Vorsicht bei negativen Bewertungen

Da hier ziemlich alle gerne Online-Shopen wollte ich euch mal auf folgenden Artikel aufmerksam machen:

[quote]Amazon-Händler verklagt Kunden wegen negativer Bewertung
Weil ein Kunde einen Amazon-Händler negativ bewertet hat, geht es nun vor Gericht, berichtet die Augsburger Allgemeine. Der Händler hat den Kunden auf rund 70.000 Euro Schadensersatz verklagt.[/quote]

golem.de/new…tml


Mal sehen was bei der Sache rumkommt. Klar ist das schon ein extremer Fahl - aber man sieht was passieren kann.

Beliebteste Kommentare

Manche Bewertungen verdienen es aber auch nicht anders.
Gestern erst wieder eine 1 Sterne Bewertung gelesen: "wenn der Rechner keinen LAN Anschluss hat, dann hat das gefälligst in der Beschreibung zu stehen"

Hallo?
Soll auch drin stehen das der Rechner keine Läuse hat?

26 Kommentare

lol

Fahl?

Als ob die damit durchkommen. Wozu gibt es denn das Bewertungssystem. Sicher nicht, damit man negativ bewertet und ne Anzeige kassiert^^

Armes Deutschland, darf man nicht mal mehr seine Meinung sagen

War letztens auch bei sternTV der Fall. Da haben die nochmal kalr gemacht:
Man darf alles und jenes bewerten, das ist nicht verboten. Man darf subjektive Eindrücke geben z.B. "Das Blau wirkt in Natur ganz anders" usw.
Was man nicht darf, sind falsche Tatsachen" behaupten.
Spich wie in diesem Fall, sagt der Mann "In der Anleitung steht ganz klar Mann muss den Innenrahmen messen das ist falsch". Wenn das stimmt, hat der Bewerter recht. Wenn das nicht stimmt, ist das eine falsche Tatsachenbehauptung.

So hab ich das zumindest verstanden

Wenn der Kunde Recht mit seiner Bewertung hat, dann wird ihm auch das Gericht Recht geben. Zu diesem Thema gab es schon Urteile.

Doppelt

Immer wieder interessant zu sehen, wie sich sowas hochschaukeln kann, wenn keiner nachgibt
Bin mal gespannt was da raus kommt.
Aber eines muss man den Leuten ja lassen, die machen wirklich ernst und drohen nicht nur, wie viele andere.

Leute was ist das für ein dummes Geschwätz? Der Händler hat 0 Chance und das wurde auch mehrfach durch Anwälte bestätigt, auch in den Medien....

Meiner Ansicht nach wäre es ein Skandal, wenn das Gericht dem Händler recht geben würde. Die Bewertung halte ich durchaus für angreifbar sollte die Aussage nicht stimmen. Der Grund für die Beschwerde bei Amazon und folglich vermutlich auch der Sperrungsgrund war laut des Artikels ja aber die Klageandrohung. Und sich über letztere zu beschweren steht dem Kunden schließlich frei. Also entweder entbehrt die Klage jeglicher Grundlage oder der Artikel stellt die Lage nicht ganz richtig dar.

Sammelklage, sofort!

Lächerlich, alles. Klage, Summe...
Bewertungen sind immer subjektiv und das ist auch gut so.
Bei eBay bekommen die Versandabzocker auch direkt rot.

Finde ich schon in Ordnung, das der Händler da mal durchgreift. Die Meisten hier werden noch nie am anderen Ende gesessen haben sei es als Händler oder in einem Callcenter. Gibt genug Leute die so dumm sind, dass sie es selbst nicht mehr merken oder die gleich beim Anrufen total ausrasten ohne, dass der Kunde angegangen wurde.

Manche Bewertungen verdienen es aber auch nicht anders.
Gestern erst wieder eine 1 Sterne Bewertung gelesen: "wenn der Rechner keinen LAN Anschluss hat, dann hat das gefälligst in der Beschreibung zu stehen"

Hallo?
Soll auch drin stehen das der Rechner keine Läuse hat?

Ich würde mich, um ehrlich zu sein, nicht wundern, wenn der Händler damit durchkommt. Wenn es eine falsche Tatsachachenbehauptung ist, hat er einfach Recht.
Würde die Bewertung jedoch anders lauten, wäre es anderes rum.

Ob er jedoch die 70k bekommt, is die andere Frage. Er hat den Kunden ja glaub mit ner Anzeige gedroht, wenn er die Bewertung ned zurücknimmt. Amazon war egal, was in der Bewertung stand, und hat den Händler gesperrt, weil des gegen die AGBs verstößt. Daher ist hier der Händler eher selbst schuld...

Erstens ist das schon 2 Wochen bekannt und zweitens ist nicht der Käufer schuld der nur eine einfache Bewertung geschrieben hat, sondern Amazon, weil die den Verkäufer wegen dieser Bewertung (!) sofort rausgeschmissen haben #wtf.

Vollkommen übertrieben. Da sollen die sich mal lieber über die Marketplace Kunden kümmern, die original Zubehör versprechen aber nur gefälschten Schrott liefern.

PeterPan556

Lächerlich, alles. Klage, Summe...Bewertungen sind immer subjektiv und das ist auch gut so.Bei eBay bekommen die Versandabzocker auch direkt rot.



Hä- warum, es doch vorher bekannt wie hoch die Versand sein werden, warum dann im Nachgang beschweren! Was soll'n das?

gibt schon reichlich Urteile dazu.
Auch manche, die auf den ersten Blick nicht leicht nachzuvollziehen sind.
Z.B.: „Also ich und ein Freund würden hier ganz bestimmt nichts mehr kaufen, sorry!!“ musste entfernt werden. internetrecht-rostock.de/eba…htm

Oder dies
wbs-law.de/e-c…10/
Trotzdem ist der e-Bay-Nutzer mit der gleichzeitig ausgesprochenen „Empfehlung“ lieber woanders zu kaufen und der zweimal ausgesprochenen Warnung vor dem Erwerb nach Auffassung des Gerichtes zu weit gegangen. Er erweckt nämlich hierdurch den Eindruck, dass der e-Bay-Verkäufer generell keine funktionstauglichen Geräte liefern kann oder sogar will. Diese Behauptung ist jedoch für sich genommen unwahr und daher unzulässig. Infolgedessen besteht hier ein Anspruch auf Unterlassung, so dass der e-Bay-Käufer seine negative Bewertung entfernen muss. Er muss darüber hinaus auch für die Abmahnkosten aufkommen.

LordPizza

Hä- warum, es doch vorher bekannt wie hoch die Versand sein werden, warum dann im Nachgang beschweren! Was soll'n das?



Ich meine eher sowas wie: Als unversicherter Versand für 4,99€ ausgezeichnet, für 1,65€ verschickt. Sprich: Den Eindruck eines DHL Päckchen erweckt, als Warensendung verschickt. Klar sind Versandkosten mehr als Porto, aber solche Sachen wie oben haben sich gehäuft.
Ebenfalls ein Klassiker: 2 Produkte gekauft, 2x Versand kassiert (auch auf Nachfrage musste 2x Versand bezahlt werden), kommt in einem Karton/Brief...

PeterPan556

[quote=LordPizza]Hä- warum, es doch vorher bekannt wie hoch die Versand sein werden, warum dann im Nachgang beschweren! Was soll'n das?



Ich meine eher sowas wie: Als unversicherter Versand für 4,99€ ausgezeichnet, für 1,65€ verschickt. Sprich: Den Eindruck eines DHL Päckchen erweckt, als Warensendung verschickt. Klar sind Versandkosten mehr als Porto, aber solche Sachen wie oben haben sich gehäuft.
Ebenfalls ein Klassiker: 2 Produkte gekauft, 2x Versand kassiert (auch auf Nachfrage musste 2x Versand bezahlt werden), kommt in einem Karton/Brief...
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Allet Klar! Das geht natürlich echt gar nicht!

LordPizza

Hä- warum, es doch vorher bekannt wie hoch die Versand sein werden, warum dann im Nachgang beschweren! Was soll'n das?

Die Versandkosten haben doch nichts damit zu tun wie es verschickt wird. Sofern im Angebot nicht eine genaue Versandart (versichert/unversichert/Paket/Päcken/Großbrief) definiert ist kannst du dich darauf nicht berufen und wenn du trotzdem schlecht bewertest kriegst du bei einem ambitionierten User oder einem gewerblichen Anbieter Ärger. Keiner zwingt dich das Produkt zu kaufen und wenn du es tust und dich auf die Versandkosten einlässt dann ist das dein Problem. Du bist genau der Typ Kunde den ich oben angesprochen habe...

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