Versicherter Versand bei Widerruf?

Vielleicht kann hier jemand helfen, google liefert (überraschenderweise) keine Hinweise.
Ich habe hier eine Bestellung, die ich zurücksenden möchte (im Rahmen des Widerrufs). Der Händler lässt mich für die Rücksendung zahlen. Das war mir bei der Bestellung bewusst und ich habe damit kein Problem.
Das Versandrisiko trägt dennoch der Händler, also müsste er doch ein Interesse dran haben, dass ich versichert versende. Kann er mir das vorschreiben? Ich finde dazu in der Widerrufsbelehrung nichts.
Oder kann ich die Ware unversichert, nicht verfolgbar versenden? Wenn letzteres der Fall wäre, ist es doch für Händler unattraktiv, die Kosten abzuwälzen, da Käufer auf seltsame Ideen kommen könnten.

Beliebteste Kommentare

Ich verstehe es auch nicht wenn Leute wegen 1 bis 2 € Porto solche Überlegungen anstellen, die sollten sich mal überlegen was das Unternehmen schon für Kosten durch sie hatte, es gibt so eine gewaltige Zahl von Egoisten.

22 Kommentare

nur das versandrisko zu dir trägt der händler. es unversichert / untrackbar zurückzusenden, käme einem wegwerfen gleich, weil der Händler einfach sagen wird, dass es nicht angekommen ist und dues nicht nachweisen kannst.

klar, in einer perfekte Welt geht ein Päckchen nicht verloren und der Händler würde so etwas natürlich nicht machen, aber wo leben wir denn..

Selbst wenn der Händler das Verlustrisiko trägt bist du in der Beweispflicht die Ware verschickt zu haben.

wer sagt denn, dass der Händler das Versandrisiko trägt?

Um was geht es eigentlich, also Ware/Wert? Meistens ist doch versicherter Versand nicht viel teurer als unversicherter Versand...

Selbst wenn der Händler das Risiko tragen sollte (ich glaube hier hat mal jemand so einen Rechtsblödsinn gepostet), würde ich mich nicht drauf einlassen es ohne Nachweis zu verschicken. Am Ende behauptet der Händler er hat Ware nicht erhalten, du kannst es nicht beweisen und musst gegen ihn Klage einreichen...

Und dann wären wir wieder bei Deutschlands liebstem Hobby: Sinnloser Rechtsstreit...

Solange die Sendung trackbar ist, solltest du auf der sicheren Seite sein

woodrobertz

wer sagt denn, dass der Händler das Versandrisiko trägt?



Das BGB.

gehts hier um deinen Geiz ein-zwei Euro mehr für den versicherten Rückversand zu zahlen? Riskiers einfach X)

woodrobertz

wer sagt denn, dass der Händler das Versandrisiko trägt?


und welcher §?

woodrobertz

wer sagt denn, dass der Händler das Versandrisiko trägt?


§355 III

Bernare

... Selbst wenn der Händler das Risiko tragen sollte (ich glaube hier hat mal jemand so einen Rechtsblödsinn gepostet), ...



Warum Blödsinn? Das ist die Rechtslage...

woodrobertz

wer sagt denn, dass der Händler das Versandrisiko trägt?



"Der Unternehmer trägt bei Widerruf die Gefahr der Rücksendung der Waren."

woodrobertz

wer sagt denn, dass der Händler das Versandrisiko trägt?



Satz 4, sonst kommt der Junge Mann von oben und wird sagen, dass er nichts gefunden hat...

Bernare

... Selbst wenn der Händler das Risiko tragen sollte (ich glaube hier hat mal jemand so einen Rechtsblödsinn gepostet), ...



Für mich ist das Blödsinn!

Kann ja jeder etwas bei einem Händler bestellen, dieser verschickt es versichert, dann behauptet der Käufer er hätte es zurückgeschickt obwohl er es behalten hat und der Händler kann nichts machen...

Merkst was?

Bernare

... Selbst wenn der Händler das Risiko tragen sollte (ich glaube hier hat mal jemand so einen Rechtsblödsinn gepostet), ...



Um mal auf deine Argumentationskette aufzuspringen:
Man kann auch nen Kilo Steine in einem versicherten Paket zurückschicken und behaupten, es wäre etwas völlig anderes darin gewesen

Bernare

Kann ja jeder etwas bei einem Händler bestellen, dieser verschickt es versichert, dann behauptet der Käufer er hätte es zurückgeschickt obwohl er es behalten hat und der Händler kann nichts machen... Merkst was?



Es gibt noch §357.

(4) Bei einem Verbrauchsgüterkauf kann der Unternehmer die Rückzahlung verweigern, bis er die Waren zurückerhalten hat oder der Verbraucher den Nachweis erbracht hat, dass er die Waren abgesandt hat. Dies gilt nicht, wenn der Unternehmer angeboten hat, die Waren abzuholen.




Ich verstehe es auch nicht wenn Leute wegen 1 bis 2 € Porto solche Überlegungen anstellen, die sollten sich mal überlegen was das Unternehmen schon für Kosten durch sie hatte, es gibt so eine gewaltige Zahl von Egoisten.

Bernare

... Selbst wenn der Händler das Risiko tragen sollte (ich glaube hier hat mal jemand so einen Rechtsblödsinn gepostet), ...



Funktioniert theoretisch, wenn der wirkliche Inhalt das gleiche Gewicht gehabt hätte, da Paket ja abgewogen wird.

Die Überlegung kam auf, weil ich mich zum ersten Mal mit einem Widerruf nach neuer Rechtslage beschäftigt habe. Ich werde das Ding versichert zurückschicken (es geht um einen Wartenwert von 50 Euro), da bei Hermes die Kosten dafür nicht ins Gewicht fallen. Allerdings scheint es, wie die Diskussion hier zeigt, an dieser Stelle eine Lücke zu geben. Denn der Nachweis, dass ich es losgeschickt habe, kann durch einen Zeugen erfolgen, den ich zur Post mitnehme. Dafür brauche ich keinen Einlieferungsbeleg.
PS: Es ging nicht darum, 1 oder 2 Euro fürs Porto zu sparen. Das geht aus der Anfangsfrage klar hervor. Lesen und verstehen sind offensichtlich zwei paar Schuhe.

taxi

Ich verstehe es auch nicht wenn Leute wegen 1 bis 2 € Porto solche Überlegungen anstellen, die sollten sich mal überlegen was das Unternehmen schon für Kosten durch sie hatte, es gibt so eine gewaltige Zahl von Egoisten.



Dann überleg aber auch mal, welche Kosten der Unternehmer durch ihn spart. Er muss keine Personal einstellen, muss keine Miete für die Verkaufsfläche zahlen etc.
Der Onlinehandel hat seine Vor- und Nachteile. Wer in das Geschäft einsteigt, wird die Risiken kennen. Das Widerrufsrecht ist kein neues Institut, weswegen es auch kein plötzlicher Nachteil für den Händler ist, sondern ein einkalkuliertes Risiko. Im Übrigen werden die Preise gerade durch das Risiko des Widerrufs erhöht. Gäbe es kein Widerrufsrecht, wären die Preise auch niedriger, somit entsteht dem Händler kein nennenswerter Schaden.

Bernare

Um was geht es eigentlich, also Ware/Wert? Meistens ist doch versicherter Versand nicht viel teurer als unversicherter Versand... Selbst wenn der Händler das Risiko tragen sollte (ich glaube hier hat mal jemand so einen Rechtsblödsinn gepostet), würde ich mich nicht drauf einlassen es ohne Nachweis zu verschicken. Am Ende behauptet der Händler er hat Ware nicht erhalten, du kannst es nicht beweisen und musst gegen ihn Klage einreichen... Und dann wären wir wieder bei Deutschlands liebstem Hobby: Sinnloser Rechtsstreit...




Diesen "Rechtsblödsinn" hab ich geschrieben mit dem Vermerk, dass du den § selber suchen darfst. Warst du echt so faul
Nun siehst ja, wie blödsinnig deine Argumentation war.

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