Vorübergehende Amazon Account-Sperre wegen 1x Rücklastschrift, 15 Jahre Kunde, zero Kulanz

Guten Morgen zusammen,

ich muss hier mal ein bisschen meinen Frust ablassen und wollte mal fragen ob euch schon mal ähnliches passiert ist.

Ich habe über die Amazon CyberWeek 5 Artikel bestellt, wovon ich einen Artikel an eine Postfiliale hab liefern lassen. Die Adresse musste ich neu anlegen bei Amazon und dementsprechend eine neue Zahlungsart angeben.

Amazon hat dann versucht abzubuchen und es hat irgendwie nicht geklappt, konnte mir aber nicht erklären weshalb, aber gut, vielleicht ein Zahlendreher bei der Neuanlage!? Dann kam am Freitag früh um 4.30 Uhr eine Mail mit einer Zahlungsaufforderung bis zum 09.12.2016, also bin ich erstmal in den Kundenchat und hab mir bestätigen lassen das die Mail echt ist.

Alles klar, Echtheit wurde verifiziert, habe den Betrag dann samt 3€ Rücklastschriftgebühren sofort überwiesen nach dem Chat.

Heute kam dann die Mail, "Ihr Account ist gesperrt bis zum Zahlungseingang", könnte ne Woche dauern. Also bin ich direkt wieder in den Kundenchat.

Ich muss sagen, dass ich bis Dato nur gute Erfahrung mit dem Kundenservice von Amazon hatte, aber was mir heute geboten wurde war eher unterirdisch. Ich wurde nur mit "ja" und "Das liegt an ihrem Konto" abgespeist. Es gab keinerlei Anzeichen einer Kulanz oder der Account-Entsperrung vor dem verbuchten Zahlungseingang der Tagelang dauern kann laut Amazon. Weiterhin habe ich im Chat darum gebeten mir doch bitte die IBAN mitzuteilen von welcher versucht wurde abzubuchen, worauf ich die Antwort bekam "Sie erhalten gleich eine Mail", daraufhin habe ich erneut gefragt habe ob in der Mail die IBAN steht von der versucht wurde abzubuchen. Die Originale Antwort des Mitarbeiters lautete "Selbstverständlich!"

Genervte Minuten später habe ich den Chat dann verlassen und mich für die nicht vorhandene Hilfe bedankt. Zack da kam auch schon die Mail, nur es war keine Mail mit meinen Kontodaten, sondern eine neue Zahlungsaufforderung samt der Kontodaten von Amazon..

Das wurde mir dann zu blöd und ich habe mit Amazon direkt telefoniert. Zuerst einmal, die Mitarbeiterin war wieder alt bekannt Amazon freundlich und mir wurde dann auch bestätigt das selbst Amazon nur die letzten 4 Ziffern meiner IBAN sehen kann. Eine Entsperrung sei trotz 15 Jahre treuem Kunden Dasein jetzt aber nicht möglich. Immerhin war die Dame nett.

Also ich verstehe ja wenn Kunden der Account gesperrt wird bei mehrmaligem Zahlungsverzug, aber bei einer einzigen Fehllastschrift in 15 Jahren die auch noch ungeklärt ist und vor allem bei einer Zahlungserinnerung mit einem Zahlungsziel von 2 Wochen, ist eine Account-Sperre jawohl mehr als lächerlich?

Habt ihr mal ähnliche Erfahrungen mit Amazon gemacht?



Beliebteste Kommentare

Amazon kann auf Dich verzichten. Das wäre doch eine gute Gelegenheit, zu überlegen, ob Du Dir das gefallen lässt, oder ob Du nicht künftig auch auf Amazon verzichten möchtest.

Ich finde jetzt das Problem nicht. Schnitzel macht was falsch (obwohl ich den "Zahlendreher" nicht ganz glauben kann, man sollte doch in der Lage sein, eine IBAN einzugeben und vor der Bestätigung zu kontrollieren), Amazon bekommt das Geld nicht und bittet um Überweisung, Schnitzel überweist, Amazon sagt "ok, wenn die Kohle in ein paar Tagen da ist, darfst Du wieder bei uns mitspielen", fertig. Jetzt sollte Schnitzel sich bedanken und ein wenig Zahlen eingeben üben.

Warum Schnitzel jetzt ein Fass aufmacht, verstehe ich nicht. Amazon war doch nett und lässt ihn nach Zahlungseingang wieder mitspielen.

Meine Fresse. Würdest du es anders machen, wenn jemand bei deiner Ware im Zahlungsrückstand ist? Gerade, wenn eine Rücklastschrift kommt, stellt sich oft die Frage nach der allgemeinen Liquidität. Ich find es sehr legitim, den Account auf Eis zu legen, bis der Zahlungseingang erfolgt.

Anschreiben is' nich'.

2 Wochen ohne Amazon wirst du wohl aushalten.
Wenn nicht, Freunde ssuchen. Aber vielleicht ist dann Amazon auch nicht mehr so wichtig.

64 Kommentare

2 Wochen ohne Amazon wirst du wohl aushalten.
Wenn nicht, Freunde ssuchen. Aber vielleicht ist dann Amazon auch nicht mehr so wichtig.

Amazon kann auf Dich verzichten. Das wäre doch eine gute Gelegenheit, zu überlegen, ob Du Dir das gefallen lässt, oder ob Du nicht künftig auch auf Amazon verzichten möchtest.

Das einzige, was lächerlich ist, bist du. Spiel dich nicht so auf und entspann dich mal. Das nächste Mal einfach darauf achten, dass du deine Daten korrekt eingibst.

Also ganz ehrlich, erzählst du uns hier echt die ganze Wahrheit? Ich hab vor 2 Wochen durch eigene Blödheit (noch altes Konto angegeben) 4 Rücklastschriften in einer Woche gehabt. Bis jetzt noch keine Sperre... Ich hab aber auch nicht beim Chat nachgefragt, muss ich vielleicht auch mal machen

jamannvor 6 m

Das einzige, was lächerlich ist, bist du. Spiel dich nicht so auf und entspann dich mal. Das nächste Mal einfach darauf achten, dass du deine Daten korrekt eingibst.


Danke, auf die Antwort hab ich gewartet.

Achso, jetzt hab ich mal alles gelesen: Du bist unter Fraud(Betrugs)-Verdacht. Durch die Nachfragen nach der Kontonummer hast du es so schlimm gemacht.

3G4Gvor 9 m

Also ganz ehrlich, erzählst du uns hier echt die ganze Wahrheit? Ich hab vor 2 Wochen durch eigene Blödheit (noch altes Konto angegeben) 4 Rücklastschriften in einer Woche gehabt. Bis jetzt noch keine Sperre... Ich hab aber auch nicht beim Chat nachgefragt, muss ich vielleicht auch mal machen



Ich würde mich nicht so ärgern, wäre ich Zahlungsunfähig oder sonstiges. Ich bin eher zu ehrlich für die Welt War das erste mal, ich war mein ganzes Leben lang auch noch nie im Dispo etc. Vielleicht gehst du besser nicht in den chat, scheint nicht geholfen zu haben bei mir Und du hast echt 4 Rücklastschriften ohne Sperre bekommen?

3G4Gvor 3 m

Achso, jetzt hab ich mal alles gelesen: Du bist unter Fraud(Betrugs)-Verdacht. Durch die Nachfragen nach der Kontonummer hast du es so schlimm gemacht.


Sehe ich auch so.

bigjo22vor 14 m

2 Wochen ohne Amazon wirst du wohl aushalten. Wenn nicht, Freunde ssuchen. Aber vielleicht ist dann Amazon auch nicht mehr so wichtig.



Sehr qualifizierter Kommentar. Diese Freunde haben dann auch selbstverständlich einen Onlineshop, bei dem man Weihnachtsgeschenke kaufen kann ..

quellcodevor 12 m

Amazon kann auf Dich verzichten. Das wäre doch eine gute Gelegenheit, zu überlegen, ob Du Dir das gefallen lässt, oder ob Du nicht künftig auch auf Amazon verzichten möchtest.



Das stimmt wohl.

G0LDBA3Rvor 3 m

Sehr qualifizierter Kommentar. Diese Freunde haben dann auch selbstverständlich einen Onlineshop, bei dem man Weihnachtsgeschenke kaufen kann ..




Die haben einen Account bei Amazon?

Würdest du denn einen Kunden, auch wenn er schon sehr lange dein Kunde ist, weiterhin mit Ware beliefern wollen, wenn die letzte Zahlung nicht erfolgte/funktioniert hat?
Ich würde da auch erst auf die vollständige Zahlung der noch ausstehenden Beträge warten.

3G4Gvor 10 m

Achso, jetzt hab ich mal alles gelesen: Du bist unter Fraud(Betrugs)-Verdacht. Durch die Nachfragen nach der Kontonummer hast du es so schlimm gemacht.




Hmm, ja kann möglich sein, allerdings habe ich im ersten Chat lediglich nach Legitimität der E-Mail gefragt weil ich noch nie eine Zahlungsaufforderung über Amazon erhalten habe, die Dame hat dann alles überprüft und meinte es sei korrekt. Man hört ja immer wieder von Account Hacks oder falschen Amazon E-Mails etc. Anschließend hab ich gezahlt und 1 Tag später, also heute kam die Mail mit dem Sperrhinweis.

bigjo22vor 3 m

Die haben einen Account bei Amazon?



Klar kann man über Freunde etc. bestellen, aber dass ist ja irgendwie nicht Sinn der Sache. Ging mir auch mehr ums Prinzip.

G0LDBA3Rvor 15 m

Sehr qualifizierter Kommentar. Diese Freunde haben dann auch selbstverständlich einen Onlineshop, bei dem man Weihnachtsgeschenke kaufen kann ..


... und Amazon ist ja schließlich der einzige Onlineshop, bei dem man Weihnachtsgeschenke kaufen kann.
Bearbeitet von: "ramtam" 27. November

tarancetrashvor 11 m

Würdest du denn einen Kunden, auch wenn er schon sehr lange dein Kunde ist, weiterhin mit Ware beliefern wollen, wenn die letzte Zahlung nicht erfolgte/funktioniert hat?Ich würde da auch erst auf die vollständige Zahlung der noch ausstehenden Beträge warten.




Also ich sag mal so, da ich selbst in der Buchhaltung arbeite, weiß ich das sowas natürlich mal vor kommt, normalerweise ist der Prozess aber so dass man mit dem Kunden telefoniert und klären kann ob ein Zahlendreher oder nicht vorlag, auch ein Amazon kann keine Lastschrift ohne eine vollständige IBAN vornehmen. Anhand der Accountdaten hätte man auch sehen können das ich diverse Aritkel bestellt habe und alles erfolgreich abgebucht werden konnte außer der besagte Artikel. Bei einem Abgleich würde man dann auch direkt erkennen ob da ein Fehler in der Iban vorliegt oder ob die Bank irgendwas blockiert hat. Als Lieferant wäre ich definitiv bereit meinem Kunden gerade zu Kernzeiten seinen Account wegen einer fehlerhaften Lastschrift von 100€ wieder freizuschalten, man möchte doch Geschäfte machen?
Bearbeitet von: "Schnitzelbrot" 27. November

Schnitzelbrotvor 9 m

Hmm, ja kann möglich sein, allerdings habe ich im ersten Chat lediglich nach Legitimität der E-Mail gefragt weil ich noch nie eine Zahlungsaufforderung über Amazon erhalten habe, die Dame hat dann alles überprüft und meinte es sei korrekt. Man hört ja immer wieder von Account Hacks oder falschen Amazon E-Mails etc. Anschließend hab ich gezahlt und 1 Tag später, also heute kam die Mail mit dem Sperrhinweis.


Und dann: Füße still halten und bezahlen. Schon die erste Nachfrage war doch eher sinnlos oder? Du kennst doch deine Bestellungen und deinen Kontoauszug. Keine Abbuchung = Amazon hat kein Geld. Dann überweist man und Amazon macht gar nichts

Schnitzelbrotvor 11 m

Ging mir auch mehr ums Prinzip.




Das Prinzip ist Geld gegen Ware. Wenn ich wegen einer Rücklastschrift (noch nie vorgekommen) temporär, und das "temporär" ist glaub ich der Knackpunkt, gesperrt wäre, hätte ich damit auf jeden Fall kein Problem. Rücklastschriften passieren IMHO viel zu viel. Auch wenn es in diesem Fall ggf. ein nicht zu vertretender Fehler war, viele haben einfach ihren Kontostand nicht im Blick und verursachen so jede Menge Aufwand und Kosten. Auch das Konto eines langjährigen Kunden kann kompromittiert sein. Wenn dann die Versandadresse geändert wird und eine Rücklastschrift kommt, sollen sie das Konto offen lassen?
Bearbeitet von: "mariob" 27. November

ramtamvor 7 m

... und Amazon ist ja schließlich der einzige Onlineshop, bei dem man Weihnachtsgeschenke kaufen kann.



Richtig. Kauft man eben bei Onlineshops, die (auch aufgrund von Versandkosten) teurer sind oder nur Teillieferungen ermöglichen, da sie nur gewissen Produkte anbieten. Amazon ist nicht grundlos einer der führenden Online-Händler.
Himmel hilf ..

mariobvor 7 m

Das Prinzip ist Geld gegen Ware. Wenn ich wegen einer Rücklastschrift (noch nie vorgekommen) temporär, und das "temporär" ist glaub ich der Knackpunkt, gesperrt wäre, hätte ich damit auf jeden Fall kein Problem. Rücklastschriften passieren IMHO viel zu viel. Auch wenn es in diesem Fall ggf. ein nicht zu vertretender Fehler war, viele haben einfach ihren Kontostand nicht im Blick und verursachen so jede Menge Aufwand und Kosten. Auch das Konto eines langjährigen Kunden kann kompromittiert sein.



Wohl war, Rücklastschriften passieren viel zu häufig wegen ungedeckter Konten, allerdings finde ich es etwas schwach wenn man als Dienstleister nicht genau verifizieren kann von welchem Konto genau versucht wurde abzubuchen und ein Zahlendreher in einer sofortigen Sperre endet.

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