Warnung vor (Amazon-)Gutscheinverkauf auf eBay

eingestellt am 20. Nov 2012
Sachverhalt:
Ich habe dank der goyellow-Aktion einen 50 € Amazongutschein erhalten und wollte diesen bei eBay verkaufen.
Die Gebote gingen hoch auf bis zu 300 €. Für einen 50 € Gutschein.
Käufer zahlt auch via Paypal. Gutscheincode wird per eMail versendet. Darauffolgend holt sich der Käufer das Geld via Paypal zurück, mit der Begründung, fremder Zugriff aufs Konto.
Ich als Verkäufer bin gearscht. Für mich besteht keinerlei Schutz, insbesondere gibt es für Gutscheine laut AGB keinen Schutz bei Paypal.
Der Gutscheincode wurde natürlich benutzt als Verkäufer hat man Pech.

Viele Informationen dazu findet man auch via Google; Suche nach unrealistische Gebote für Gutscheine bei eBay.

Da hier wohl noch mehr den goyellow-Amazongutschein erhalten haben und vielleicht auch bei eBay zu Geld machen wollen, wollte ich diese nur warnen.
Bestimmt sind nicht alle Käufer kriminell, aber wie man bei mir sieht gibt es solche und solche. Scheint ne gängige Masche zu sein.

  1. Diverses
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  1. Diverses
Beste Kommentare

Mann ey, darf man als gutgläubiger Mensch nicht auch mal einen Fehler machen? Manchmal hat jeder so einen Moment wo er etwas weniger Geistesgegenwärtig ist. Deswegen muss man aber nicht die ganze Zeit auf die temporäre Naivität des Verkäufers herumhacken. Der wird sich schon selbst genug geärgert haben. Und dennoch stellt er sich hier öffentlich hin und erzählt davon um andere zu warnen. Damit andere nicht in die gleiche Fälle tappen. Mein Dank gilt dem TE für seinen Hinweis. Ich kann nicht ausschliessen das mir das nicht passiert wäre. Gibt ja auch noch Menschen die nicht so oft mit solchen Deals unterwegs sind. und ganz wichtig: Anzeige bei der Polizei erstatten! auch auf die Gefahr hin das nichts bei rauskommt. aber es wird ermittelt. und das spricht sich herum. Wenn sowas nicht einmal mehr angezeigt wird werden wir solche Machenschaften nie eindämmen.

Viele wissen es, aber die meisten, nehme ich an, nicht!
Gerade bei HUKD sollte es eine Liste mit der Erklärung für solche Betrugsdelikte geben. Das mit der Packstation oder toten Briefkästen wussten mmn. auch nicht genug Leute.

33 Kommentare

Kann man da polizeilich nichts machen ?
Man kann doch z.B. über amazon einfach nachverfolgen, wer den Gutschein eingelöst hat.

aber mal ganz ehrlich alles über 52€ hätte man schon arg stuzig werden müssen,
Die tricks sind eigentlich auch bekannt wurden auch schon öfters hier bei hukd diskutiert.

das wissen eigentlich viele. Da muss man sich hier nur die Threads anschauen, wo gefragt wird, warum viele mehr zahlen als nötig. Du hättest dir auch auch fragensollen, warum jemand 300€ zahlt statt es selber für 50€ bei Amazon zu besorgen.

Was hast du jetzt gemacht? Anzeige? Denn irgendeiner hat es ja bei Amazon eingelöst, und das lässt sich ja finden, wer es war (mit Hilfe der Anzeige)

Viele wissen es, aber die meisten, nehme ich an, nicht!
Gerade bei HUKD sollte es eine Liste mit der Erklärung für solche Betrugsdelikte geben. Das mit der Packstation oder toten Briefkästen wussten mmn. auch nicht genug Leute.

Vieleicht weiß einer Bescheid: gibt es eine Seite, wo die gängigen Paypal/ebay/Annoncen/Packstation/DHL Betrugsmaschen erläutert werden? Wäre interessant zu sehen, was ich noch nicht kenne (oder halt aktuelle Maschen)

naja wenn 300€ geboten wurde, dann müssen ja mindestens 2 Bieter mitgeboten haben das es auf solch ein hohes Endgebot kommt oO

was war das denn mit der packstaion?

Ähm, wußte ich nicht. Hätte aber auch den Gutschein nicht verschickt. Gier kenne ich nicht. Mein Verstand arbeitet immer. Übrigens hätte ich auf Überweisung bestanden. Paypal nutze ich nur, um etwas zu bezahlen.

Packstationen haben die ganzen Kreditkartenbetrüger benutzt. Wurde jetzt wohl ein Riegel vorgeschoben.

Und überhaupt, Du hast nur 50 Euro von golocal bekommen ?
Ich habe 400 Euro erhalten. 1 Tag Arbeit.

Naja, dass niemand 300 Euro für einen 50 Euro Amazon Gutschein bietet, sollte einem eigentlich schon der gesunde Menschenverstand sagen.

Mit einer Anzeige wirst du kaum etwas erreichen, da die Person niemals so bescheuert sein wird, den Gutschein auf seinen eigenen Amazon Account einzulösen.

Ich versuche mal einige Methoden aus meinen Kopf zu erklären:

Es gibt eine Methode, welche sich Carding nennt. Man bestellt mit gültigen Kreditkarten (phishing, etc.) Ware und bestellt diese auf ein leer stehendes Haus (oder halt ne Packstation). Paket entgegennehmen und weg.

Diese Methode geht auch mit PayPal, jedoch dort mit ziehmlich vielen Umständen.

PayPal wird meist für den Kauf von immateriellen Gütern verwendet, da diese nicht über den Käufer- bzw. Verkäuferschutz abgedeckt sind.

Bei Ebay geht das mit ~ 3 Accounts. Man bietet mit seinem Hauptaccount 10 € auf das Produkt und bietet mit 2 anderen Accounts auf c.A 110% des Warenwertes hoch. Dann zieht man die Gebote zurück und bam hat man das Produkt. (Obs noch geht, kA, früher ging das)

(Alles aus dem Kopf und nein, ich habe noch nie etwas davon gemacht)

Angebote kann man bei ebay schon seit eeeewigkeiten nicht mehr zurückziehen. Man kann lediglich beim Verkäufer nachfragen, ob er es löschen würde. Müssen tut er das aber nicht.


Und zum Thema: Wer bei einem Betrag von 300€ (für einen 50€ GUTSCHEIN???????) nicht mal 5 Minuten in google investiert der hats doch irgendwie verdient so abgezogen zu werden?

Verfasser

Das Angebot kann man leider nicht mehr kurz vor Ende zurückziehen. Und genau da wurden erst diese abtrusen Summen geboten. Von mehreren Bietern.

Das mit dem nachweisen wer den gutschein eingelöst hat wird schwer.der wied sicherlich weiterverkauft

dann würde ich sagen, solche Gutscheine nicht mit PayPal bezahlen lassen, sondern aufs eigene Konto überweisen lassen, oder?

Verfasser

Das wäre das Beste Natürlich ist man selbst schuld. Aber warum gleich damit ankommen dass der Verkäufer bescheuert ist, wenn man das Geld zuerst mal erhält und dann den Gutschein guten Glaubens versendet, versteh ich nicht. Aus Fehlern lernt man und ums ausheulen gehts hier nicht.

mymood

guten Glaubens versendet



Naiv ist da noch ein Kompliment.

Wenn du den Code an die bei paypal hinterlegte E-Mail Adresse des Käufers geschickt hast dürfte es für den Käufer schwer sein zu beweisen dass er den Code nicht erhalten hat.

Das ist anscheinend sehr häufig bei digitalen gütern...

das wusste ich bisher nicht aber jetzt wird mir einiges klar...

Ich habe mal gesucht und sah wie uKash bzw. Paysafe-Karten im wert von 50 € für bis zu 150 - 500 € auf ebay verkauft wurden...



ritschy

Wenn du den Code an die bei paypal hinterlegte E-Mail Adresse des Käufers geschickt hast dürfte es für den Käufer schwer sein zu beweisen dass er den Code nicht erhalten hat.



Da hast du etwas missverstanden. Der echte Käufer ist nicht bekannt...

beneschuetz

Vieleicht weiß einer Bescheid: gibt es eine Seite, wo die gängigen Paypal/ebay/Annoncen/Packstation/DHL Betrugsmaschen erläutert werden? Wäre interessant zu sehen, was ich noch nicht kenne (oder halt aktuelle Maschen)


Das wäre doch auch ein gutes Thema für einen Thread in Diverses oder auf der Hauptseite.

Zum Thema: Hier haben ja wohl eindeutig 2 zum Gelingen des Betrugs beigetragen. Den Betrug legitimiert das natürlich nicht. Aber mal ehrlich, was dachtest du als du das Angebot gesehen hast? Da hat jemand was zu verschenken?

wer verkauft mir einen 50 euro Amazon Gutschein für 1000 euro? Blitzzahlung per paypal! X)

Mann ey, darf man als gutgläubiger Mensch nicht auch mal einen Fehler machen? Manchmal hat jeder so einen Moment wo er etwas weniger Geistesgegenwärtig ist. Deswegen muss man aber nicht die ganze Zeit auf die temporäre Naivität des Verkäufers herumhacken. Der wird sich schon selbst genug geärgert haben. Und dennoch stellt er sich hier öffentlich hin und erzählt davon um andere zu warnen. Damit andere nicht in die gleiche Fälle tappen. Mein Dank gilt dem TE für seinen Hinweis. Ich kann nicht ausschliessen das mir das nicht passiert wäre. Gibt ja auch noch Menschen die nicht so oft mit solchen Deals unterwegs sind. und ganz wichtig: Anzeige bei der Polizei erstatten! auch auf die Gefahr hin das nichts bei rauskommt. aber es wird ermittelt. und das spricht sich herum. Wenn sowas nicht einmal mehr angezeigt wird werden wir solche Machenschaften nie eindämmen.

hi bei ebay geht es definitiv immer noch und wenn es nicht mehr gehen sollte verstoßen die ja gegen ihre eigenen grundsätze.

Das ganze nennt sich gebotsabschirmung.

wegen einen 50€ gutschein würde ich mir den aufwand nicht machen...

wobei so langsam überlege ich auch wenn ich jeden um nur 10€ bescheissen würde und ein spampostfach für die droh mails einrichte, dann bräuchte ich ja garnet mehr arbeiten gehen:{

ritschy

Wenn du den Code an die bei paypal hinterlegte E-Mail Adresse des Käufers geschickt hast dürfte es für den Käufer schwer sein zu beweisen dass er den Code nicht erhalten hat.



Wenn die Gutscheine an die E-Mail-Adresse geschickt wurden, mit der auch bei PayPal bezahlt wurde, hat der echte Besitzer des PayPal Accounts (und damit auch der, der für die Gutscheine Bezahlt hat) auch die Gutscheine erhalten (da seine E-Mail-Adresse).

Außer natürlich jemand konnte sich auch in seinen E-Mail Account hacken, aber dann ist das wohl seine eigene Schuld....

Beliebt ist auch der Trick: Ware kaufen, mit Paypal bezahlen und die Ware beim Kunden wegen einer Dringlichkeit (Meine Schwester hat heute Geburtstag) abholen. Dann Betrug melden und Paypal Käuferschutz stellen.

Wurde so reingelegt. Der Typ, der die Ware abholte, war dabei ganz nett. Ich habe mich mit ihm auch unterhalten. Dann diese kaltschnäuzige Verarsche.

ritschy

Außer natürlich jemand konnte sich auch in seinen E-Mail Account hacken, aber dann ist das wohl seine eigene Schuld....



Sicher ist es dann seine eigene Schuld, das Geld sieht der Verkäufer trotzdem nicht mehr.

Hi,

also ich würde die Gutscheine dann lieber hier verkaufen. Gibt es sonst niemanden, der einen 50,- Gutschein verkauft für agen wir mal 40,-? ist denke ich einfacher als bei Ebay oder? Bei Ebay kommen ja auch noch 9% Gebühren hinzu..

Sollte also jemand seine Gutscheine loswerden wollen, ist es hier denke ich sicherer zumindest in der Community hier..

jfknyc

Hi,also ich würde die Gutscheine dann lieber hier verkaufen. Gibt es sonst niemanden, der einen 50,- Gutschein verkauft für agen wir mal 40,-? ist denke ich einfacher als bei Ebay oder? Bei Ebay kommen ja auch noch 9% Gebühren hinzu..Sollte also jemand seine Gutscheine loswerden wollen, ist es hier denke ich sicherer zumindest in der Community hier..



Du kannst den Gutschein bei Ebay auch ohne Paypal Bezahloption rein stellen. Das müsste auch passen. Wenn du noch dazu gute Bewertungen hast und die Auktion gescheit beschreibst (Habe bei einer ausführlichen Beschreibung des Artikel immer bessere Gebote erzielt als mit einem Einzeiler), solltest du mehr bekommen als die 40 EUR (inkl. Gebühren).

Ich stelle alles ohne Paypal option bei Ebay rein. Mir ging es nur darum, das ich an des TE Erstellers Stelle (geile Wortkombi) den Gutschein eher hier angeboten hätte.. ich würde sie kaufen wenn sie günstiger sind..bei Ebay komtm ja dennoch die Gebühr hinzu udn warum jemand einen Gutschein über Wert kauft, muss man nicht verstehen..

Lagerst du ernsthaft dein Geld bei PayPal, einer Firma die Ihren Sitz im Ausland hat, wo du rechtlich nichts dagegen machen kannst, nichtmal vor Gericht klagen? Sobald das Geld bei PayPal eingeht, überweise ich es sofort auf mein Bankkonto. Erst wenn es auf dem Bankkonto ist, wird die Ware versendet oder rausgegeben, vorher nicht. Gab mal auch einen Schlaumeier der ein Betrug versuchen wollte. Da waren plötzlich -80 Euro auf dem PayPal Konto, weil er die Ware erhalten hat und gemeldet hat die Ware nicht erhalten zu haben. Dann kamen Drohbriefe von PayPal bzw. der Anwalts-Kanzlei, die für PayPal tätig ist, angeblich schuldete ich PayPal 80 Euro. Diese Briefe wanderten natürlich geradewegs in den Mülleimer. Das wiederholte sich in den nächsten Wochen 2-3 mal, bevor wieder Ruhe einkehrte. Das war vor rund 5 Jahren.

KLEINER TIPP AM RANDE:

GUTSCHEIN PHYSIKALISCH SENDEN,

dann hättest du gute Chancen gehabt

Also nochmals: Du tippst dein Gutschein auf ein Blatt Papier und versendest es als physikalisches, versichertes Gut inklusive Zeugen und schwupps hättest du 300 € gekriegt, sofern die Diebe nicht so blöd sind!

Du musst nicht angeben, wie du den Gutschein versendest, sagst, es gibt den Gutschein und BETRÜGER werden verarscht


Leider ist Paypal als Verkäufer extrem risikobehaftet

Ist leider traurige Wahrheit, dass die meisten Aktionen totaller Betrugsmüll sind und Paypal nur als Käufer sich lohnt...

Gleiches ist mir auch bei einem Verkauf einer 15 Euro Prepaid Karte passiert. Der Käufer hatte mit 21,34 die Karte ersteigert. Es dauerte keine 2 Tage und schon wurde das Geld einbehalten. Ich rief daraufhin sofort Paypal an, und wies auf den Betrug hin. Die "nette" Dame von Paypal sagte mir nur ich solle mir gründlicher die Agbs durchlesen und legte dann auf.

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