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Wasserenthärtungsanlage - Was kostet eine ? Welche sind gut ? Was kostet die Wartung ?

Admin 27 Kommentare
eingestellt am 10. Mai 2015
Ich habe selber jetzt schon lange gegoogled, aber leider findet man nur wenige sinnvolle Ergebnisse, da das meiste von SEO-Trolls überflutet ist. Da ich ja weiß, dass hier viele Häuslebauer unterwegs sind, wollte ich euch nach euren Erfahrungen fragen.

Wir sind vor kurzem umgezogen und haben jetzt eine Wasserhärte von 17, was mich super annervt - Wasser aussem Hahn schmeckt scheiße, Bad und Küche ist immer verkalt, bis WaMa und Spülmaschine hinüber sind, wir durch den Kalk mit Sicherheit auch beschleunigt.

Ich würde gerne einmal das Thema gut aufbereiten und dann an die Hausverwaltung übergeben. Wenn ich einfach nur anklopfe und sage, dass man doch sowas installieren könnte, wird es sicher keine Beachtung finden.

Also meine Frage ist konkret, welche habt ihr, was habt ihr bezahlt und wie hoch liegen die Wartungkosten. Die im Netz schwirrenden Fakten, schwanken doch extrem. Von 1500€ - 3000€ Installationkosten und von 100€ im Jahr - 500€ im Jahr. Natürlich hängt das mit Sicherheit auch vom Verbrauch ab, aber das kriege ich dann schon noch hochgerechnet

Würde mich auf jeden Fall über echten (und nicht google gefakten) Input freuen.

  1. Diverses
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  1. Diverses
27 Kommentare

haben uns vor 2 jahren den grünbeck weichwassermeister gsx5 installieren lassen. sehe zufrieden. noch keine wartung gemacht

Wo ist eigentlich der Sinn dahinter, da wir in Deutschland eine Trinkwasserverordnung haben und deshalb nur Trinkwasser aus der Leitung kommt?
Außerdem sollte z.B bei Kupferrohren eine ausreichend dicke Kalkschicht vorhanden sein, da diese die Leitungen schützt und somit auch einen selber, da so wenig bis gar kein Kupfer an das Wasser abgegeben wird!

Um wieviel parteien/person geht es

Gibt es auch von BWT. Aber wie gut und ob überhaupt das ist die Frage. Ich persönlich würde es machen. Aber gibt es den Tests oder so etwas ähnliches?

wadabum

Wo ist eigentlich der Sinn dahinter, da wir in Deutschland eine Trinkwasserverordnung haben und deshalb nur Trinkwasser aus der Leitung kommt? Außerdem sollte z.B bei Kupferrohren eine ausreichend dicke Kalkschicht vorhanden sein, da diese die Leitungen schützt und somit auch einen selber, da so wenig bis gar kein Kupfer an das Wasser abgegeben wird!


weniger putzen

Verfasser Admin

nakres

Um wieviel parteien/person geht es


4 Parteien sind im Haus ~12 Leute

Weichwasseranlage BWT AQA Smart (wie ich grad festgestellt hab, gibt es die sogar bei Amazon ^^)
Liefern & Montage waren bei uns 1947€.
Ich mag die "schlaue" Zwangsregeneration:
"Zu einem frei wählbaren Zeitpunkt (z.B. Nachts) wird geprüft, ob der verbliebene Weichwasservorrat noch für den nächsten Tag ausreicht. Wenn nicht, wird die Enthärtersäule nur genau um den Prozentsatz regeneriert, der erforderlich ist um den Weichwasservorrat wieder auf 100 % aufzufüllen. Bei der intelligenten Regeneration wird kein verbliebener Weichwasservorrat verworfen."

Verfasser Admin

wadabum

Wo ist eigentlich der Sinn dahinter, da wir in Deutschland eine Trinkwasserverordnung haben und deshalb nur Trinkwasser aus der Leitung kommt? Außerdem sollte z.B bei Kupferrohren eine ausreichend dicke Kalkschicht vorhanden sein, da diese die Leitungen schützt und somit auch einen selber, da so wenig bis gar kein Kupfer an das Wasser abgegeben wird!



Es schmeckt halt beschissen, die Geräte verkalken und man hat ständig und überall Kalkränder.
Guck doch mal spaßenshalber wie hoch der Härtegrad bei Deinem Wasserwerk ist. 17 ist schon verdammt hoch und ich trinke halt gerne Leitungswasser ohne es extra durch Brita und Co. zu hauen.

Moderator

Eine Wasserhärte von 17 ist ja fast noch erträglich. In der offiziellen Wasseruntersuchung unseres Ortes wurde eine Wasserhärte von 25,5 gemessen.
Ich benutze dafür bisher lediglich einen normalen Wasserfilter von AEG. Das Wasser schmeckt damit ganz gut, es ist aber nervig.

infos bei der dvgw

die .pdf erklärt einiges und zeigt tabellarisch notwendige untersuchungsintervalle etc an:
dvgw.de/fil…pdf

auf den seiten der dvgw steht alles zum thema trinkwasserverordnung etc

##
Der DVGW ist der technisch-wissenschaftliche Verein im Gas- und Wasserfach, der seit mehr als 150 Jahren ...
die technischen Standards für eine sichere und zuverlässige Gas- und Wasserversorgung setzt
aktiv den Gedanken- und Informationsaustausch in den Bereichen Gas und Wasser anstößt und begleitet sowie
durch praxisrelevante Hilfestellungen die Weiterentwicklung im Fach motiviert und fördert.
Alle Mitglieder und Marktpartner sind eingeladen, sich aktiv am Regelsetzungsprozess und der fachlichen Diskussion zu beteiligen mit dem Ziel, ein hohes Sicherheitsniveau in der Versorgung zu gewährleisten und gleichzeitig die Kosteneffizienz zu verbessern.

so eine anlage kann leicht 'verkeimen'. sie streut dann ins ganze wassernetz. die anlage wieder 'sauber' zu bekommen, ist teuer, langwierig und nicht immer möglich.
kurzum: die installation braucht regelmässige pflege & wartung von fachleuten.
zzgl untersuchungen, ob das trinkwasser noch den anforderungen der trinkwasserverordnung entspricht. die sind auch teuer ...

Habe bei mir 6,0 und bei meiner Schwester 19,0.

Nur mal so: ist das irgendwie gesundheitsschädlich, wenn es so hoch ist?

clara

so eine anlage kann leicht 'verkeimen'. sie streut dann ins ganze wassernetz. die anlage wieder 'sauber' zu bekommen, ist teuer, langwierig und nicht immer möglich. kurzum: die installation braucht regelmässige pflege & wartung von fachleuten. zzgl untersuchungen, ob das trinkwasser noch den anforderungen der trinkwasserverordnung entspricht. die sind auch teuer ...



Die Untersuchungen werden doch nun eh regelmäßig durchgeführt aufgrund der Legionellen Prüfung.


gruenbeck.de/de/…sx/

judo.eu/jud…php

Kann ich beide empfehlen

beneschuetz

Habe bei mir 6,0 und bei meiner Schwester 19,0. Nur mal so: ist das irgendwie gesundheitsschädlich, wenn es so hoch ist?



Zitat:

" Ist hartes Wasser schädlich?

Es ist keineswegs gesundheitsschädlich hartes Trinkwasser zu sich zu nehmen, eher im Gegenteil. Wasser ist immer dann „hart“, wenn es reich an verschiedenen Mineralien wie Calcium und Magnesium ist, die die Gesundheit fördern, nicht aber schädigen. Häufig enthält Trinkwasser sogar mehr Mineralien als Mineralwasser aus dem Supermarkt und ist somit gesünder.
Schädlich ist hartes Wasser für den Menschen jedenfalls nicht, allenfalls für die Waschmaschine.
Im Gegensatz zur Waschmaschine müssen wir uns auch keine Gedanken machen, dass wir durch hartes Wasser verkalken könnten."

Quelle:
wasser-suedharz.de/sei…tml

Kommentar

wadabum

Wo ist eigentlich der Sinn dahinter, da wir in Deutschland eine Trinkwasserverordnung haben und deshalb nur Trinkwasser aus der Leitung kommt? Außerdem sollte z.B bei Kupferrohren eine ausreichend dicke Kalkschicht vorhanden sein, da diese die Leitungen schützt und somit auch einen selber, da so wenig bis gar kein Kupfer an das Wasser abgegeben wird!


Das wasser hat weniger Kalk somit schmeckt es erstens anders (bei hohem Kalk Gehalt schmeckt es gerne etwas metallisch) und es hinterlässt weniger hässliche spuren (insbesondere im Waschbecken die berühmten Kalk spuren). Zudem werden es deine Rohre, und Waschmaschine/Spülmaschine dir danken.

admin

.



Du wohnst schon zu lange nicht mehr in Würzburg, Freunddla!

clara

so eine anlage kann leicht 'verkeimen'. sie streut dann ins ganze wassernetz. die anlage wieder 'sauber' zu bekommen, ist teuer, langwierig und nicht immer möglich. kurzum: die installation braucht regelmässige pflege & wartung von fachleuten. zzgl untersuchungen, ob das trinkwasser noch den anforderungen der trinkwasserverordnung entspricht. die sind auch teuer ...



legionellenuntersuchung bei 'privatanlangen' alle 3 jahre...
sofern der erstbefund 0 kbe lautet

Ich hatte mal vor einiger Zeit ein Angebot eingeholt, da ging es um eine Größenordnung von 100 € pro Jahr für Wartung für ein 6-Parteien Haus. Der Stromverbrauch ist gering (max 10-20 € pro Jahr) und die Kosten für Salztabletten habe ich gerade nicht im Kopf, sind aber fast zu vernachlässigen.

Ach ja - lass dir keinen magneto / elektrischen / vitalisierenden / sonstwas Eso-Aparillo andrehen. Wer so etwas anbietet, gehört vom Gelände gejagt, nämlich so:
[Fehlendes Bild]

Als wir vor Jahren gebaut haben, wollten wir uns auch eine Anlage einbauen lassen. Wir haben es aus Kostengründen nicht gemacht, was wir heute schon bereuen, vor allem wegen dem Putzaufwans. Folgende Punkte sind bei mir noch hängen geblieben:

1. Nur Anlagen nehmen, die von der DVGW zugelassen sind (siehe bei clara).
2. Nur Anlagen nehmen, die sich selber regenieren und auch desinfizieren. Vor allem das Desinfizieren ist wichtig, da die "Filter" ja meist Ionenaustauscher sind, die eine grosse Oberfläche haben und deshalb wirklich schnell verkeimen können.
3. Über Kosten kann ich leider nichts mehr sagen. Ich meine wir hätten damals ein Angebot über ca. 2000 € gehabt. Bei Betriebskosten bin ich überfragt.
4. Ob das Wasser wirklich anschliessend besser schmeckt ? Kann sein, muss nicht sein.
5. Was ich mir in Deinem Fall schwierig vorstellen kann, ist die Einigung mit den Nachbarn, wie die Anlage eingestellt werden soll.

Kann man hartes und weiches Wasser am Geschmack unterscheiden? Mit einer sensiblen Zunge kann das funktionieren. Die Mineralien geben dem harten Wasser einen ganz leicht salzigen Geschmack, das weiche Wasser schmeckt neutraler.



www1.wdr.de/the…tml


Hier in Köln ist das Wasser auch ziemlich Hart so um die 20. Als Kölner ist man dran gewöhnt und das Leitungswasser schmeckt gut. Das Problem ist wirklich halt mit den Geräten. Das merkt man ja schon ziemlich schnell am Wasserkocher.

Die Wassertemperatur macht m.M.n. geschmacklich einen riesigen Unterschied. Wir haben auch eine Gesamthärte von 18 und je nach Leitungslänge (v.a. in Reihenhäusern) erwärmt sich das Wasser schon extrem. "Kaltes" Wasser aus der Leitung ist dann ungenießbar, während das selbe Wasser gekühlt bzw. in einer anderen Wohnung im selben Netz echt super schmeckt.

Für Wasserkocher und co. verwenden wir einen Tischfilter. Mit der Wasch-/Geschirrspülmaschine hatten wir die letzten 20 Jahre keine übermäßigen Probleme - eine Enthärtungsanlage hätte sich garantiert nicht gelohnt.

Einen konkreten Tipp kann ich nicht nennen, hab aber bei Bekannten mal sehr aufwendig die Wasserhärte vor Einbau einer Enthärtungsanlage, vor Anlage und mit Britta Filter und mit Anlage gemessen.

Die Unterschiede zwischen ohne und mit Britta Filter waren kaum der Rede wert (jeder behauptet aber immer man merkt es). Einzig mit einer Enthärtungsanlage konnte ein größerer Unterschied gemessen werden - aber man darf auch hier keine Wunder erwarten.

Und bevor jemand motzt, das ganze wurde nicht mit einfachen Teststreifen gemessen.

Es kommt darauf an wieviel Wasser ihr verbraucht und zweitens wie hoch die entsalzung sein soll.
Es müsste mindestens eine 2 Saulenanlage installiert werden. Gute Anlagen kosten in diesem Bereich ca 2500 - 4000 €. Laufende kosten wären Salz und Wasser zur Regeneration. Für Wartung müsste man so ca 10-15 % der Anschaffungskosten pro Jahr rechnen

Ich würd mal in der Nachbarschaft rumfragen. Da findet sich bestimmt jemand, der schon eine solche Anlage hat. Vorteil: man lernt die Leute gleich mal kennen, hat echte Erfahrungswerte aus dem Real Life und kann bestimmt das entkalkte Wasser mal probieren, ob es die erhoffte geschmachsverbesserung bringt.

Verfasser Admin

@oceanic815:
Ich weiß net so recht In Berlin klingeln und fragen ob man mal das Wasser probieren darf, ist glaube ich nicht so mein fall

Ich habe aber inzwischen glaube ich genug gute Links bekommen um der Hausverwaltung mal einen brauchbaren Vorschlag zu unterbreiten. Dank euch allen, ich halte euch auf dem Laufnden, falls wir einem kaufen/kaufen dürfen

Verfasser Admin

@GenFox:
Ist definitiv so. Aktuell löse ich es so, dass ichs in ne Karaffe mache und in den Kühlschrank stelle, ab und zu mal noch etwas Zitrone dazu. Aber dafür muss ich mir halt "Gedanken" machen Geiler isses einfach direkt aussem Hahn zu trinken.

Bioquell von Judo... Anschaffungspreis 2-2,5k , Wartungsvertrag 200 anno. Seit den 80ern bewährt und ohne "nebenwirkungen". Nachteil: Mehrmals im Monat salzsäcke schleppen. Sport ist gesund :-)

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