Verkauf über Kleinanzeigen - rechtliches

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eingestellt am 16. Jan 2021
Hallo,
- Person A) verkauft bei Kleinanzeigen Schmuck
- Person B) möchte den Schmuck kaufen und sagt „per Warensendung wäre gut und günstig“
- Person A) sagt, „inklusive Versand (ohne zu nennen, auf welchem Wege versandt wird) würde es X Euro kosten“
- der Schmuck kommt nicht beim Käufer an, da per gepolstertem Brief versandt wird und dieser geöffnet ankommt. Schmuck offensichtlich entfernt.
- Person B Macht Person A dafür verantwortlich, da nicht versandt wurde wie vereinbart und setzt einen Anwalt an. Es heißt, der Schmuck sei nicht wie besprochen versandt worden.

Ist hier eine beidseitige Willenserklärung erfolgt oder bedeutet „Mit Versand kostet es X Euro“, dass der Käufer nicht davon ausgehen kann, dass tatsächlich als Warensendung versandt wird?

— muss der Verkäufer zahlen?

Vielen Dank vorab!
LG
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