Trinkgeld beim Lieferdienst

AvatarGelöschterUser1730330
eingestellt am 20. Apr 2012
Soll ich Trinkgeld geben? Ich bin eher nicht davon überzeugt und würde es gern sehen, dass einer (und davon gibts hier einige) der Überzeugungstrinkgeldgeber überzeugt.


- Trinkgeld gibt es in der Regel, "wenn man mit Speisen, Getränken und Bedienung zufrieden war.". Sprich danach. Ab und an ist das Essen kalt oder matschig. (Wikipedia)

- Wenn ich einen Gutschein einlöse und der Restbetrag bei 4€ liegt und ich 5% gäbe, wären das 20Cent, da komme ich mir wie ein pedantischer Geizhals vor. Dann lieber keins.

- "[...] definiert auch, was Trinkgeld meist war: „Kleinere Geldsumme für außer der Regel geleistete Dienstverrichtung[...]" (Wiki) Welche nicht inbegriffene geleistete Dienstverrichtung wäre das? Vorallem wenn die meisten oft nicht freundlich sind.

- Wieso soll ich Lohndumping (ich bin für den Mindestlohn) fördern, indem ich diese Trinkgeldkultur aufrecht erhalte? Das ist für mich das stärkste Argument, dass ich durch die Unterstüzuung dieses festgefahrenen Systems die Not mildere und das Problem nicht offen zu Tage treten lasse.



Pro Argument:
- Beim Stammpizzaboten etwas zu geben, wenn man auch den Laden kennt und freundlich behandelt wird, finde ich angemessen. Nur da stellt sich die Frage: immer mal wieder wenig oder selten viel oder immer den gleichen Betrag?

- Aufrunden bei Barzahlung, aber nicht bei Vorkasse. Also nur im Restaurant.
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