Was bei Motorradkauf beachten?

Hey,

Vielleicht nicht ganz passend, dennoch versuche ich mal mein Glück hier, in der Hoffnung, dass mir eventuell jemand zur Seite stehen kann.

Ich möchte mir ein neues Motorrad zulegen. Dabei ist es eigentlich egal ob gebraucht oder neu.

Nun steht ich aber vor der Entscheidung Honda cbf oder cbr, wo ich mir sowieso noch nicht ganz schlüssig werde.
Preislich liegen die beiden doch schon weit auseinander^^
Nur wie schaut es gebraucht aus?

Worauf sollte man bei Privatkäufen achten?

Beliebteste Kommentare

Fahr sie Probe und nicht nur 20km sondern ein Wochenende

Dann wirst du merken, was dir besser liegt.
Beim Motorrad ist es wichtiger als beim Auto, das du sich darauf wohl fühlst.

26 Kommentare

Auch wenn es platt klingt: das Beste, was du in der Situation machen kannst, ist jemanden mitzunehmen, der sich auskennt. Checklisten finden sich dazu ja auch noch über Google. Die sollte man abarbeiten, wobei jemand, der das schon länger macht wahrscheinlich größere Mängel auch so findet.

Dazu hängt gerade bei der Situation natürlich a) sehr viel vom Preis ab und b) in welcher persönlichen Situation du bist? CBF (ich gehe mal von der 600er aus) ist ein wirklich brauchbares Einstiger- und Wiedereinsteiger-Motorrad. Und es gibt Leute, die es für den Weg zur Arbeit nutzen und darauf schwören. Für andere ist es eines der langweiligsten Motorräder auf der Welt.

Die CBR... F oder RR? Da ist die Zielrichtung und -gruppe einfach eine andere. Leistung natürlich auch. Einen Anfänger auf eine CBR6000RR zu setzen kann locker gut gehen. Muss aber nicht. Das hängt maßgeblich von besagtem Anfänger ab.

Erstes Motorrad? Wenn gar keine Ahnung, dann am besten einen Motorrad fahrenden Kollegen mitnehmen.

wenn du davon so wenig Ahnung hast...lass dir gesagt sein:
Lass es!
Entweder man hat ne Truppe mit der man sowas in der Freizeit betreibt...ansonsten holst du dir das ding...fährst es 10mal...merkst wie unbequem, du durch geschwitzt, stinkend. ..vlt sogar nen tollen unfall...und lässt das ding dann monatelang in der ecke stehen.

entweder man ist feuer und flame dafür. ..oder man ist genervt mit dem was damit alles zusammen hängt

Fahr sie Probe und nicht nur 20km sondern ein Wochenende

Dann wirst du merken, was dir besser liegt.
Beim Motorrad ist es wichtiger als beim Auto, das du sich darauf wohl fühlst.

Nicht über das Ohr hauen lassen X)

lass dich nicht entmutigen... Ich bin auch nie in ner Gruppe gefahren, und habe in der ersten Saison 12.500km abgerissen.... Motorradfahren ist ein Hobby war viel Spaß macht... Ich habe auf einer süßen ER-5 angefangen, für den Einstieg ein super Motorrad.
Sei dir bewusst, dass du mit einer sportmaschine immer weniger komfortabel unterwegs bist als mit ner tourer.... Schau dir gern auch mal die Suzuki gsx-f an... optisch sehr hübsch und dennoch sehr komfortabel zu fahren ;-) habe einige schöne Strecken gefahren.... Ein Gruppenzwang besteht nicht.... Und... Zumindest bei uns auf der Ecke gibt es.Spots, wo du immer nette Leute triffst, und bei Bedarf jederzeit wen zum schnacken hast ;-)

Neumaschine rate ich dir eher von ab... Erst recht wenn du nicht sicher bist, was du möchtest...

i.d.R. Kannst du dir auch ne Maschine für ein Wochenende beim Händler deines Vertrauens leihen ;-)

geh zu ner motorradvermietung und fahr beide ausgiebig probe. so kannste am besten entscheiden und falls es dich hinhaut ist es noch nich deine maschine

Hellblade

Sei dir bewusst, dass du mit einer sportmaschine immer weniger komfortabel unterwegs bist als mit ner tourer.... Schau dir gern auch mal die Suzuki gsx-f an... optisch sehr hübsch und dennoch sehr komfortabel zu fahren ;-)



Das ist ein guter Punkt. Ich habe es mir mit den Alternativen bewusst verkniffen, da explizit nur CBF und CBR genannt wurden, aber gerade wenn es in die Richtung "sportlich fahren" und nicht nur "sportlicher Look" gehen soll und noch etwas Luft nach oben sein soll (wachsende Fahrerfahrung, ohne gleich in eine andere Klasse abzudriften), würde ich anstelle der CBF stark auf die 650er Bandit oder eine er6 halbwegs neueren Datums schauen. Beide günstig zu erstehen, günstige Ersatzteile, mit ABS zu bekommen (ich will die Diskussion gar nicht wirklich führen, aber gerade für Einsteiger/Wiedereinsteiger wohl eine gute Idee - meiner persönlichen Meinung nach sogar allgemein, sofern vernünftig abgestimmt oder deaktivierbar).

Ich hatte die CBF mal im Urlaub und sie ist... gut, zuverlässig, problemlos. Und ich habe null Problem mit Vierzylindern und bin schon einige gefahren, aber die CBF wirkt gegenüber anderen Maschinen in derselben Klasse auf mich immer angestrengt. Der Vergleich mit den Zweizylindern ist da nicht immer ganz fair, aber oben erwähnte er6 ist nun mal dieselbe Fahrzeugklasse und wenn man der immer hinterherorgeln muss (ich meine, die CBF hat sogar noch ein paar mehr Pferde und auch nicht gerade eine Drehmomentkurve eines Supersportlers), sinkt eben auch die Wahrscheinlichkeit, dass man sich ein Bild von der Maschine an die Wand hängt.


Hey, also jemanden mitnehmen der Ahnung hat, ist schon ein SEHR! guter tipp. Ansonsten Probefahren, wenn es möglich ist und dann schauen womit man am besten zurecht kommt. Wobei auch das nicht unbedingt das wichtigste sein muss. Ich hatte mich in ne Supersportler verliebt, ich bin noch jung habe Standardmaße und das klapp, sicherlich gäbe es 1000 Motorräder die Bequemer sind aber Motorradfahren ist ein Hobby und da sollte man dann denke ich auch das nehmen, was man nicht nur aus vernünftigen Gründen rechtfertigen kann... dann kann man direkt das Krad in der Garage stehen lassen. Ansonsten: NIEMALS ein Umfall/Unfallfahrzeug kaufen, auch genau untersuchen ob irgendwo hinweise drauf zu erkennen sind. So ein Haarriss im Rahmen ist sehr gefährlich und kann auch nur durch professionelles Ausmessen entdeckt werden.

Ich hatte eine Honda CBR 600F Baujahr 2002 glaube ich vor 2 Jahren.
Und so platt wie es sich anhört und bereits gesagt wurde: Nimm dir wen mit / fahr Probe

Und so supergeil es auch immer aussieht und man sich fühlt - Eine Supersportler ist weniger praktisch und noch mehr im Spaßbereich. Sollte man nie vergessen.

Gehe aber nicht über die 1000cm³ denn das wird teuer(er) in der Versicherung

Und beim Kauf zwingend auf die Reifen achten. Autobahnmotorräder sind teilweise eckig gefahren und stehen von selbst

Ich hab mir letztes Jahr eine CBR600F gekauft. 8 Jahre alt und nur 4000km auf der Uhr. Das Motorrad war jedoch Scheckheftgepflegt und trotz der geringen Laufleistung wurde das Öl regelmäßig gewechselt. Die Reifen waren noch original, weshalb ich das mit in die Preisverhandlung einbringen konnte.

Dass es ein guter Kauf war, hab ich spätestens gesehen, als der Verkäufer noch ein letztes Mal auf der Maschine sitzen wollte und ich ein Foto machen sollte

Aber die Tipps, die dir da genannt wurden, stimmen schon. Nimm entweder jemanden mit oder steuer ne Werkstatt an. Das kannst du natürlich mit dem Verkäufer absprechen. Der sollte schon nichts dagegen haben, sonst ist was faul. Lieber die paar Euro für ne Inspektion investiert als die Katze im Sack zu kaufen.

Bremse !

optimuss

Ansonsten: NIEMALS ein Umfall/Unfallfahrzeug kaufen, auch genau untersuchen ob irgendwo hinweise drauf zu erkennen sind. So ein Haarriss im Rahmen ist sehr gefährlich und kann auch nur durch professionelles Ausmessen entdeckt werden.



Warum keinen Umfaller? selbst meine Maschine ist mir mal unglücklich umgekippt... passiert... abgebrochen ist der Schalthebel, minimale Kratzer an der Verkleidung.... Haarriss? wovon? bei Tempo xxx vllt... aber grade beim rangieren oder ähnlichem.... wenn da n Haarriss oder ähnliches im Rahmen entsteht, dann war auch vorher was schon nicht in Ordnung ^^
ich habe den Schalthebel ausgetauscht, die Verkleidung ganz leicht poliert, und die Welt ist wieder in Ordnung... mit dem Motorrad bin ich dann noch gute 6.000 km gefahren, bevor die Maschine dann nen neuen Besitzer gefunden hat.

Interressant wäre auch, wie groß und schwer der TE ist :-)

Kommt auf den Motorradtyp an, welchen Du fahren möchtest, bzw mit welchem Du am besten zurecht kommst...
eher Sportler / Tourer / Naked-Bike / ...
Wenn eine ER6 eine Überlegung für Dich wert ist, dann werf mal einen Blick auf die MT07 von Yamaha, die ist erst seit einem Jahr auf dem Markt bietet aber ein absolut unerreichtes Preis-Leistungs-Verhältnis...
zum Preis: Motorräder verlieren so wenig an Wert, da kann man, sofern es der Geldbeutel zulässt, auch eine neue kaufen...

ich würde zu einer Einstiegs Maschine raten. gs 500, oder die genannte er 5 z.b.

kriegt man günstig und kann man für den gleichen Preis verkaufen.

mehr Hubraum und ps braucht man am Anfang nicht und mit der gs 500 kann man einige dickere Maschinen abhängen.

ich kann die R1 und oder Diavel empfehlen


rogerjacobi

wenn du davon so wenig Ahnung hast...lass dir gesagt sein: Lass es! Entweder man hat ne Truppe mit der man sowas in der Freizeit betreibt...ansonsten holst du dir das ding...fährst es 10mal...merkst wie unbequem, du durch geschwitzt, stinkend. ..vlt sogar nen tollen unfall...und lässt das ding dann monatelang in der ecke stehen. entweder man ist feuer und flame dafür. ..oder man ist genervt mit dem was damit alles zusammen hängt




Wie kommst du denn auf solche Ideen. Ich habe meinen Lappen seit 3 1/2 Jahren und habe über 40000km abgerissen und das alleine.

Habe keinen Bock auf dieses Gruppenfahren, zusammen daran rum basteln oder sonst was.

Ich setz mich auf den Bock, mach die Mucke an und fahre los. Dabei kann man richtig schön abschalten.

Meine R1 war ein total Unfaller, auf der Renne mit Überschlag. Sie wurde wieder aufgebaut, fährt einwandfrei und wird noch lange Freude bereiten.
Hatte leider schon zwei Umfaller damit, einmal war es mein Dad und einmal ich selbst und bis auf ein paar kleine Kratzer im Lack war da nix.
Anfänger sollten auch Sturzpads dran machen. Nicht schön, aber hilfreich.

Aber wie oben schon gefragt, wo willst du hauptsächlich fahren, Alter und Statur wären wichtig usw usw usw
Lange oder kurze Strecken, in der Stadt oder Landstraße .....
In der Stadt finde ich Sportler durch die Sitzposition echt anstrengend auf Dauer.

Ansonsten, als erste eine gebrauchte. Da tut alles nicht ganz so weh.
Ritzel und Kette sollte man sich anschauen, Reifen ist zwar auch wichtig aber so oder so Verschleiß. Kettenspannung und Feder usw usw
Gut ist immer wenn der Besitzer was erzählen kann.
Ansonsten, drauf setzen und Spaß haben.

Und gaaaaaaaaanz wichtig.
Wenn neue Reifen drauf sind, ganz vorsichtig sein. Der Reifen hat da noch keinen Grip.


Denk immer dran:
Straße nass, Fuß vom Gas
Straße trocken, drauf den Socken


Ein Kumpel hatte zum Einstieg eine GSR 600 und nun die GSX-R. Ist von beiden begeistert...nur so als Alternative (die GSR)

Bzgl. in der Gruppe fahren: Mir war gerade das immer eher lästig. Man muss ständig aufpassen, dass die anderen keinen "Quatsch" machen und man hinten dran bleibt (vorn wird man dann "getrieben"). Nein, da muss man wirklich ein Fan von sein. Zu zweit oder zu dritt mag das noch gehen... aber mehr eher nicht.

Was das Motorrad angeht: Für den Anfang nicht gleich den Sportler mit Stummellenker nehmen. Habe ich (leider) gemacht (SV650S) - in Kurven und beim rangieren nicht so angenehm.
Gerade beim Motorradfahren gilt es, nach der Fahrschule erstmal eine vernünftige Technik zu erlernen (Buchtipp: Die obere Hälfte des Motorrads - Bernt Spiegel) - und das ist, zumindest war es das für mich, mit einem normalen Rohrlenker und halbwegs aufrechter Sitzposition deutlich einfacher.

Auch wichtig: Kaufe vernünftige Klamotten + Helm. Billigzeug ist a) oftmals nicht so sicher und b) nicht das bequemste.
Wobei ich gerade lese, dass du dir ein "neues Motorrad" zulegen möchtest. In sofern ist da wohl schon Erfahrung vorhanden!?

1) dir darüber klar werden, welchen *Typ* Maschine du möchtest
2) Probefahren

Ich zB. wollte unbedingt ne Ninja... als ich den Lappen dann hatte, hat mir jmd n gutes Angebot für ne Bandit S gemacht.
Habe es angenommen und bin sie auch mehrere Jahre gefahren. Habe so auf ner gemütlichen Maschine enorm viel Fahrpraxis gesammelt.
Kurz bevor ich auf nen Rennbock umsteigen wollte verstarb n Freund nach einem Unfall, bei dem ihn keine Schuld traf.
Seitdem fahre ich nur noch 4rad

Ich hab meine Bandit 650 als totaler Neuling über eBay Kleinanzeigen gefunden. Hab zwei Kollegen mitgenommen, mit etwas mehr Ahnung als ich zum Probefahren und nach Mängel, Kratzer, Reifen schauen und mich dann auf deren ihre Meinung verlassen, ich hatte zu der Zeit noch nicht mal ein Führerschein, weil der Prüfungstermin erst zu einem späteren Zeitpunkt war. Es war aber irgendwie Liebe auf den ersten Blick Diverse Fahrberichte hab ich im internet gelesen und die waren alle positiv. Bei mir ist alles super verlaufen, aber so blind zu kaufen rate ich trotzdem keinem weiter. In der Fahrschule bin ich eine ER-6 gefahren, deshalb hab ich mich auch für ein Naked-Bike entschieden. Sportler sehen zwar alle cool aus, sind aber nicht so City tauglich und unkompfotabel. Die Bandit ist zwar schwerer als die ER-6, aber ist richtig Anfängerfreundlich finde ich z.B. ist sie nicht so bockig, wenn man sich verschaltet.

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