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    Uni-Workflow/Chrome unter Win8/Surface 3

    Hallo Community,

    momentan überlege ich meinen Workflow innerhalb der Vorlesungen und der Nachbearbeitung zu verbessern/vereinfachen. Dazu nutze ich aktuell das Note 10.1 2014 für Mitschriften auf den Vorlesungen und ein altes Netbook für Office etc. Das läuft insgesamt aber nicht so wirklich rund (in S-Note importieren, Probleme mit Formaten) und ich würde mir wünschen ein Gerät für alles zu haben. Dabei ist mir das Surface 3 ins Auge gefallen. Es könnte beide Geräte ersetzen und ich hätte ein “Betriebssystem“.

    Allerdings ist mir der Entertainment-Part des Surface als Tablet natürlich auch wichtig. Dazu zählt auch der Touch Umgang mit Chrome als Browser. Vor einiger Zeit hatte ich das Ganze mal mit einem anderen Gerät getestet und es als Katastrophe empfunden. Jetzt die Frage an die Leute mit Win8 und Touch Gerät:

    Läuft Chrome unter Win 8 mittlerweile touchfreundlich ? Mit pinch-to-zoom etc. ?


    Generell würde mich aber auch euer Uni-Workflow interessieren.

    Ich hoffe es gibt hier ein paar Leute die Anregungen haben.
    Besten dank im voraus.

    25 Kommentare

    Ich habe Tablet und Notebook nur im 1. Semester genutzt.
    Danach bin ich komplett auf Papier umgestiegen, nur für Memos habe ich mein Tablet genutzt.

    Mein Uni-Workflow als ich noch in die Uni gegangen bin: Hinsetzen berieseln lassen und bei den ganz langweiligen Vorlesungen irgendwas zocken. Unterm Strich festgestellt, dass Vorlesungen sinnlos sind und bin nicht mehr hingegangen. Trotzdem bisher in Hauptstudium überall eine 1 vor dem Komma. Das Problem ist eher sich für die Prüfungsvorbereitung und fürs Schreiben von Belegen zu motivieren. Da hilft mir nur den Gammelmodus über Bord zu werfen und den Tag von vorne bis hinten zu planen oder einfach den ganzen Tag (8-24) zu lernen.

    Admin

    Was studierst Du denn? Also musst Du nur tippen oder auch viel zeichnen/Formeln mitschreiben?

    Thinkpad Convertible + PDF Annotator + OneNote

    Verfasser

    admin

    Was studierst Du denn? Also musst Du nur tippen oder auch viel zeichnen/Formeln mitschreiben?



    Ich studiere Psychologie. Bis jetzt habe ich einfach die Vorlesungen vorab auf das Note geladen und mit dem Stylus handschriftliche Notizen hinzugefügt. Formeln/Zeichnen fällt nur in Statistik an. Ist aber zu vernachlässigen.
    Ab und an Gruppenarbeiten, dabei werden dann Texte verfasst und/oder Präsentationen erstellt.

    Mit Start des Lernen fasse ich alles gesamt nochmal handschriftlich und gekürzt zusammen. Danach eben stupides auswendig lernen.

    Verfasser

    hobbicon

    Thinkpad Convertible + PDF Annotator + OneNote



    So oder so ähnlich habe ich es mir dann auch mit dem Surface vorgestellt.
    S-Note funktioniert nur selten 100%. PDF importieren dauert ewig, manche PDF Dateien haben danach Fehler/fehlende Buchstaben, das Ausgabe Format von S-Note ist nur mit S-Note lesbar und zuhause am Pc unbrauchbar, alles andere produktive muss sowieso am Netbook gemacht werden.

    Schau dir mal Lecture Notes für dein Galaxy an. Das benutze ich ab und an zum mitschreiben. Gefiel mir erheblich besser als dieses komische S-Note...

    Verfasser

    kniggy

    Schau dir mal Lecture Notes für dein Galaxy an. Das benutze ich ab und an zum mitschreiben. Gefiel mir erheblich besser als dieses komische S-Note...



    Danke für den Tipp. Die App hab ich allerdings schon getestet. Gefiel mir aber auch nicht so 100%.

    Ich stand vor ähnlichen Problemen: für die Uni hatte ich ein billiges android-tablet, um zumindest die aktuellen Folien dabei zu haben, welche teilweise erst kurz vor der Vorlesung hochgeladen wurden. Schriftliche Anmerkungen funktionierten mittelmäßig, bearbeitete Dokumente ausdrucken nur über Umwege. Kurzum: war ok, mehr nicht.

    Mittlerweile bin ich auf ein - vergleichsweise billiges - asus vivotab Note 8 mit Win 8.1 umgestiegen. Bearbeiten von pdfs klappt super, mit Windows alle Möglichkeiten, sogar inklusive Office. Ausschlaggebend war bei mir auch, dass ich an meiner uni jetzt per Windows-Tablet an unserem Rechenzentrum meine Dokumente ausdrucken kann.
    OneNote ist nicht schlecht, und für Notizen während der Vorlesung hilfreich.
    "Drawboard" als PDF-Reader mit vielen Annotation-Möglichkeiten ebenfalls gut.

    Bei Win 8.1 als Betriebssystem für ein Tablet selbst bin ich hin und hergerissen.
    Der AppStore ist fast schon lachhaft, verglichen mit den beiden großen Konkurrenten. Aber auf den ist man immerhin auch nicht angewiesen.
    Chrome habe ich nicht ausprobiert, aber der Internet Explorer ( den ich noch nie, nie ,nie genutzt habe) ist dermaßen gut auf Tablet-Eingaben ausgerichtet! Super schnell, extrem intuitive Gesten-Implementierung, stabil, Flash...
    Und das auf dem low-end Asus.

    Fazit: mit Windows macht's tatsächlich ziemlich Spaß zu Surfen (IE), mit integriertem Digitizer funktioniert die Mitschrift bei Vorlesungen. Mit Windows hat man halt Windows mit allen Vorteilen sowie Nachteilen ( Fehlermeldungen bleiben nicht aus, vielleicht ein bisschen basteln, Malware ist immer eine Gefahr, AppStore naja..).
    Also als Tablet für die Uni durchaus zu gebrauchen, allerdings muss man das einfach für sich selbst ausmachen, ob man nicht -wie bereits angemerkt- lieber oldschool mit Papier arbeitet.



    Avatar

    GelöschterUser92362

    Uni Workflow: Während der Vorlesungszeit ausruhen und dann während der Prüfungszeit für die Prüfungen anfangen zu lernen

    Vorlesungen sind Imo in den meisten Fällen absolut überflüssig. Man muss sich nur jemanden suchen der die wichtigen Infos mitschriebt und dann kann man sich den Spaß auch sparen.

    Verfasser

    mynameisntearl

    Ich stand vor ähnlichen Problemen: für die Uni hatte ich ein billiges android-tablet, um zumindest die aktuellen Folien dabei zu haben, welche teilweise erst kurz vor der Vorlesung hochgeladen wurden. Schriftliche Anmerkungen funktionierten mittelmäßig, bearbeitete Dokumente ausdrucken nur über Umwege. Kurzum: war ok, mehr nicht. Mittlerweile bin ich auf ein - vergleichsweise billiges - asus vivotab Note 8 mit Win 8.1 umgestiegen. Bearbeiten von pdfs klappt super, mit Windows alle Möglichkeiten, sogar inklusive Office. Ausschlaggebend war bei mir auch, dass ich an meiner uni jetzt per Windows-Tablet an unserem Rechenzentrum meine Dokumente ausdrucken kann. OneNote ist nicht schlecht, und für Notizen während der Vorlesung hilfreich. "Drawboard" als PDF-Reader mit vielen Annotation-Möglichkeiten ebenfalls gut. Bei Win 8.1 als Betriebssystem für ein Tablet selbst bin ich hin und hergerissen. Der AppStore ist fast schon lachhaft, verglichen mit den beiden großen Konkurrenten. Aber auf den ist man immerhin auch nicht angewiesen. Chrome habe ich nicht ausprobiert, aber der Internet Explorer ( den ich noch nie, nie ,nie genutzt habe) ist dermaßen gut auf Tablet-Eingaben ausgerichtet! Super schnell, extrem intuitive Gesten-Implementierung, stabil, Flash... Und das auf dem low-end Asus. Fazit: mit Windows macht's tatsächlich ziemlich Spaß zu Surfen (IE), mit integriertem Digitizer funktioniert die Mitschrift bei Vorlesungen. Mit Windows hat man halt Windows mit allen Vorteilen sowie Nachteilen ( Fehlermeldungen bleiben nicht aus, vielleicht ein bisschen basteln, Malware ist immer eine Gefahr, AppStore naja..). Also als Tablet für die Uni durchaus zu gebrauchen, allerdings muss man das einfach für sich selbst ausmachen, ob man nicht -wie bereits angemerkt- lieber oldschool mit Papier arbeitet.



    So in etwa hatte ich mir das auch vorgestellt. Mach ich jetzt auch schon so mit dem Note, aber eben mit den schon aufgezählten Nachteilen. Vor allem dient das Gerät so wirklich nur für die handschriftlichen Notizen.

    Oldschool schließe ich kategorisch aus. Keine Lust auf einen Papierkrieg. Dazu bin ich oft nicht zu Hause und müsste dann alles mitschleppen. So ist alles schön digitalisiert und immer dabei.

    Mit OneNote auf dem Surface ist es schon nicht schlecht. Wenn du größtenteils PDFs ergänzt, ist das aber nicht so optimal; dann lieber einen PDF-Editor (PDFAnnotator, Bluebeam, ...).

    Chrome unterstützt Pinch-to-Zoom, aber leider muss man das auf jeder Seite neu machen. Der Rechtsklick (lange Drücken) muckt bei mir auch, da soll der IE viel besser sein.

    Ganz klare Sache aus meiner Sicht:

    Ich habe die letzten 3 Semester mit iPad + Goodnotes sehr effizient gearbeitet.
    Aber es gibt - gerade für den akademischen Alltag - nicht besseres als das Surface Pro 3 in Kombination mit OneNote und dem N-Trig!
    OneNote sei "okay"? Bei allem Respekt, aber wer derartiges behauptet, hat keinen blassen Schimmer von dessen Potenzial!
    Es ist das mächtigste Tool zum Bearbeiten und Erfassen sämtlicher Dokumente. PDF-Annotator und co sind Lite-Versionen dagegen.
    Ich rede wohlgemerkt von der 64-bit Vollversion von OneNote und nicht der gleichnamige Schmock, der in dem Store bzw. vorinstalliert erhältlich ist.

    Seit 2 Monaten befasse ich mich damit, habe alle Ami-Videos auf YT studiert und kann objektiv behaupten, dass das SP3 das Maß aller Dinge ist.

    Wenn du Genaueres dazu wissen möchtest, einfach fragen

    100% agree

    Atahan

    Ganz klare Sache aus meiner Sicht: Ich habe die letzten 3 Semester mit iPad + Goodnotes sehr effizient gearbeitet. Aber es gibt - gerade für den akademischen Alltag - nicht besseres als das Surface Pro 3 in Kombination mit OneNote und dem N-Trig! OneNote sei "okay"? Bei allem Respekt, aber wer derartiges behauptet, hat keinen blassen Schimmer von dessen Potenzial! Es ist das mächtigste Tool zum Bearbeiten und Erfassen sämtlicher Dokumente. PDF-Annotator und co sind Lite-Versionen dagegen. Ich rede wohlgemerkt von der 64-bit Vollversion von OneNote und nicht der gleichnamige Schmock, der in dem Store bzw. vorinstalliert erhältlich ist. Seit 2 Monaten befasse ich mich damit, habe alle Ami-Videos auf YT studiert und kann objektiv behaupten, dass das SP3 das Maß aller Dinge ist. Wenn du Genaueres dazu wissen möchtest, einfach fragen


    Verfasser

    Atahan

    Ganz klare Sache aus meiner Sicht: Ich habe die letzten 3 Semester mit iPad + Goodnotes sehr effizient gearbeitet. Aber es gibt - gerade für den akademischen Alltag - nicht besseres als das Surface Pro 3 in Kombination mit OneNote und dem N-Trig! OneNote sei "okay"? Bei allem Respekt, aber wer derartiges behauptet, hat keinen blassen Schimmer von dessen Potenzial! Es ist das mächtigste Tool zum Bearbeiten und Erfassen sämtlicher Dokumente. PDF-Annotator und co sind Lite-Versionen dagegen. Ich rede wohlgemerkt von der 64-bit Vollversion von OneNote und nicht der gleichnamige Schmock, der in dem Store bzw. vorinstalliert erhältlich ist. Seit 2 Monaten befasse ich mich damit, habe alle Ami-Videos auf YT studiert und kann objektiv behaupten, dass das SP3 das Maß aller Dinge ist. Wenn du Genaueres dazu wissen möchtest, einfach fragen



    Ich hab in den letzten Wochen genau das gleiche gemacht. Praktisch jedes YouTube Video gesehen, Reviews gelesen und mich generell über das Surface und OneNote informiert. Das ist auch der Grund, weswegen ich mich so auf das Surface 3 schon eingeschossen habe. Hatte kurz auch mal ein Auge auf das MacBook geworfen, aber allein den Stylus möchte ich nicht mehr missen.
    Was das Arbeiten in der Uni angeht habe ich mittlerweile keine Bedenken mehr.
    Einzig das Type Cover mit dem Touchpad und der “Entertainment“ Faktor machen Sorgen. Ich liebe meinen Chrome Browser und würde echt ungern umsteigen auf den IE.
    Ach und der Preis ist natürlich deftig. Die Frage ist, ob es Sinn macht bei einem Gerät, was unmöglich aufzurüsten ist nicht direkt die größere Größe zu nehmen. Für mich wäre das i5, 8 GB RAM und 256 SSD anstatt dem i5, 4 GB RAM und nur 128 SSD.

    Auf dem SP3 kannst du doch auch Chrome nutzen.
    Und ich rate auch jedem, der langfristig damit arbeiten will, zu der 8GB/256GB Version, da nächstes Jahr Windows 9 erschein und 4 GB nicht mehr zeitgemäß sind.
    Das MBA ist auch gut, aber wie du schon sagtest - das SP3 ist für die Stifteingabe prädestiniert.
    Wie oft erhalte ich Vorlesungsunterlagen/Skipte, wo ich was errechnen oder ausfüllen muss, und der Lerneffekt bei der handschiftl. Eingabe ist deutlich größer.

    Das TypeCover werde ich mir von Jacobs kaufen, da der Preis dort einigermaßen human ist (95€).

    Einziger Kritikpunkt ist das Throttling, dass wegen des Formfaktors als Schutzmaßnahme implementiert wurde.

    Verfasser

    Soweit ich das jetzt recherchieren konnte ist Chrome aber noch weit von dem Komfort des IE entfernt und nicht so geschmeidig wie unter Android. Weiter oben stand ja auch schon etwas dazu. Habe auch schon gelesen, dass Chrome ein Akkufresser sein soll.
    Davon ab wäre das aber natürlich kein Ausschlusskriterium.

    Vom Throttling habe ich auch schon gelesen. Allerdings glaube ich nicht, dass ich den i5 mit meinem Anwendungsprofil oft an seine Grenzen treiben werde.
    Der wäre bei meiner Auswahl zwangsweise dabei wegen der 256 SSD.
    Aber es sind halt 1.170 € mit ca 100 € Type Cover. Da stellt sich die Frage, ob man vorbestellt bzw kurz nach Verkaufsstart zuschlägt oder er auf ein guten Deal wartet. Den Media Markt Deal hab ich ja leider verpasst.

    Ich bin etwas am pokern.
    Habe mein iPad Air verkauft und warte nun auf das SP3.
    Bis spätestens Oktober brauche ich es, so lange kann ich den Kauf hinauszögern und hoffen, dass sich preislich etwas tut.
    Ich befürchte jedoch, dass es bis zum Weihnachtsgeschäft nicht unter die 10% Erparnis gehen wird. Da kann man auch direkt den Studentenrabatt nutzen.

    Verfasser

    Das war auch mein Plan. Pünktlich zum Vorlesungsstart Anfang Oktober würde ich gerne mit dem Surface durchstarten. Der Verkauf des Note relativiert dann den Anschaffungspreis etwas. Ich glaube auch nicht, dass sich etwas vor dem Weihnachtsgeschäft tut.
    Am Donnerstag fahr ich mal in den nächsten Saturn oder Media Markt und schau mir das Ganze vor Ort an.

    wie gings aus? Ich brauche sowas ähnliches jedoch wollte ich schon gerne noch meine Masterarbeit auf dem Ding in der Bibliothek schreiben. In ferner Zukunft wenn ich im Ausland sein sollte sollte es zum Surfen, Fotoupload, Arbeiten generell nutzen und es sollte die nächsten 4 Jahre halten. Jedoch schrecken mich Erhitzung, keine vollwertige Tastatur noch ab. Jemand ne Idee?

    Verfasser

    Mein Surface Pro 3 ist heute gekommen. Habe mich für die kleinere i5 Version entscheiden mit Type Cover und direkt über MS bestellt. Die Vorfreude war riesig. Habe allerdings einen erheblichen Mangel, wahrscheinlich den nahezu schlimmsten überhaupt. Der Akku wird einfach nicht erkannt. Ist das Netzteil dran funktioniert alles einwandfrei. Ohne Netzteil geht das Gerät sofort aus. Erfahrung mit dem Support war gemischt. Sehr freundlich und engagiert allerdings in meinen Augen absehbar-nicht-funktionierende Lösungsvorschläge, die mich aber dazu gezwungen haben eine Retour auf morgen zu verschieben. Ein Austauschgerät werde ich mir trotzdem zukommen lassen. Das Konzept überzeugt mich auch wenn der erste Eindruck jetzt getrübt ist.

    @Django
    Ich bin vor allem wegen dem Stift und der Mobilität von dem Gerät überzeugt. Dazu das hervorragende Display für leichte Fotobearbeitung und überschaubare Office Benutzung. Für komplexere Aufgaben habe ich zu Hause noch einen “richtigen“ Rechner. Die Tastatur des Type Cover finde ich gut, dass Touchpad wiederum eher ausreichend. In Kombination mit einer Maus würde ich schon sagen, dass auch längeres Arbeiten möglich ist. Bei einer kompletten Masterarbeit und keinem weiterem Rechner zu Hause kommen bei mir allerdings Zweifel auf. Alternativ könnte man sich natürlich zum Type Cover auch noch eine “richtige“ Bluetooth Tastatur holen.
    Eine andere gute generelle Alternative wäre vielleicht das Thinkpad Yoga. Geniale Tastatur und Touchpad. Perfekt auch für längeres arbeiten. Dazu Stylus Option und als Thinkpad allgemein sehr robust ausgelegt, was bei einer Benutzungszeit von 4 Jahren auch nicht allzu verkehrt ist. Problematisch war bei diesem Modell allerdings lange das IPS Display. Gab sehr viele Geräte mit Ghosting und Lenovo hat ewig gebraucht das Problem erst mal zu akzeptieren und eine Lösung zu finden. Mittlerweile läuft der Austausch der betroffenen Geräte wohl einigermaßen vernünftig. Dazu müsstest du aber mal Google bemühen und dir selbst ein Bild machen.
    Falls Touchscreen und Stylus eh zweitrangig sind könnte auch natürlich ein anderes Thinkpad in Frage kommen.

    Auch andere Mütter haben schöne Töchter, aber Probleme gibt es leider überall. Bei dem Anwendungsbereich den du beschrieben hast glaube ich übrigens nicht, dass es zu wirklichen Hitzeproblemen beim Surface kommt. Vielleicht springt da mal der Lüfter an und hinten links wird es wärmer, aber nichts was einen einschränkt. Beim spielen und videorendern, sowie anderen sehr komplexen Aufgaben sollte man sich allerdings keine Illusionen machen, da kommt es dann wohl zwangsläufig zum heruntertakten.
    Trotzdem hat das Gerät halt einige Alleinstellungsmerkmale. Man muss eben wissen was man braucht bzw will und worauf man sich einlässt.

    Rouven

    Mein Surface Pro 3 ist heute gekommen. Habe mich für die kleinere i5 Version entscheiden mit Type Cover und direkt über MS bestellt. Die Vorfreude war riesig. Habe allerdings einen erheblichen Mangel, wahrscheinlich den nahezu schlimmsten überhaupt. Der Akku wird einfach nicht erkannt. Ist das Netzteil dran funktioniert alles einwandfrei. Ohne Netzteil geht das Gerät sofort aus. Erfahrung mit dem Support war gemischt. Sehr freundlich und engagiert allerdings in meinen Augen absehbar-nicht-funktionierende Lösungsvorschläge, die mich aber dazu gezwungen haben eine Retour auf morgen zu verschieben. Ein Austauschgerät werde ich mir trotzdem zukommen lassen. Das Konzept überzeugt mich auch wenn der erste Eindruck jetzt getrübt ist. @Django Ich bin vor allem wegen dem Stift und der Mobilität von dem Gerät überzeugt. Dazu das hervorragende Display für leichte Fotobearbeitung und überschaubare Office Benutzung. Für komplexere Aufgaben habe ich zu Hause noch einen “richtigen“ Rechner. Die Tastatur des Type Cover finde ich gut, dass Touchpad wiederum eher ausreichend. In Kombination mit einer Maus würde ich schon sagen, dass auch längeres Arbeiten möglich ist. Bei einer kompletten Masterarbeit und keinem weiterem Rechner zu Hause kommen bei mir allerdings Zweifel auf. Alternativ könnte man sich natürlich zum Type Cover auch noch eine “richtige“ Bluetooth Tastatur holen. Eine andere gute generelle Alternative wäre vielleicht das Thinkpad Yoga. Geniale Tastatur und Touchpad. Perfekt auch für längeres arbeiten. Dazu Stylus Option und als Thinkpad allgemein sehr robust ausgelegt, was bei einer Benutzungszeit von 4 Jahren auch nicht allzu verkehrt ist. Problematisch war bei diesem Modell allerdings lange das IPS Display. Gab sehr viele Geräte mit Ghosting und Lenovo hat ewig gebraucht das Problem erst mal zu akzeptieren und eine Lösung zu finden. Mittlerweile läuft der Austausch der betroffenen Geräte wohl einigermaßen vernünftig. Dazu müsstest du aber mal Google bemühen und dir selbst ein Bild machen. Falls Touchscreen und Stylus eh zweitrangig sind könnte auch natürlich ein anderes Thinkpad in Frage kommen. Auch andere Mütter haben schöne Töchter, aber Probleme gibt es leider überall. Bei dem Anwendungsbereich den du beschrieben hast glaube ich übrigens nicht, dass es zu wirklichen Hitzeproblemen beim Surface kommt. Vielleicht springt da mal der Lüfter an und hinten links wird es wärmer, aber nichts was einen einschränkt. Beim spielen und videorendern, sowie anderen sehr komplexen Aufgaben sollte man sich allerdings keine Illusionen machen, da kommt es dann wohl zwangsläufig zum heruntertakten. Trotzdem hat das Gerät halt einige Alleinstellungsmerkmale. Man muss eben wissen was man braucht bzw will und worauf man sich einlässt.



    alles klar, hoffe mit deinem Akku wird dir da noch geholfen. Ich war heute im MediaMarkt und das SP3 war toll. Tastatur war okay und mit einer Maus lässt sich sicherlich länger daran arbeiten und ja ich habe auch einen großen Rechner noch Zuhause und werde es mir wohl kaufen aber erst zu Weihnachten wahrscheinlich, momentan ist mir das noch zu teuer. Im Januar gibts auch immer gute Aktionen von MediaMarkt.

    Ich schaue mir mal das Thinkpad Yoga an, danke für den Tipp. Kannst ja mal in 2 Monaten schreiben wie es dir mit dem SP3 ergangen ist

    Verfasser

    Ja besten dank, dass hoffe ich auch :-D.
    Falls ich dran denke schreibe ich hier vielleicht mal ein kleines Fazit nach ein paar Wochen im Alltagsgebrauch, gerade was auch den Gebrauch in der Uni angeht. Wenn ich nicht dran denke schreib mich einfach mal kurz an bzw wenn du generelle Fragen hast natürlich auch :-).

    Verfasser


    Nachdem das erste Gerät defekt zugewendet wurde habe ich zunächst einen Austausch über die Garantie veranlassen wollen. Allerdings sagte mir der Support Mitarbeiter, dass ich dann nur ein refubished Gerät erhalte, da ich noch innerhalb der Widerrufsfrist war habe ich also einfach ein komplett neues bestellt und schicke das defekte zurück.
    Dazu meine Erfahrungen mit dem Support:
    Per Chat und Telefon ist man stets sehr bemüht und freundlich. Die Servicezeiten werden von 08:00 bis 18:00 Uhr angegeben. Dazu sei aber gesagt, dass schon ab ca. 17:20 Uhr weder per Chat noch per Telefon jemand zu erreichen ist.
    Der Retour Aufkleber liegt nicht bei und lässt sich auch nicht einfach selbst aus dem Internet ausdrucken. Hierfür empfehle ich dringendst die Kontaktaufnahme per Telefon. Ich hatte zunächst eine entsprechende Email an die zuständige Stelle geschickt und daraufhin nichts mehr gehört. Am Telefon ging es hingegen sehr zügig.

    Aber nun zum Gerät. Vorab schon mal so viel: Ich bin schwer begeistert !
    Verarbeitung und Optik sind hervorragend und wurden bereits in zahlreichen Tests ausreichend gewürdigt. Gleiches gilt für das Display. Das Anschauen von Bildern oder Videos macht einfach Spaß. Über die Größe und das damit einhergehende Gewicht lässt sich streiten. Für meine Einsatzzweck ist die Größe der perfekte Kompromiss aus "noch so gerade eben mobil" und "gut um produktiv tätig zu werden". Gerade wenn man zwei Fenster nebeneinander auf hat und zum Beispiel auf der einen Seite eine PDF Vorlesung hat und auf der anderen OneNote um sein eigenes Skript anzufertigen. Mein zuvor genutztes Note 10.1 war dafür schlichtweg zu klein. Der "Nachteil" liegt auf der Hand. Langes, einarmiges halten des Gerätes wird irgendwann nervig. Für mich allerdings ein sehr seltenes Szenario und daher irrelevant. Ich erfreue mich lieber beim surfen auf der Couch am Kickstand und stelle das Gerät ganz ohne Hülle problemlos auf meinen Schoß oder den Couchtisch. Mal so nebenbei erwähnt war mein Note 10.1 mit Lederhülle, die man ja braucht um es irgendwie aufzustellen, genauso schwer.

    Der Stift bzw. der Digitizer des Surface war für mich einer der Hauptgründe für das Gerät. Gerade in Kombination mit OneNote und der PDF App Drawboard (die ich jedem für 4,99 Euro sehr ans Herz legen kann) macht der Stift einfach nur Spaß. Er liegt wie ein normaler Kugelschreiber in der Hand und man kann nach kurzer Eingewöhnung sehr gut mit ihm schreiben.
    Für meinen Uniworkflow habe ich mir bis jetzt überlegt während der Vorlesung für einfache Annotationen Drawboard zu verwenden. Die App bietet dafür alles was das(mein) Herz begehrt (jegliche Art an Stiften, unterstreichen, markieren, Fotos oder neue Seiten einfügen).
    In der Nachbearbeitung möchte ich dann mit OneNote 2013 mein eigenes Skript erstellen. Je nach Situation könnte man das mit einem geteilten Screen für Drawboard samt meinen Annotationen und Onenote 2013 bewerkstelligen (s. Fotos).
    Alternativ könnte man mit einem zweiten Monitor arbeiten. Da der Adapter noch nicht da ist kann ich dazu allerdings noch nichts sagen.
    Je nach Übung und Vorlesung möchte ich schließlich dazu übergehen einen Arbeitsschritt einzusparen und während der Vorlesung schon ein eigenes gekürztes Skript erstellen.

    Ein für mich vorab sehr kritischer Punkt war das Betriebssystem. Vor Jahren hatte ich mich mal an ein frühes Win 8 Gerät gewagt und war entsetzt. Seitdem bin ich Win 7 auf dem Desktop und Android auf Smartphone und Tablet treu geblieben. Mittlerweile glaube ich fast, dass ich damals entweder das falsche Gerät hatte oder einfach nicht offen genug an die Sache heran gegangen bin. Mir gefällt Win 8.1 richtig gut! Natürlich ist es eine riesen Umstellung und man muss ich Zeit fürs kennenlernen geben, gelegentlich auch mal etwas im Internet nachlesen, aber zumindest bei mir hat es irgendwann "klick" gemacht. Auch die zwei "Welten" aus Metro und Desktop gefallen mir gut. Metro ist für mich so etwas, wie die Entertainment Oberfläche geworden und der Desktop die "Arbeitsoberfläche".
    Auch der Windows Appstore reicht mir persönlich vollkommen aus. Ich habe mich sogar wieder mit dem Internet Explorer angefreundet und synchronisiere jetzt einfach die Lesezeichen zwischen meinem Desktop Rechner zu Hause auf dem ich nur Chrome nutze und dem Internet E. auf meinem Surface.

    Auch das Type Cover hat sich für mich als echter Mehrwert heraus gestellt. Die Tastatur hat bauartbedingt natürlich nicht den größten Hub, aber ist trotzdem sehr angenehm zu bedienen. Was mich etwas stört ist die Größe der Umschalttaste auf der linken Seite und das die Tastatur so empfindlich ist, was Fingerabdrücke angeht (s. Fotos).
    Das Touchpad ist etwas klein im Vergleich zu anderen Notebooks, aber schön „geschmeidig“ und für mich vollkommen ausreichend. Wahrscheinlich folgt hier eh noch eine Bluetooth Maus.

    Der Lüfter ist bei meinem Anwendungsprofil recht selten an und selbst wenn er angeht bleibt er in der niedrigsten Stufe für mich so leise, dass ich mein Ohr an den Lüfterschlitz halten und jegliche Umgebungsgeräusche ruhig schalten muss, um auch nur ein minimales surren zu hören.
    Surfen, OneNote und Office Anwendungen erledigt das Surface somit lautlos.
    Auch das Gehäuse wird an der oberen rechten Seiten nicht sonderlich warm.
    Anders sah es bei Spielen aus. Bei Asphalt 8 ist der Lüfter innerhalb weniger Sekunden angegangen und hat auch ordentlich aufgedreht. Der obere rechte Teil des Gehäuses wurde deutlich wärmer.
    Außerdem ist das Gerät beim installieren von Windows Updates im Hintergrund noch etwas lauter und wärmer geworden.

    Zum Akku kann ich momentan noch keine eindeutigen Aussagen machen, da ich das Gerät noch alltagsuntypisch nutze. Allerdings fällt positiv auf, wie schnell der Akku wieder aufgeladen ist.

    Ein paar negative Punkte noch zum Schluss. Ich glaube ich bin auch von diesem ominösen gelben Streifen am linken Bildschirmrand betroffen. Fällt allerdings nur beim bewussten hinschauen und weißem Hintergrund auf. Somit für mich zu vernachlässigen. Genauso wie die minimalen Lichthöfe, die aber bauartbedingt bei jedem Gerät vorkommen.
    Etwas nervig im Alltag, ist dass das Gerät Spotify ausstellt sobald der Bildschirm nach Nichtnutzung ausgeht. Außerdem erkennt die Bildergalerie App nicht die Fotos auf der Micro SD Karte. Sie werden also nicht darin angezeigt sondern nur Bilder, die auch in der Bibliothek im Bilder Ordner abgelegt sind. Trotzdem kann man sich die Bilder natürlich ganz normal über den Datei Explorer heraussuchen und angucken. Es fehlt dadurch etwas an „Komfort“.

    Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich für meine Bedürfnisse das nahezu perfekte Gerät gefunden habe. Mein Note 10.1 wirkt im Vergleich dazu einfach zu beschränkt in seinen Möglichkeiten. Allein der USB Steckplatz ist in vielen Situationen Gold wert. Selbst mein vorheriger Favorit das Thinkpad Yoga wurde vom Surface ausgestochen. Zwar bietet das Yoga auch Vorteile gegenüber dem Surface, aber die abnehmbare Tastatur und der Kickstand, der einen perfekten Winkel zum handschriftlichen Schreiben erlaubt, bieten mir im Alltag einen deutlichen Mehrwert.
    Mit meiner kurzen Zusammenfassung möchte ich keinen von den Qualitäten des Surface überzeuge oder sogar bekehren. Das Surface Pro 3 ist keinesfalls perfekt und erst recht nicht für jeden gleichgut geeignet. Aber für jemand der ein ähnliches Anwendungsprofil hat und viel Wert auf die Stifteingabe, Flexibilität, Mobilität sowie Produktivität legt, der sollte auf jeden Fall mal einen Blick auf das Surface riskieren.

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    wqvzsos6.png

    Rouven

    Nachdem das erste Gerät defekt zugewendet wurde habe ich zunächst einen Austausch über die Garantie veranlassen wollen. Allerdings sagte mir der Support Mitarbeiter, dass ich dann nur ein refubished Gerät erhalte, da ich noch innerhalb der Widerrufsfrist war habe ich also einfach ein komplett neues bestellt und schicke das defekte zurück. Dazu meine Erfahrungen mit dem Support: Per Chat und Telefon ist man stets sehr bemüht und freundlich. Die Servicezeiten werden von 08:00 bis 18:00 Uhr angegeben. Dazu sei aber gesagt, dass schon ab ca. 17:20 Uhr weder per Chat noch per Telefon jemand zu erreichen ist. Der Retour Aufkleber liegt nicht bei und lässt sich auch nicht einfach selbst aus dem Internet ausdrucken. Hierfür empfehle ich dringendst die Kontaktaufnahme per Telefon. Ich hatte zunächst eine entsprechende Email an die zuständige Stelle geschickt und daraufhin nichts mehr gehört. Am Telefon ging es hingegen sehr zügig. Aber nun zum Gerät. Vorab schon mal so viel: Ich bin schwer begeistert ! Verarbeitung und Optik sind hervorragend und wurden bereits in zahlreichen Tests ausreichend gewürdigt. Gleiches gilt für das Display. Das Anschauen von Bildern oder Videos macht einfach Spaß. Über die Größe und das damit einhergehende Gewicht lässt sich streiten. Für meine Einsatzzweck ist die Größe der perfekte Kompromiss aus "noch so gerade eben mobil" und "gut um produktiv tätig zu werden". Gerade wenn man zwei Fenster nebeneinander auf hat und zum Beispiel auf der einen Seite eine PDF Vorlesung hat und auf der anderen OneNote um sein eigenes Skript anzufertigen. Mein zuvor genutztes Note 10.1 war dafür schlichtweg zu klein. Der "Nachteil" liegt auf der Hand. Langes, einarmiges halten des Gerätes wird irgendwann nervig. Für mich allerdings ein sehr seltenes Szenario und daher irrelevant. Ich erfreue mich lieber beim surfen auf der Couch am Kickstand und stelle das Gerät ganz ohne Hülle problemlos auf meinen Schoß oder den Couchtisch. Mal so nebenbei erwähnt war mein Note 10.1 mit Lederhülle, die man ja braucht um es irgendwie aufzustellen, genauso schwer. Der Stift bzw. der Digitizer des Surface war für mich einer der Hauptgründe für das Gerät. Gerade in Kombination mit OneNote und der PDF App Drawboard (die ich jedem für 4,99 Euro sehr ans Herz legen kann) macht der Stift einfach nur Spaß. Er liegt wie ein normaler Kugelschreiber in der Hand und man kann nach kurzer Eingewöhnung sehr gut mit ihm schreiben. Für meinen Uniworkflow habe ich mir bis jetzt überlegt während der Vorlesung für einfache Annotationen Drawboard zu verwenden. Die App bietet dafür alles was das(mein) Herz begehrt (jegliche Art an Stiften, unterstreichen, markieren, Fotos oder neue Seiten einfügen). In der Nachbearbeitung möchte ich dann mit OneNote 2013 mein eigenes Skript erstellen. Je nach Situation könnte man das mit einem geteilten Screen für Drawboard samt meinen Annotationen und Onenote 2013 bewerkstelligen (s. Fotos). Alternativ könnte man mit einem zweiten Monitor arbeiten. Da der Adapter noch nicht da ist kann ich dazu allerdings noch nichts sagen. Je nach Übung und Vorlesung möchte ich schließlich dazu übergehen einen Arbeitsschritt einzusparen und während der Vorlesung schon ein eigenes gekürztes Skript erstellen. Ein für mich vorab sehr kritischer Punkt war das Betriebssystem. Vor Jahren hatte ich mich mal an ein frühes Win 8 Gerät gewagt und war entsetzt. Seitdem bin ich Win 7 auf dem Desktop und Android auf Smartphone und Tablet treu geblieben. Mittlerweile glaube ich fast, dass ich damals entweder das falsche Gerät hatte oder einfach nicht offen genug an die Sache heran gegangen bin. Mir gefällt Win 8.1 richtig gut! Natürlich ist es eine riesen Umstellung und man muss ich Zeit fürs kennenlernen geben, gelegentlich auch mal etwas im Internet nachlesen, aber zumindest bei mir hat es irgendwann "klick" gemacht. Auch die zwei "Welten" aus Metro und Desktop gefallen mir gut. Metro ist für mich so etwas, wie die Entertainment Oberfläche geworden und der Desktop die "Arbeitsoberfläche". Auch der Windows Appstore reicht mir persönlich vollkommen aus. Ich habe mich sogar wieder mit dem Internet Explorer angefreundet und synchronisiere jetzt einfach die Lesezeichen zwischen meinem Desktop Rechner zu Hause auf dem ich nur Chrome nutze und dem Internet E. auf meinem Surface. Auch das Type Cover hat sich für mich als echter Mehrwert heraus gestellt. Die Tastatur hat bauartbedingt natürlich nicht den größten Hub, aber ist trotzdem sehr angenehm zu bedienen. Was mich etwas stört ist die Größe der Umschalttaste auf der linken Seite und das die Tastatur so empfindlich ist, was Fingerabdrücke angeht (s. Fotos). Das Touchpad ist etwas klein im Vergleich zu anderen Notebooks, aber schön „geschmeidig“ und für mich vollkommen ausreichend. Wahrscheinlich folgt hier eh noch eine Bluetooth Maus. Der Lüfter ist bei meinem Anwendungsprofil recht selten an und selbst wenn er angeht bleibt er in der niedrigsten Stufe für mich so leise, dass ich mein Ohr an den Lüfterschlitz halten und jegliche Umgebungsgeräusche ruhig schalten muss, um auch nur ein minimales surren zu hören. Surfen, OneNote und Office Anwendungen erledigt das Surface somit lautlos. Auch das Gehäuse wird an der oberen rechten Seiten nicht sonderlich warm. Anders sah es bei Spielen aus. Bei Asphalt 8 ist der Lüfter innerhalb weniger Sekunden angegangen und hat auch ordentlich aufgedreht. Der obere rechte Teil des Gehäuses wurde deutlich wärmer. Außerdem ist das Gerät beim installieren von Windows Updates im Hintergrund noch etwas lauter und wärmer geworden. Zum Akku kann ich momentan noch keine eindeutigen Aussagen machen, da ich das Gerät noch alltagsuntypisch nutze. Allerdings fällt positiv auf, wie schnell der Akku wieder aufgeladen ist. Ein paar negative Punkte noch zum Schluss. Ich glaube ich bin auch von diesem ominösen gelben Streifen am linken Bildschirmrand betroffen. Fällt allerdings nur beim bewussten hinschauen und weißem Hintergrund auf. Somit für mich zu vernachlässigen. Genauso wie die minimalen Lichthöfe, die aber bauartbedingt bei jedem Gerät vorkommen. Etwas nervig im Alltag, ist dass das Gerät Spotify ausstellt sobald der Bildschirm nach Nichtnutzung ausgeht. Außerdem erkennt die Bildergalerie App nicht die Fotos auf der Micro SD Karte. Sie werden also nicht darin angezeigt sondern nur Bilder, die auch in der Bibliothek im Bilder Ordner abgelegt sind. Trotzdem kann man sich die Bilder natürlich ganz normal über den Datei Explorer heraussuchen und angucken. Es fehlt dadurch etwas an „Komfort“. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich für meine Bedürfnisse das nahezu perfekte Gerät gefunden habe. Mein Note 10.1 wirkt im Vergleich dazu einfach zu beschränkt in seinen Möglichkeiten. Allein der USB Steckplatz ist in vielen Situationen Gold wert. Selbst mein vorheriger Favorit das Thinkpad Yoga wurde vom Surface ausgestochen. Zwar bietet das Yoga auch Vorteile gegenüber dem Surface, aber die abnehmbare Tastatur und der Kickstand, der einen perfekten Winkel zum handschriftlichen Schreiben erlaubt, bieten mir im Alltag einen deutlichen Mehrwert. Mit meiner kurzen Zusammenfassung möchte ich keinen von den Qualitäten des Surface überzeuge oder sogar bekehren. Das Surface Pro 3 ist keinesfalls perfekt und erst recht nicht für jeden gleichgut geeignet. Aber für jemand der ein ähnliches Anwendungsprofil hat und viel Wert auf die Stifteingabe, Flexibilität, Mobilität sowie Produktivität legt, der sollte auf jeden Fall mal einen Blick auf das Surface riskieren.



    danke für das gute Feedback. Ich war letztens im MM und habe mal Test gefühlt und war überzeugt. Ich warte jetzt nur noch auf das Weihnachtsgeschäft / Post-Weihnachtsgeschäft und schlage dann zu. Wenn du weitere Updates in einigen Monaten posten willst ich bin ganz Ohr
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