eingestellt am 4. Sep 2021
Update 17. September 2021:

Ich habe eine Antwort von Getright zum weiteren Vorgehen erhalten:

Tatsächlich ist auch das Interesse weit unterhalb der ersten Erwartung geblieben. Deswegen haben wir uns nun zu folgendem Vorgehen intern geeinigt. Wir werden bis zum Ende des Monats eine Anmeldeplattform für Interessierte bieten und dann schauen, wie viele sich dann wirklich bei uns anmelden. Die Sofortauszahlung werden wir aber erst dann einleiten, wenn wir zumindest 100 Fälle zusammen bekommen haben.

EUGD und Kleinfee haben auch auch nach der zweiten E-Mail nicht geantwortet.




Ihr Lieben,

nach dem Datenleak der Trolli GmbH bei der Teilnahme an der Geld zurück Aktion bestehend aus Vor- und Nachnamen sowie der IBAN die monatelang öffentlich über Suchmaschinen aufrufbar waren, habe ich nun einigen Institutionen geschrieben und von der ersten eine Rückmeldung erhalten:

Roosbeh Karimi, Founder von getright antwortete auf meine E-Mail Schilderung zum Vorfall folgendes:

vielen Dank für Ihre Nachricht, die ich Ihnen als Gründer von Getright gerne direkt beantworten möchte.

Vorab wir sind auch keine Rechtsanwaltskanzlei, sondern ein beim Berliner Kammergericht (Oberlandesgericht)registriertes Verbraucher-Inkassounternehmen. Daher ist es uns nicht erlaubt, Rechtsberatung zu erteilen. Ihre konkreten Fragen werde ich Ihnen daher leider nicht beantworten (dürfen).

Grundsätzlich liegt es zwar auf der Hand, dass ein Datenleck von Name und IBAN recht erheblich ist, in der Vergangenheit haben viele Gerichte aber durchaus geurteilt, dass eine konkreten persönliche Beeinträchtigung vorgelegen haben muss, bevor ein Unternehmen zum Schadensersatz verurteilt wurde. Das in jedem Einzelfall nachzuweisen, ist ein nicht zu unterschätzender Aufwand und Risiko.

Das ist auch der Grund, weshalb wir bislang keine Datenleck-Angebote veröffentlicht haben. Wir eruieren deswegen derzeit nochmal, ob wir diesen Fall nun in unser Angebot aufnehmen möchten. Nach unserer ersten heutigen Besprechung wäre der einzige für uns gangbare Weg, für jeden verbindlichen Auftrag eine Sofortauszahlung in Höhe von 10,00 Euro anzubieten, was wohl der übliche Satz ist. Im Gegenzug müssten unsere Kunden eine Vollmacht im Original und per Hand unterschrieben an uns zurücksenden. Wir sind uns derzeit selbst nicht ganz sicher, wie viele Kunden dieses Angebot potentiell annehmen würden. Auf der einen Seite ist der Aufwand das unterschreiben und zurücksenden nicht besonders hoch, auf der anderen Seite aber natürlich auch die Sofortauszahlung nicht.

Wenn Sie möchten, können Sie diese Antwort im Forum posten, um zu schauen, wieviel Feedback es geben könnte.





Wie sieht eurer Feedback hierzu aus?
Wer ist ernsthaft daran interessiert sich ggf. zu beteiligen?

Offen sind noch meine Anfragen bei EUGD
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