VPN für gemeinsamen Internetzugang

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eingestellt am 15. Mai
Guten Abend,

ich bilde demnächst für ein paar Monate eine Wohngemeinschaft mit gemeinsamen Internetzugang. Macht es Sinn für mich ein VPN zu nutzen, um meinen Datenverkehr zu schützen oder bringt das nichts?
Ich bin nicht der Admin, sondern nur Nutzer.
Oder gibt es andere Maßnahmen neben VPN? Hab noch einen NordVPN Acc aus dem letzten Lifetime Deal hier.
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Beste Kommentare
Pfennig_Fuchs15.05.2019 21:15

Das ist im Grunde was ich wissen will. Kann ich mich mit VPN auch gegen …Das ist im Grunde was ich wissen will. Kann ich mich mit VPN auch gegen meine Mitbewohner schützen? Im Grunde wird ja der Datenverkehr verschlüsselt ab meinem Gerät und der Router sieht dann ja nichts.


Scheint ja eine richtige Verbrecher Bande zu sein
Pfennig_Fuchs15.05.2019 21:15

Das ist im Grunde was ich wissen will. Kann ich mich mit VPN auch gegen …Das ist im Grunde was ich wissen will. Kann ich mich mit VPN auch gegen meine Mitbewohner schützen? Im Grunde wird ja der Datenverkehr verschlüsselt ab meinem Gerät und der Router sieht dann ja nichts.


Der Router sieht, dass du dich zum VPN-Server verbindest. Nicht mehr und nicht weniger. Die Einschränkungen im Alltag sind aber viel zu groß, als dass man ein VPN dauerhaft aktiv haben sollte. So sperren z. B. viele Banken, Online-Shops und Zahlungsabwickler VPN-Nutzer aus, weil VPNs oft für illegale Aktivitäten verwendet werden.

Da heutzutage viele Seiten HTTPS verwenden ist der Datenverkehr sowieso verschlüsselt, auch ohne VPN.

Außerdem ist bei vielen VPN-Anbietern vollkommen unklar wer dahinter steckt. Oft sind das dubiose Firmen und keiner weiß was sie mit den Daten machen. Bei NordVPN ist es zwar bekannt (Litauische Data-Mining Firma), bei sehr vielen jedoch nicht.
Bearbeitet von: "Garcia" 15. Mai
56 Kommentare
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!
Wenn Du eh schon einen Account hast, warum nicht? Am Ende musst Dich halt fragen, wem vertraust Du mehr.
Macht nur Sinn wenn du dem Verwalter des Routers nicht vertraust, der könnte wenn er will deinen Netzwerkverkehr mitschneiden. Ansonsten bringt es herzlich wenig.
meloen36015.05.2019 19:46

Macht nur Sinn wenn du dem Verwalter des Routers nicht vertraust, der …Macht nur Sinn wenn du dem Verwalter des Routers nicht vertraust, der könnte wenn er will deinen Netzwerkverkehr mitschneiden. Ansonsten bringt es herzlich wenig.


Deswegen will er ja ein VPN nutzen...
lass dir einfach auch das router passwort geben. falls du das nicht kriegst, wäre ich eh vorsichtig mit dem "Admin".
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GelöschterUser170320
Du solltest besser keinen VPN-Anbieter verwenden - schon gar nicht, wenn die kostenlos oder sehr billig sind.
Das ist im Grunde was ich wissen will. Kann ich mich mit VPN auch gegen meine Mitbewohner schützen? Im Grunde wird ja der Datenverkehr verschlüsselt ab meinem Gerät und der Router sieht dann ja nichts.
Pfennig_Fuchs15.05.2019 21:15

Das ist im Grunde was ich wissen will. Kann ich mich mit VPN auch gegen …Das ist im Grunde was ich wissen will. Kann ich mich mit VPN auch gegen meine Mitbewohner schützen? Im Grunde wird ja der Datenverkehr verschlüsselt ab meinem Gerät und der Router sieht dann ja nichts.


Scheint ja eine richtige Verbrecher Bande zu sein
nokion15.05.2019 21:36

Scheint ja eine richtige Verbrecher Bande zu sein


Ich kenne die Menschen nicht. Aber die Sicherheit meiner Daten ist mir sehr wichtig.
Pfennig_Fuchs15.05.2019 21:15

Das ist im Grunde was ich wissen will. Kann ich mich mit VPN auch gegen …Das ist im Grunde was ich wissen will. Kann ich mich mit VPN auch gegen meine Mitbewohner schützen? Im Grunde wird ja der Datenverkehr verschlüsselt ab meinem Gerät und der Router sieht dann ja nichts.


Der Router sieht, dass du dich zum VPN-Server verbindest. Nicht mehr und nicht weniger. Die Einschränkungen im Alltag sind aber viel zu groß, als dass man ein VPN dauerhaft aktiv haben sollte. So sperren z. B. viele Banken, Online-Shops und Zahlungsabwickler VPN-Nutzer aus, weil VPNs oft für illegale Aktivitäten verwendet werden.

Da heutzutage viele Seiten HTTPS verwenden ist der Datenverkehr sowieso verschlüsselt, auch ohne VPN.

Außerdem ist bei vielen VPN-Anbietern vollkommen unklar wer dahinter steckt. Oft sind das dubiose Firmen und keiner weiß was sie mit den Daten machen. Bei NordVPN ist es zwar bekannt (Litauische Data-Mining Firma), bei sehr vielen jedoch nicht.
Bearbeitet von: "Garcia" 15. Mai
Garcia15.05.2019 21:42

Der Router sieht, dass du dich zum VPN-Server verbindest. Nicht mehr und …Der Router sieht, dass du dich zum VPN-Server verbindest. Nicht mehr und nicht weniger. Die Einschränkungen im Alltag sind aber viel zu groß, als dass man ein VPN dauerhaft aktiv haben sollte. So sperren z. B. viele Banken, Online-Shops und Zahlungsabwickler VPN-Nutzer aus, weil VPNs oft für kriminelle Aktivitäten verwendet werden.Außerdem ist bei vielen VPN-Anbietern vollkommen unklar wer dahinter steckt. Oft sind das dubiose Firmen und keiner weiß was sie mit den Daten machen. Bei NordVPN ist es zwar bekannt (Litauische Data-Mining Firma), aber bei sehr vielen eben nicht.


Welche wären das denn? Habe immer mein eigenes vpn von meiner Fritzbox aktiv in Nutzung. Bisher hatte ich bei keiner Sparkasse, DKB, LBB, Norisbank, Ing Bank Probleme. Kann das vielleicht daher kommen, dass bekannte vpn Dienste benutzt werden? Also nordvpn, Cyberghost usw.
nokion15.05.2019 21:49

Welche wären das denn? Habe immer mein eigenes vpn von meiner Fritzbox …Welche wären das denn? Habe immer mein eigenes vpn von meiner Fritzbox aktiv in Nutzung. Bisher hatte ich bei keiner Sparkasse, DKB, LBB, Norisbank, Ing Bank Probleme. Kann das vielleicht daher kommen, dass bekannte vpn Dienste benutzt werden? Also nordvpn, Cyberghost usw.


Ich hab jetzt keine Liste, aber wenn du 24/7/365 ein VPN* benutzt wirst du im Alltag recht schnell auf solche Probleme stoßen.
*Das von der Fritzbox natürlich ausgenommen, dass ist ja dasselbe wie Zuhause und damit aus Anbietersicht unverdächtig.
Bearbeitet von: "Garcia" 15. Mai
Garcia15.05.2019 21:50

Ich hab jetzt keine Liste, aber wenn du 24/7/365 ein VPN benutzt wirst du …Ich hab jetzt keine Liste, aber wenn du 24/7/365 ein VPN benutzt wirst du im Alltag recht schnell auf solche Probleme treffen.


Meist für Bankaktivitäten. Sonst auch Mal fürs streaming. Hatte nie Probleme. Meine eigene vpn ist halt die sicherste
Bearbeitet von: "nokion" 15. Mai
nokion15.05.2019 21:49

Welche wären das denn? Habe immer mein eigenes vpn von meiner Fritzbox …Welche wären das denn? Habe immer mein eigenes vpn von meiner Fritzbox aktiv in Nutzung. Bisher hatte ich bei keiner Sparkasse, DKB, LBB, Norisbank, Ing Bank Probleme. Kann das vielleicht daher kommen, dass bekannte vpn Dienste benutzt werden? Also nordvpn, Cyberghost usw.


Das kann man nicht pauschal beantworten. Es gibt einfach sehr bekannte VPN Server die als solche "enttarnt" sind und irgendwo auf der schwarzen Liste stehen.
ryzen-15.05.2019 21:54

Das kann man nicht pauschal beantworten. Es gibt einfach sehr bekannte VPN …Das kann man nicht pauschal beantworten. Es gibt einfach sehr bekannte VPN Server die als solche "enttarnt" sind und irgendwo auf der schwarzen Liste stehen.


Mir käme es nie in den Sinn über irgendwelche vpn Server meine Bankdaten einzugeben. Auweia
nokion15.05.2019 21:53

Meist für Bankaktivitäten. Sonst auch Mal fürs streaming. Hatte nie Pr …Meist für Bankaktivitäten. Sonst auch Mal fürs streaming. Hatte nie Probleme. Meine eigene vpn ist halt die sicherste


Logisch, weil es sich aus Anbietersicht nicht von deinem sowieso Zuhause genutztem Zugang unterscheidet.

Wenn man sich aber z. B. regulär immer aus Deutschland im Online-Banking anmeldet und plötzlich aus Panama, dann ist der Zugang ganz schnell gesperrt. Selbst wenn man deutsche VPN-Standorte nutzt kann es aufgrund des o. g. Punktes zu Sperrungen oder Einschränkungen kommen. Ist so ähnlich wie mit TOR - auch damit wird man von vielen bekannten Diensten blockiert.
nokion15.05.2019 21:56

Mir käme es nie in den Sinn über irgendwelche vpn Server meine Bankdaten e …Mir käme es nie in den Sinn über irgendwelche vpn Server meine Bankdaten einzugeben. Auweia


Hm... mach ich zwar auch nicht (daher keine Ahnung warum du mich zitierst) aber mal generell gesagt da wäre kein Problem dabei im Gegensatz zu einem Proxy. Im Gegenteil, über VPN bist du gegen Hacker geschützt die deine Daten abgreifen wollen unterwegs. Insbesondere wer sich mobil / im öffentlichen Netz einloggt für Banking sollte definitiv einen VPN verwenden, empfiehlt jeder Sicherheitsexperte.
nokion15.05.2019 21:56

Mir käme es nie in den Sinn über irgendwelche vpn Server meine Bankdaten e …Mir käme es nie in den Sinn über irgendwelche vpn Server meine Bankdaten einzugeben. Auweia


Wie gesagt, da viele Seiten HTTPS verwenden ist der Datenverkehr sowieso verschlüsselt, mit und ohne VPN. Bei Online-Banking ist das schon lange Standard.
Für etwas paranoidere: Server in DE mieten, OpenVPN drauf und dann aus dem WG-Netz dorthin verbinden. Natürlich muss der Server-Anbieter dann vertrauenswürdig sein. Vorteil: die Lösung kannst du dann von überall auf der Welt und aus jedem Hotel-WLAN nutzen. Auch für Netflix etc.

Alternative: hast du jemand vertrauenswürdiges mit einem eigenen DSL-Anschluss? Z.B. deine Eltern?
Ich habe z.B. einen Raspberry Pi mit PiHole(optional) und OpenVPN-Server hinter meiner FritzBox daheim. Dadurch surfe ich von überall auf der Welt über einen VPN-Tunnel über meinen Heimanschluss. Google-Begriffe, die dabei helfen (ist echt kein Hexenwerk!):
Raspberry Pi, OpenVPN Server, FritzBox, MyFritz DynDNS
Bearbeitet von: "Ezekiel" 15. Mai
Ezekiel15.05.2019 22:23

Für etwas paranoidere: Server in DE mieten, OpenVPN drauf und dann aus dem …Für etwas paranoidere: Server in DE mieten, OpenVPN drauf und dann aus dem WG-Netz dorthin verbinden. Natürlich muss der Server-Anbieter dann vertrauenswürdig sein. Vorteil: die Lösung kannst du dann von überall auf der Welt und aus jedem Hotel-WLAN nutzen. Auch für Netflix etc.Alternative: hast du jemand vertrauenswürdiges mit einem eigenen DSL-Anschluss? Z.B. deine Eltern?Ich habe z.B. einen Raspberry Pi mit PiHole(optional) und OpenVPN-Server hinter meiner FritzBox daheim. Dadurch surfe ich von überall auf der Welt über einen VPN-Tunnel über meinen Heimanschluss. Google-Begriffe, die dabei helfen (ist echt kein Hexenwerk!): Raspberry Pi, OpenVPN Server, FritzBox, MyFritz DynDNS


Deine Idee ist leider ziemlicher Murks, da du damit nur die Strecke vom Ausland bis nach Hause absicherst, aber gerade die Leitung zu Hause, also alles was da raus geht ungesichert ist und vom Provider geloggt wird. Nirgendwo wird mehr geloggt als in Deutschland. Da würde ich lieber einen neutralen Server in der Schweiz mieten und darüber verbinden. Hat noch den Vorteil das du Traffic deiner Leitung zu Hause sparst. Jedenfalls ist deine Variante wirklicher Murks, insbesondere wenn man Paranoid ist^^
ryzen-15.05.2019 22:32

Deine Idee ist leider ziemlicher Murks, da du damit nur die Strecke vom …Deine Idee ist leider ziemlicher Murks, da du damit nur die Strecke vom Ausland bis nach Hause absicherst, aber gerade die Leitung zu Hause, also alles was da raus geht ungesichert ist und vom Provider geloggt wird. Nirgendwo wird mehr geloggt als in Deutschland. Da würde ich lieber einen neutralen Server in der Schweiz mieten und darüber verbinden. Hat noch den Vorteil das du Traffic deiner Leitung zu Hause sparst. Jedenfalls ist deine Variante wirklicher Murks, insbesondere wenn man Paranoid ist^^


Für mich klingt das sinnvoll. Ich brauche das VPN auch nur dazu, dass die Mitbewohner nicht im Netzwerk einfach meine Daten abfischen. Nach außen ist mir das ziemlich egal.

Da ich neben der WG noch eine Hauptwohnung habe ist das kein Problem. Ich war mir nur nicht sicher ob ein VPN auch im Heimnetzwerk den Datenverkehr gegenüber den anderen Usern im Netzwerk verschlüsselt.
Pfennig_Fuchs15.05.2019 23:51

Für mich klingt das sinnvoll. Ich brauche das VPN auch nur dazu, dass die …Für mich klingt das sinnvoll. Ich brauche das VPN auch nur dazu, dass die Mitbewohner nicht im Netzwerk einfach meine Daten abfischen. Nach außen ist mir das ziemlich egal.Da ich neben der WG noch eine Hauptwohnung habe ist das kein Problem. Ich war mir nur nicht sicher ob ein VPN auch im Heimnetzwerk den Datenverkehr gegenüber den anderen Usern im Netzwerk verschlüsselt.


Du hast es offenbar nicht verstanden.
Er sprach auch von außen eine VPN ins Heimnetzwerk. Da ist er ja wohl kaum vor seinen Mitbewohnern "geschützt" da all sein Netzwerkverkehr ohne VPN über sein Heimnetzwerk läuft. Die Verbindung von auswärts die er macht, ist ja nur eine VPN Verbindung ins eigene Netzwerk hinein. Jetzt verstanden? Und dein letzter Satz ist damit völlig richtig xD
ok ja macht Sinn. Gibts irgendeine Lösung?
Was meint ihr mit eigner VPN mit der Fritzbox ?
RuffyFuchs16.05.2019 00:06

Was meint ihr mit eigner VPN mit der Fritzbox ?


Sie verbinden sich von unterwegs (Handy/,Notebook) per VPN zu ihrer Fritzbox und von der Fritzbox dann wieder ins Internet.
Dadurch sind sie im Cafe oder sonstigen offenen WLANs geschützt, weil alles erstmal verschlüsselt an die Fritzbox geht. Dadurch, daß sie auch nicht den DNS des Cafes oder ihres Arbeitgebers nutzen, bleiben auch die genutzten Websites "geheim", denn selbst wenn man sonst nur https nutzen würde, könnte der WLAN Anbieter anhand der unverschlüsselten DNS Anfragen zwar nicht erkennen WAS sie gemacht haben aber immernoch erkennen WO sie waren.
Bearbeitet von: "Nukulartechniker" 16. Mai
Nukulartechniker16.05.2019 00:10

Sie verbinden sich von unterwegs (Handy/,Notebook) per VPN zu ihrer …Sie verbinden sich von unterwegs (Handy/,Notebook) per VPN zu ihrer Fritzbox und von der Fritzbox dann wieder ins Internet.Dadurch sind sie im Cafe oder sonstigen offenen WLANs geschützt, weil alles erstmal verschlüsselt an die Fritzbox geht.


Gibts da iwie ne Anleitung ?
Das scheint mir was ziemlich sinnvolles zu sein.
RuffyFuchs16.05.2019 00:11

Gibts da iwie ne Anleitung ? Das scheint mir was ziemlich sinnvolles zu …Gibts da iwie ne Anleitung ? Das scheint mir was ziemlich sinnvolles zu sein.


AVM hat Erklärvideos auf Youtube such dort nach fritzbox vpn einrichten
Nukulartechniker16.05.2019 00:17

AVM hat Erklärvideos auf Youtube such dort nach fritzbox vpn einrichten


Danke !
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GelöschterUser170320
Pfennig_Fuchs15.05.2019 21:39

Ich kenne die Menschen nicht. Aber die Sicherheit meiner Daten ist mir …Ich kenne die Menschen nicht. Aber die Sicherheit meiner Daten ist mir sehr wichtig.


Warum hältst du eine Firma bzw. einen (ausländischen) VPN-Anbieter für sicherer als irgendeine fremde Person? - Es gibt hier keinen Unterschied bzw. manche VPN-Anbieter erheben wohl sogar Daten. Entweder vertraust du dem WG-Mitbewohner und achtest immer auf SSL-geschützte Verbindungen oder machst das, was Ezekiel geschrieben hat. Zwar ist ein Webhoster bzw. virtueller Server auch nicht per se vertrauenswürdig. Du reduzierst jedoch die Wahrscheinlichkeit auf eine gezielte Überwachung. Hetzner CX11 = 3 € / Monat.
Ezekiel15.05.2019 22:23

Für etwas paranoidere: Server in DE mieten, OpenVPN drauf und dann aus dem …Für etwas paranoidere: Server in DE mieten, OpenVPN drauf und dann aus dem WG-Netz dorthin verbinden. Natürlich muss der Server-Anbieter dann vertrauenswürdig sein. Vorteil: die Lösung kannst du dann von überall auf der Welt und aus jedem Hotel-WLAN nutzen. Auch für Netflix etc.Alternative: hast du jemand vertrauenswürdiges mit einem eigenen DSL-Anschluss? Z.B. deine Eltern?Ich habe z.B. einen Raspberry Pi mit PiHole(optional) und OpenVPN-Server hinter meiner FritzBox daheim. Dadurch surfe ich von überall auf der Welt über einen VPN-Tunnel über meinen Heimanschluss. Google-Begriffe, die dabei helfen (ist echt kein Hexenwerk!): Raspberry Pi, OpenVPN Server, FritzBox, MyFritz DynDNS


warum vpn über den raspi und nicht direkt über die FB? pihole kann ja weiterhin eigenständig als DNS bleiben auch wenn vpn üder die FB läuft?
GelöschterUser17032016.05.2019 00:22

Warum hältst du eine Firma bzw. einen (ausländischen) VPN-Anbieter für si …Warum hältst du eine Firma bzw. einen (ausländischen) VPN-Anbieter für sicherer als irgendeine fremde Person? - Es gibt hier keinen Unterschied bzw. manche VPN-Anbieter erheben wohl sogar Daten. Entweder vertraust du dem WG-Mitbewohner und achtest immer auf SSL-geschützte Verbindungen oder machst das, was Ezekiel geschrieben hat. Zwar ist ein Webhoster bzw. virtueller Server auch nicht per se vertrauenswürdig. Du reduzierst jedoch die Wahrscheinlichkeit auf eine gezielte Überwachung. Hetzner CX11 = 3 € / Monat.


Das ist jetzt eine Grundsatzdiskussion, aber was genau soll der VPN Anbieter mit geloggten Daten anfangen? Ist doch eh so gut wie alles HTTPS und somit verschlüsselt. Und wegen strafbarer Sachen, wenn der Anbieter nicht in der EU ist kommt das ziemlich egal ob der Logs anlegt oder nicht, gibt keine rechtliche Handhabe. Macht also einen riesigen Unterschied ob ich auf einer Insel eine Firma betreibe oder hier in Deutschland.
Ich werde hier jetzt nicht nochmal erläutern wofür VPN eigentlich gedacht ist, aber vielleicht solltest du dir den eigentlichen Zweck nochmal durchlesen. Hat was mit dem eigenen ISP, dem Staat und der Verbindung unterwegs zu tun...^^
ryzen-15.05.2019 22:32

Deine Idee ist leider ziemlicher Murks, da du damit nur die Strecke vom …Deine Idee ist leider ziemlicher Murks, da du damit nur die Strecke vom Ausland bis nach Hause absicherst, aber gerade die Leitung zu Hause, also alles was da raus geht ungesichert ist und vom Provider geloggt wird. Nirgendwo wird mehr geloggt als in Deutschland. Da würde ich lieber einen neutralen Server in der Schweiz mieten und darüber verbinden. Hat noch den Vorteil das du Traffic deiner Leitung zu Hause sparst. Jedenfalls ist deine Variante wirklicher Murks, insbesondere wenn man Paranoid ist^^



Du hast mich da falsch verstanden - oder ich habe mich nicht klar ausgedrückt

Das beschriebene Szenario ist MEIN Anwendungsfall. Das "paranoid" war gegenüber den Mitbewohnern in der WG gemeint.
SEIN Anwendungsszenario hätte natürlich nicht das Netzwerk der WG als Tunnelausgangspunkt, sondern beispielsweise das Heimnetzwerk seiner Eltern. Ich zitiere mal mich selbst

"Alternative: hast du jemand vertrauenswürdiges mit einem eigenen DSL-Anschluss? Z.B. deine Eltern?"

WG -> Tunnel -> Eltern -> Internet

"Deine Idee ist leider ziemlicher Murks, da du damit nur die Strecke vom Ausland bis nach Hause absicherst, aber gerade die Leitung zu Hause, also alles was da raus geht ungesichert ist und vom Provider geloggt wird."

Das war / ist weder meine noch seine Anforderung, deswegen würde ich das jetzt mal nicht beachten. Ich verbinde mich von unterwegs in mein Heimnetztwerk, da ich in öffentlichem Netzwerken keine ungesicherten Daten versenden möchte. Da verwende ich auch keinen Drittanbieter. Er müsste sich natürlich mit einem vertrauenswürdigen Netzwerk verbinden oder mit einem vertrauenswürdigen Server, der unter seiner Kontrolle steht (für die Sicherheit gegenüber seiner Mitbewohner).

Ich hoffe, jetzt ists besser verständlich
GabbaWally16.05.2019 01:32

warum vpn über den raspi und nicht direkt über die FB? pihole kann ja w …warum vpn über den raspi und nicht direkt über die FB? pihole kann ja weiterhin eigenständig als DNS bleiben auch wenn vpn üder die FB läuft?



Ich wollte das trennen - und ich finde die Konfiguration via Pi besser. Und er läuft für PiHole ja eh schon durchgehend
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GelöschterUser170320
ryzen-16.05.2019 00:27

Ist doch eh so gut wie alles HTTPS und somit verschlüsselt.


Was genau sollen ISP und Staat mit geloggten Daten anfangen – „ist doch so gut wie alles verschlüsselt (z. B. HTTPS)“? Was loggen die eigentlich so alles; tatsächlich – nicht Hörensagen? „Im Fall von illegalen Aktivitäten gibt es keinerlei Handhabe wenn die Straftat außerhalb der EU begangen wurde“ – hast du keine Nachrichten (Panama Papers)?

Wenn ich zum Beispiel aus Gründen meiner Privatsphäre eine Software oder einen Dienst nicht benutzen möchte, dann ist es absolut naiv, eine/n alternative/n Software/Dienst nicht mit den selben Vorbehalten zu konfrontieren. Aber das passiert so derart oft... Warum soll die alternative Lösung besser sein; weil es die Werbung verspricht oder einfach weil es die Masse behauptet? Die Masse benutzt Facebook!

Was das VPN betrifft: Onavo
Bearbeitet von: "GelöschterUser170320" 16. Mai
Ezekiel15.05.2019 22:23

Für etwas paranoidere: Server in DE mieten, OpenVPN drauf und dann aus dem …Für etwas paranoidere: Server in DE mieten, OpenVPN drauf und dann aus dem WG-Netz dorthin verbinden. Natürlich muss der Server-Anbieter dann vertrauenswürdig sein. Vorteil: die Lösung kannst du dann von überall auf der Welt und aus jedem Hotel-WLAN nutzen. Auch für Netflix etc.Alternative: hast du jemand vertrauenswürdiges mit einem eigenen DSL-Anschluss? Z.B. deine Eltern?Ich habe z.B. einen Raspberry Pi mit PiHole(optional) und OpenVPN-Server hinter meiner FritzBox daheim. Dadurch surfe ich von überall auf der Welt über einen VPN-Tunnel über meinen Heimanschluss. Google-Begriffe, die dabei helfen (ist echt kein Hexenwerk!): Raspberry Pi, OpenVPN Server, FritzBox, MyFritz DynDNS


Oder einfach einen Xiaomi 3 Router mit OpenWrt flashen und dort den VPN-Server laufen lassen. Das ganze z.B. bei den Eltern zu Hause anschließen. Geht schnell und kostet dich für den Router 10-20 Euro.
Du brauchst keinen VPN. Das ist ziemlich schwachsinnig. Warum wurde hier schon mehrmals erwähnt.
mombi170016.05.2019 16:35

Du brauchst keinen VPN. Das ist ziemlich schwachsinnig. Warum wurde hier …Du brauchst keinen VPN. Das ist ziemlich schwachsinnig. Warum wurde hier schon mehrmals erwähnt.


Soso, warum denn?
Wenn seine Mitbewohner potentiell in der Lage sind, den Netzwerkverkehr zu sniffen, halte ich ein VPN zu einem vertrauenswürdigen Netzwerk sehr wohl für legitim.
Komplett lächerlich, da muss man nicht drauf eingehen. Als ob die eigenen Netzwerk Metadaten irgendeine Relevanz haben. Erklär mal das Bedrohungsszenario, damit ich Lachen kann. Ich such schon mal meinen Aluhut
GelöschterUser17032016.05.2019 10:39

Was genau sollen ISP und Staat mit geloggten Daten anfangen – „ist doch so …Was genau sollen ISP und Staat mit geloggten Daten anfangen – „ist doch so gut wie alles verschlüsselt (z. B. HTTPS)“? Was loggen die eigentlich so alles; tatsächlich – nicht Hörensagen? „Im Fall von illegalen Aktivitäten gibt es keinerlei Handhabe wenn die Straftat außerhalb der EU begangen wurde“ – hast du keine Nachrichten (Panama Papers)?Wenn ich zum Beispiel aus Gründen meiner Privatsphäre eine Software oder einen Dienst nicht benutzen möchte, dann ist es absolut naiv, eine/n alternative/n Software/Dienst nicht mit den selben Vorbehalten zu konfrontieren. Aber das passiert so derart oft... Warum soll die alternative Lösung besser sein; weil es die Werbung verspricht oder einfach weil es die Masse behauptet? Die Masse benutzt Facebook!Was das VPN betrifft: Onavo


Ohje... kleine Info, informiere dich. Alles was du hier fragst oder nicht kennst, kann man im Netz nachlesen und ja, auch aus serösen Quellen. Zum Beispiel könntest du die konkreten Gesetze nachlesen was genau gemacht wird. HTTPS ist die Verschlüsselung unterwegs. Deine Verbindungsdaten von wo und wohin du dich verbunden werden gespeichert und der Staat kann mit diesen Daten und richterlichem Beschluss logischerweise den entsprechenden Anbieter dazu auffordern dann die Daten heraus zu geben. Ich weiß nicht was man daran nicht versteht!? Ohne die geloggten Daten an deinem Anschluss könnte man gar nichts nachvollziehen. Ist genauso wie mit Handys, du musst heutzutage mit Perso alles auf dich registrieren, damit man das im Zweifel alles auf dich zurück führen kann. Ein VPN dient dazu die Vorratsdatenspeicherung zu umgehen.
Ob theoretisch ein VPN Anbieter etwas mit deinen Daten macht oder nicht würde sich dann nur auf illegale Sachen beziehen, die werden kaum mit der Polizei dann vor deiner Türe stehen oder dich in den Knast stecken. Also wenn der Staat deine Daten hat ist es etwas anderes als wenn es "nur" ein VPN Anbieter hätte. Nur ist es wie du lustigerweise sagst, man geht ja normalerweise mit HTTPS, der VPN Anbieter kann also eh nur das gleiche wie der ISP Loggen und zwar die Verbindungsdaten, z.B. Uhrzeit, Datum, welche IP zu welcher IP, mit den Daten kann man ein ganzes Profil erstellen und bei strafbaren Handlungen kann der Staat eben wesentlich mehr damit anfangen als irgendein privater Konzern. Ich hoffe, du hast es jetzt verstanden.
VPN ist nur dazu da dem ISP nicht Preis zu geben welche Daten rein und raus gehen am Anschluss und das unterwegs nichts abgefangen werden kann. HTTPS schützt da zwar eh schon, aber durch den Tunnel ist es eben noch sicherer. Hacker können dann z.B. überhaupt kein Man in the Middle ausführen.
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