Suche möglichst günstige MiniServer/NAS Lösung

Da ich auf der Shield TV weder sinnvoll eine große Platte noch einen UsenetClient und Sonarr betreiben kann, brauche ich jetzt einen kleinen Server um eben Sonarr und noch einen UsenetClient darauf zu betreiben. Bisher hatte ich Plex+Sonarr+Usenet+... auf einem Server (normaler Rechner, 24/7 Betrieb, zu viel Stromverbrauch, zu viel unnütze Rechenleistung(jetzt ohne Plex)) . Der soll aber weg. Der Plex-Server läuft auf der Shield.
Hat da jmd vielleicht einen Tipp für eine kleine Lösung. Ein Mini-Linux und 4TB reichen mir vollkommen. Ich brauche kein RAID (-> 1 Bay reicht), die CPU darin muss nicht viel können (nur Datengrab und die beiden vorher genannten Daemons). Bastellösung ist auch nur halb so schlimm. Wenn sie nicht zu frickelig ist. Außer, dass halt meiner Erfahrung nach Linux nicht so ganz stabil ist hinsichtlich häufiger Wechsel zwischen Sleep und wieder aufwachen.
Ein X-Pi + USB-Platte wäre natürlich eine Option aber mit Gehäuse + Netzteil etc., eben so dass es es halbwegs schick aussieht, glaube ich nicht, dass ich viel günstiger wegkommen als mit einem MiniNAS. Außerdem sind meiner Erfahrung nach eben fertige Lösungen von Synology etc schon etwas stabiler, aber lasse mich da auch gern eines anderen belehren. Ich habe in jedem Fall keinen Bock nach jedem zehnten "emerge -auD" oder "apt-get upgrade" das halbe System wieder sauber konfigurieren zu müssen. Kein großartiges Linuxgebastel mehr.
Da ich im Moment nicht wirklich den Überblick habe (zB was kann welches Modell einer WD MyCloud, QNAP, Synology...), vielleicht hat da ja jmd gerade Erfahrungen gesammelt
THX

11 Kommentare

Ich kann deine Bedenken bezüglich Linux/Debian und NAS nicht nachvollziehen. Habe seit 2 Jahren einen BananaPi (Bananian) mit SATA-Platte am Laufen und seit der einmaligen Konfiguration läuft da alles tutti. Mit apt-get upgrade hatte ich bisher auch keine Probleme, selbst ein Distributions-Upgrade verlief flüssig. Die einzigen Downtimes sind Stromausfälle und manuelle Neustarts.

Da Debian sowieso auf Stabilitäts- statt Feature-Updates ausgelegt ist, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, sich das System zu zerschießen. Zur Not lässt sich die ganze SD-Karte vor Änderungen spiegeln und im Bedarfsfall wiederherstellen.

Draylinvor 47 m

Ich kann deine Bedenken bezüglich Linux/Debian und NAS nicht nachvollziehen. Habe seit 2 Jahren einen BananaPi (Bananian) mit SATA-Platte am Laufen und seit der einmaligen Konfiguration läuft da alles tutti. Mit apt-get upgrade hatte ich bisher auch keine Probleme, selbst ein Distributions-Upgrade verlief flüssig. Die einzigen Downtimes sind Stromausfälle und manuelle Neustarts. Da Debian sowieso auf Stabilitäts- statt Feature-Updates ausgelegt ist, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, sich das System zu zerschießen. Zur Not lässt sich die ganze SD-Karte vor Änderungen spiegeln und im Bedarfsfall wiederherstellen.



Ich hab da zumindest mit Ubuntu sowohl LS wie auch "normal" auf dem Dekstop andere Erfahrungen gemacht. Aber wenn man ehrlich ist war da auch eigentlich immer nicht optimal unterstützte Hardware (zB Laptop oder GraKa) im Spiel. In dem Kontext war das dann auch immer eher eine Hassliebe.
Serverseitig habe ich als Bastelkid noch auf Gentoo gesetzt. Aber das werde ich mir auf einem PI und eigentlich jetzt auch sowieso nicht mehr antun. Wenn es rockstable sein musste eben auf Debian. Das war auf einem 24/7 Linuxserver mit hauptsächlich Konsolenaktivität kein Problem.
Dein BanaPi legt sich und die Platte auch immer schön schlafen und wacht dann wieder auf per "wake on lan"? So, ohne Probleme?

Pogoplug? Oder so einen Mini PC?

ExtraFlauschigvor 12 m

Ich hab da zumindest mit Ubuntu sowohl LS wie auch "normal" auf dem Dekstop andere Erfahrungen gemacht. Aber wenn man ehrlich ist war da auch eigentlich immer nicht optimal unterstützte Hardware (zB Laptop oder GraKa) im Spiel. In dem Kontext war das dann auch immer eher eine Hassliebe.Serverseitig habe ich als Bastelkid noch auf Gentoo gesetzt. Aber das werde ich mir auf einem PI und eigentlich jetzt auch sowieso nicht mehr antun. Wenn es rockstable sein musste eben auf Debian. Das war auf einem 24/7 Linuxserver mit hauptsächlich Konsolenaktivität kein Problem. Dein BanaPi legt sich und die Platte auch immer schön schlafen und wacht dann wieder auf per "wake on lan"? So, ohne Probleme?


WOL für den Pi selbst lässt sich damit natürlich genauso wie mit dem RasPi vergessen, was bei den paar Watt aber verschmerzbar ist. Die Zeit bis zum Abschalten der Festplatte lässt sich per hdparm konfigurieren und die Platte fährt beim Zugriff dann brav wieder hoch.
Bearbeitet von: "Draylin" 10. Oktober

okolytavor 13 m

Pogoplug? Oder so einen Mini PC?


Ja, ein MiniPC wäre ja eine Lösung. Der Raspi ist ja auch ein MiniPC. Das ist halt dann die weniger sorglos Lösung als ein "fertiges" NAS. Beim Raspi habe ich halt auch keine wirklich Ahnung was die Performance betrifft, da sich Ethernet und USB ja ein und dieselbe Busleitung teilen müssen. Ich tippe fast mal, dass wenn ein Download läuft ein Stream von der Platte nicht so schön wird oder dass sich währenddessen die WebInterfaces, alles andere als snappy bedienen lassen.
Pogoplug höre ich gerade zum erste Mal. auf die schnelle sah es jetzt nicht so aus würde das einen SMB/NFS Share bieten (ich glaube die Shield TV kann nur SMB und kein NFS). Die angehängte Platte muss ja dann für den PlexServer auf dem ShieldTV zugänglich sein.
Bearbeitet von: "ExtraFlauschig" 10. Oktober

originaler Raspberry ist als NAS nicht geeignet, es sei denn du hast Spaß daran zu warten
(mega lahm)

ExtraFlauschigvor 13 m

Beim Raspi habe ich halt auch keine wirklich Ahnung was die Performance betrifft, da sich Ethernet und USB ja ein und dieselbe Busleitung teilen müssen. Ich tippe fast mal, dass wenn ein Download läuft ein Stream von der Platte nicht so schön wird oder dass sich währenddessen die WebInterfaces, alles andere als snappy bedienen lassen.


Das schlimmste ist dabei ja hauptsächlich, dass für ein NAS immer von der SD / dem USB-Stick / der USB-Festplatte gelesen wird und gleichzeitig Ethernet verwendet wird. Dadurch dümpelt der Pi dann bei ~5 MB/s beim Datendurchsatz rum. Die Auswirkung auf die Webinterfaces ist vergleichsweise gering, weil die eher weniger Lesezugriff benötigen und die CPU durch die NAS-Software (samba) nicht ausgelastet werden kann.

Daher würde ich für NAS-Anwendungen den BananaPi bevorzugen. MIt dem komme ich (SATA-Festplatte; 2,5" (3,5" geht nicht)) ca. auf 30 MB/s Durchsatz. Außerdem ist mit Bananian eine kompakte Distribution vorhanden, die nur das nötigste mitbringt und daher nicht so dick aufträgt wie etwas Raspbian.
Bearbeitet von: "Draylin" 11. Oktober

Draylinvor 5 m

Das schlimmste ist dabei ja hauptsächlich, dass für ein NAS immer von der SD / dem USB-Stick / der USB-Festplatte gelesen wird und gleichzeitig Ethernet verwendet wird. Dadurch dümpelt der Pi dann bei ~5 MB/s beim Datendurchsatz rum. Die Auswirkung auf die Webinterfaces ist vergleichsweise gering, weil die eher weniger Lesezugriff benötigen und die CPU durch die NAS-Software (samba) nicht ausgelastet werden kann.Daher würde ich für NAS-Anwendungen den BananaPi bevorzugen. MIt dem komme ich (SATA-Festplatte; 2,5" (3,5" geht nicht)) ca. auf 30 MB/s Durchsatz.


2,5" ist halt keine Option wenn es als wirkliches NAS mit >=4GB dienen soll. Vor allem nicht aus Sicht des P/L Verhältnisses. Da geht's wohl nur über externe Platten per USB
Das snappy bezog sich weniger auf das Interface an sich, sondern eher auf die durch das Interface ausgelösten Operationen auf dem Dateisystem. Die sind halt dann wohl alles andere als gleich sichtbar bzw. schnell geschrieben.

Statt eines Raspis würde ich eher zu einem Mainboard mit x86 CPU raten (hier gerade günstig)

Bei mir läuft 24/7 das kleinste Synology 115j (~80€) mit 8TB. Plex würde gehen, weckt aber das NAS periodisch aus dem Standby. Das Ding hat allerdings kein WOL und die CPU ist recht knapp bemessen, dafür läuft es stabil, verbraucht nur 4W im Standby und deckt unsere private Nutzung (Backups, SMB) ganz gut ab.

banana pi ist schon wichtig, wenn eine platte reicht. ansonsten AMD a4-5000 auf asrock board

Ich habe noch einen pogo plus kannst für 15 inkl Versand haben

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