Welche SSD in alten Desktop einbauen?

Ja, trotz der vielen SSD Deals habe ich noch einen Rechner ohne SSD
Dies will ich jetzt gerne nachholen, bin mir aber nicht sicher, welche ich nehmen soll. Im Moment schwanke ich zwischen der SanDisk 64GB (ca. 45€) und der OCZ Vertex Plus 120GB (ca.60€). Da es eine alte Kiste ist, spielt das SATA 2 der OCZ z.B. keine Rolle. Es geht mir einfach darum, recht günstig einen Leistungszuwachs zu erhalten. Die Geschichten über OCZ kenne ich, allerdings ist der Preis echt gut und laut einer Amazon Rezension läuft die Platte nach dem neuesten Firmware Update wohl stabil. Würde mich freuen, wenn einige, die die eine oder andere Platte besitzen, mal ihre Erfahrungen posten würden.

Danke im Voraus.

12 Kommentare

Ich denke mal du wirst egal welche SSD du einbaust einen deutlichen Leistungszuwachs bekommen. Ist nur die Frage ob du nicht noch ein wenig mehr Kohle in die Hand nimmst und CPU und RAM auch gleich mit aufrüstest...

Ich persönlich würde dir ne crucial empfehlen. Die habe ich selbst.

Du hast zwar mit einer SSD einen Leistungsgewinn, dank SATA 2 ist der aber so, als wenn Du einen Porsche auf 120km/h drosselst

64gb ist einfach zu klein, das hatte ich Anfangs auch ausprobiert. Dann will man das mit drauf und das mit drauf ein bisschen Musik usw.

Da ich unterwegs auf nichts verzichten möchte (gerade auch im Urlaub) und nicht extra noch eine externe Festplatte mitschleppen wollte, habe ich mich für eine Hybridplatte entschieden.
Bin super zufrieden damit!
Meine Hochfahrzeiten bis zur reibungslosen Nutzung:
Normale Festplatte 3:36min
mit SSD 1:02min
Mit Hybrid 1:13min

hier mal der Link zu meiner Hybridplatte mit 750gb Speicher und 8gb Flashspeicher

amazon.de/SEA…1-1

Da kannst jede SSD nehmen, da der Flaschenhals die SATA2 Schnittstelle ist und dann sicherlich noch die alte CPU. Daher nimm lieber eine mit einer langen Garantie, das evtl bei einem Systemwechsel diese dann in ein neues System migrieren kannst ;-)

Danke für die Einschätzungen.

@Gose: Naja, soooo alt ist die Kiste dann auch wieder nicht: Celeron E3400, 4GB RAM (mehr unterstützt das Board nicht). Denke bei dem Arbeitsumfeld sollte es mit ner SSD noch ne Weile funktionieren. Wenn aber SATA 2 tatsächlich so langsam ist, tendiere ich eher zur SanDisk. Crucial wäre dann doch fast Perlen vor die Säue X)

Hampez

64gb ist einfach zu klein, das hatte ich Anfangs auch ausprobiert. Dann will man das mit drauf und das mit drauf ein bisschen Musik usw.Da ich unterwegs auf nichts verzichten möchte (gerade auch im Urlaub)

Glaube nicht, dass Dampfi seinen Desktop mit in den Urlaub schleppt, und für Musik etc. reicht ja wohl seine normale HD, die er wohl nicht ausbauen muss.

Houseman

Du hast zwar mit einer SSD einen Leistungsgewinn, dank SATA 2 ist der aber so, als wenn Du einen Porsche auf 120km/h drosselst



Das stimmt nur zum Teil. Die richtig guten SSDs kommen gerade mal in den SATA-3-Bereich. Und dass auch nur unter guten Bedingungen beim sequenziellen Lesen. Wann kommt das denn bei einer kleinen SSD vor? Eine 64GB-SSD hast du mit SATA-2 (3 Gigabit/s = 375MB/s) in nicht einmal 3 Minuten komplett ausgelesen. Samsung gibt bei der aktuellen 840 Pro maximale Transferraten von 540MB/s an. Benchmark.

Also drosselt er seinen Porsche Baujahr 1995 eher auf 180km/h.


@ Topic: Nimm das Billigste, was dir unterkommt, die Unterschiede halten sich in wenigen Prozentpunkten.

Houseman

Du hast zwar mit einer SSD einen Leistungsgewinn, dank SATA 2 ist der aber so, als wenn Du einen Porsche auf 120km/h drosselst



Wenn du allerdings vorher mit nem Moped unterwegs warst, dann sind 120 trotzdem eine rasante Steigerung (Nur um deine Metapher etwas abzurunden)

Ich würde mir einfach überlegen brauchst du 120GB oder reicht dir auch eine 64GB Platte. Auf zukünftige Systemänderungen würde ich jetzt gar nicht mal soviel Rücksicht nehmen. In einem Jahr bekommst wahrscheinlich eh 320GB SSD für den selben Preis, den jetzt ne 120er kostet. Und für Musik und Filmdateien kannst du locker deine alte HDD behalten. Es geht eigentlich nur um Betriebssystem und die einschlägigen Programme (Office, Photoshop, Itunes etc.pp).

Samsung und Crucial sind in jedem Fall ihr Geld wert.

Houseman

Du hast zwar mit einer SSD einen Leistungsgewinn, dank SATA 2 ist der aber so, als wenn Du einen Porsche auf 120km/h drosselst

So sehe ich das auch. Darüber, diese Platte in einen zukünftigen Rechner mitzunehmen, denke ich gar nicht nach. Die OCZ ist ja auch nur aufgrund des Preises interessant, 15€ mehr für den doppelten Speicher. Den Platz brauch ich aber überhaupt nicht. Windows, Office und mein Kaspersky sind mir wichtig für die SSD, alles andere ist Zugabe. Ich glaube schon, dass Samsung und Crucial ihr Geld wert sind und bei einem neuen PC weiter in Betrieb bleiben könnten, ich sehe es aber dennoch nicht ein im Moment so viel für ne SSD auszugeben, wie der Rechner an sich fast gekostet hat (_;)
Daher bekräftigen mich die Einschätzungen hier zur günstigeren (und wohl auch stabileren) Platte zu greifen.

Ja ist sicherlich ne gute Entscheidung. Btw. Ich habe mir vor einiger Zeit ein neues Notebook zugelegt in dem vorher eine 500GB HDD drin war und nutze schon seit etlichen Jahren die sicher sehr gute aber auch enorm hardwarehungrige Kaspersky IS. Durch den Umstieg auf meine Samsung SSD bin ich jedes Mal wieder erneut erstaunt, wie schnell das Icon in der Taskleiste auftaucht :P
(Ich bin mir nichtmal sicher ob mein Notebook schon Sata3 unterstützt...)
Weiß einer wie man das unkompliziert herausfinden kann?

Houseman

Du hast zwar mit einer SSD einen Leistungsgewinn, dank SATA 2 ist der aber so, als wenn Du einen Porsche auf 120km/h drosselst



Der Vergleich hinkt. Im normalen Office-Einsatz trifft es der folgende Vergleich besser: es ist wie der Vergleich von Fahrrad, Porsche Boxster oder Porsche 911 Turbo im Stadtverkehr

vorher -> Fahrrad
Porsche Boxster -> Einsteiger-SSD
Porsche 911 Tubro -> High-End-SSD

Der 911 Turbo wird gegenüber dem Boxster keinen spürbaren Vorteil bringen, weil er seine erhebliche Mehrleistung nur außerorts oder gar auf Rennstrecken (wäre im Vergleich ein anspruchsvoller Server-Betrieb) ausspielen kann. Selbst in einem aktuellen Rechner merkt man den Unterschied vor allem bei Benchmarks, nicht beim Arbeiten.

-> wichtig ist eine vernünftige Größe (die zu ermitteln ist individuell verschieden; für System & Programme würde ich persönlich ~ 120 GB empfehlen, als einzige interne Platte im Notebook dagegen das doppelte), die Leistungsdaten sind eher was für den Stammtisch

Die OCZ haben einen schlechten Ruf, weil es anfangs deutliche Firmware-Probleme gab; die haben sie m.E. mittlerweile im Griff und das P/L-Verhältnis ist super

Calyps0

(Ich bin mir nichtmal sicher ob mein Notebook schon Sata3 unterstützt...)Weiß einer wie man das unkompliziert herausfinden kann?



Du müsstest nur nach deinem Modell googeln und dir die technischen Daten ansehen


ACCakut

Das stimmt nur zum Teil. Die richtig guten SSDs kommen gerade mal in den SATA-3-Bereich. Und dass auch nur unter guten Bedingungen beim sequenziellen Lesen. Wann kommt das denn bei einer kleinen SSD vor? Eine 64GB-SSD hast du mit SATA-2 (3 Gigabit/s = 375MB/s) in nicht einmal 3 Minuten komplett ausgelesen. Samsung gibt bei der aktuellen 840 Pro maximale Transferraten von 540MB/s an. Benchmark.



Oh Mann... Benchmark rausgesucht, vielleicht noch gelesen, aber nix verstanden, wa?

Viel interessanter als solche Benchmarks ist die Tatsache, dass man ohne Ivy Bridge und somit ohne 6 Gb/s SATA Schnittstelle maximal 250 MB Durchsatz hinbekommt. Da bringt auch kein sog. IOLevelUp etwas, bei dem die PCIe Schnittstelle von x16 auf x8 gedrosselt wird, um entweder USB3.0 der SATA 6Gb/s zu realisieren, was aber wie bereits angesprochen kein vollwertiger Ersatz zu einer nativen SATA 6 Gb/s Schnittstelle ist...

Edit: Dazu kommt natürlich noch, dass Benchmarks häufig durch Komprimierung zu einem solch hohen Durchsatz kommen und sich in der Realität nicht alle Daten so gut komprimieren lassen.




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