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Versicherung für Notebook

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eingestellt am 3. Sep 2018
Ich bin auf der Suche nach einer Versicherung für ein Notebook. Im Internet gibt es ja verschiedene Angebote für ca. 54€ für sämtliche Schäden u.a. Wasserschaden, oder dann inkl. Diebstahl für 72€ im Jahr. Ist sowas seriös, bzw. gibt es da Erfahrungen oder Empfehlungen?
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Ist Blödsinn, wie es sich ja inzwischen auch für die allenthalben offerierten und von Unbedarften sogar nachgefragten Handyversicherung herumgesprochen hat. Ein Notebook ist ein Konsumgut, das zum einen rasch an Wert verliert, keine unstemmbare Investition darstellt, von technischem Fortschritt bedroht ist und im Fall des Falles zumindest durch den Ersatzkauf eines Gerätes vergleichbarer Leistung und ähnlichen Zeitwerts ersetzt werden könnte.

Wobei die "Bedrohung durch den technischen Fortschritt" in den letzten Jahren sowieso stark nachgelassen hat und höchstens für's ultimative Zocken immer wieder neue Geräte benötigt werden. Alle anderen laufen viele Jahre problemlos. Und Notebooks betreibt man ja anders als Handys auch nicht in der Hand, beim Gehen, am Strand und so weiter und transportiert sie zum einen in der Regel wenig, und wenn, dann ausgeschaltet und gut geschützt. Da braucht's keine Versicherung, auch nicht für ein teures Notebook.

Versicherungen sind zur Absicherung von existenz-, gesundheits- und lebensgefährdenden Risiken oder aber für Investionen, die man ja als Verbraucher in der Regel weder bar bezahlen kann, noch ersetzen könnte, also typischerweise Wohneigentum, Auto und Einrichtung. Versicherungen für Konsumgüter sind Quatsch. Für diese Einsicht reicht eigentlich schon, daß außer der Umlage für alle auftretenden Schäden aller Versicherungsnehmer ja sowohl Abschluss- wie auch Bestandsprovisionen in nicht unbeträchtlicher Höhe bezahlt werden, sondern auch auch der ganze restliche Wasserkopf wie Glaspaläste, Vorstände, Mitarbeiter und nicht zuletzt auch die abzuführende Versicherungssteuer. Plus die Dividenden der Aktionäre plus plus plus.

Zitate dazu: "Wie der Zeitwert genau bestimmt wird, bleibt unklar, und damit auch, wie viel die Versicherung im Schadenfall wohl bezahlt. Dazu trägt auch bei, dass viele Informationen lediglich im Produktinformationsblatt aufgelistet sind, in den Versicherungsbedingungen aber fehlen." (Finanztip), "Schutz der Wertgarantie schnell sehr teuer" (Stiftung Warentest), "Die Verträge enthielten oft komplizierte Klauseln, 'die selbst ein aufmerksamer Leser nicht ohne weiteres verstehen kann.' (Versicherungsombudsmann Prof. Dr. Günter Hirsch, Präsident des Bundesgerichtshofs).

Tip: Einfach das regelmäßig zur Seite legen, was solche Versicherungen maximal (oder mindestens) kosten würden. Da ist man auf der besseren Seite. (-:=
Bearbeitet von: "Turaluraluralu" 4. Sep 2018
5 Kommentare
wertgarantie.de

Bin kaufmann im einzelhandel und verkaufe diese Versicherung auch, bin aber auch von überzeugt ist wirklich nicht schlecht
Ist Blödsinn, wie es sich ja inzwischen auch für die allenthalben offerierten und von Unbedarften sogar nachgefragten Handyversicherung herumgesprochen hat. Ein Notebook ist ein Konsumgut, das zum einen rasch an Wert verliert, keine unstemmbare Investition darstellt, von technischem Fortschritt bedroht ist und im Fall des Falles zumindest durch den Ersatzkauf eines Gerätes vergleichbarer Leistung und ähnlichen Zeitwerts ersetzt werden könnte.

Wobei die "Bedrohung durch den technischen Fortschritt" in den letzten Jahren sowieso stark nachgelassen hat und höchstens für's ultimative Zocken immer wieder neue Geräte benötigt werden. Alle anderen laufen viele Jahre problemlos. Und Notebooks betreibt man ja anders als Handys auch nicht in der Hand, beim Gehen, am Strand und so weiter und transportiert sie zum einen in der Regel wenig, und wenn, dann ausgeschaltet und gut geschützt. Da braucht's keine Versicherung, auch nicht für ein teures Notebook.

Versicherungen sind zur Absicherung von existenz-, gesundheits- und lebensgefährdenden Risiken oder aber für Investionen, die man ja als Verbraucher in der Regel weder bar bezahlen kann, noch ersetzen könnte, also typischerweise Wohneigentum, Auto und Einrichtung. Versicherungen für Konsumgüter sind Quatsch. Für diese Einsicht reicht eigentlich schon, daß außer der Umlage für alle auftretenden Schäden aller Versicherungsnehmer ja sowohl Abschluss- wie auch Bestandsprovisionen in nicht unbeträchtlicher Höhe bezahlt werden, sondern auch auch der ganze restliche Wasserkopf wie Glaspaläste, Vorstände, Mitarbeiter und nicht zuletzt auch die abzuführende Versicherungssteuer. Plus die Dividenden der Aktionäre plus plus plus.

Zitate dazu: "Wie der Zeitwert genau bestimmt wird, bleibt unklar, und damit auch, wie viel die Versicherung im Schadenfall wohl bezahlt. Dazu trägt auch bei, dass viele Informationen lediglich im Produktinformationsblatt aufgelistet sind, in den Versicherungsbedingungen aber fehlen." (Finanztip), "Schutz der Wertgarantie schnell sehr teuer" (Stiftung Warentest), "Die Verträge enthielten oft komplizierte Klauseln, 'die selbst ein aufmerksamer Leser nicht ohne weiteres verstehen kann.' (Versicherungsombudsmann Prof. Dr. Günter Hirsch, Präsident des Bundesgerichtshofs).

Tip: Einfach das regelmäßig zur Seite legen, was solche Versicherungen maximal (oder mindestens) kosten würden. Da ist man auf der besseren Seite. (-:=
Bearbeitet von: "Turaluraluralu" 4. Sep 2018
Turaluraluraluvor 4 h, 59 m

Ist Blödsinn, wie es sich ja inzwischen auch für die allenthalben o …Ist Blödsinn, wie es sich ja inzwischen auch für die allenthalben offerierten und von Unbedarften sogar nachgefragte Handyversicherung herumgesprochen hat. Ein Notebook ist ein Konsumgut, das zum einen rasch an Wert verliert, keine unstemmbare Investition darstellt, von technischem Fortschritt bedroht ist und im Fall des Falles zumindest durch den Ersatzkauf eines Gerätes vergleichbarer Leistung und ähnlichen Zeitwerts ersetzt werden könnte. Wobei die "Bedrohung durch den technischen Fortschritt" in den letzten Jahren sowieso stark nachgelassen hat und höchstens für's ultimative Zocken immer wieder neue Geräte benötigt werden. Alle anderen laufen viele Jahre problemlos. Und Notebooks betreibt man ja anders als Handys auch nicht in der Hand, beim Gehen, am Strand und so weiter und transportiert sie zum einen in der Regel wenig, und wenn, dann ausgeschaltet und gut geschützt. Da braucht's keine Versicherung, auch nicht für ein teures Notebook.Versicherungen sind zur Absicherung von existenz-, gesundheits- und lebensgefährdenden Risiken oder aber für Investionen, die man ja als Verbraucher in der Regel weder bar bezahlen kann, noch ersetzen könnte, also typischerweise Wohneigentum und Auto. Versicherungen für Konsumgüter sind Quatsch. Für diese Einsicht reicht eigentlich schon, daß außer der Umlage für alle auftretenden Schäden aller Versicherungsnehmer ja sowohl Abschluss- wie auch Bestandsprovisionen in nicht unbeträchtlicher Höhe bezahlt werden, sondern auch auch der ganze restliche Wasserkopf wie Glaspaläste, Vorstände, Mitarbeiter und nicht zuletzt auch die abzuführende Versicherungssteuer.Zitate dazu: "Wie der Zeitwert genau bestimmt wird, bleibt unklar, und damit auch, wie viel die Versicherung im Schadenfall wohl bezahlt. Dazu trägt auch bei, dass viele Informationen lediglich im Produktinformationsblatt aufgelistet sind, in den Versicherungsbedingungen aber fehlen." (Finanztip), "Schutz der Wertgarantie schnell sehr teuer" (Stiftung Warentest), "Die Verträge enthielten oft komplizierte Klauseln, 'die selbst ein aufmerksamer Leser nicht ohne weiteres verstehen kann.' (Versicherungsombudsmann Prof. Dr. Günter Hirsch, Präsident des Bundesgerichtshofs).Tip: Einfach das regelmäßig zur Seite legen, was solche Versicherungen maximal (oder mindestens) kosten würden. Da ist man auf der besseren Seite. (-:=


Oder einfach in die Hausratversicherung mitaufnehmen.
Die Tage gab es doch eine Aktion von Ebay-Plus, wo eine Elektrogeräteversicherung von AXA dabei ist.
Ist eventuell etwas für Dich.
Ich selber brauche ja für mein 2008er MacBook keine Versicherung... . Aber anscheinend macht das nicht wirklich viel Sinn.
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