Ware nicht erhalten - Händler will Unterlagen als Nachweis

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eingestellt am 10. Dez 2018Bearbeitet von:"GelöschterUser1057849"
Ich habe was bestellt, das als Paket geliefert wurde. Es wurde laut Status in den Briefkasten gelegt. Das ist aber nicht der Fall. Der Händler behauptet nun, dass sie ein Formular brauchen, damit der Nachforschungsauftrag abgestoßen werden kann. Auch das ist nicht der Fall, denn mit dem Versandunternehmen habe ich ja nichts zu tun und da braucht es definitiv kein Formular. Zudem wird bei dem Nachforschungsauftrag das heraus kommen, was als Status eh schon bekannt ist. Zustellung in den Briefkasten. Das zieht alles nur in die Länge. Eine Neulieferung ist ausgeschlossen.

Ich habe bei Paypal einen Fall eröffnet, die werden das aber wohl ablehnen, da ja offiziell verschickt und zugestellt wurde.

Das Problem liegt hierbei bei der AGB-Änderung von DHL vor ein paar Jahren. Seitdem dürfen die ja einfach was in den Briefkasten stecken. Soweit okay, wenn das dann auch wirklich drin ist, meinetwegen soll der Versender ein Paket zahlen, das dann wie ein viel günstigerer Brief behandelt wird. Bin genervt, weil ich einfach das Geld wieder möchte und mir das egal ist, ob die da jemanden in Regress nehmen können oder nicht, das ist für mich als Kunde total irrelevant, was die intern da klüngeln.

Soll ich widerrufen, damit die schneller in Verzug sind? Es geht um keinen hohen Betrag, eher darum, dass das ein Händler ist, der dafür bekannt ist Leute abzuzocken (auf andere Weise, sonst hätte ich da nicht bestellt) und ich keine Lust habe denen entgegen zu kommen, wie ich es bei einem normalen kleinen Händler natürlich würde.

Wenn ich einfach so abwarte und keine Frist setze (bei dem Widerruf ist das ja automatisch der Fall, dass die ausgelöst wird) können die einfach nichts mehr tun und ich stehe doof da.
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