Warnung vor (Amazon-)Gutscheinverkauf auf eBay

Sachverhalt:
Ich habe dank der goyellow-Aktion einen 50 € Amazongutschein erhalten und wollte diesen bei eBay verkaufen.
Die Gebote gingen hoch auf bis zu 300 €. Für einen 50 € Gutschein.
Käufer zahlt auch via Paypal. Gutscheincode wird per eMail versendet. Darauffolgend holt sich der Käufer das Geld via Paypal zurück, mit der Begründung, fremder Zugriff aufs Konto.
Ich als Verkäufer bin gearscht. Für mich besteht keinerlei Schutz, insbesondere gibt es für Gutscheine laut AGB keinen Schutz bei Paypal.
Der Gutscheincode wurde natürlich benutzt als Verkäufer hat man Pech.

Viele Informationen dazu findet man auch via Google; Suche nach unrealistische Gebote für Gutscheine bei eBay.

Da hier wohl noch mehr den goyellow-Amazongutschein erhalten haben und vielleicht auch bei eBay zu Geld machen wollen, wollte ich diese nur warnen.
Bestimmt sind nicht alle Käufer kriminell, aber wie man bei mir sieht gibt es solche und solche. Scheint ne gängige Masche zu sein.

33 Kommentare

Kann man da polizeilich nichts machen ?
Man kann doch z.B. über amazon einfach nachverfolgen, wer den Gutschein eingelöst hat.

aber mal ganz ehrlich alles über 52€ hätte man schon arg stuzig werden müssen,
Die tricks sind eigentlich auch bekannt wurden auch schon öfters hier bei hukd diskutiert.

das wissen eigentlich viele. Da muss man sich hier nur die Threads anschauen, wo gefragt wird, warum viele mehr zahlen als nötig. Du hättest dir auch auch fragensollen, warum jemand 300€ zahlt statt es selber für 50€ bei Amazon zu besorgen.

Was hast du jetzt gemacht? Anzeige? Denn irgendeiner hat es ja bei Amazon eingelöst, und das lässt sich ja finden, wer es war (mit Hilfe der Anzeige)

Viele wissen es, aber die meisten, nehme ich an, nicht!
Gerade bei HUKD sollte es eine Liste mit der Erklärung für solche Betrugsdelikte geben. Das mit der Packstation oder toten Briefkästen wussten mmn. auch nicht genug Leute.

Vieleicht weiß einer Bescheid: gibt es eine Seite, wo die gängigen Paypal/ebay/Annoncen/Packstation/DHL Betrugsmaschen erläutert werden? Wäre interessant zu sehen, was ich noch nicht kenne (oder halt aktuelle Maschen)

naja wenn 300€ geboten wurde, dann müssen ja mindestens 2 Bieter mitgeboten haben das es auf solch ein hohes Endgebot kommt oO

was war das denn mit der packstaion?

Ähm, wußte ich nicht. Hätte aber auch den Gutschein nicht verschickt. Gier kenne ich nicht. Mein Verstand arbeitet immer. Übrigens hätte ich auf Überweisung bestanden. Paypal nutze ich nur, um etwas zu bezahlen.

Packstationen haben die ganzen Kreditkartenbetrüger benutzt. Wurde jetzt wohl ein Riegel vorgeschoben.

Und überhaupt, Du hast nur 50 Euro von golocal bekommen ?
Ich habe 400 Euro erhalten. 1 Tag Arbeit.

Naja, dass niemand 300 Euro für einen 50 Euro Amazon Gutschein bietet, sollte einem eigentlich schon der gesunde Menschenverstand sagen.

Mit einer Anzeige wirst du kaum etwas erreichen, da die Person niemals so bescheuert sein wird, den Gutschein auf seinen eigenen Amazon Account einzulösen.

Ich versuche mal einige Methoden aus meinen Kopf zu erklären:

Es gibt eine Methode, welche sich Carding nennt. Man bestellt mit gültigen Kreditkarten (phishing, etc.) Ware und bestellt diese auf ein leer stehendes Haus (oder halt ne Packstation). Paket entgegennehmen und weg.

Diese Methode geht auch mit PayPal, jedoch dort mit ziehmlich vielen Umständen.

PayPal wird meist für den Kauf von immateriellen Gütern verwendet, da diese nicht über den Käufer- bzw. Verkäuferschutz abgedeckt sind.

Bei Ebay geht das mit ~ 3 Accounts. Man bietet mit seinem Hauptaccount 10 € auf das Produkt und bietet mit 2 anderen Accounts auf c.A 110% des Warenwertes hoch. Dann zieht man die Gebote zurück und bam hat man das Produkt. (Obs noch geht, kA, früher ging das)

(Alles aus dem Kopf und nein, ich habe noch nie etwas davon gemacht)

Angebote kann man bei ebay schon seit eeeewigkeiten nicht mehr zurückziehen. Man kann lediglich beim Verkäufer nachfragen, ob er es löschen würde. Müssen tut er das aber nicht.


Und zum Thema: Wer bei einem Betrag von 300€ (für einen 50€ GUTSCHEIN???????) nicht mal 5 Minuten in google investiert der hats doch irgendwie verdient so abgezogen zu werden?

Das Angebot kann man leider nicht mehr kurz vor Ende zurückziehen. Und genau da wurden erst diese abtrusen Summen geboten. Von mehreren Bietern.

Das mit dem nachweisen wer den gutschein eingelöst hat wird schwer.der wied sicherlich weiterverkauft

dann würde ich sagen, solche Gutscheine nicht mit PayPal bezahlen lassen, sondern aufs eigene Konto überweisen lassen, oder?

Das wäre das Beste Natürlich ist man selbst schuld. Aber warum gleich damit ankommen dass der Verkäufer bescheuert ist, wenn man das Geld zuerst mal erhält und dann den Gutschein guten Glaubens versendet, versteh ich nicht. Aus Fehlern lernt man und ums ausheulen gehts hier nicht.

mymood

guten Glaubens versendet



Naiv ist da noch ein Kompliment.

Wenn du den Code an die bei paypal hinterlegte E-Mail Adresse des Käufers geschickt hast dürfte es für den Käufer schwer sein zu beweisen dass er den Code nicht erhalten hat.

Das ist anscheinend sehr häufig bei digitalen gütern...

das wusste ich bisher nicht aber jetzt wird mir einiges klar...

Ich habe mal gesucht und sah wie uKash bzw. Paysafe-Karten im wert von 50 € für bis zu 150 - 500 € auf ebay verkauft wurden...



ritschy

Wenn du den Code an die bei paypal hinterlegte E-Mail Adresse des Käufers geschickt hast dürfte es für den Käufer schwer sein zu beweisen dass er den Code nicht erhalten hat.



Da hast du etwas missverstanden. Der echte Käufer ist nicht bekannt...

Dein Kommentar
Avatar
@
    Text
    Top Diskussionen
    1. Krokojagd 2016103249
    2. Kaufberatung zu 55 Zoll TV (Samsung, LG, Philips, Panasonic, etc.)33
    3. MD Kopie?1012
    4. lasst es schneien?2024

    Weitere Diskussionen