Was machen Shops mit Retoure-Ware?

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eingestellt am 20. Dez 2010
Ich frage mich einfach, welche Kosten ich dem Shop verursache, nur dadurch, dass ich mir einen Laptop einmal ansehe und dann zurückschicke. Ich hab mir grade zwei gleiche Modelle in verschiedener Farbe kommen lassen. Ich mache sowas eigentlich nicht gerne, da all solche Kosten ja auch immer wieder irgendwo in den Preisen an den Kunden weitergegeben werden.

Wie behandeln Amazon und Co. Retoure-Ware? Wenn ich meinen Laptop jetzt auspacke (die Siegel öffne), ihn mir ansehe, er mir nicht gefällt und ich ihn absolut ohne Gebrauchsspur zurücksende, dann kann der Shop den doch nicht so ohne weiteres wieder als Neuware anbieten - oder doch? Aber sowas kann dann doch nicht immer gleich B-Ware sein? Wiederum kann ich mir auch nicht vorstellen von Amazon einen Laptop zu bekommen, bei dem ich nur in geringster Weise den Eindruck habe, dass er schon mal geöffnet war.

Amazon wird mir sicher nicht für das Öffnen der Verpackung eine Wertminderung in Rechnung stellen.


Bereiten die die wieder auf, also mit Versiegelung der Verpackungen und Co.?


Also was wisst ihr? Arbeitet vielleicht jemand bei einem Versandhandel?

8 Kommentare

Admin

Amazon hat einen eigenen Marketplace Händler eingerichet (Amazon Warehouse Deals) und verkauft die Produkte oft deutlich unter Preis.
Auch Cyberport macht das mit discount-elektronik und Conrad mit ihrem Ebay Shop.

Eigentlich dürfen die Händler es nicht mehr als Neuware anbieten, aber natürlich machen es einige trotzdem.

Edit: Admin war schneller

Aber:
Unterm Strich schädigst du den Händler dadurch.

manch ein Discounter (z.B. Lidl) hat die Macht und schickt das dem Händler zurück, bzw. berechnet dem die Verschrottung.

Andy_

manch ein Discounter (z.B. Lidl) hat die Macht und schickt das dem Händler zurück, bzw. berechnet dem die Verschrottung.



Lidl und Co. haben öfters in großen Städten Aktionen mit Non-Food verkauf. Ich habe auch schon diverse kleine Shops gesehen, die Retoure von Discountern anbieten.

Brinki

Unterm Strich schädigst du den Händler dadurch.




1-2 EUR billiger als Normal die b-ware kann man es ebenso verkaufen, wenn es der günstigste Preis ist!
So hat der Händler im Idealfall sogar durch Transaktionsabbrechung bei ebay die Gebühr zurück und zahlt verkauft die recht schnell.

@ Stasi20
hat deine Grammatik heute Urlaub? Dein Kommentar ist echt schwer zu lesen, bzw schwer zu deuten.

Aber der Händler verkauft die Ware nicht nur ein paar € billiger, sondern ihm entstehen auch Kosten,
1. Rückporto
2. Kontrolle der Ware
3. Wiederverkauf und der damit verbundene Aufwand
4. Wertminderung da jetzt B-Ware

Je nach Ware entsteht dem Händler ein Verlust im zweistelligen Prozentbereich

Alle kleinen Händler verschicken die Retourensendungen als Neuware - evtl. wieder ordentlich verpackt oder sonstwas. Bei Klamotten und diversen anderen Dingen hat man auch keine Chance das als Kunde festzustellen.
Eigentlich nur bei Produkten mit Siegeln oder Handys bzw. anderen Geräten, die die Laufzeit anzeigen.

Brinki

@ Stasi20 hat deine Grammatik heute Urlaub? Dein Kommentar ist echt schwer zu lesen, bzw schwer zu deuten.Aber der Händler verkauft die Ware nicht nur ein paar € billiger, sondern ihm entstehen auch Kosten, 1. Rückporto2. Kontrolle der Ware3. Wiederverkauf und der damit verbundene Aufwand4. Wertminderung da jetzt B-WareJe nach Ware entsteht dem Händler ein Verlust im zweistelligen Prozentbereich



Nicht nur das Rückporto, nach BGH Urteil muss der Händler auch den Versand erstatten, welchen man beim Kauf ganz am Anfang bezahlt hat!
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