Trekkingrad Trekkingbike Fahrrad für 500-700 Euro

1
eingestellt am 30. Jul 2012
Moin,
da hier einige ein wenig Ahnung von Fahrrädern zu scheinen haben dann jetzt so!
Ich brauche neue Fahrräder für mich und meine Freundin!
Jetzt suche ich und suche, Online und Offline und weiß immer weniger was ich machen soll! Kauf ich lieber im Laden oder doch im Interrnet, was weit günstiger wirkt!
Hat jemand nen Tipp für ne Seite wo ich mal gucken sollte! Oder kann mir jemand direkt nen Fahrrad(Link) nennen was Preis-Leistungsmäßig was taugt?
Geht halt um nen Damenrad (400-500) Euro und nen Herrenrad (500 -800) Euro. Solange es sich grob in dieser Preisspanne bewegt ist mir der Preis egal, ich will nur möglichst viel für mein Geld bekommen!
Zusätzliche Info
Beste Kommentare

Ein paar Infos wären gut.
Wieviel wird gefahren?
Wo wird gefahren (flache Stadt, Berge)?
Wie wird gefahren (sportlich, "normal" oder total abspacken und jeden Bordstein wie ein König runterspringen)?

Genauere Fragen:
Scheibenbremsen oder V-Brake?
Federgabel oder Starrgabel?
Naben oder Kettenschaltung?

Da Trekking direkt angesprochen wird, sind Gepäckträger, Lichtanlage und Schutzbleche wohl erwünscht. Beim Licht darauf achten, dass es ein Nabendynamo (Licht von B&M ist allgemein gut) ist.

Paar Infos:
Schaltung
Eine Nabenschaltung ist sehr robust (kann aber auch kaputt gehen ;)) und hat einen großen Vorteil: man kann auch im Stehen schalten. Auch gibt es quasi nichts zum Einstellen. Dafür ist sie "nicht so sportlich" und schaltet nicht so geschmeidig. Man schaltet nur mit einem Regler durch 8-9 Gänge (Nabenschaltungen mit 3 Gängen sind Schrott).
Die Kettenschaltung hat "viele" Gänge (27-30) und scheint ein wenig komplizierter, da man sowohl Kettenblatt (die Blätter vorne), als auch Ritzel (die Blätter hinten) schaltet. Wirklich effektiv nutzbare Gänge sind weitaus weniger, da viele Übersetzungen (Verhältnis zwischen Ritzel/Kettenblattt) redundant vorhanden sind.

Bremsen
V-Brake sind die üblichen Bremsen. Gummi auf die Felge und schon wird gebremst. Kann fummelig sein einzustellen, wenn man nach "der perfekten Bremse" ist. Sollte man auf Reisen sein, kriegt man an jeder Ecke irgendwo Ersatzteile. Bei Regen lässt die Bremsleistung nach.
Scheibenbremsen sind ein wenig schwerer, aber sind meiner Meinung nach genial. Man hat die totale Kontrolle über die Bremsstärke, da die Dosierbarkeit einfach top ist. Statt über einen Zug, wird über Öl die Kraft ausgeübt. Nachteil ist hierbei, dass falls unterwegs was kaputt ist, man meist nichts machen kann. Jedoch neigen Scheibenbremsen dazu, robust zu sein. Nachteilig könnte sein, dass sie relativ leicht Lärm machen (schleifen/bei Regen quietschen). Das liegt daran, dass die Bremsbeläge fast auf der Scheibe aufliegen, damit bei nur leichtem Betätigen schon zugegriffen wird. Man braucht wesentlich weniger Kraft. Mit einem Finger den Berg runter, geht bei einigen Modellen problemlos.

Gabel
Starrgabel heißt, dass am Rad nur noch der Reifen (leicht) dämpft bzw. federt. Die Gabel überträgt den Boden ziemlich genau - man spürt jeden Stein im Arsch. Die Starrgabel ist meist leicht und hat quasi null Wartung. Gibt auch nichts zum Einstellen.
Die Federgabel ist schwerer und bietet dafür eine Federung, wenn man z.B. einen Bordstein runter fährt. Mehr Komfort, aber in fiesem Gelände auch Pflicht. Muss man natürlich auf sich abstimmen (empfehle hier Luft/Air Federgabeln, da mit Luftpumpe auf jedes Gewicht einstellbar). Bei Trekking ist der Federweg meist 63mm lang - beim Mountainbike sind z.B. 100mm standard. Eine Federgabel sollte mind. alle zwei Jahre gewartet werden, da sie sonst schnell zur schweren Starrgabel wird (soll heißen, sie arbeitet nicht mehr). Falls man viel fährt, auch ruhig jedes Jahr.

Ein Rad mit dem man sorglos mehrere Jahre fahren kann, wäre also ein Rad mit Nabenschaltung, Scheibenbremsen und Starrgabel.

Aber das Wichtigste: Ausprobieren!!!!!!!!!!!!!!!
Alle Systeme haben ihre Vor- und Nachteile. Während die einen ihre Starrgabel lieben, lieben die anderen ihre Federgabel. Ich mag Burgerking lieber als McDonalds, aber im Endeffekt liefern beide Burger. Das ist einfach Geschmackssache.
Also auf zum nächsten Fahrradhändler und bewusst unterschiedliche Modelle antesten (also eben ein Modell mit Nabenschaltung und eins mit Kettenschaltung). Auch mal höherwertige Räder testen. Billige Scheibenbremse (oder andere Komponenten) bringen nichts.

Grundsätzlich kann man auch im Internet einen Shop bestellen. Aber das ist wie bei Schuhen... wenn er nicht passt, dann passts nicht. Beim Rad kann man natürlich einiges Verstellen (Sattel/Vorbau/Lenker), sodass man den Schuh doch meist passend kriegt. Die Rahmenhöhe kann man anhand seiner Schritthöhe und Online-Rechnern bestimmen (Google).
"Viel Rad" bekommt man z.B. bei Radon oder Pepperbikes (Nur Versender, keine Werbung, keine Filialen und somit guter Preis). Bei Trekking kenne ich mich jetzt jedoch nicht sooooo aus. Rennrad/MTB (Mountainbike) Empfehlungen kann ich gerne geben

Kleine Info: Bei Kettenschaltungen teilt Shimano (Hersteller für die meisten Komponenten) in verschiedene Gruppen ein. Von Highend bis Schrott ist alles dabei.
Es Gilt XT > SLX > Deore > Alivio > Altus/Tourney
XT ist schon sehr gut, während SLX für mich persönlich Preis/Leistung-König ist. Deore ist quasi das günstigste Gute. Darunter würde ich nur kaufen, wenn man weiß, dass man nicht viel fährt. Altus/Tourney - bloß nicht.

1 Kommentar

Ein paar Infos wären gut.
Wieviel wird gefahren?
Wo wird gefahren (flache Stadt, Berge)?
Wie wird gefahren (sportlich, "normal" oder total abspacken und jeden Bordstein wie ein König runterspringen)?

Genauere Fragen:
Scheibenbremsen oder V-Brake?
Federgabel oder Starrgabel?
Naben oder Kettenschaltung?

Da Trekking direkt angesprochen wird, sind Gepäckträger, Lichtanlage und Schutzbleche wohl erwünscht. Beim Licht darauf achten, dass es ein Nabendynamo (Licht von B&M ist allgemein gut) ist.

Paar Infos:
Schaltung
Eine Nabenschaltung ist sehr robust (kann aber auch kaputt gehen ;)) und hat einen großen Vorteil: man kann auch im Stehen schalten. Auch gibt es quasi nichts zum Einstellen. Dafür ist sie "nicht so sportlich" und schaltet nicht so geschmeidig. Man schaltet nur mit einem Regler durch 8-9 Gänge (Nabenschaltungen mit 3 Gängen sind Schrott).
Die Kettenschaltung hat "viele" Gänge (27-30) und scheint ein wenig komplizierter, da man sowohl Kettenblatt (die Blätter vorne), als auch Ritzel (die Blätter hinten) schaltet. Wirklich effektiv nutzbare Gänge sind weitaus weniger, da viele Übersetzungen (Verhältnis zwischen Ritzel/Kettenblattt) redundant vorhanden sind.

Bremsen
V-Brake sind die üblichen Bremsen. Gummi auf die Felge und schon wird gebremst. Kann fummelig sein einzustellen, wenn man nach "der perfekten Bremse" ist. Sollte man auf Reisen sein, kriegt man an jeder Ecke irgendwo Ersatzteile. Bei Regen lässt die Bremsleistung nach.
Scheibenbremsen sind ein wenig schwerer, aber sind meiner Meinung nach genial. Man hat die totale Kontrolle über die Bremsstärke, da die Dosierbarkeit einfach top ist. Statt über einen Zug, wird über Öl die Kraft ausgeübt. Nachteil ist hierbei, dass falls unterwegs was kaputt ist, man meist nichts machen kann. Jedoch neigen Scheibenbremsen dazu, robust zu sein. Nachteilig könnte sein, dass sie relativ leicht Lärm machen (schleifen/bei Regen quietschen). Das liegt daran, dass die Bremsbeläge fast auf der Scheibe aufliegen, damit bei nur leichtem Betätigen schon zugegriffen wird. Man braucht wesentlich weniger Kraft. Mit einem Finger den Berg runter, geht bei einigen Modellen problemlos.

Gabel
Starrgabel heißt, dass am Rad nur noch der Reifen (leicht) dämpft bzw. federt. Die Gabel überträgt den Boden ziemlich genau - man spürt jeden Stein im Arsch. Die Starrgabel ist meist leicht und hat quasi null Wartung. Gibt auch nichts zum Einstellen.
Die Federgabel ist schwerer und bietet dafür eine Federung, wenn man z.B. einen Bordstein runter fährt. Mehr Komfort, aber in fiesem Gelände auch Pflicht. Muss man natürlich auf sich abstimmen (empfehle hier Luft/Air Federgabeln, da mit Luftpumpe auf jedes Gewicht einstellbar). Bei Trekking ist der Federweg meist 63mm lang - beim Mountainbike sind z.B. 100mm standard. Eine Federgabel sollte mind. alle zwei Jahre gewartet werden, da sie sonst schnell zur schweren Starrgabel wird (soll heißen, sie arbeitet nicht mehr). Falls man viel fährt, auch ruhig jedes Jahr.

Ein Rad mit dem man sorglos mehrere Jahre fahren kann, wäre also ein Rad mit Nabenschaltung, Scheibenbremsen und Starrgabel.

Aber das Wichtigste: Ausprobieren!!!!!!!!!!!!!!!
Alle Systeme haben ihre Vor- und Nachteile. Während die einen ihre Starrgabel lieben, lieben die anderen ihre Federgabel. Ich mag Burgerking lieber als McDonalds, aber im Endeffekt liefern beide Burger. Das ist einfach Geschmackssache.
Also auf zum nächsten Fahrradhändler und bewusst unterschiedliche Modelle antesten (also eben ein Modell mit Nabenschaltung und eins mit Kettenschaltung). Auch mal höherwertige Räder testen. Billige Scheibenbremse (oder andere Komponenten) bringen nichts.

Grundsätzlich kann man auch im Internet einen Shop bestellen. Aber das ist wie bei Schuhen... wenn er nicht passt, dann passts nicht. Beim Rad kann man natürlich einiges Verstellen (Sattel/Vorbau/Lenker), sodass man den Schuh doch meist passend kriegt. Die Rahmenhöhe kann man anhand seiner Schritthöhe und Online-Rechnern bestimmen (Google).
"Viel Rad" bekommt man z.B. bei Radon oder Pepperbikes (Nur Versender, keine Werbung, keine Filialen und somit guter Preis). Bei Trekking kenne ich mich jetzt jedoch nicht sooooo aus. Rennrad/MTB (Mountainbike) Empfehlungen kann ich gerne geben

Kleine Info: Bei Kettenschaltungen teilt Shimano (Hersteller für die meisten Komponenten) in verschiedene Gruppen ein. Von Highend bis Schrott ist alles dabei.
Es Gilt XT > SLX > Deore > Alivio > Altus/Tourney
XT ist schon sehr gut, während SLX für mich persönlich Preis/Leistung-König ist. Deore ist quasi das günstigste Gute. Darunter würde ich nur kaufen, wenn man weiß, dass man nicht viel fährt. Altus/Tourney - bloß nicht.

Dein Kommentar
Avatar
@
    Text

    Top Diskussionen

    Top-Händler