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Versicherungspflicht in Deutschland 700€ pro Monat?

Ist ganz schön Offtopic aber sicherlich finden sich hier einige, die helfen können.
Ein Freund von mir hat die Uni abgebrochen, vor ca. einem halben Jahr. Versichert bei der AOK und monatlich als Student rund 150€ gezahlt (ist 25 Jahre alt geworden und somit nicht mehr Familieversichert). Nach der Uni hat er der AOK geschrieben und wollte sich ganz abmelden, da er erst einmal 2-3 Monate nichts tun wollte und dann in einem anderen bereich studieren oder mit einer Ausbildung beginnen. Er hat dann nach 2 Monaten einen Brief bekommen, in dem stand das er nicht mehr versichert ist bzw. die AOK nicht weiß was mit Ihm los ist, es wurden auch keine Beiträge abgebucht, welcher normalerweise per Lastschriftverfahren abgebucht werden.

Jetzt hat er ein Schreiben von der AOK erhalten, indem er etwas mehr als 700€ pro Monat zahlen soll (wird dann auch wieder vom Konto abgebucht) und die 5-6 Monate davor nachzahlen solle (über 3500€).
Er hat in der Zeit nicht gearbeitet, da er bei den Eltern lebt und nur kleine Einahmen hatte (Kauf und Verkauf + AdSense). Beim Amt wollte er sich nicht anmelden, da es nicht nötig war, auch wenn es wohl möglich gewesen wäre. In der Zeit war er nicht beim Arzt oder sonstiges, da er vielleich 1 mal alle 5 Jahre zum Arzt muss.

Was soll er tun?

Beliebteste Kommentare

Was soll er tun?



Sich selber informieren was er zu tun hat? Finde ich irgendwie erschreckend, dass jemand 25 Jahre alt ist, studieren will/wollte, aber dann einfachste Sachen nicht selber geregelt bekommt...

und wollte sich ganz abmelden, da er erst einmal 2-3 Monate nichts tun wollte




ähhh, Krankenversicherungspflicht. Die nehmen so lange den Höchstbetrag bis der Kollege seine korrekten Daten angibt, dann wird neu berechnet.

40 Kommentare

er muss der Krankenkasse einfach bescheid geben, was er in der Zeit gemacht hat, nämlich nichts.
dann wird er auf ein mindeseinkommen eingestuft und muss ca 170€ pro Monat Versicherungsbetrag pro Monat zahlen. :-)

als student ist man doch im studententarif der bei circa 80 euro liegt.. wieso musste er monatlich 150€ bezahlen?

meowim

als student ist man doch im studententarif der bei circa 80 euro liegt.. wieso musste er monatlich 150€ bezahlen?



Er ist aber kein Student mehr.

meowim

als student ist man doch im studententarif der bei circa 80 euro liegt.. wieso musste er monatlich 150€ bezahlen?


tatsächlich. lesen ist sehr schwer.

meowim

als student ist man doch im studententarif der bei circa 80 euro liegt.. wieso musste er monatlich 150€ bezahlen?


monatlich als Student rund 150€ gezahlt

und wollte sich ganz abmelden, da er erst einmal 2-3 Monate nichts tun wollte




ähhh, Krankenversicherungspflicht. Die nehmen so lange den Höchstbetrag bis der Kollege seine korrekten Daten angibt, dann wird neu berechnet.

Was soll er tun?



Sich selber informieren was er zu tun hat? Finde ich irgendwie erschreckend, dass jemand 25 Jahre alt ist, studieren will/wollte, aber dann einfachste Sachen nicht selber geregelt bekommt...

Was soll er tun?



Scheint nicht mehr Mode zu sein sich mal telefonisch oder persönlich direkt an XYZ zu wenden. Stattdessen werden Dritte vorgeschickt. Respekt.

was in diesem land alles studieren darf - das wird doch echt nichts mehr. Wie will der später irgendnen Problem im Job lösen?

was hat er sich gedacht? auf den AOK Brief nicht zu Antworten! als 25 Järiger mit Abi nichts von Krankenversicherungspflicht. zu wissen,ist Fraglich !

Also ganz abmelden ist gefährlich, da es eine Versicherungspflicht gibt. Führt nur zu mehr Nachzahlung. Also die beste Möglichkeit ist es wieder ein Studium aufzunehmen und für 80€ versichert zu sein X) oder halt bei den üblichen Verdächtigen Krankenkassen eine Grundversicherung abschließen, kostet dann im Einstiegstarif etwas um die 150€

Oder halt wirklich Hardcore zum Amt, und was da passiert kann ich dir auch nicht sagen ??

Also, wie gesagt als Student 80€, als einer der bei den Eltern lebt ohne richtiges Einkommen, mind. 150€, und ohne alles geht eigentlich nicht bzw. gibt im nachhinein nur ärger...

Sorry, aber auf die einfachste Lösung, nämlich bei der AOK einfach anzurufen, seid ihr beide nicht gekommen? Dann hätte sich das Ganze innerhalb von Minuten gelöst...
In D besteht eine Krankenversicherungspflicht, d.h. auch wenn dein Kumpel nix gemacht hat, muss er trotzdem in der Zeit versichert sein - daher ist die Forderung der AOK durchaus berechtigt - um den Betrag kann er sich jetzt mit dem Sachbearbeiter streiten...

das problem ist man kann nicht austreten von der Versicherung wegen der versicherungspflicht er soll angeben das er nichts gemacht hat zu der zeit dann muss er die monate mit dem günstigsten tarif ca.140 pro monat nachzahlen. hatte selbst das gleiche musste auch nachzahlen man kann aber ratenzahlung vereinbaren.

ach ja die nehmen unverschämte zinsen!

Und das was Du so als "kleine Einnahmen" beschreibst ist ein ausgeübtes Gewerbe. Faktisch dürfte er damit selbstständig gewesen sein... Also: Hintern hochkriegen, Gewerbe anmelden, Krankenkasse anrufen, Einnahmenübersicht aufstellen (EÜR) und dann wird das auch mit Glück auch rückwirkend noch weniger. Vorteil wenn man sich Arbeitssuchend meldet, ist dass der Staat die KV übernimmt. Dann darf er aber nicht so nebenbei arbeiten und muss sich um nen Job bemühen.
Alternativ die Kohle überweisen, Ärger mit dem Finanzamt riskieren und weiter schwarz arbeiten. Tipps gibt's da aber keine mehr...

Mein Freund war in genau der gleichen Situation. Mit dem Unterschied, dass er in der Lage war, bei der AOK anzurufen und alles zu klären (_;)

Temperature

er muss der Krankenkasse einfach bescheid geben, was er in der Zeit gemacht hat, nämlich nichts. dann wird er auf ein mindeseinkommen eingestuft und muss ca 170€ pro Monat Versicherungsbetrag pro Monat zahlen. :-)


Die erste Antwort war auch die richtige. Er bekommt einen Fragebogen zugeschickt und gut ist.

Dass er sich übergangsweise auch nicht beim Amt anmeldet, soll einer verstehen... Dieses Hirngespinst, das sich mittlerweile festgesetzt hat, man würde dem Staat und den anderen auf der Tasche leben, soll einer verstehen. Als ob er nach seinem Studium nicht das x-fache wieder zurückzahlen wird. Dafür ist doch das Sozialsystem da. Als ob er nach 1-2 Monaten das so krass verpönte Harz kassieren würde... Ohman... Nachzahlen wird er so oder so müssen...
Ich muss irgendwie an das hier denken: "Ich bin fast 18 und hab keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann 'ne Gedichtsanalyse schreiben. In 4 Sprachen"

Da tun einem ja echt die Eltern leid.

Muttli

Dass er sich übergangsweise auch nicht beim Amt anmeldet, soll einer verstehen... Dieses Hirngespinst, das sich mittlerweile festgesetzt hat, man würde dem Staat und den anderen auf der Tasche leben, soll einer verstehen. Als ob er nach seinem Studium nicht das x-fache wieder zurückzahlen wird. Dafür ist doch das Sozialsystem da. Als ob er nach 1-2 Monaten das so krass verpönte Harz kassieren würde... Ohman... Nachzahlen wird er so oder so müssen... Ich muss irgendwie an das hier denken: "Ich bin fast 18 und hab keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann 'ne Gedichtsanalyse schreiben. In 4 Sprachen"



Ich vermute eher mal, dass er wohl keinen Bock hatte 1. seine Vermögensverhältnisse und ggf. die der Eltern offenzulegen 2. evtl. eine gewerbliche Tätigkeit ausgeübt hat (siehe 1. iVm Finanzamt vs. Agentur) 3. Ist es mehr als fragwürdig, wenn jemand der Abitur hat KEINERLEI AHNUNG von unserem SOZIALSYSTEMEN hat... + nichtmal die einfachste Lösung selbst findet BEVOR er nach RAT fragt....(= direktes Gespräch mit der Krankenkasse)

Allerdings trägt hier auch die Bildungs(UN)politik ihren Beitrag dazu... man lernt so viel Käse, aber wirklich LEBENSNAHE, WICHTIGE DINGE werden einfach nicht vermittelt...

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