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    Verkauf von Objekten ohne Vertrag/ Käufer will Geld zurück!

    Hallo, ich bräuchte dringend Hilfe.
    Ich habe Objekte an einen Käufer verkauft. Dies geschah allerdings ohne Vertrag. Ich bin natürlich privater Verkäufer. Jetzt behauptet der Käufer, dass ich ihm vorenthalten habe, dass z.B. der Kühlschrank nicht mit in der Küchenzeile integriert ist, mängel an den Böden und defekte Herdplatten vorhanden wären. Allerdings habe ich nur die Sache mit den Herdplatten nachvollziehen können und habe auch nur darauf geantwortet. Von den 1000 Euro die ich erhalten habe, möchte er nun 630 Euro zurück! Ich bin aber nur bereit die Herdplatten zu ersetzen, weil der Käufer sich die Wohnung nach dem Kauf der Objekte angucken konnte und nichts mehr bemängelt hat. Die Beschwerde kam erst ein paar Tage später per Post. Welche Möglichkeiten habe ich nun? Er kann mir ja nicht das Gegenteil beweisen, da kein Vertrag vorhanden. Würde mich freuen, wenn mir jmd. helfen kann.

    *Herdplatten waren nur nicht richtig angeschlossen.
    -Der Boden hat keine einzige Macke(Käufer behauptet es nur)

    Beste Kommentare

    Oh ja, ein Hobby-Juristen-Thread.
    45d6108487a554a09fb68e25c1802ff7_origina

    Wieso sollte kein Vertrag vorhanden sein? Du meinst, es ist vielleicht nicht schriftlich festgehalten. Aber es ist sicherlich ein Kaufvertrag zustande gekommen, wenn auch mündlich.

    79 Kommentare

    Wieso sollte kein Vertrag vorhanden sein? Du meinst, es ist vielleicht nicht schriftlich festgehalten. Aber es ist sicherlich ein Kaufvertrag zustande gekommen, wenn auch mündlich.

    Verfasser

    Ja klar. War quasi ein Handschlagverkauf also mündlich. Trotzdem bin ich gerade etwas verwirrt. Muss ich das Geld zurückzahlen?

    Verfasser

    jamann

    Wieso sollte kein Vertrag vorhanden sein? Du meinst, es ist vielleicht nicht schriftlich festgehalten. Aber es ist sicherlich ein Kaufvertrag zustande gekommen, wenn auch mündlich.



    Ja klar. War quasi ein Handschlagverkauf also mündlich. Trotzdem bin ich gerade etwas verwirrt. Muss ich das Geld zurückzahlen?

    Wenn du eine Küche verkaufst und nicht erwähnst, dass du Bestandteile entfernst, würde ich auch Stress machen.

    ahst du gesagt "gekauft wie gesehen" o.ä? Dann bist du im reinen, wenn nicht: angearscht - kurz gesagt

    jamann

    Wieso sollte kein Vertrag vorhanden sein? Du meinst, es ist vielleicht nicht schriftlich festgehalten. Aber es ist sicherlich ein Kaufvertrag zustande gekommen, wenn auch mündlich.



    Wieso hast du verschwiegen, dass herdplatten defekt sind? Fändest du das toll?

    jamann

    Wieso sollte kein Vertrag vorhanden sein? Du meinst, es ist vielleicht nicht schriftlich festgehalten. Aber es ist sicherlich ein Kaufvertrag zustande gekommen, wenn auch mündlich.



    Für die linke Aktion solltest du deine Quittung bekommen.

    Ernsthaft? Ich finde (keine Rechtsberatung) 630€ noch ganz schön human für so viele Mängel an wesentlichen Bestandteilen einer Küchenzeile. Wenn Du glaubst, das ist zu viel - Rechtsanwalt nehmen. Ich befürchte allerdings, das wird teurer als das zu bezahlen.

    gekauft wie gesehen, fertig.

    kannst privat bei nem auto, dass 1woche nach kauf einen motorschaden hat auch nicht dein geld zurückverlangen.
    ausser du kannst nachweisen, dass der schaden dem verkäufer schon vor dem verkauf bekannt war. dann gibts ärger.

    Verfasser

    gattler

    gekauft wie gesehen, fertig. kannst privat bei nem auto, dass 1woche nach kauf einen motorschaden hat auch nicht dein geld zurückverlangen. ausser du kannst nachweisen, dass der schaden dem verkäufer schon vor dem verkauf bekannt war. dann gibts ärger.



    Die Herdplatten waren nur nicht richtig angeschlossen.
    Aussage gegen Aussage wäre hier richtig, oder?
    Also bin ich im Recht?

    Hallo, ich bräuchte dringend Hilfe.

    Dann würde ich mal einen Anwalt kontaktieren...

    Verfasser

    jamann

    Wieso sollte kein Vertrag vorhanden sein? Du meinst, es ist vielleicht nicht schriftlich festgehalten. Aber es ist sicherlich ein Kaufvertrag zustande gekommen, wenn auch mündlich.



    Habe oben etwas ergänzt.

    Dass der Kühlschrank nicht inder Küchenzeile integriert ist hätte er sehen müssen. Mit defekten Herdplatten sieht es anders aus, wenn du gewusst hast ,dass sie defekt sind, dann hast du es arglistig verschwiegen, ergo könnte er dagegen was machen. Mit Böden geh ich davon aus, dass nach den Abbau unten man erst gesehen hat, dass die Böden defekt sind. Dadurch könnte man dir das fast nicht anrechnen, außer du hast es gewusst. Ich würde ihn die Herdplatten ersetzen, weil ich gehe davon aus, dass du das gewusst hast. Dass sie nicht integriert ist hätte er sehen müssen ist nicht deine Schuld. Außer man sieht das nicht, oder ich verstehe falsch was du meinst. Für die Defekten Böden kannst du ihn vielleicht noch nen füffi entgegen kommen, damit gehst du den Ärger aus den weg.
    Vertrag wurde geschlossen mündlich, Streitfall würde eben später sein, was ausgemacht wurde. Du könntest zb. behaupten du hast erwähnt die sind defekt, wenn du ein glaubwürdigen Zeugen dabei hattest, geht das auch. Aber die Lösung ohne Ärger ist wie gesagt Herdplatten ihn austauschen, und bisschen entgegen kommen für die Böden, wobei das nicht unbedingt sein müsste. Wenn du richtigen rechtlichen Rat willst, und der Käufer ernst mach dann gehe zu den Anwalt deines Vertrauens und lass dich da beraten.

    Wieso willst du die hedplatten ersetzen, wenn sie angeblich nur falsch angeschlossen sind? Klingt alles etwas seltsam.

    Und wie immer gibts hier bullshit zu lesen.

    Mängel dürfen nicht verschwiegen werden. Gekauft wie gesehen ist absoluter bullshit!

    Es gibt rein rechtlich 3 Lösungsmöglichkeiten:
    1. Der Käufer lässt den Vertragsgegenstand in den des beschrieben bringen und du zahlst die Kosten.
    2. Du bringst die Ware in den Zustand des Vertragsgegenstandes.
    3. Rücktritt des Kaufvertages

    DrDeal14

    Du könntest zb. behaupten du hast erwähnt die sind defekt, wenn du ein glaubwürdigen Zeugen dabei hattest, geht das auch. Aber die Lösung ohne Ärger ist wie gesagt Herdplatten ihn austauschen, und bisschen entgegen kommen für die Böden, wobei das nicht unbedingt sein müsste. Wenn du richtigen rechtlichen Rat willst, und der Käufer ernst mach dann gehe zu den Anwalt deines Vertrauens und lass dich da beraten.



    Ist das dein Ernst?

    DrDeal14

    Du könntest zb. behaupten du hast erwähnt die sind defekt, wenn du ein glaubwürdigen Zeugen dabei hattest, geht das auch. Aber die Lösung ohne Ärger ist wie gesagt Herdplatten ihn austauschen, und bisschen entgegen kommen für die Böden, wobei das nicht unbedingt sein müsste. Wenn du richtigen rechtlichen Rat willst, und der Käufer ernst mach dann gehe zu den Anwalt deines Vertrauens und lass dich da beraten.


    Hast du falsch verstanden, soll kein Aufruf zur Falschaussage sein. Ich meinte, eher darum viele Käufer verdrehen Tatsachen im nachhinein. Und wollte darauf hinweisen, ob vielleicht Zeugen bei Vertragsschluss dabei waren. Aber hier ist eh alles verdreht.
    Man muss es von zwei Standpunkten sehen. Es gibt Idioten, die denken sie könnten alles, schliessen ein Elektroteil an. Es gibt nen kurzen und das Ding ist hinüber, vorher ging es noch und dann beschwert man sich beim Verkäufer, dass es eben nicht ging.
    TE muss halt mal hier alles in seinen fiktiven Fall , alles darstellen wie es war. War das Ding kaputt und er wusste es, arglistig verschwiegen. Ging das Ding ein Tag vorher noch und jetzt ist komischerweise alles durchgschmort, ist es eine andere Sache.

    Oh ja, ein Hobby-Juristen-Thread.
    45d6108487a554a09fb68e25c1802ff7_origina

    Kein Vertrag, keine Zeugen, keine Fotos, keine Betriebs-/Vollständigkeitsprüfung vor Ort ... einfach nichts und ein Handschlag-Kauf - google jetzt mal nach Deinen Rechten!

    HaiOPai

    Kein Vertrag, keine Zeugen, keine Fotos, keine Betriebs-/Vollständigkeitsprüfung vor Ort ... einfach nichts und ein Handschlag-Kauf - google jetzt mal nach Deinen Rechten!


    Vertrag ist zustande gekommen. Wenn auch nicht schriftlich.

    DerFennek

    Und wie immer gibts hier bullshit zu lesen. Mängel dürfen nicht verschwiegen werden. Gekauft wie gesehen ist absoluter bullshit! Es gibt rein rechtlich 3 Lösungsmöglichkeiten: 1. Der Käufer lässt den Vertragsgegenstand in den des beschrieben bringen und du zahlst die Kosten. 2. Du bringst die Ware in den Zustand des Vertragsgegenstandes. 3. Rücktritt des Kaufvertages



    Mit Verlaub, dein Beitrag hebt sich auch nicht gerade positiv von den üblichen Beiträgen ab^^

    "Von den 1000 Euro die ich erhalten habe, möchte er nun 630 Euro zurück!"

    Er soll dir mal auflisten, woraus sich die 630 Euro konkret zusammensetzen.

    LarsM

    Mit Verlaub, dein Beitrag hebt sich auch nicht gerade positiv von den üblichen Beiträgen ab^^



    Dann teile bitte mit, was nicht zutrifft oder was daran falsch ist. Ich bin ja mal gespannt...

    BTW: Habe gerade ähnliches hinter mir... ging bis zum Mahnbescheid und nun habe ich mein Geld wieder ;-) Es ging auch um versteckte Mängel.

    Anwalt und fertig. Recht haben und recht bekommen sind immernoch zwei verschiedene Dinge.

    LarsM

    Mit Verlaub, dein Beitrag hebt sich auch nicht gerade positiv von den üblichen Beiträgen ab^^



    So einiges, materiell-rechtlich sind deine Aussagen nicht korrekt und du antwortest auch nicht auf die Frage von Hardwell, aber seis drum.
    Das Problem liegt hier vor allem drin, zu ermitteln, was denn überhaupt Inhalt des Vertrags geworden ist.
    Avatar

    GelöschterUser272838

    Such dir ein paar Mydealzer, die sich dir gegen Geld anschließen, und mach ne Sammelklage.
    Das ist die einzige Möglichkeit.

    polyphamos

    ahst du gesagt "gekauft wie gesehen" o.ä? Dann bist du im reinen, wenn nicht: angearscht - kurz gesagt



    so ein Quatsch, geh einfach mal zum anwalt

    DerFennek

    Und wie immer gibts hier bullshit zu lesen. Mängel dürfen nicht verschwiegen werden. Gekauft wie gesehen ist absoluter bullshit! Es gibt rein rechtlich 3 Lösungsmöglichkeiten: 1. Der Käufer lässt den Vertragsgegenstand in den des beschrieben bringen und du zahlst die Kosten. 2. Du bringst die Ware in den Zustand des Vertragsgegenstandes. 3. Rücktritt des Kaufvertages


    Also ich möchte das mal gerne sehen, wo du ein Auto kaufst und der ehemalige Besitzer dich nicht auf jeden kleinen Kratzer im Innenraum hingewiesen hat, wie du vom Kaufvertrag dann wieder Abstand nehmen willst.

    Zur Diskussion: Grundsätzlich müssen auf technische (nicht-sichtbare) Mängel aufmerksam gemacht werden, das man sieht das die Böden kaputt sind, davon kann man ja ausgehen, da man sich die Küche ja schon anschaut. Auf die Herdplatten hättest du hinweisen müssen, daher würde ich dem Käufer sagen, entweder er nimmt die Küche zum festgelegten Preis, evtl. ein ganz bisschen mit dem Preis runtergehen, oder du holst sie ab und verkaufst sie das nächste mal vernünftig, das ist am wenigstens Stress, bevor du noch zum Anwalt rennst.

    Ich hatte mal genau so ein Problem. Nur andersrum. Ich war auf der Seite desjenigen der den Preis reduzieren wollte.
    Das ganze ging sogar vor Gericht.
    Da wie in deinem Fall kein Vertrag vorhanden war ging die Sache am Ende so aus:

    Der Verkäufer behauptete nun dass der Kaufpreis nicht 1000€ war, sondern 1500€. Sollte ich nicht den vollen "falschen" Kaufpreis bezahlen möchte er die Küche zurückhaben.

    Er hat Recht bekommen, da ich nicht beweisen konnte dass es "nur" 1000€ waren (der urspüngliche Kaufpreis). Also hatte ich am Ende die Wahl zwischen Küche zurück geben oder Noch drauf zahlen....unabhängig von möglichen Mängeln.


    Hobbyjuristen am Werk...

    Nehme dir einen Anwalt.

    Ganz einfach: nimm die Küche zurück, stell sie nochmals ein. Ist zwar ein Aufwand, aber günstiger als 400€ zurückzahlen.

    Da die Küche nun abgebaut ist wird es auf jeden fall stressig.
    Ich würde es aber aus Prinzip machen, weil für 350 Euro würde ich sie nicht hergeben.

    DonRevo

    Such dir ein paar Mydealzer, die sich dir gegen Geld anschließen, und mach ne Sammelklage. Das ist die einzige Möglichkeit.



    Yep, alles andere wäre albern!

    Im Idealfall die Küche inserieren für Selbstabholer, die die auch ausbauen...das muss man nur noch mit dem neuen Mieter vereinbaren ;-)

    Egal wie es ausgeht, war es für beide Seiten Lehrgeld.

    Dante

    Egal wie es ausgeht, war es für beide Seiten Lehrgeld.


    das sind natürlich die wertvollsten Hinweise, sowohl für den TE und alle, die mitlesen

    Würde die Gewährleistung (mündlich) ausgeschlossen? Wurden die Mängel verschwiegen, die bekannt waren?
    Warum gehört der Kühlschrank nicht dazu? Wurde er explizit aus dem Umfang der Küche und der Verkaufssache ausgeschlossen?

    Wenn ihr in der Küche standet und über die "Küche" gesprochen habt, dann kann man(n) tatsächlich der Meinung sein, dass der Kühlschrank dazu gehört.

    Verfasser

    come2tom1

    Würde die Gewährleistung (mündlich) ausgeschlossen? Wurden die Mängel verschwiegen, die bekannt waren? Warum gehört der Kühlschrank nicht dazu? Wurde er explizit aus dem Umfang der Küche und der Verkaufssache ausgeschlossen? Wenn ihr in der Küche standet und über die "Küche" gesprochen habt, dann kann man(n) tatsächlich der Meinung sein, dass der Kühlschrank dazu gehört.




    Kann ja alles sein, aber der können und müssen sind 2 verschiedene Paar Schuhe. Am Besichtigungstermin wurde nichts dergleichen bemängelt. Erst 2 Tage später. Der Käufer hat auf ein Übergabeprotokoll verzichtet. Ich als Verkäufer stehe somit nicht in der Bringschuld.

    Dante

    Egal wie es ausgeht, war es für beide Seiten Lehrgeld.



    Dann bin ich auf deinen wertvollen Tipp gespannt, wie man die im Vorfeld gemachten Fehler rückgängig machen kann X) Normalerweise macht man sich bei den Beträgen vorher Gedanken. Aber ich bin gespannt auf deine Lösung
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