!)
Und dann gibt es noch die reine arbeitgeberfinanzierte Direktversicherung. Je nach Tarifvertrag (bspw. medizinische Fachangestellte) erhalten tarifvertraglich einen Arbeitgeberzuschuss. Das wäre eine AG-finanzierte bAV. Wenn die medizinischen Fachangestellten eigene Lohnbestandteile umwandeln wollen, sind wir wieder bei der mischfinanzierten!

Was mich bei Dir bzw. Deinem Arbeitgeber etwas "stört":
Es klingt so, als ob er sich als großer Gönner darstellt, denn: "Liebe Mitarbeiterinnen, wir haben uns entschlossen, allen Mitarbeiterinnen - je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit - einen Zuschuss in Höhe von 20% auf den von Ihnen umgewandelten Entgeltbestandteil zu gewähren!"

HURRA

Jetzt mein Hinweis: alle (bzw. die meisten) Arbeitnehmerinnen, die eigene Entgeltbestandteile umwandeln, erhalten im Rahmen der Lohnabrechnung Steuer- sowie Sozialversicherungsvorteile.
Die Sozialversicherungen (GRV, KV, PflV, ALV) werden jedoch hälftig von Arbeitgeber und Arbeitnehmer bezahlt.
Das heißt wiederum im Umkehrschluss: die Vorteile, die der Arbeitnehmer im Rahmen der Sozialversicherungsbeiträge erhält, erhält auch automatisch der Arbeitgeber. Und wie es der Zufall so will: dies sind (fast) genau die 20%, die dein Arbeitgeber Euch bietet.
Er gibt somit nur die Sozialversicherungsersparnisse weiter.

Ansonsten denke ich, dass sich die betriebliche Altersversorgung für (fast) jeden lohnt. Ausnahmen bestätigen immer die Regel.
Ein Hinweis jedoch noch, den viele Berater vergessen, zu erwähnen: dadurch, dass Entgeltbestandteile umgewandelt werden und somit das Brutto-Einkommen reduziert wird, reduzieren sich automatisch:
1.) Ansprüche aus der Gesetzlichen Rentenversicherung
2.) Ansprüche aus der Arbeitslosenversicherung
3.) Ansprüche aus der Gesetzlichen Krankenversicherung bei einer eventuellen Zahlung von Krankengeld (ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit)

Ein letztes Wort zur R+V: meine Vorposter hatten etwas von "ertragsstark", "solide" und "konservativ" geschrieben.
Bezüglich der Aussage "konservativ" würde ich kurz einlenken, da man dies so ad hoc nicht bestätigen / widerlegen kann.
Ein Großteil der Versicherer in Deutschland verabschieden sich derzeit aus dem "konservativen Geschäft" (d.h. dem Geschäft, in dem der sogenannte "Höchstrechnungszins", umgangssprachlich auch als "Garantiezins" bezeichnet), darunter so Größen wie die Generali, die Zurich.
Auch die R+V bietet natürlich fondsgebundene Tarife / Hybrid-Tarife an. Dass die nicht mehr die "konservative Anlagestrategie" verfolgen, ist nachvollziehbar.
Ob das etwas für Dich ist, musst Du natürlich selber entscheiden.
Ich denke jedoch, dass - auf Grund steigender Märkte (in Abhängigkeit von Vertragsdauer) - Erträge im Fondsbereich erzielt werden können, die zu einer Erhöhung der Rente / Kapitalleistung im Alter führt.

Jetzt ist's doch etwas mehr geworden, aber vielleicht konnte ich etwas Licht ins Dunkel bringen...

Beste Grüße!


Muss man nicht 20% an die Krankenkasse bezahlen, wenn man die Direcktversicherung im Alter auszahlen lässt? Meine erst letztens einen Bericht über so einen Fall gelesen zu haben.
Bearbeitet von: "intus" 29. September

tausend Dank!
wenns um sowas geht, kanns mir gar nicht ausführlich genug sein!
du hörst dich fast an, als ob du selbst in der Branche tätig bist!

einiges von dem, was du gesagt hast, wusste ich, anderes nicht!
ich les mir das heute abend nochmal in ruhe durch!

intusvor 3 h, 38 m

Muss man nicht 20% an die Krankenkasse bezahlen, wenn man die Direcktversicherung im Alter auszahlen lässt? Meine erst letztens einen Bericht über so einen Fall gelesen zu haben.



die zahlungen im Rentenalter sind voll Steuerpflichtig, wie auch Sozialabgabenpflichtig.
das wurde uns überdeutlich gesagt, daher , ja , du hast den Bericht richtig in Erinnerung!

intusvor 6 h, 47 m

Muss man nicht 20% an die Krankenkasse bezahlen, wenn man die Direcktversicherung im Alter auszahlen lässt? Meine erst letztens einen Bericht über so einen Fall gelesen zu haben.



deutsche-versicherungsboerse.de/ver…AV)

AC-Supportervor 20 h, 49 m

Ein Hinweis jedoch noch, den viele Berater vergessen, zu erwähnen: dadurch, dass Entgeltbestandteile umgewandelt werden und somit das Brutto-Einkommen reduziert wird, reduzieren sich automatisch:1.) Ansprüche aus der Gesetzlichen Rentenversicherung2.) Ansprüche aus der Arbeitslosenversicherung3.) Ansprüche aus der Gesetzlichen Krankenversicherung bei einer eventuellen Zahlung von Krankengeld (ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit)



Und genau deswegen verstehe ich nicht, warum man sich nicht einfach den entsprechenden Betrag schnappt und selber vorsorgt, bspw. über einen Sparplan mit 2 bis 3 thesaurierenden Swap-ETFs. Einfacher geht es doch heutzutage gar nicht mehr. In das Thema liest man sich an 3 Abenden ein und fertig. Teilweise kann man die ETFs bei diversen Direktbanken kostenfrei besparen.

Die Sparpläne sind arbeitgeberunabhängig. Wenn ich nächstes Jahr die Firma wechsle, ist meine toll geplante Altersvorsorge wieder unterbrochen und ich muss mit meinem neuen Arbeitgeber neu verhandeln. Wozu bindet man sich diesen Käse ans Bein?

"Ich denke jedoch, dass - auf Grund steigender Märkte (in Abhängigkeit von Vertragsdauer) - Erträge im Fondsbereich erzielt werden können, die zu einer Erhöhung der Rente / Kapitalleistung im Alter führt."

Jo, und die eh schon kärgliche Rendite wird durch überzogene Fond-Gebühren, überzogene Versicherungsgebühren etc. aufgefressen. Ein ETF kostet wenn überhaupt 0,5 % Gebühren im Jahr. Gemanagte Fonds gehen nicht unter 2 % los. Den Unterschied nach 20 Jahren braucht man nicht mal ausrechnen, er ist nicht diskutierbar.


Edit: Alter Schwede, dieser neue Editor ist ein Schrotthaufen. Mehr als 1 Quote ist nicht möglich? Schlechter Scherz.
Bearbeitet von: "blooze" 4. Oktober


danke. meine Gegenfrage wäre, wenn man genügend Netto übrig hat, was spräche denn dagegen, diese Sachen parallel zu besparen ? das eine zu machen, schliesst das andere ja nicht aus. es ist ja nicht entweder oder.
alle Eier in ein Nest zu setzen, da fühle ich mich auch nicht wirklich wohl bei.
und ja, ich bin einer derer, die sogar fincial independen blogs von deutschen blogger wie dem Finanzrocker lesen, und vorhaben ETF fonds über direktbanken zu besparen. (aber der menschenschlag, den du beschreibst, von wegen , ich nehme mir meine Finanzen selbst in die Hand, ist prozental , so jedenfalls mein Eindruck seit ich arbeiten gehe, total vernachlässigbar. jeder Kollege, jeder deutscher Bekannte , den ich kenne und mit dem ich über finanzdinge spreche , fängt dann damit an zu sagen, dafür hab ich meinen Versicherungsberater oder Steuerberater oder alternativ meinen Vater, meinen Freund, meinen Ehemann /manchmal Ehefrau. usw. Geldthehmen mit denen zu besprechen, mit denen ich täglich umgeben bin (deutsche Mittelstandsfirma, deutsche MIttelschichtsbürger), ist nahezu unmöglich. Und ich selber bin eine mit asiatischem Migrationshingergrund/Flüchtlingshintergrund, aus meinem männlichen wie weiblichen Verwandtenkreis kennen sich alle noch weniger aus.

aber zurück zum THema d.h. ja trotzdem nicht, dass die bAV vom Arbeitgeber sich komplett nicht lohnt.
Ich hab die normale gesetzliche Rentenversicherung, bespare seit 8 Jahren Riester auf kompletter Aktienfonds basis , nehme auch die VL Leistungen der Firma mit, und ja, wollte auch noch ETFs und bAV machen.

blooze30. September

Und genau deswegen verstehe ich nicht, warum man sich nicht einfach den entsprechenden Betrag schnappt und selber vorsorgt, bspw. über einen Sparplan mit 2 bis 3 thesaurierenden Swap-ETFs. Einfacher geht es doch heutzutage gar nicht mehr.


hab versucht dich zu ztieren, ich weiss nicht ob es geklappt hat, aber meine antwort ist ein kommentar über diesem!

enderwvor 7 h, 12 m

hab versucht dich zu ztieren, ich weiss nicht ob es geklappt hat, aber meine antwort ist ein kommentar über diesem!




Kein Ding, ich folge dem Thread.

Schön, dass du den Finanzrocker kennst. Schau dir auch den Finanzwesir und Geldbildung.de an bzw. deren Podcasts. Haben mein Denken über das Thema verändert.

Ich kenne deine genauen Rahmenbedingungen der betrieblichen Altersversorgung nicht. Aber ich denke, dass die Versicherung das Geld in gemanagte Aktien/Renten-Fonds anlegen wird. Diese Fonds kosten Verwaltungsgebühren. Die Versicherung kostet Verwaltungsgebühren. Und das, was übrig bleibt, musst du versteuern. Der letzte Rest? Viel wird und kann es nicht sein.

Das Thema Finanzen ist für viele etwas, was sie nicht verstehen WOLLEN. Sie gehen Tag für Tag arbeiten und interessieren sich nicht, was sie mit ihrem sauer verdienten Geld anstellen sollen, außer konsumieren. Finanzielle Bildung ist mit einer gewissen Lernkurve verbunden. Da gibt's halt keine TV-Werbung. Ich habe kein Verständnis mehr für Leute, die sowas irgendwelchen Fremden überlassen. Das ist auch kein Maßstab. Der mündige, finanziell interessierte Bürger ist die reine Minderheit. Aber das ist dann auch der Grund für Leute, die über Investoren und Aktionäre schimpfen. Weil sie sich nicht damit beschäftigen, es nicht verstehen und nur Schlagzeilen lesen und damit eine Meinung formen, die nichts mit der Realität zu tun hat. Ich rede da auch nicht mehr drüber sondern werde nur gesprächig, wenn mich jemand drauf anspricht.

Natürlich darf man seine Eier nicht alle in das selbe Nest legen. Diversifikation ist das A und O. Neben ETFs könnte man auch Dividenden-Aktien besparen. P2P/Crowd-Investment ist interessant. Du könntest sogar eine Immobilie finanzieren, die du vermieten kannst und damit einen Grundstein für weiteres Einkommen und neue Investitionen tätigen kannst.

Das Thema ist sehr vielschichtig. Wichtig ist, dass man sich informiert und sich bildet. Wie sagt Horst Lüning: Finanzielle Unwissenheit ist nicht strafbar, schafft aber lebenslange Anbhängigkeit. Meine Ansicht hier ist klar. Sobald sowas wie Banken und Versicherungen involviert sind, sinkt massiv die Rendite und die Selbstbestimmung ist auch dahin. Ich halte von diesen Institutionen sehr sehr wenig.

Sorry auch wenn's nicht sonderlich zum Thema beiträgt.
Aber mir geht es ähnlich Verwandte Freunde Arbeitskollegen die manchmal mehr verdienen als ich.
Von denen höhere ich oft in Sachen Finanzen dass sie nichts haben oder die Bank macht das etc erschreckend eigentlich.
Möchte ich meine gelesene Capital oder Euro etc weiter geben kommt, interessiert mich nicht zu kompliziert.
Aber über das neuste Smartphone tv Waschmaschine Auto kann sich stundenlang informiert werden.
Lieber 1h über Geld nachdenken als 1h dafür zu arbeiten, sagte schon Warren.
Was man bei den ganzen Geschichten nicht außer achten lassen sollte sind die ganzen Gebühren.
Sei es für Depot Ausgabeaufschläge Verwaltung, Rückzahlung, noch für einzelne Trades.
Was nützt mir der tollstes Gewinn Zinssatz wenn nacher wieder alles aufgefressen wird ?
Wenn ich da an meine alte Hausbank denke die haben am Schlus für die Rückzahlung eines Festverzinslichen Wertpapieres 0.1% verlangt, Depotgebühren kamen auch noch hinzu.
Klar kann man sagen da hast du einen Ansprechpartner der "berät" dich, aber diese möchten auch nur das verkaufen was ihnen gut tut.
Bearbeitet von: "bla22" 5. Oktober



ich nehme mal an, du hast auf dem smartphone dies geschrieben, weil ohne punkt und komma , erschwert das das lesen schon etwas
aber ja, du hast recht, genau dieselben Aussagen hab ich auch schon zuhaufe gehört:
von wegen keine Zeit, alles zu kompliziert, etc.
(das Magazin Capital les ich auch)
wobei, beim Auto ist wochen- und monatelanges Recherchieren nicht ganz unangebracht, schließlich kosten die Autos auch ein fettes Sümmchen.
bei TV und Smartphone je nachdem, welche High End Klasse man will, geht auch mal locker ein Netto Monatsgehalt drauf (natürlich auch abhängig davon, wie viel man verdient).

das mit den Gebühren stimme ich natürlich ohne Vorbehalt zu, wobei ich höre ja so oft auch, dass die ganze Materie der Geldanlanlage und der Versicherungen eben auch angeblich furchtbar kompliziert eben sei, und deswegen die ganzen Berater das wert seien´.
je nach Lebens-und Vermögensverhältnissen trifft das auch bestimmt zu, wenn man komplizierte Familienverhältnisse hat, und dazu dann noch Vermögen, dass von Eltern geerbt ist, und dann evtl noch über 100,000 EUR jährlich verdient, dann mag das auch alles stimmen, und dann sind machen solche Gebühren vllt sogar Sinn.
für Versicherungs, Vermögens- und Banken und Steuerberater.

nur was ist , wenn wir von ganz einfachen Verhältnissen reden?
dann sieht die Sache vermutlich ganz anders aus.
ich hab mein ganzes Leben lang noch keine Bankgebühren gezahlt, und mach seit 15 Jahren Online Banking. (und davor hatte ich eine kostenfreies Konto für Studenten).
wir waren ausserdem so arm, die familiären Verhältnisse, in denen ich aufwuchs, kein Bankenberater oder Versicherungsmensch hatte sich damals für uns interessiert, wo nichts ist, kann man auch nichts holen

wobei, was Geldanlage angeht, bin ich sehr weit davon entfernt, jemals selber traden zu wollen, 1 oder 2 ETF Fonds , und dann ist gut.

blooze4. Oktober

Kein Ding, ich folge dem Thread. Schön, dass du den Finanzrocker kennst. Schau dir auch den Finanzwesir und Geldbildung.de an bzw. deren Podcasts. Haben mein Denken über das Thema verändert.Ich kenne deine genauen Rahmenbedingungen der betrieblichen Altersversorgung nicht. Aber ich denke, dass die Versicherung das Geld in gemanagte Aktien/Renten-Fonds anlegen wird. Diese Fonds kosten Verwaltungsgebühren. Die Versicherung kostet Verwaltungsgebühren. Und das, was übrig bleibt, musst du versteuern. Der letzte Rest? Viel wird und kann es nicht sein.Das Thema Finanzen ist für viele etwas, was sie nicht verstehen WOLLEN. Sie gehen Tag für Tag arbeiten und interessieren sich nicht, was sie mit ihrem sauer verdienten Geld anstellen sollen, außer konsumieren. Finanzielle Bildung ist mit einer gewissen Lernkurve verbunden. Da gibt's halt keine TV-Werbung. Ich habe kein Verständnis mehr für Leute, die sowas irgendwelchen Fremden überlassen. Das ist auch kein Maßstab. Der mündige, finanziell interessierte Bürger ist die reine Minderheit. Aber das ist dann auch der Grund für Leute, die über Investoren und Aktionäre schimpfen. Weil sie sich nicht damit beschäftigen, es nicht verstehen und nur Schlagzeilen lesen und damit eine Meinung formen, die nichts mit der Realität zu tun hat. Ich rede da auch nicht mehr drüber sondern werde nur gesprächig, wenn mich jemand drauf anspricht.Natürlich darf man seine Eier nicht alle in das selbe Nest legen. Diversifikation ist das A und O. Neben ETFs könnte man auch Dividenden-Aktien besparen. P2P/Crowd-Investment ist interessant. Du könntest sogar eine Immobilie finanzieren, die du vermieten kannst und damit einen Grundstein für weiteres Einkommen und neue Investitionen tätigen kannst.Das Thema ist sehr vielschichtig. Wichtig ist, dass man sich informiert und sich bildet. Wie sagt Horst Lüning: Finanzielle Unwissenheit ist nicht strafbar, schafft aber lebenslange Anbhängigkeit. Meine Ansicht hier ist klar. Sobald sowas wie Banken und Versicherungen involviert sind, sinkt massiv die Rendite und die Selbstbestimmung ist auch dahin. Ich halte von diesen Institutionen sehr sehr wenig.


danke für die Namen neben dem Finanzrocker! wenn man einmal anfängt, sich über financial independence zu informieren, kommt man auch leicht auf die anderen, weil die sich ja alle gegenseitig öfters zitieren, oder verlinken, oder blogrolls machen daher, den Finanzwesir , Geldbildung hatte ich neben dem Finanzrocker auch schon seit über 1 Jahr alle deren Newsletter abonniert. daneben hab ich noch , weiss nicht mehr aus welcher Quelle, abonniert:
juergen-nawatzki.de

auf jeden Fall hab ich mir deine Anmerkung, was die Verwaltungsgebühren angeht, aufgeschrieben, und werde dann mal in der Firma bei den entsprechenden Personen nachfragen. Ich weiss zwar nicht, ob die das sagen dürfen, was die Versicherung für dieses Konzept der bAV kassiert, was die uns vorgestellt haben, aber fragen kostet ja zuerst mal nichts

Ich kann natürlich dein Verständnislosigkeit für alle die Menschen (also praktisch die Mehrheit unserer Mitbürger, so ca 98%) gut nachvollziehen, aber ganz ehrlich, unser gesamtes System ist doch darauf aufgebaut, dass ständig konsumiert werden soll. Wenn es das nicht gäbe, und die Gier des Menschen nach immer neuen Sachen, dann würde unser System, Demokratie hin oder her, zusammenbrechen. und ein Teil von mir gibt auch brutal ehrlich zu:
wenn ich aus einer Familie stammen würde, die solche Dinge schon hat (also Eltern, grosseltern, Verwandte) die schon selber eben Steuerberater, Versicherungsberater, Bankberater, etc alles hat?
oder deren Eltern evtl selbst eben diese jobs ausüben? oder gar noch besser, zu den Besserverdienenden gehören, die sich eben diese armada an Beratern leisten kann, und vielleicht sogar die Guten, und nicht nur die die einen abzocken wollen?

dann würde ich mich , nach einem 8 oder 9 Stunden Job, und der Pendelei auch schöneres vorstellen können, als sich mit Finanzthemen beschäftigen. Klar, ich mache es, aber auch weil ich bestimmte Dinge schon seit meinem 12 Lebensjahr, wie zb Steuererklärungen ausfüllen, mache.
also lange rede, kurzer Sinn: ja ich weiss, du hast total Recht, und mündige Bürger sollten sich auch mündig verhalten.
nur die menschliche Natur steht uns eben im Weg

meine erste Immobilie habe ich bereits, seit diesem Monat, aber die ist eben nicht als Einkommensquelle zu sehen, sondern zur Selbstnutzung. Klar habe ich schon darüber nachgedacht, mittelfristig zu gucken, ob ich nicht selber Vermieterin sein will, um mir dabei eine weitere Einnahmequelle zu erschließen, aber ogott, das bedeutet neben allen FInanzthemen, die ich mir selber erarbeite und erlesen, noch einen Nebenjob neben meiner offiziellen 40 Stunden Bürowoche.
Klar , Reichtum ist nie einfach zu erarbeiten, und einen sorglosen Rentenabend zu haben, wenn man nicht selber zu den Grossverdienern gehört quasi kraft normales Gehalt sich schon zB leisten kann, sich privat zu versichern? (und davon bin ich leider weit entfernt, wenn ich Geld habe in meinem relativ jungen Alter schon, dann nicht, weil ich so superdolle verdiene, sondern weil ich einfach die letzten 12 Berufsjahre auf Konsum verzichtet habe. alles, was als Normaler Anspruch für ein Leben hier in Deutschland gilt (Urlaub, Auto, Essen, Ausgehen, Technik und Kleidungskonsum, ganz zu schweigen von Wohnungsausstattung etc) hab ich mir mehr oder minder nicht geleistet, war kein grossartiger Verzicht, hatte das ja nie gehabt in meiner Kindheit und Jugend. (ich wüsste auch gar nicht, wie ich jemals zb deutschen Kollegen das Mindset einer Flüchtlingsfamilie wie meiner nahebringen könnte. Die sind damals unter Einsatz des eigenen Lebens geflüchtet, damit wir in ein sicheres Land kommen. Deutschland ist sicher. warum sollte da sich jemand Urlaub in einem anderen Land wünschen???

ich bin fast total von thema abgekommen, auf jeden fall vielen dank, dass du dir die Mühe gemacht hast, überhaupt deinen Senf zu meinen Thread zu geben!
ich hab mir jedenfalls von der dt. Rentenversicherungsanstalt vorsorglich auch schon einen Beratungs- Termin geben lassen für November, da die Gehälter der Mitarbeiter dort hoffentlich ungleich den Versicherungsmenschen und sonstigen beratern nicht von "Verkäufen" von irgendwelchen Produkten abhängt, hoffe ich, einigermassen kompetent deren Meinung zu hören bekommen, wenn ich die Unterlagen dieser bAV von meiner Firma vorzeige.
(meine Kontenklärung bei der gesetztlichen Rentenversicherung hatte ich gottseidank schon vor 2 Jahren , als ich 35 Jahre alt wurde, durchgeführt. Der Verlauf meines schulischen und beruflichen Werdegangs ist zumindest bei denen schon tiptop sortiert , einen arbeitspunkt weniger für die nächsten paar Jahre. )

gut dass ich heute freigenommen hatte, um noch diverse Dinge wegen Wohnungskauf zu erledigen, ansonsten hätte ich dir diesen Aufsatz nicht schreiben können ;D

ich versprech auf jeden fall, zurückzukommen und zu berichten, ob ich mich für die bAV der R&V entschieden habe!


hallo und auch hier nochmal danke!
es ist witzig, dass du genau den Part ansprichst, der auch mich während der Vorstellung des Konzept gestört hat.
nämlich das der Inhaber (die Firma hat 2 Geschäftsführer, aber ist eigenlich vom Eigentümer geführt, der immer noch durchs unternehmen fast jede Woche rennt): dass es nämlich als grosse Wohltat dargestellt wurde, und auch wenn ich nicht die Fachkenntnisse hatte, dachte ich mir bei der Präsi: hmmm , ohne dass ich alles verstehe, aber die Firma reicht quasi die Ersparnisse, die er hat, und die eh nicht bei ihm verblieben wären, wenn er das Konzept nicht macht, weiter???
ich denke aber auch, dass ich es machen werde, ich höre mir auf jeden Fall nochmal an, was der Berater bei der Dt. Rentenversicherungsanstalt, wo ich mir für nächsten Monat noch einen Termin hab geben lassen, dazu sagt, und dann entschiede ich mich für die Höhe meines Beitrages.
das was ich natürlich attraktiv an der bAV (aber auch an Riester) finde, ist natürlich, dass diese Vorsorgeformen alle HartzIV sicher sind. Ich komme aus einer sozialen Schicht, in der HartzIV nicht total aus der Welt ist, oder ein Ding der Unmöglichkeit, und wenn ich das allermöglichste tun würde, um nicht darin zu landen, kann man es bei unserer heutigen Politischen und sozialen und arbeitsmarktbedingten Lage niemals ausschließen, dass man trotzdem rechtzeitig was findet. es kann einfach jeden treffen. von vormals hochbezahlten Managern in Leitungsfunktionen bis zu Putzfrauen,

ja war am samrtphone

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