[volders] Warnung vor Briefkündigung als Standardeinstellung inkl. Zahlung per Rechnung

Hallo liebe Community,

vorab gesagt ist folgende Geschichte meine eigene Selberschuld, jedoch möchte ich dennoch aus mehreren Gründen davor warnen. Wir kennen ja hier hinlänglich volders (früher vertragslotse) als den "guten" Kündigungsdienst. Diese Meinung habe ich bis vor kurzem auch noch geteilt. Nun habe ich jedoch eine andere Erfahrung machen müssen.

Kündigung wie immer durchgezogen, standardmäßig sind Fax- und Briefversand ausgewählt. Dieses würde 2,50 Euro kosten. Normalerweise klicke ich den Briefversand weg und dann unten rechts auf "Vertrag kündigen" (oder so ähnlich). Am Wochenende habe ich mehrere Kündigungen durchgeführt. Zu einer Kündigung habe ich jetzt eine Rechnung wegen Briefversand bekommen.

Ich habe die Sache nochmal nachvollzogen. Tatsächlich erscheint bei voreingestelltem Fax- UND Briefversand rechts unten in recht kleiner Schrift (aber doch lesbar) kostenpflichtig.
Im Anschluss gibt es jedoch keine Bestätigungsseite oder so etwas. Man erhält nach Versand des Briefes eine Rechnung. Dabei wird letztendlich ausgenutzt, dass zum einen die Kontaktdaten bei einer Kündigung vorliegen, zum anderen wird standardmäßig Rechnung als bevorzugte Zahlungsweise vorgeschlagen. Mit nur einem "Fehlklick" bezahlt man also 2,50 Euro.

Ich habe volders diesbezüglich eine ausführliche, freundliche E-Mail mit der Bitte um Erstattung sowie allg. Verbesserungsmöglichkeiten geschrieben. Auf die wesentlichen Punkte sind sie dabei nicht eingegangen - man könnte die Antwort auch als "für dumm verkaufen" titulieren.

Ich werde die 2,50 Euro bezahlen, macht mich nicht arm. Jedoch finde ich dieses Verhalten in höchstem Maße unseriös.

Grundsätzlich sind im Internet Vorabbezahlverfahren üblich. Eine Vorausleistung des Dienstleisters ist i.d.R. nur bei nicht anders durchzuführender Leistungserbringung üblich. Hier wird ohne lange zu fackeln oder vor Kosten zu warnen eine Leistung erbracht, die wahrscheinlich von vielen so nicht gewünscht ist. Da ist aboalarm wesentlich seriöser in dieser Hinsicht! Schade volders.

Beste Kommentare

Ich verstehe sowieso nicht warum solche Dienste überhaupt braucht/nutzt.

Einen Einzeiler zur Kündigung habe ich auch in weniger als 1 Minute selbst geschrieben und verschickt.

58 Kommentare

Mir ist vor ca. einer Woche genau das gleiche passiert!
Einmal nicht aufgepasst und auf Kündigen geklickt, schon hat man den kostenpflichtigen Briefversand mit dabei!
Habe direkt nach der Kündigung eine Email an volders geschickt, mit der Bitte den Brief nicht abzuschicken und mir die 2,50€ nicht in Rechnung zu stellen!
Natürlich kam nach 1-2 Stunden die Email, dass mein Brief verschickt wurde.
Die Antwort des Supports einen Tag später:

Hallo XXXX,

in den meisten Fällen empfiehlt sich nach unserer Erfahrung neben Fax auch eine Kündigung per Brief oder Einschreiben. Auch wenn vielmals gesetzliche Regularien eine Kündigung per Fax unterstützen, akzeptieren viel Anbieter diese nicht. Die meisten Nutzer erwarten, dass wir die Kündigung sofort nach Beauftragung versenden, damit etwaige Fristen eingehalten werden.

Wir haben Ihre Kündigung an XXXXX haben wir deshalb direkt per Brief versendet. Das können wir leider nicht mehr rückgängig machen und wir bitten Sie, den offenen Betrag zu begleichen.

Die Kündigungsart können nur Sie selbst im Kündigungsprozess wählen und wurde in diesem Fall mit dem Button "Kündigung abschicken (kostenpflichtig)" bestätigt.

Bitte überweisen Sie den offenen Betrag innerhalb von 7 Tagen auf unser Konto.


Klar ist es so gesehen die eigene Schuld, wenn man tatsächlich auf den Button "Kündigung abschicken (kostenpflichtig) klickt, dennoch finde ich das nicht sehr Kundenfreundlich!

Also aufpassen bei der nächsten Kündigung über volders!!

Ich verstehe sowieso nicht warum solche Dienste überhaupt braucht/nutzt.

Einen Einzeiler zur Kündigung habe ich auch in weniger als 1 Minute selbst geschrieben und verschickt.

besho_

Ich verstehe sowieso nicht warum solche Dienste überhaupt braucht/nutzt. Einen Einzeiler zur Kündigung habe ich auch in weniger als 1 Minute selbst geschrieben und verschickt.



Nicht jeder hat ein Faxgerät.

wollte mich auch shcon dort anmelden, was mich aber letzlich davon abgehalten hat sind eher die ganzen infos die volders dann hat....wer weiss was damit passiert

besho_

Ich verstehe sowieso nicht warum solche Dienste überhaupt braucht/nutzt. Einen Einzeiler zur Kündigung habe ich auch in weniger als 1 Minute selbst geschrieben und verschickt.



Habe ich auch nicht, aber einen PC.

Das könnten doch jemand ausnutzen, indem man fake Kündigungen mit der Absendeadresse von dem Opfer rausschickt und der "Arme" dann dafür blechen muss...

was ist bitte aus dem Vertragslotse geworden???

besho_

Ich verstehe sowieso nicht warum solche Dienste überhaupt braucht/nutzt. Einen Einzeiler zur Kündigung habe ich auch in weniger als 1 Minute selbst geschrieben und verschickt.



Und?

Seneca

Und?



Damit lassen sich Faxe verschicken.

shurick

Das könnten doch jemand ausnutzen, indem man fake Kündigungen mit der Absendeadresse von dem Opfer rausschickt und der "Arme" dann dafür blechen muss... was ist bitte aus dem Vertragslotse geworden???



Naja, das wäre das gleiche wie wenn ich bei Otto etwas auf einen fremden Namen bestelle...

ne, da kannst ja nicht die Annahme verweigern.

shurick

Das könnten doch jemand ausnutzen, indem man fake Kündigungen mit der Absendeadresse von dem Opfer rausschickt und der "Arme" dann dafür blechen muss... was ist bitte aus dem Vertragslotse geworden???


Lesen muss man schon, steht doch groß und breit dabei:

Betrag: 3,50 € Deine Kündigung wird von uns sofort versendet. Du erhältst anschließend eine Rechnung per E-Mail zugesendet.


besho_

Ich verstehe sowieso nicht warum solche Dienste überhaupt braucht/nutzt. Einen Einzeiler zur Kündigung habe ich auch in weniger als 1 Minute selbst geschrieben und verschickt.


Schon mal was von cospace gehört???

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GelöschterUser222167

shurick

Das könnten doch jemand ausnutzen, indem man fake Kündigungen mit der Absendeadresse von dem Opfer rausschickt und der "Arme" dann dafür blechen muss...was ist bitte aus dem Vertragslotse geworden???



Es kommt ja nicht zum Vertragsschluss zwischen dem "Armen" und volders (es sei denn er war zu dem Zeitpunkt zur Vertretung bevollmächtigt).
Wieso sollte das vermeintliche Opfer sich also um die Rechnung scheren?

sehttam

Mimimi


Wer lesen kann ist klar im Vorteil - mit etwas gesundem Menschenverstand kann man doch erahnen, dass auch die Mitarbeiter von volders nicht von Luft und Liebe leben.
Das ist genau das gleiche wie die AGB/den Vertrag den man unterschreibt/mit dem man sich einverstanden erklärt nicht zu lesen oder wenigstens zu überfliegen. Dann hat man den Vertrag geschlossen oder die Widerrufsfrist bei Fernabsatz überschritten und plötzlich ist der böse Anbieter schuld..

Sei lieber froh, dass dich die Einsicht hier nur 2,50€ kostet und du nicht 24 Monate irgendwo gebunden bist!

Wenn es schnell gehen muss (Stichwort Frist) ist Zahlung auf Rechnung doch wunderbar komfortabel. Wenn ich z.B. mal keine Briefmarken oder keine Tinte im Drucker habe und trotzdem noch den Briefstempel des Tages mitnehmen will. Daran ist nichts zwielichtig..

Noch nie einer was von Email gehört`? Ich kündige immer per Email mit PDF Anhang. Funktioniert seit Jahren wunderbar.

weil es wahrscheinlich dann im Streitfall nachweisen muss, keine Dienstleistung von volders in Anspruch genommen zu haben.

shurick

Das könnten doch jemand ausnutzen, indem man fake Kündigungen mit der Absendeadresse von dem Opfer rausschickt und der "Arme" dann dafür blechen muss... was ist bitte aus dem Vertragslotse geworden???



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GelöschterUser222167

shurick

weil es wahrscheinlich dann im Streitfall nachweisen muss, keine Dienstleistung von volders in Anspruch genommen zu haben.



Das ist doch nicht dein Problem - hier will volders doch etwas von dir. Zivilrechtlich sind sie also in der Pflicht alles was ihrem Begehren zu Gute reicht zu verifizieren (Beweislast).
Das sollte alleine schon an persönlichen Daten scheitern - ein Dritter verfügt jawohl kaum über Kentniss deiner Verträge.

shurick

weil es wahrscheinlich dann im Streitfall nachweisen muss, keine Dienstleistung von volders in Anspruch genommen zu haben.


Falsch volders muss dir nachweisen, dass du ihren Dienst in Anspruch genommen hast. Wenn kein Nachweis erbracht werden kann ist es egal.

beneschuetz

Noch nie einer was von Email gehört`? Ich kündige immer per Email mit PDF Anhang. Funktioniert seit Jahren wunderbar.




Kommt auf den Anbieter an.

Manche akzeptieren das einfach nicht. Oder es gibt gar keine Kontakt-Email.

beneschuetz

Noch nie einer was von Email gehört`? Ich kündige immer per Email mit PDF Anhang. Funktioniert seit Jahren wunderbar.



Wer zum Beispiel?

Unseriöse Buden.

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GelöschterUser222167

beneschuetz

Wer zum Beispiel?



Jeder der nicht kulanterweise über das Schriftformerfordernis hinweg sieht. Vertraglich kann natürlich anderes vereinbart sein - aber grundsätzlich bedarf es der handschriftlichen Signatur einer Kündigungsurkunde. Auch das Ersetzen durch die elektronische Form bedarf einer besonderen Qualifikation nach dem Signaturgesetz.

Es kann genügen eine signierte Urkunde zu faxen - hier ergeben sich aber durch einige Stimmen der Literatur Probleme bzgl. der Originalität der Urkunde.

Im Zweifel kann man nur mit einem Brief (wer auf Nummer sicher gehen möchte: Einschreiben) rechtskräftig kündigen (andere Erfordernisse wie Fristen mal außen vor).

beneschuetz

Wer zum Beispiel?




Ich habe nach konkreten Anbieter-Beispielen gefragt. Da möchte ich selber gerne wissen, wer sowas nicht zulässt.

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GelöschterUser222167

beneschuetz

Ich habe nach konkreten Anbieter-Beispielen gefragt. Da möchte ich selber gerne wissen, wer sowas nicht zulässt.



Im Zweifel wie gesagt jeder der nichts anderes ausdrücklich vertraglich bestimmt hat. Da ist es deutlich einfacher die zu nennen, die im konkreten Fall nicht von ihrem Recht Gebrauch machen.

Du willst also konkrete Anbieter-Beispiele?
Kommunikations-Anbieter?
Telekom, Vodafon, O2/Base, Congstar etc.

beneschuetz

Ich habe nach konkreten Anbieter-Beispielen gefragt. Da möchte ich selber gerne wissen, wer sowas nicht zulässt.



Vodafone geht per Email. Aus eigener Erfahrung.
o2 weiß ich nicht, da ich es bei denen immer per Fax machen.
Telekom kann ich nix sagen. Nie Telekom gehabt.
Otelo: geht per Email
MD: geh per Email.

beneschuetz

Noch nie einer was von Email gehört`? Ich kündige immer per Email mit PDF Anhang. Funktioniert seit Jahren wunderbar.


Ich versuche es immerwieder mal mit Telegramm, oder Brieftaube, jedoch hat sich mein Vertrag dadurch schon mehrmals verlängert, da "angeblich" keine Kündigung angekommen ist.

Seitdem kündige ich JEDEN Vertrag per "persönliche (!) Zustellung durch einen Gerichtsvollzieher für jeweils 13 Euro

Dieser Kommentar kann Ironie enthalten^^

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GelöschterUser222167

beneschuetz

Vodafone geht per Email. Aus eigener Erfahrung.o2 weiß ich nicht, da ich es bei denen immer per Fax machen.Telekom kann ich nix sagen. Nie Telekom gehabt.Otelo: geht per EmailMD: geh per Email.



Natürlich "geht" es - das stand nie außer Frage. Im Zweifel müssen sie aber nicht. Und dann hat man den Quatsch noch 24 Monate an der Backe.
Ich wollte nur mal über die rechtliche Grundlage aufklären - die so gesehen nicht existiert. Der Gesetzgeber erkennt grundsätzlich (sofern nichts anderes vereinbart ist!) eine Email nicht als schriftliche Kündigung an.
Was gewöhnlich gemacht wird, wie kulant ein Anbieter ist oder was vereinbart wurde (Stichpunkt: Privatautonomie) mag zwar näher an der Realität sein, hat aber z.B. vor Gericht nicht zwingend Bestand.

besho_

Ich verstehe sowieso nicht warum solche Dienste überhaupt braucht/nutzt. Einen Einzeiler zur Kündigung habe ich auch in weniger als 1 Minute selbst geschrieben und verschickt.


Du kündigst deinen Handyvertrag also per Mail? Oder kannst kostenlos Briefe verschicken? Aha.

Crenzy

Du kündigst deinen Handyvertrag also per Mail?



Ja, wenn man das frühzeitig macht kann die Mail auch mal im Nirvana verschwinden ohne das man Probleme mit der Frist bekommt. Noch ist immer eine Bestätigung vom Provider angekommen.

Mir ist das vor 1,5 Wochen auch passiert, sogar zwei mal hintereinander das ist so versteckt. Ich habe daraufhin direkt eine Email an Volders geschickt und habe die Kosten erstattet bekommen. Wenn Sie es trotzdem berechnet hätten, hätte ich es aber nicht gezahlt, weil ich mich im nachhinein rechtlich informiert habe und man nicht automatisch einen Haken setzen darf und zweitens muss dies trotzdem klar ersichtlich sein. Man muss ja erst nochmal runterscrollen, also kann man denen fast Vorsatz vorwerfen, dass die das so wollen... Natürlich ohne Gewähr.

Crenzy

Du kündigst deinen Handyvertrag also per Mail? Oder kannst kostenlos Briefe verschicken? Aha.



Ja, bei meinen Vodafoneverträgen nutze ich das Kontaktformular, dass sogar ausdrücklich für Kündigungen vorgesehen ist. Bei mobilcom habe ich eine Email geschrieben.

Edit: Die Telekom hat übrigens auch extra ein Online-Formular zum kündigen.

beneschuetz

Wer zum Beispiel?



Ganz was Neues. Da hast du sicherlich auch eine Quelle dafür, dass es - gesetzlich vorgeschrieben - zur Wirksamkeit einer Kündigung der Schriftform bedarf.

...


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GelöschterUser103875

Leute, es gibt nicht umsonst die Button-Regelung! Wenn auf dem Button nicht "Zahlungspflichtig bestellen" oder "kaufen" oder so steht, besteht kein Zahlungsanspruch!

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GelöschterUser222167

besho_

Ganz was Neues. Da hast du sicherlich auch eine Quelle dafür, dass es - gesetzlich vorgeschrieben - zur Wirksamkeit einer Kündigung der Schriftform bedarf....



Ich weiß nicht ganz wo du das rausliest? Der Begriff "Recht" war zugegebener Maßen etwas über das Ziel hinausgeschossen. Allerdings "predige" ich hier über mehrere Kommentare die Privatautonomie - was den Schluss dass es eine gesetzlich vorgeschriebene Schriftform für den vorliegenden Fall ausschließt.
Ausnahmen außen vor - in einigen Vertragsformen gibt es durchaus auch eine gesetzlich vorgeschriebene Schriftform (§§ 126ff BGB).
Mithin gilt was im Vertrag vereinbart wurde. Und da ist oftmals gängige Praxis eine Kündigung in Schriftform zu verlangen.
Und wenn du dann in freudiger Erwartung deinen Vertrag am letzten Tag deiner Frist per Email kündigst ohne diese durch die elektronische Form zu ersetzen, im Vertrag aber die Schriftform vorgesehen ist (sofern der Vertragspartner da nicht kulanterweise drauf verzichtet hat) hast du nicht rechtskräftig gekündigt und den Vertrag weiter an der Backe.

Ja gut - "kulanterweise" ist vielleicht auch etwas zu blumig formuliert. Sagen wir er nimmt seine Möglichkeiten nicht wahr. Ich wüsste aber immer noch nicht wo ich auf eine Rechtsnorm verwiesen haben soll? Klär mich auf!

With

Ja gut - "kulanterweise" ist vielleicht auch etwas zu blumig formuliert. Sagen wir er nimmt seine Möglichkeiten nicht wahr. Ich wüsste aber immer noch nicht wo ich auf eine Rechtsnorm verwiesen haben soll? Klär mich auf!



Ich habe deine Aussage

Jeder der nicht kulanterweise über das Schriftformerfordernis hinweg sieht. Vertraglich kann natürlich anderes vereinbart sein - aber grundsätzlich bedarf es der handschriftlichen Signatur einer Kündigungsurkunde.



so verstanden, dass du von einem Schriftformerfordernis ausgehst. Grundsätzlich bedürfen Kündigungen (ja, es gibt Ausnahmen) aber keiner vorgeschriebenen Form. Somit besteht auch kein Schriftformerfordernis. Vertraglich wird zwar häufig eine schriftliche Form der Kündigung vereinbart, diese enstpricht aber nicht der "Schriftform" nach BGB und kann i.d.R. auch durch ein Fax erfüllt werden.

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GelöschterUser222167

besho_

so verstanden, dass du von einem Schriftformerfordernis ausgehst. Grundsätzlich bedürfen Kündigungen (ja, es gibt Ausnahmen) aber keiner vorgeschriebenen Form. Somit besteht auch kein Schriftformerfordernis. Vertraglich wird zwar häufig eine schriftliche Form der Kündigung vereinbart, diese enstpricht aber nicht der "Schriftform" nach BGB und kann i.d.R. auch durch ein Fax erfüllt werden.



Ein Schriftformerferdernis i.S.d. §§ 126 BGB i.V.m. 2 SigG ist bei privaten Veträgen selbstverständlich nicht gesetzlich indiziert. Entschuldige wenn ich da etwas ungenau gearbeitet habe.

Geht einfach auf Cospace und fangt an selbst kostenlos Faxe zu versenden

backdoor

Mir ist vor ca. einer Woche genau das gleiche passiert! Einmal nicht aufgepasst und auf Kündigen geklickt, schon hat man den kostenpflichtigen Briefversand mit dabei! Habe direkt nach der Kündigung eine Email an volders geschickt, mit der Bitte den Brief nicht abzuschicken und mir die 2,50€ nicht in Rechnung zu stellen! Natürlich kam nach 1-2 Stunden die Email, dass mein Brief verschickt wurde. Die Antwort des Supports einen Tag später: Hallo XXXX, in den meisten Fällen empfiehlt sich nach unserer Erfahrung neben Fax auch eine Kündigung per Brief oder Einschreiben. Auch wenn vielmals gesetzliche Regularien eine Kündigung per Fax unterstützen, akzeptieren viel Anbieter diese nicht. Die meisten Nutzer erwarten, dass wir die Kündigung sofort nach Beauftragung versenden, damit etwaige Fristen eingehalten werden. Wir haben Ihre Kündigung an XXXXX haben wir deshalb direkt per Brief versendet. Das können wir leider nicht mehr rückgängig machen und wir bitten Sie, den offenen Betrag zu begleichen. Die Kündigungsart können nur Sie selbst im Kündigungsprozess wählen und wurde in diesem Fall mit dem Button "Kündigung abschicken (kostenpflichtig)" bestätigt. Bitte überweisen Sie den offenen Betrag innerhalb von 7 Tagen auf unser Konto. Klar ist es so gesehen die eigene Schuld, wenn man tatsächlich auf den Button "Kündigung abschicken (kostenpflichtig) klickt, dennoch finde ich das nicht sehr Kundenfreundlich! Also aufpassen bei der nächsten Kündigung über volders!!



Ist mir auch letzte Woche passiert

Abzocker!

War bei mir auch so! Nicht mal erstattet bekommt man das! Weder eine Bestellbestätigung kam, noch sonst was! Das ist eine Frechheit! Schließlich zahlt man schon mit seinen Daten! Aber egal ich habe dort meinen Account gekündigt und das solltet ihr auch machen.

Früher mir Vertragslotse war alles gut, aber jetzt ist es nur noch die Pest.



NICOon21

Früher mir Vertragslotse war alles gut, aber jetzt ist es nur noch die Pest.


Ich finde auch nur schade, was inzwischen aus Vertragslotse geworden ist. Früher konnte man dort ordentlich seine Verträge kündigen und gut war's. Seid die sich „volders“ nennen, verstehe ich schon deren Geschäftsmodell überhaupt nicht mehr richtig – irgendwas machen die mit Verträgen, wollen dafür aber erst mal jede Menge Daten von mir haben, die sie aber nicht bekommen, weil für mich überhaupt nicht transparent ist, was die dann mit meinen Daten alles anstellen. Na ja, bin ich eben wieder bei Aboalarm.

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