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    Waldorfschule und Co. - Was haltet ihr von Alternativen zu staatlichen Schulen? Erfahrungen?

    Mein Kind geht seit einiger Zeit in den Kindergarten und ich habe mich gefragt, was nach dieser Zeit ist.
    Mir ist nicht ganz wohl bei dem Gedanken mein Kind auf eine öffentliche Schule zu schicken, wenn ich mir die Entwicklung seit meiner eigenen Schulzeit vor Augen führe.
    Wir wohnen in Berlin und ich selbst habe Erfahrungen an alle Arten von Schulen machen dürfen.
    Egal ob Hauptschule oder Gymnasium - Meiner Meinung nach ist alles gleichermaßen verkorkst.
    Die Lehrer sind zu 90% unmotiviert und völlig überfordert (zumindest meiner eigenen Erfahrung nach).
    Auch das was an den Schulen unterrichtet wird und auch die Art und Weise ist m.M.n nicht mehr Zeitgemäß (auch nur meine pers. Meinung)
    Da sich hier ja auch viele Eltern tummeln, würde es mich mal interessieren, ob jmd. schon Erfahrungen mit Alternativen wie z.B. Waldorfschulen gemacht hat.
    Evtl. war ja der ein oder andere selbst auf einer solchen Schule und kann berichten.
    Da man als Mydealzer natürlich immer ein Auge auf den Preis hat, würden mich die Kosten auch interessieren - dazu findet man nämlich kaum Informationen.
    Ja - ich habe auch schon google befragt.
    Allerdings sind die Antworten bei wer-weiß-was usw. bekanntermaßen nicht sonderlich hilfreich

    Anmerkung: Die Punkte die ich bemängele resultieren aus persönlicher Erfahrung und der im Bekannten- Freundes- und Nachbarschaftskreis.
    Ich bin mir dessen bewusst, dass sicher nicht alle Schulen gleich sind. Trotzdem möchte ich wenigstens nach Alternativen ausschau halten und Erfahrungen sammeln. Ich will hier keinen pers. angreifen o.ä. da hier der ein oder andere sich angefriffen gefühlt hat.
    Ich will hier keine Grundsatzdiskussion führen sondern lediglich schauen welche Alternativen es sonst so gibt.
    Dass meine Einstellung nicht alle teilen ist für mich völlig in Ordnung - deshalb erwarte ich aber auch einen respektvollen Ton in beide Richtungen

    Beste Kommentare

    Spätestens im Studium dürften die Waldorfschüler massive Probleme bekommen. Da ist es dann nämlich vorbei mit der Freiheit und dem Baum umarmen.

    Samsonito

    Meld dein Kind an einer Waldorfschule an und gut ist. So ersparst du den Lehrern, die an öffentlichen Schulen arbeiten deine Vorurteile. Wenn ich schon lese 99% der Lehrer sind unmotiviert und überfordert. Solche Eltern wie dich gibt es immer mehr. Schieben die Schuld sofort auf die anderen.Nur weil jeder mal Schüler war denkt er sofort er kann über Lehrer und den Beruf urteilen. Lächerlich. Einige Eltern sollten vielleicht etwas kooperativer sein. Beide arbeiten für das Wohl des Kindes. Sollte man denken jedoch wenn ich so sehe wie die Kinder heute teilweise erzogen werden, denkt man die Eltern haben den Erziehungsauftrag komplett an die Schule abgegeben.


    Ich bin Grundschullehrer an einer staatlichen Schule und kann den Beitrag hier absolut unterschreiben!
    ---
    Wenn ich schon deine Beiträge lese, dann ist deine Meinung schon fix. Du hast überhaupt kein Interesse dein Kind an einer staatlichen Schule anzumelden. Wenn es nach den Eltern geht, ist sicher jedes zweite Kind hochbegabt und muss gesondert gefördert werden.

    grobian

    das mit den 90% bezieht sich auf meine persönliche erfahrung und die erfahrungen aus dem freundes- und bekanntenkreis.


    Den Bekanntenkreis würde ich gerne kennenlernen.
    grobian

    ich will aber auch nicht, dass es einfach durch ein schulsystem geschliffen wird, wo nicht mal ansatzweise die persönlichen begabungen/talente gefördert werden und wo am ende nur der stärkste gewinnt.


    Das ist wieder so ein Elterngedanke. Die Schule soll alles übernehmen, damit ich daheim nichts mehr machen muss. Warum sollten die persönlichen Begabungen und Talente nicht auch privat gefördert werden?
    grobian

    wenn ein kind in der schule schlecht in einem fach ist, hat es einfach pech.da wird nicht geschaut, dass es hinterher kommt.


    Nein, niemals!
    grobian

    wenn das kind aber in irgendetwas besonders gut ist, wird es aber auch nicht gefördert.


    Das machen wir an staatlichen Schulen natürlich auch nicht. Wir hassen Kinder und wollen nur das Schlechteste für sie.

    Es ist echt unglaublich, was für Figuren Kinder in die Welt setzen.
    Bearbeitet von: "bear2" 5. Sep 2016

    Moderator

    grobian5. September

    das mit den 90% bezieht sich auf meine persönliche erfahrung und die erfahrungen aus dem freundes- und bekanntenkreis.ich will keinesfalls, dass mein kind in einer blase aufwächst.ich will aber auch nicht, dass es einfach durch ein schulsystem geschliffen wird, wo nicht mal ansatzweise die persönlichen begabungen/talente gefördert werden und wo am ende nur der stärkste gewinnt.wenn ein kind in der schule schlecht in einem fach ist, hat es einfach pech.da wird nicht geschaut, dass es hinterher kommt.wenn das kind aber in irgendetwas besonders gut ist, wird es aber auch nicht gefördert.und genau das ist das, was mir nicht gefällt und wo ich mir an privaten schulen mehr erhoffe.


    Ich arbeite als Lehrer an einem öffentlichen Gymnasium und kann dir versichern, dass sich in den letzten 10 Jahren extrem viel getan hat. Zumindest an meiner Schule ist das Durchschnittsalter 3X und das merkt man sowohl an der Motivation als auch an der Unterrichtsqualität, da die Generation, als Lehrer ohne eine großartige Ausbildung an die Schule gekommen sind, nun langsam von den Schulen verschwindet. Was heutige Lehrer leisten müssen, um bei der Verbeamtung auf Lebenszeit anzukommen, könnt ihr euch kaum vorstellen und ich werde auch nicht versuchen, es hier adäquat zu erläutern. Wer da an den falschen Stellen versagt, der fliegt. Sobald es geschafft ist, entstehen natürlich auch mal schwarze Schafe, diese sind aber die Minderheit. Auch wegen dem enormen Druck innerhalb des Kollegiums. Wer nicht jeden Tag bis spätabends zu tun hat, der macht quasi etwas falsch (von wegen um 15 Uhr Zuhause und Freizeit...). Lernende und Eltern haben mittlerweile so viele Rechte, dass sie im Prinzip jede schulische Entscheidung mit guten Chancen anfechten können – zu Lasten der Lehrer, die eben doch meist den besseren Überblick über die schulische Leistung der Kinder haben. Insofern solltest du dir als engagierter Vater aber keine Sorgen machen, dass dein Kind an einer öffentlichen Schule im System versacken kann.
    Entscheidender Faktor ist noch immer der Standort. Meine Frau unterrichtet ein paar Kilometer weiter und die Unterschiede sind aufgrund des Einzugsgebietes enorm. Trotzdem: Als Elternteil engagiert zu sein ist die halbe Miete. Wenn dann der kleine Racker noch halbwegs mitmacht, dann sollte es keine (ungewöhnlichen) Probleme geben.
    72 Kommentare

    Wer auf der Waldorfschule war, hat eher Singen statt Lesen und Schreiben gelernt. Findest du nicht hier xD

    Ich war anfangs auf einer Privatschule und bin zur Oberstufe auf die öffentliche gewechselt. Hätte ich viel früher machen sollen...so viel besser. Aber vielleicht ist es in FFM anders. Ist in Berlin aber bestimmt auch abhängig vom Viertel.

    Stimmt, weil die ganzen Kinder, die alle auf Privatschulen gehen, nicht verko(r)kst sind.

    [deleted]
    Bearbeitet von: "lolnickname" 1. Aug

    Meine Erfahrung ist, dass Schüler von Privatschulen oder besonders Internaten am Ende dann die Schlimmsten sind...

    Verfasser

    Drizzt

    Wer auf der Waldorfschule war, hat eher Singen statt Lesen und Schreiben gelernt. Findest du nicht hier xDIch war anfangs auf einer Privatschule und bin zur Oberstufe auf die öffentliche gewechselt. Hätte ich viel früher machen sollen...so viel besser. Aber vielleicht ist es in FFM anders. Ist in Berlin aber bestimmt auch abhängig vom Viertel.


    Wir wohnen in einem Bezirk der bis jetzt noch als "guter" Bezirk gilt.
    Wenn ich mir die Schulen aber anschaue und wie die Kinder sich dort benehmen und was für Werte dort anscheinend gelehrt werden, macht das in meinen Augen keinen Unterschied in welchem Bezirk man zur Schule geht...

    Verfasser

    nygidda

    Stimmt, weil die ganzen Kinder, die alle auf Privatschulen gehen, nicht verko(r)kst sind.


    wenn ich mir aber leute anschaue die z.b. auf einer waldorfschule waren, fällt mir auf, dass diese oft deutlich ausgeglichener wirken als andere.
    dass es auch auf privatschulen "verkorkste" leute gibt, ist mir bewusst.

    Verfasser

    JartySharky

    Meine Erfahrung ist, dass Schüler von Privatschulen oder besonders Internaten am Ende dann die Schlimmsten sind...


    denke das kommt vor allem bei "eliteschulen" vor.
    ich bin eher auf der suche nach alternativen lehrmethoden.
    und das muss ja nicht unbedingt eine eliteschule sein.
    waldorf z.b. ist ja eigentlich für jeden zugänglich.
    mich würde halt interessieren welche alternativen es sonst noch so gibt und wie die erfahrungen sind.

    Die Lehrer sind zu 99% unmotiviert und völlig überfordert.



    Finde ich falsch die Aussage. Liegt zum größten Teil an eine selber, was man darauf macht. Hast du ein selbstbewussstes, sozialverträgliches Kind wird es seinen Weg auf einem Gymansium schon gehen und auch überwiegend Spass dabei haben.

    Kannte ein Kind auf der Waldorfschule, fand das komisch. Muss aber nicht an der Schule liegen. Grundsätzlich ist meine Erfahrung, dass überwiegend (nicht alle) Eltern mit einer "abweichenden" Einstellung (zum Leben, zum "System" usw.) Ihre Kinder auf diese Schule schicken. Ob man dem Kind damit langfristig einen Gefallen tut, möchte ich nicht beurteilen.

    grobian

    Wenn ich mir die Schulen aber anschaue und wie die Kinder sich dort benehmen und was für Werte dort anscheinend gelehrt werden, macht das in meinen Augen keinen Unterschied in welchem Bezirk man zur Schule geht...



    Du würdest Dich wundern. Und pauschal alle Lehrer zu verunglimpfen, ist ebenso daneben. Sicher, ein gutes Drittel ist schlichtweg ungeeignet für diese Beruf. Aber oft liegt es auch am System, das sehr lehrerfeindlich arbeitet: Vergleichsweise(!) geringes Gehalt, Eltern, die bei schlechten Noten lieber den Klageweg gehen und ansonsten die Kindererziehung am liebsten der Schule überlassen würden, Bezirksregierungen, die gegen ihre Lehrer arbeiten statt Rückendeckung zu geben ... die Liste ist unerfreulich lang.

    Die Schulform ist m. E. einigermaßen egal, solange das soziale Umfeld stimmt. Ländliche Schulen sind da erfahrungsgemäß insgesamt angenehmer als städtische, bei denen der Anteil an Brennpunktschulen recht hoch sein kann.
    Bearbeitet von: "JudgeFudge" 5. Sep 2016

    [deleted]
    Bearbeitet von: "lolnickname" 1. Aug

    Verfasser

    JudgeFudge

    Du würdest Dich wundern. Und pauschal alle Lehrer zu verunglimpfen, ist ebenso daneben. Sicher, ein gutes Drittel ist schlichtweg ungeeignet für diese Beruf. Aber oft liegt es auch am System, das sehr lehrerfeindlich arbeitet: Vergleichsweise(!) geringes Gehalt, Eltern, die bei schlechten Noten lieber den Klageweg gehen und ansonsten die Kindererziehung am liebsten der Schule überlassen würden, Bezirksregierungen, die gegen ihre Lehrer arbeiten statt Rückendeckung zu geben ... die Liste ist unerfreulich lang.Die Schulform ist m. E. einigermaßen egal, solange das soziale Umfeld stimmt. Ländliche Schulen sind da erfahrungsgemäß insgesamt angenehmer als städtische, bei denen der Anteil an Brennpunktschulen recht hoch sein kann.



    wie gesagt, ich habe in meiner jugend einige lehrer gehabt und das ist noch nicht sooo lange her.
    von daher nehme ich mir das recht raus so zu urteilen.
    besonders, da ich im freundes und bekanntenkreis auch mitbekomme was in berlin momentan sache ist.

    Spätestens im Studium dürften die Waldorfschüler massive Probleme bekommen. Da ist es dann nämlich vorbei mit der Freiheit und dem Baum umarmen.

    Dir muss auch bewusst sein, dass dein Kind nach dem Waldorf-Abitur noch ein Jahr für ein staatliches Abitur dranhängen muss, da man mit dem WA nicht unbedingt studieren darf. Auch gibt es Studien, dass Waldorf-Schüler im Studium weniger gut mit den Anforderungen und dem Stress (je nach Fach) umgehen können bzw. diese Frontalunterrichtsformen im Bologna-System nicht gewohnt sind und eher zum Abbruch neigen.

    Verfasser

    Cascadeya

    Dir muss auch bewusst sein, dass dein Kind nach dem Waldorf-Abitur noch ein Jahr für ein staatliches Abitur dranhängen muss, da man mit dem WA nicht unbedingt studieren darf. Auch gibt es Studien, dass Waldorf-Schüler im Studium weniger gut mit den Anforderungen und dem Stress (je nach Fach) umgehen können bzw. diese Frontalunterrichtsformen im Bologna-System nicht gewohnt sind und eher zum Abbruch neigen.



    das lustige ist, dass ich vor einigen jahren studien gesehen habe, die genau das gegenteil behaupten. muss mal schauen, ob ich die noch finde.
    außerdem verstehe ich nicht, warum alle das thema studium bringen. wenn sich mein kind später dafür entscheidet nicht studieren zu wollen, dann ist das so. man kann auch ohne studium einen gut bezahlten job finden und ein glückliches leben führen.
    kenne genug studenten die jahre lang studiert haben und am ende arbeitslos sind oder einen 0815 job haben.

    Ich kenne jemanden von so einer Schule und würde niemanden den Leistungsdruck dort antun. Tatsächlich schreibt man ja das gleiche zentrale Abitur nur ohne die Möglichkeit vorher schon Punkte zu sammeln. Hinzu kommt noch dazu das fürs Studium dann mal die Nebenbei erworbenen Fähigkeiten gar keine Rolle mehr spielen - ob die einem fürs "Leben" was bringen möchte ich bezweifeln.

    Ich persönlich hatte so viel Spaß auf der Realschule/Gymnasium - das möchte ich niemanden wegnehmen - ich wäre jederzeit bereit sogar ordentlich dafür zu zahlen, das ganze nochmal erleben zu können. Es gibt einfach nichts sorgenfreieres, unbeschwerteres als die Schule noch dazu lernt man in der Regel viele nette Leute kennen und hat ne Menge Spaß.

    grobian

    das lustige ist, dass ich vor einigen jahren studien gesehen habe, die genau das gegenteil behaupten. muss mal schauen, ob ich die noch finde.außerdem verstehe ich nicht, warum alle das thema studium bringen. wenn sich mein kind später dafür entscheidet nicht studieren zu wollen, dann ist das so. man kann auch ohne studium einen gut bezahlten job finden und ein glückliches leben führen.kenne genug studenten die jahre lang studiert haben und am ende arbeitslos sind oder einen 0815 job haben.




    Ich habe es ja nur als Bsp. angeführt, da in den Köpfen vieler Eltern immer noch rumgeistert, dass die Kids doch bitte studieren sollen. ^^ War keine böse Absicht dir gegenüber.

    grobian

    das lustige ist, dass ich vor einigen jahren studien gesehen habe, die genau das gegenteil behaupten. muss mal schauen, ob ich die noch finde.außerdem verstehe ich nicht, warum alle das thema studium bringen. wenn sich mein kind später dafür entscheidet nicht studieren zu wollen, dann ist das so. man kann auch ohne studium einen gut bezahlten job finden und ein glückliches leben führen.kenne genug studenten die jahre lang studiert haben und am ende arbeitslos sind oder einen 0815 job haben.



    Deine Meinung hinsichtlich der meisten Dinge scheint festzustehen, da nur lediglich Kontra gibst und nicht konstruktiv auf die Einlassungen reagierst. Warum dann überhaupt eine Disukssion anzetteln?

    Trotzdem noch der Versuch: Das Thema "Studium" bringen so viele, weil so viele studieren oder studiert haben. Der Trend ist ungebrochen, und wird auch anhalten. Die wenigen Leute in meinem Freundeskreis, die nicht studiert haben, mussten nach einigen Jahren im Ausbildungsberuf feststellen, dass ihre Ambitionen höher lagen als die fachliche Qualifikation zuließ - und mussten sich parallel zum Job durch ein Fern- oder Abendstudium quälen, um dahin zu kommen, wo viele andere schon waren. Die Statistik spricht einfach dafür, dass Dein Kind vermutlich studieren wollen wird.
    Bearbeitet von: "JudgeFudge" 5. Sep 2016

    Verfasser

    Cascadeya

    Ich habe es ja nur als Bsp. angeführt, da in den Köpfen vieler Eltern immer noch rumgeistert, dass die Kids doch bitte studieren sollen. ^^ War keine böse Absicht dir gegenüber.


    habe ich auch nicht so aufgenommen

    Verfasser

    Basler182

    Ich kenne jemanden von so einer Schule und würde niemanden den Leistungsdruck dort antun. Tatsächlich schreibt man ja das gleiche zentrale Abitur nur ohne die Möglichkeit vorher schon Punkte zu sammeln. Hinzu kommt noch dazu das fürs Studium dann mal die Nebenbei erworbenen Fähigkeiten gar keine Rolle mehr spielen - ob die einem fürs "Leben" was bringen möchte ich bezweifeln.Ich persönlich hatte so viel Spaß auf der Realschule/Gymnasium - das möchte ich niemanden wegnehmen - ich wäre jederzeit bereit sogar ordentlich dafür zu zahlen, das ganze nochmal erleben zu können. Es gibt einfach nichts sorgenfreieres, unbeschwerteres als die Schule noch dazu lernt man in der Regel viele nette Leute kennen und hat ne Menge Spaß.


    ich gehe davon aus, dass du aber nicht in berlin oder einer anderen großen stadt (hamburg o.ä.) zur schule gegangen bist -oder?
    natürlich gibt es auch hier eine von hundert schulen, an der vernünftige zustände herrschen.
    das ist aber eher der einzelfall.

    grobian

    ..... man kann auch ohne studium einen gut bezahlten job finden



    Hahaha.

    grobian

    .....kenne genug studenten die jahre lang studiert haben und am ende arbeitslos sind oder einen 0815 job haben.


    Daran kann man sehen, dass in der heutigen Zeit nicht mal ein Studium eine Garantie dafür sein kann.
    Aber abgesehen davon, wer weiß wie es in 10-20 Jahren arbeitsmäßig aussieht #Industrie 4.0

    Moderator

    Ich kann zwar nicht für Berlin sprechen, denke aber, dass auch dort keineswegs 99% der Lehrer "unmotiviert und völlig überfordert" sind. Mit Sicherheit auch nicht mehr oder weniger, als an irgendwelchen Privatschulen, wo man oft unterbezahlte Lehrer findet, die einfach keine Planstelle an einer öffentlichen Schule bekommen haben. Wenn du möchtest, dass dein Kind in einer soziokulturellen Blase aufwächst und daraufhin von der tatsächlichen Vielfalt in der "echten Welt" überfordert ist, dann mag eine Privatschule das Richtige sein. Ansonsten sehe ich – außer du stehst im Interesse der Öffentlichkeit und möchtest dein Kind davor schützen – keinen Grund für eine Privatschule. Auch an normalen Gymnasien entstehen Genies mit einem Schnitt von 0,X im Abitur und auch an Privatschulen findest du sowohl kognitiv, als auch sozial nicht kompatible Lernende. Für beide Fälle fallen mir spontan mehrere Beispiele ein.
    Bearbeitet von: "XadaX" 5. Sep 2016

    Verfasser

    JudgeFudge

    Deine Meinung hinsichtlich der meisten Dinge scheint festzustehen, da nur lediglich Kontra gibst und nicht konstruktiv auf die Einlassungen reagierst. Warum dann überhaupt eine Disukssion anzetteln? Trotzdem noch der Versuch: Das Thema "Studium" bringen so viele, weil so viele studieren oder studiert haben. Der Trend ist ungebrochen, und wird auch anhalten. Die wenigen Leute in meinem Freundeskreis, die nicht studiert haben, mussten nach einigen Jahren im Ausbildungsberuf feststellen, dass ihre Ambitionen höher lagen als die fachliche Qualifikation zuließ - und mussten sich parallel zum Job durch ein Fern- oder Abendstudium quälen, um dahin zu kommen, wo viele andere schon waren. Die Statistik spricht einfach dafür, dass Dein Kind vermutlich studieren wollen wird.



    Ich gebe ja auch zu, dass ich stark an meiner meinung festhalte und ja auch deshalb nach alternativen suche.
    dass es später evtl. einige probleme geben wird sich anzupassen, dessen bin ich mir bewusst.
    aber das ist für mich jetzt kein k.o. kriterium.
    wenn das studium dann ein paar semester länger dauert, kann ich damit leben.
    dafür weiß ich, dass ich meinem kind enorm viel leistungsdruck "genommen" habe, wenn es z.b. auf eine waldorfschule geht, wo es die ersten jahre keine noten und sitzenbleiben gibt - zumidest stelle ich mir das momentan so vor.
    deshalb ja auch meine frage nach erfahrungen und alternativen.
    schau dir mal an, wie viele kinder im grundschulalter bereits an depressionen, ausgelöst durch leistungsdruck, leiden.
    Bearbeitet von: "grobian" 5. Sep 2016

    Das eigentliche Problem scheint doch nicht die Schulform sondern das Umfeld zu sein.
    Hast du mal über einen Umzug nachgedacht?
    Ansonsten kann ich nur die Meinung von Basler182 teilen, die Zeit am Gymnasium war die beste meines Lebens.
    Ich war übrigens umzugsbedingt in drei verschiedenen und war in allen dreien glücklich.

    Man man, dann muss ich ja voll der verkorkste Junge Mann sein... aber naja, immerhin tanze ich nicht meinen Namen

    Verfasser

    XadaX

    Ich kann zwar nicht für Berlin sprechen, denke aber, dass auch dort keineswegs 99% der Lehrer "unmotiviert und völlig überfordert" sind. Mit Sicherheit auch nicht mehr oder weniger, als an irgendwelchen Privatschulen, wo man oft unterbezahlte Lehrer findet, die einfach keine Planstelle an einer öffentlichen Schule bekommen haben. Wenn du möchtest, dass dein Kind in einer soziokulturellen Blase aufwächst und daraufhin von der tatsächlichen Vielfalt in der "echten Welt" überfordert ist, dann mag eine Privatschule das Richtige sein. Ansonsten sehe ich – außer du stehst im Interesse der Öffentlichkeit und möchtest dein Kind davor schützen – keinen Grund für eine Privatschule. Auch an normalen Gymnasien entstehen Genies mit einem Schnitt von 0,X im Abitur und auch an Privatschulen findest du sowohl kognitiv, als auch sozial nicht kompatible Lernende. Für beide Fälle fallen mir spontan mehrere Beispiele ein.


    das mit den 90% bezieht sich auf meine persönliche erfahrung und die erfahrungen aus dem freundes- und bekanntenkreis.
    ich will keinesfalls, dass mein kind in einer blase aufwächst.
    ich will aber auch nicht, dass es einfach durch ein schulsystem geschliffen wird, wo nicht mal ansatzweise die persönlichen begabungen/talente gefördert werden und wo am ende nur der stärkste gewinnt.
    wenn ein kind in der schule schlecht in einem fach ist, hat es einfach pech.
    da wird nicht geschaut, dass es hinterher kommt.
    wenn das kind aber in irgendetwas besonders gut ist, wird es aber auch nicht gefördert.
    und genau das ist das, was mir nicht gefällt und wo ich mir an privaten schulen mehr erhoffe.

    Das Thema Studium kommt auf, weil ja durch die Noteninflation heutzutage in Kombination mit dem Einheitsabitur nur noch angehende Akademiker die Schulen verlassen. Die Kinder haben alle Abitur, können aber dennoch nichts. Nicht ohne Grund ist ein Hauptschulabschluss heutzutage nichts mehr wert, respektive das, was vor 20 Jahren noch der Sonderschulabschluss war.
    In 15 Jahren braucht auch der Maurerlehrling ein mittelmäßiges Abitur. Und ohne Studium kommt man ja heute in viele Berufe gar nicht mehr rein.

    Ich sage nicht, dass ich das gut und richtig finde, aber diese Entwicklung ist nun mal so wie sie ist und sollte daher von Dir zumindest mit ins Kalkül gezogen werden.

    Davon ab: Ich war lange genug in der Lehre der Universität tätig, um zu sehen und wissen, dass die Leistungen der Folgesemester an Studierenden immer schlechter wurden, obwohl der Schnitt zur Zulassung stetig anstieg.

    Moderator

    grobian5. September

    das mit den 90% bezieht sich auf meine persönliche erfahrung und die erfahrungen aus dem freundes- und bekanntenkreis.ich will keinesfalls, dass mein kind in einer blase aufwächst.ich will aber auch nicht, dass es einfach durch ein schulsystem geschliffen wird, wo nicht mal ansatzweise die persönlichen begabungen/talente gefördert werden und wo am ende nur der stärkste gewinnt.wenn ein kind in der schule schlecht in einem fach ist, hat es einfach pech.da wird nicht geschaut, dass es hinterher kommt.wenn das kind aber in irgendetwas besonders gut ist, wird es aber auch nicht gefördert.und genau das ist das, was mir nicht gefällt und wo ich mir an privaten schulen mehr erhoffe.


    Ich arbeite als Lehrer an einem öffentlichen Gymnasium und kann dir versichern, dass sich in den letzten 10 Jahren extrem viel getan hat. Zumindest an meiner Schule ist das Durchschnittsalter 3X und das merkt man sowohl an der Motivation als auch an der Unterrichtsqualität, da die Generation, als Lehrer ohne eine großartige Ausbildung an die Schule gekommen sind, nun langsam von den Schulen verschwindet. Was heutige Lehrer leisten müssen, um bei der Verbeamtung auf Lebenszeit anzukommen, könnt ihr euch kaum vorstellen und ich werde auch nicht versuchen, es hier adäquat zu erläutern. Wer da an den falschen Stellen versagt, der fliegt. Sobald es geschafft ist, entstehen natürlich auch mal schwarze Schafe, diese sind aber die Minderheit. Auch wegen dem enormen Druck innerhalb des Kollegiums. Wer nicht jeden Tag bis spätabends zu tun hat, der macht quasi etwas falsch (von wegen um 15 Uhr Zuhause und Freizeit...). Lernende und Eltern haben mittlerweile so viele Rechte, dass sie im Prinzip jede schulische Entscheidung mit guten Chancen anfechten können – zu Lasten der Lehrer, die eben doch meist den besseren Überblick über die schulische Leistung der Kinder haben. Insofern solltest du dir als engagierter Vater aber keine Sorgen machen, dass dein Kind an einer öffentlichen Schule im System versacken kann.
    Entscheidender Faktor ist noch immer der Standort. Meine Frau unterrichtet ein paar Kilometer weiter und die Unterschiede sind aufgrund des Einzugsgebietes enorm. Trotzdem: Als Elternteil engagiert zu sein ist die halbe Miete. Wenn dann der kleine Racker noch halbwegs mitmacht, dann sollte es keine (ungewöhnlichen) Probleme geben.
    Avatar

    GelöschterUser531353

    Schau dir die Doku mal an: youtube.com/wat…ktU
    Danach hast du sicherlich nicht mehr die gleiche Meinung wie vorher. Besonders eine Sache finde ich beschämend: Gegen Kritiker geht der Waldorfverein stets anwaltlich vor. Das sagt einiges.

    Und noch etwas aus eigener Erfahrung:
    Beim Wechsel in Waldorf/Privat nach der Grundschule, waren die Schüler in der Mehrheit wenig begeistert
    Wenn das Kind dagegen von der 1. Klasse an drin steckt, kann es sich etwas besser einfinden. Es kennt halt nichts anderes
    Du hast zwar Recht, dass in der Regelschule die starken gewinnen. Dafür fliegen an der Waldorf aber die Schwachen nicht, sondern werden ebenso durchgeschleift. Ob das sinnvoller ist? Ich würde das meinem Kind zumindest nicht an tun.
    Er soll sich nachher schon durchsetzen können, und nicht als Schwächling in der Ecke stehen.

    Verfasser

    XadaX

    Ich arbeite als Lehrer an einem öffentlichen Gymnasium und kann dir versichern, dass sich in den letzten 10 Jahren extrem viel getan hat. Zumindest an meiner Schule ist das Durchschnittsalter 3X und das merkt man sowohl an der Motivation als auch an der Unterrichtsqualität, da die Generation, als Lehrer ohne eine großartige Ausbildung an die Schule gekommen sind, nun langsam von den Schulen verschwindet. Was heutige Lehrer leisten müssen, um bei der Verbeamtung auf Lebenszeit anzukommen, könnt ihr euch kaum vorstellen und ich werde auch nicht versuchen, es hier adäquat zu erläutern. Wer da an den falschen Stellen versagt, der fliegt. Sobald es geschafft ist, entstehen natürlich auch mal schwarze Schafe, diese sind aber die Minderheit. Auch wegen dem enormen Druck innerhalb des Kollegiums. Wer nicht jeden Tag bis spätabends zu tun hat, der macht quasi etwas falsch (von wegen um 15 Uhr Zuhause und Freizeit...). Lernende und Eltern haben mittlerweile so viele Rechte, dass sie im Prinzip jede schulische Entscheidung mit guten Chancen anfechten können – zu Lasten der Lehrer, die eben doch meist den besseren Überblick über die schulische Leistung der Kinder haben. Insofern solltest du dir als engagierter Vater aber keine Sorgen machen, dass dein Kind an einer öffentlichen Schule im System versacken kann.Entscheidender Faktor ist noch immer der Standort. Meine Frau unterrichtet ein paar Kilometer weiter und die Unterschiede sind aufgrund des Einzugsgebietes enorm. Trotzdem: Als Elternteil engagiert zu sein ist die halbe Miete. Wenn dann der kleine Racker noch halbwegs mitmacht, dann sollte es keine (ungewöhnlichen) Probleme geben.


    aber der leistungsdruck hat sich in den letzten jahren auch enorm erhöht - besonders in grundschulen.
    und dass die persönlichen fähigkeiten gefördert werden ist an öffentlichen schulen, mit evtl. ausnahmen, auch nicht gegeben.
    und das ist das, was mich am meisten stört.
    allein wenn ich an meine grundschulklasse denke - wie viele talente es dort gab und das wurde in keinster weise gefördert.

    edit:trotzdem habe ich natürlich respekt vor allen leuten die sich diesen beruf aussuchen und sich der herausforderung stellen - das will ich auch erwähnt haben.
    Bearbeitet von: "grobian" 5. Sep 2016

    Admin

    In welche Bezirk wohnst Du denn? Ich würde mich nicht so sehr auf den Bezirk beziehen. Ich bin damals jeden morgen 45 Minuten zur Schule (Tegel) gefahren und hatte kein Problem damit.

    Auch glaube ich, dass die Schule so viel schlimmer als bei uns damals auch nciht geworden ist Das ist einfach eine subjektive Wahrnehmung des Älterwerdens:


    Zu Waldorfschulen kann ich nichts sagen, außer dass eine Mitschülerin bei mir damals in der Grunddschule auf einer Waldorfschule war und die absolut okay war und auch gut ihr Abi geschafft hat.

    Moderator

    Das mit der nicht vorhandenen Förderung halte ich auch noch immer für ein Gerücht. Meistens mangelt es nur an der Kommunikation über vorhandene Maßnahmen oder es handelt sich um Ausreden von Eltern, die ihre lediglich faulen Kinder als hochbegabt ausgeben (Ausnahmen bestätigen die Regeln). Auch hier kann ich in erster Linie wieder nur von meiner Schule sprechen, an anderen wird es aber ähnlich aussehen. Wir haben alleine 22 unterschiedliche AGs, eine aktive Begabtenförderung mit individueller Förderung (z.B. andere Aufgaben, Besuch des Faches im höheren Jahrgang, Überspringen von Klassen), zahlreiche Wettbewerbe und ein Selbstlernzentrum mit PC-Arbeitsplätzen und einer Bibliothek.

    Lege das Geld, das du für die Privatschule ausgeben würdest, lieber für eine gute Nachhilfe und ein finanziell sorgenfreies Studium für dein Kind an.
    Bearbeitet von: "XadaX" 5. Sep 2016

    Verfasser

    admin

    In welche Bezirk wohnst Du denn? Ich würde mich nicht so sehr auf den Bezirk beziehen. Ich bin damals jeden morgen 45 Minuten zur Schule (Tegel) gefahren und hatte kein Problem damit.Auch glaube ich, dass die Schule so viel schlimmer als bei uns damals auch nciht geworden ist Das ist einfach eine subjektive Wahrnehmung des Älterwerdens:https://www.youtube.com/watch?v=-HFwok9SlQQ Zu Waldorfschulen kann ich nichts sagen, außer dass eine Mitschülerin bei mir damals in der Grunddschule auf einer Waldorfschule war und die absolut okay war und auch gut ihr Abi geschafft hat.



    charlottenburg
    vllt. ist das auch das typische früher war alles besser denken, wobei ich auch mit meiner früheren schulzeit rückblickend alles andere als zufrieden bin.
    allerdings bekomme ich auch einiges im freundeskreis mit, die in verschiedenen bezirken (und auch aus verschiedenen sozialen schichten kommend) ihre kinder zur schule schicken.
    der grundton ist der, dass doch einiges schief läuft.
    besonders die tatsache, dass die kinder bereits im grundschulalter schon sehr verroht sind macht mir große sorgen.
    da kann man als elternteil noch so aufmerksam sein.
    wenn da nur 1-2 kinder in der klasse sind die negativ auffallen, kann das schon die ganze klasse runterziehen.
    und da muss mmn. die schule eingreifen. was aber oft genug nicht oder nicht mit genügend härte geschieht.
    und man selbst, als noch recht frischer vater, will natürlich das beste für sein kind...

    Bearbeitet von: "grobian" 5. Sep 2016

    Wie du ja weißt bin ich selber Lehrer und muss dich zuallererst auf deine Rechtschreibung hinweisen!

    Du schriebst

    natürlich gibt es auch hier eine von hundert schulen, an der vernünftige zustände herrschen.das ist aber eher der einzelfall.



    Ich kenne mich in Berlin nicht so aus, habe aber von einer Schule gehört, die evtl. diese Eine von 100 sein kann.
    Meine der Name war Rütli. Über Google müsstest du die Kontaktdaten dazu finden.

    Verfasser

    LehrerDeinesVaters58

    Wie du ja weißt bin ich selber Lehrer und muss dich zuallererst auf deine Rechtschreibung hinweisen! :|Du schriebst Ich kenne mich in Berlin nicht so aus, habe aber von einer Schule gehört, die evtl. diese Eine von 100 sein kann. Meine der Name war Rütli. Über Google müsstest du die Kontaktdaten dazu finden.


    das problem ist, dass es sehr schwer ist an dieser schule angenommen zu werden, weil sie so beliebt ist

    Meld dein Kind an einer Waldorfschule an und gut ist. So ersparst du den Lehrern, die an öffentlichen Schulen arbeiten deine Vorurteile. Wenn ich schon lese 99% der Lehrer sind unmotiviert und überfordert.

    Solche Eltern wie dich gibt es immer mehr. Schieben die Schuld sofort auf die anderen.Nur weil jeder mal Schüler war denkt er sofort er kann über Lehrer und den Beruf urteilen. Lächerlich.

    Einige Eltern sollten vielleicht etwas kooperativer sein. Beide arbeiten für das Wohl des Kindes. Sollte man denken jedoch wenn ich so sehe wie die Kinder heute teilweise erzogen werden, denkt man die Eltern haben den Erziehungsauftrag komplett an die Schule abgegeben. Es hat sich in den letzten Jahren zu mindestens in NRW einiges geändert im Bildungssystem. Natürlich ist nicht alles perfekt. Ich kann nur positives von einer Schule aus Köln, die einem sozialen Brennpunkt liegt,berichten. Da arbeiten Eltern, Lehrer und Schüler Hand in Hand
    Bearbeitet von: "Samsonito" 5. Sep 2016

    Phimado5. September

    Finde ich falsch die Aussage. Liegt zum größten Teil an eine selber, was man darauf macht. Hast du ein selbstbewussstes, sozialverträgliches Kind wird es seinen Weg auf einem Gymansium schon gehen und auch überwiegend Spass dabei haben. Kannte ein Kind auf der Waldorfschule, fand das komisch. Muss aber nicht an der Schule liegen. Grundsätzlich ist meine Erfahrung, dass überwiegend (nicht alle) Eltern mit einer "abweichenden" Einstellung (zum Leben, zum "System" usw.) Ihre Kinder auf diese Schule schicken. Ob man dem Kind damit langfristig einen Gefallen tut, möchte ich nicht beurteilen.


    Kannte auch mal so eine. Die war so unfassbar naiv, das war echt nicht zu fassen.
    Ich war auf ner öffentlichen Schule, wo alles vertreten war, was laut Eltern ein negativer Einfluss ist. Trotzdem ist aus mir was geworden. Ich behaupte mal, ne Pauschallösung gibts da nicht.


    Wenn es irgendwie geht, dann schick dein Kind nach Brandenburg auf die Schule. Habe selbst in Oberhavel mein Abi gemacht, hätte aber auch in Frohnau gehen können. Ein himmelweiter Unterschied, vor allem demografisch! Das wäre mir jeder längerer Schulweg wert.

    Samsonito

    Meld dein Kind an einer Waldorfschule an und gut ist. So ersparst du den Lehrern, die an öffentlichen Schulen arbeiten deine Vorurteile. Wenn ich schon lese 99% der Lehrer sind unmotiviert und überfordert. Solche Eltern wie dich gibt es immer mehr. Schieben die Schuld sofort auf die anderen.Nur weil jeder mal Schüler war denkt er sofort er kann über Lehrer und den Beruf urteilen. Lächerlich. Einige Eltern sollten vielleicht etwas kooperativer sein. Beide arbeiten für das Wohl des Kindes. Sollte man denken jedoch wenn ich so sehe wie die Kinder heute teilweise erzogen werden, denkt man die Eltern haben den Erziehungsauftrag komplett an die Schule abgegeben.


    Ich bin Grundschullehrer an einer staatlichen Schule und kann den Beitrag hier absolut unterschreiben!
    ---
    Wenn ich schon deine Beiträge lese, dann ist deine Meinung schon fix. Du hast überhaupt kein Interesse dein Kind an einer staatlichen Schule anzumelden. Wenn es nach den Eltern geht, ist sicher jedes zweite Kind hochbegabt und muss gesondert gefördert werden.

    grobian

    das mit den 90% bezieht sich auf meine persönliche erfahrung und die erfahrungen aus dem freundes- und bekanntenkreis.


    Den Bekanntenkreis würde ich gerne kennenlernen.
    grobian

    ich will aber auch nicht, dass es einfach durch ein schulsystem geschliffen wird, wo nicht mal ansatzweise die persönlichen begabungen/talente gefördert werden und wo am ende nur der stärkste gewinnt.


    Das ist wieder so ein Elterngedanke. Die Schule soll alles übernehmen, damit ich daheim nichts mehr machen muss. Warum sollten die persönlichen Begabungen und Talente nicht auch privat gefördert werden?
    grobian

    wenn ein kind in der schule schlecht in einem fach ist, hat es einfach pech.da wird nicht geschaut, dass es hinterher kommt.


    Nein, niemals!
    grobian

    wenn das kind aber in irgendetwas besonders gut ist, wird es aber auch nicht gefördert.


    Das machen wir an staatlichen Schulen natürlich auch nicht. Wir hassen Kinder und wollen nur das Schlechteste für sie.

    Es ist echt unglaublich, was für Figuren Kinder in die Welt setzen.
    Bearbeitet von: "bear2" 5. Sep 2016

    Verfasser

    Samsonito

    Meld dein Kind an einer Waldorfschule an und gut ist. So ersparst du den Lehrern, die an öffentlichen Schulen arbeiten deine Vorurteile. Wenn ich schon lese 99% der Lehrer sind unmotiviert und überfordert. Solche Eltern wie dich gibt es immer mehr. Schieben die Schuld sofort auf die anderen.Nur weil jeder mal Schüler war denkt er sofort er kann über Lehrer und den Beruf urteilen. Lächerlich. Einige Eltern sollten vielleicht etwas kooperativer sein. Beide arbeiten für das Wohl des Kindes. Sollte man denken jedoch wenn ich so sehe wie die Kinder heute teilweise erzogen werden, denkt man die Eltern haben den Erziehungsauftrag komplett an die Schule abgegeben. Es hat sich in den letzten Jahren zu mindestens in NRW einiges geändert im Bildungssystem. Natürlich ist nicht alles perfekt. Ich kann nur positives von einer Schule aus Köln, die einem sozialen Brennpunkt liegt,berichten. Da arbeiten Eltern, Lehrer und Schüler Hand in Hand


    wenn du meine posts gelesen hättest, hättest du mitbekommen, dass ich von den lehrern spreche mit denen ich persönlich erfahrungen gemacht habe.
    es gab einen einzigen lehrer der den unterrichtsstoff so übermittelt hat, dass der unterricht auch spaß gemacht hat.
    und bei diesem war auch der notendurchschnitt deutlich besser als bei den anderen lehrern.
    trotzdem hatte er arge probleme mit den anderen lehrern und der schulleitung, weil seine art zu unterrichten wohl zu "modern" oder sonst was war.
    aber das bekommen ich immer wieder mit - wer anders denkt und nicht mit dem strom schwimmt wird halt schräg angeschaut.
    und wo habe ich bitte die schuld auf andere geschoben?

    "Sollte man denken jedoch wenn ich so sehe wie die Kinder heute teilweise erzogen werden, denkt man die Eltern haben den Erziehungsauftrag komplett an die Schule abgegeben." - da gebe ich dir auch recht und das ist das problem.

    schön, dass es in nrw anscheinend besser wird.
    finde es auch im übrigen klasse wie man hier angegangen wird, nur weil man mal nicht mit allem einverstanden ist und seine persönliche erfahrung und meinung äußert.
    ursprünglich wollte ich nur wissen, welche erfahrungen leute mit solchen schulen gemacht haben und was solche schulen kosten. darauf wurde leider sehr wenig eingegangen - stattdessen muss ich mich rechtfertigen, warum ich es überhaupt in betracht ziehe über alternativen nachzudenken...
    Bearbeitet von: "grobian" 5. Sep 2016
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