Was mit Internet & Festnetz machen, bei Untervermietung wg Auslandssemster?

Hallo,
eine Bekannte wird wg einem Auslandsemester ihre Wohung untervermieten. Das ist auch so schon alles mit dem Vermieter geklärt.

Nun meine Frage.

Momentan hat sie nur internet uber einen stick von der telekom und kein Festnetz. Der Vertrag läuft jetzt im Oktober aus.

Um die Wohnung besser weiter zu vermieten, wollte sie jetzt wlan und festnetz auf ihren namen anmelden.
Sie würde das nach ihrem auslandssemster auch weiternutzen.

Allerdings wie kann sie sich davor schützen, das der Untermieter keine Dummheiten mit dem Anschluss macht, und sie dann am ende für alles gerade stehen muss.

Vllt gibt es ja hier in der Community welche , die vor dem gleichen Problem standen.

Über Tipps, auch zur Untervermietung, freue ich mich sehr.

Schonmal vielen Dank.
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12 Kommentare

Wenn sie das risiko eingeht dass der untermieter ihre ganze Wohnung und Einrichtung zerlegt, dann ist der internetzugang garnicht mehr so schlimm.

es muss sowieso ein unter Mietvertrag geben. im Schadenfall ist es doch dann eindeutig belegbar das sie zu der Zeit nicht den Anschluss benutzt hat. wenns vom Vermieter noch abgesegnet ist.

Aber als erstes wird doch sie belangt.
Und dann muss sie beweisen, daß sie es nicht war? Wenn der Untermieter ne arme "Sau" ist, bleibt sie auf alles sitzen. Siehe mietnomaden. Oder liege ich hier falsch?

Tekkit hat schon recht. Das machst du ganz einfach so:

Sie schreibt in den (Unter)Mietvertrag rein, dass das Internet von bis bzw. für die Dauer des Untermietverhältnisses ebenso im Rahmen der Miete überlassen wird.

Zur Klarstellung kann man ergänzen, dass damit alle mit der Nutzung verbundenen Pflichten einhergehen (abzgl. ggf. der Zahlung, die weiter vom Mieter getätigt wird). Alternativ oder zusätzlich kann man sich die Erklärung gegeben lassen (auch in den Vertrag schreiben), dass der Untermieter kein Schhindluder treibt und den Zugang nur in rechtlich legitimer Weise nutzt blablabla...

Allenfalls hinsichtlich des Providers müsste man prüfen, ob das einfach so machbar ist. Ansonsten treffen die Verpflichtungen m.E. schlichtweg dann den Untervermieter. Wäre ja auch noch schöner, wenn er nur Rechte erhalten würde und keine (Neben)Pflichten auf ihn zukämen. Das ist wohl nicht in eurem Sinne, wie ich deinen Beitrag so verstehe.




Das Risiko dass der Mieter bei einer Vermietung auf gut Deutsch Scheiße baut und nicht einmal die Miete zahlt, geschweige denn Schäden begleicht, das hast du immer. Natürlich bestehen ihre Verpflichtungen aus dem Mietverhältnis auch weiter, wenn der Untermieter der größte Saupirat aller Zeiten ist.

Wenn der Vermieter offenkundig nichts gegen die Untermiete hat, dann sollte man ggf. andenken einen Auflösungsvertrag bzgl. des alten Mietvertrages zu schaffen, einen befristeten Mietvertrag mit dem Untermieter einzugehen und einen neuen Mietvertrag ab Ende des befristeten Mietvertrags mit der alten Mieterin einzugehen.

Dann vermeidest du Gefahren aus der Untermiete. Ist aber umständlich, weil man drei Verträge schließen muss. Außerdem wird das der Vermieter wohl eher nicht wollen.

Die Frage ist halt, wie die Bekannte von summertime93 die Angelegenheit lösen will bzw. mit Blick auf den Provider lösen kann.

Der Untermieter kann doch einfach einen Tarif ohne Laufzeit abschließen.



oder sich auch einen internet stick besorgen. Festnetz braucht man heut zu tage bis auf kostenlose kino vorstellungen via, mydealz eher selten

Ich habe mir neben dem Untermietvertrag eine separate "Freistellungserklärung" unterschreiben lassen, mit dem Inhalt, dass der Untermieter alleiniger Nutzer des Internt/Telefonanschlusses X ist und mich von allen aus der Internetnutzung resultierenden Kosten inkl. möglicher urheberrechtlicher oder sonstiger Schadensersatzansprüche Dritter, etwa durch Gebrauch von P2P-Netwerken oder Usenet, freistellt.
Keine Ahnung, ob sowas rechtswirksam ist, aber primär geht es ja darum, dass Du nachher nicht auf Schadensersatz verklagt wirst. Was strafrechtliche Verfolgung angeht, kann man ja nachweisen, dass man in der Zeit den Anschluss nicht benutzt hat, weil man woanders war. Zudem folgt ja aus der vertraglichen Regelung zumindest indiziell, dass der Untermieter den Anschluss selbst genutzt hat.


... und wenn Deine Bekannte dann später wieder einzieht, nimmt der Untermieter den Vertrag "mit" oder schreibt ihn auf Deine Bekannte um.

ich würde das risiko nicht eingehen und den untermieter sich selbst um den internetanschluss kümmern lassen. klar, im zweifelsfall kann sie beweisen, dass sie den anschluss nicht selbst genutzt hat. das kann aber mit relativ viel aufwand und evtl. anwaltskosten verbunden sein. und wenn sie zu der zeit im ausland ist, dann muss sie A) erstmal rechtzeitig mitkriegen, dass es probleme gibt (die abmahnpost kommt ja auch erstmal beim untermieter an) und B) alles aus dem ausland regeln.

ich hätte da kein gutes gefühl dabei...

Also wegen des Internetanschlusses würde ich sehen, ob es nicht so eine Art Haftungsklausel gibt, die in den Mietvertrag aufgenommen werden kann. Selbst wenn die am Ende nicht gültig ist, wirkt diese unter Umständen abschreckend. Telefon würde ich dem Untermieter nicht anbieten, weil da ja manchmal Verbindungen nachberechnet wird. Ich würde dem Untermieter anbieten eine VOIP-Nummer von SIPgate in den Router (falls möglich bei Deinem) einzubinden, die dieser auf seine eigene Rechnung machen kann. Alternativ könnte der Untermieter sich einen Anschluß bei Easybell holen.


Ich würde für die Zeit einen Nachsendeauftrag einrichten.

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