eingestellt am 20. Sep 2022
Macht mal kurz "Bares für Rares" aus, jetzt geht's um EURE gehorteten Schätze im Kleiderschrank.

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Die wenigstens Haushalte sind ja so minimalistisch eingerichtet, wie das ehemalige (?) Haus von Kim Kardashian und Ye. Von Frugalismus habt ihr noch nie etwas gehört und genau deswegen sammelt und hortet ihr Dinge, was das Zeug hält? 😧 Viel Unnützes und Ungebrauchtes lagert sich an und irgendwann wird neben mydealz die Seite myplace eine realistische Option, um mit dem Chaos umzugehen? Ach nö! Extra Lagerraum mieten muss nicht sein.


Wieso wir übrigens an unseren Dingen hängen zeigt dieses Video:



Stattdessen verkaufen wir doch lieber einfach unsere alten Klamotten, ausrangierten Accessoires und andere benutze Gegenstände, um wieder Platz zu schaffen. Der Aspekt der Nachhaltigkeit ist ein Pluspunkt und das gute Gewissen? Das kann man sich auch teilweise mitkaufen... Aber im besten Fall machen wir damit auch noch unser PayPal-Konto oder unseren Geldbeutel voller. 💸

"Früher" nannte man gebrauchte Kleidung jedenfalls Second Hand. Inzwischen sind bei jüngeren Menschen auch Begriffe wie Pre-Loved oder Pre-Ownedgeläufig. Im Bereich der EDV bzw. der Elektrogeräte wird das Thema Refurbishing natürlich auch immer größer. Aber da ich Fashion-Redakteurin bin, fokussiere ich mich auf meinen Bereich. Das Prinzip ist bei allen das gleiche: Es geht um bereits getragene Klamotten, Gegenstände oder Geräte, die ihren Weg vom alten Besitzer zur neuen Besitzerin finden sollen.

Eine kleine Übersicht über Dienste, bei denen ihr Klamotten, Schuhe oder andere Modeartikel weiterverkaufen könnt, bietet z.B. werzahltmehr.

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Darüber hinaus sind euch sicherlich auch andere Plattformen und Online Shops bekannt, auf denen man noch ganz gute Geschäfte mit den Altkleidern machen kann. Gern in die Kommentare!

Support your locals!
Zwar sind die "Zu verschenken"-Kisten z.B. in Berlin sehr beliebt. Doch Geld bekommt ihr dafür leider keines. (Dafür seid ihr die ausgemusterten Kleidungsstücke super schnell los.)

Wer keine Lust hat seine "pre-loved"-Gegenstände zu fotografieren, um sie dann auf einer Website zum Verkauf feilzubieten, ist natürlich mit Flohmärkten am besten aufgehoben. In Berlin (wo auch sonst) haben sie sogar richtig coole Namen, wie z.B. der FLOWMARKT in Neukölln.

Ebenso lokal könnt ihr aber bei nebenan.de eure ausgemusterten Gegenstände und Klamotten verkaufen.


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  • ebay-kleinanzeigen: "Was letzte Preis?" Wir haben bestimmt alle schon unsere Erfahrungen mit der Seite gemacht. Der IG-Account bestofebaykleinanzeigen1 präsentiert euch z.B. witzige Gespräche, die mutmaßlich auf der Plattform stattgefunden haben sollen. Die Plattform ist ziemlich unkompliziert. Wie funktioniert's? Account erstellen, Produktfotos hochladen, Verkaufspreis angeben und abwarten. Wollt ihr beim Kauf die Option "Sicher bezahlen" greift der Käuferschutz.

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  • Facebook Marketplace: Was früher in den Facebook-Gruppen abgewickelt wurde, geht jetzt über den Facebook Marketplace. Wenn ihr also einen Facebook-Account habt, könnt ihr anderen Nutzerinnen und Nutzern der Plattform eure gebrauchte Ware anbieten. Auch hier wird die Bezahlung privat abgewickelt. Eure Inserate könnt ihr dabei gebührenfrei einstellen.
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  • H&M: Kann man sich mit solchen Aktionen reinwaschen? Zumindest probiert es H&M mit ihrer Kleidersammel-Initiative, die 2013 ins Leben gerufen wurde. Ob man dadurch nicht einfach nur einen Kaufanreiz für neue Kleidung bekommt? :/

    "Gib die Kleidung an der Kasse ab, lass' deine H&M Member-ID scannen und du erhältst einen digitalen Gutschein für deinen nächsten Einkauf und zusätzlich 25 Conscious-Punkte als Dankeschön. So einfach ist es."

  • markt.de: Auf dem Online-Kleinanzeigenportal kann man nicht nur andere Menschen kennenlernen, sondern auch gebrauchte Gegenstände dieser Menschen. Die Registrierung für einen Account ist kostenlos. Inserate könnt ihr im Prinzip auf fast alle Gegenstände und Dienstleistungen einstellen.

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  • momox oder momoxfashion: Klamotten paketweise verkaufen, wo? Die Resell-Plattform momox kennt man auf jeden Fall, wenn man jahrelang lineares Fernsehen und die Werbung dazu konsumiert hat. Über die App könnt ihr nicht nur Bücher verkaufen. Einfach einen Barcode scannen und dann wird euch ein Preis für den Artikel vorgeschlagen. Bei Kleidungsstücken einfach die Art und die Marke eingeben und auf den Ankaufspreis warten. Es werden allerdings nicht alle Label angekauft. Ihr erhaltet entweder einen momox-Gutschein oder Geld.
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  • QUOKA: Auch bei QUOKA könnt ihr kostenlos und auch überregional Standardanzeigen inserieren. Über die Browserversion oder über die App kaufen und verkaufen Privatleute neben ihrer Kleidung, auch anderes Hab und Gut. Wenn ihr euren Artikeln einen extra Push geben wollt, könnt ihr das kostenpflichtig machen.


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  • sellpy: Massephase ist hier angesagt. Ihr zahlt 1,95 € und könnt damit eine 75 Liter große Tasche mit euren Klamotten füllen. Die Artikel müssen in einem guten Zustand sein und einen Mindestwert von 5 € haben

    "40% des Verkaufserlöses gehen an dich. Vom Anteil über 50 EUR sind es 70%. Minus 1 EUR Anzeigengebühr pro inseriertem Artikel."

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  • SHPOCK: Wofür steht Shpock? Für "Shop in your pocket". Auch hier setzt man auf die Kauflust von Leuten aus der näheren Umgebung. Mittels einer App verkauft ihr eure Sachen gebührenfrei. Die Bedienung ist simpel: Ihr stellt ein Foto eures Produkts ein, verfasst einen kurzen Beschreibungstext und fügt eure Preisvorstellung hinzu. Fertig.

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  • Vinted: Ehemals Kleiderkreisel bzw. Mamikreisel, jetzt mit neuem Namen. Gerade Kinderkleidung wird ja nicht sehr lange getragen, weshalb ein Weiterverkauf oder ein Second Hand-Kauf dahingehend sinnvoll ist. Registriert euch, stellt eure Fast Fashion oder Vintage-Schätze ein und lasst euch das Geld z.B. via PayPal privat auszahlen oder über das Vinted-Bezahlsystem. Ihr könnt gegen eine Gebühr eure Artikel für mehr Sichtbarkeit pushen.

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  • Zalando ZircleMarketplace Auch der Fashion-Gigant weiß, dass Pre-Loved cool ist. Kann man das Image der Fast Fashion von Zalando mit einer Pre-Owned-Aktion aufpolieren? Mit dem Verkauf seiner Produkte erhält man bei Zalando Zircle allerdings kein Geld, sondern nur einen Gutschein. Die Nutzung ist kostenlos. Das Sortiment ist qualitätsgeprüft.


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Im Großen und Ganzen ist der Verkauf der Habseligkeiten mit einer Menge Zeit und Aufwand verbunden. Wenn man nicht gerade stapelweise Kleidung verkaufen und stattdessen jedes einzelne Teil inserieren möchte, braucht man eine gute Portion Geduld. Anfragen beantworten und dabei auch noch freundlich bleiben? Kann z.B. sehr anstrengend sein. Der Verkauf alter Kleidung kann aber auch ein guter Nebenverdienst sein. Ein paar zusätzliche Groschen und Taler verdienen wir doch gern dazu. 👛

Bares für Rares-PULS Edition: So machst du altes Zeug zu Geld!

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