Welches iPad fürs Studium?

26
eingestellt am 7. Aug
Ich habe mich entschieden: mein Begleiter für meinen Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen soll ein iPad statt ein MacBook Pro sein.

Nun ist die Frage welches? Das iPad Pro? iPad 2018? iPad Air? Ich werde das Gerät täglich über Jahre hinweg benutzen und möchte keinen Fehler machen.

Klar ist: der Apple Pencil muss funktionieren, und das so gut es geht. Und sicher ist auch, ich warte ich bis Oktober auf die neuen releases.

Aber was könnt ihr empfehlen ?
Zusätzliche Info
Fragen & Gesuche

Gruppen

Beste Kommentare
Was ich empfehlen kann: Erstmal 1 - 2 Monate studieren, dann weisst du ganz genau was du brauchst und worauf es dir ankommt, bspw. hast du in vielen WIng Gängen auch Informatik, meißt Java, viel Spaß auf dem iPad zu coden.
Es ist immer wieder lustig anzusehen wie die Leute sich Geräte fürs Studium anschaffen die absolut Overkill oder einfach nicht das richtige sind, am besten sind ja die, die sich ein Macbook kaufen und dann nichtmal einen Plan von MacOs haben.
Ich persönlich habe mich auf ein 10.5 IPad Pro und für das Info Zeug auf ein Macbook Pro 2014 festgelegt. Noch ein Tipp wenns soweit ist, lass die Finger von der Eclipse IDE, nimm stattdessen IntelliJ.
Bearbeitet von: "Kraule_Mirnsack" 7. Aug
Habe selber das iPad Air 2 -> iPad Pro 9.7 -> iPad Pro 10,5 in meinem Studium Elektrotechnik in betrieb (gehabt).

1. Es ist kein Papier Ersatz. Spätestens in der Klausurphase dient es nur noch zum Skript nachschlagen etc. und gerechnet wird auf Papier. Wobei es dafür sehr nützlich ist, da man alles dabei hat.

2. Genaue Zeichnungen sind nicht Zeiteffizient möglich (gerade bei hohem Vorlesungstempo habe ich immer Fotos von Zeichnungen der Kommilitonen gemacht).

3. Parallel Aufgaben offen haben und rechnen klappt recht gut auf dem 10,5er im Verhältnis 1/4 zu 3/4. Bei Bedarf Aufgaben kurz größer ziehen oder per Screenshot ins Rechendokument reinkopieren. Wäre auf dem 12,9er sicher besser, das war mir aber zu groß, denn das iPad ist auch mein YouTube/Serien Knecht und liegt oft auf dem Bauch abgestützt auf mir (klingt komisch aber sind sicher 40% des Nutzens abends im Bett noch ne Folge schauen etc.).

4. Programmieren kannst du komplett vergessen. Dafür lieber ein Surface oder Laptop. Weiß nicht inwiefern du das als WirtIng musst. Das war dann auch der große Nachteil gegenüber den Surfaces. Erkunde dich also über die im Studium benötigten Programme.

5. Welches Modell:
Das neue Pro sagt mir nicht zu: Die Sache mit dem verbiegen geht gar nicht (weiß nicht inwiefern das noch aktuell ist, aber alleine die Möglichkeit das mein 1000€ Gadget sich verbiegt im Rucksack trotz Schutz ist ein Unding (gewesen?)). Des Weiteren gefällt mir Face ID nicht, gerade beim Tablet flach auf dem Tisch ist das unpraktisch. Ideal wäre der IPhone 7 simulierte Homebutton aber der alte physische tut es auch. Klar ist das mit dem USB C praktisch, aber für mich überwiegen die Nachteile.

Wenn es auf den Preis ankommt klar das normale iPad 2018 (würde den Kauf soweit herauszögern wie möglich, vielleicht kommt da noch ein neues Modell oder ne Aktion wie Back to School). Das reicht vollkommen um sich Notizen im Skript zu machen etc.
Vom neuen Air halte ich nicht viel. Dafür bekommst du annähernd ein Pro 2017 und die 120hz merke ich persönlich schon beim scrollen (was ja viel passieren wird) und beim Schreiben.

6. Speichergröße, 4G?
Bei der Speichergröße muss jeder seinen Bedarf beachten, habe 256gb genommen, wobei ich im Nachhinein auch mit 64 ausgekommen wäre. Bedenke, dass du in der Hochschule und Zuhause in der Regel WLAN hast und wohl kaum größere Projektdateien auf dem iPad haben musst. Habe weder Musik noch Videos auf dem iPad, Spiele auch wenig. Für den Urlaub (offline Serienstaffeln o.Ä.) sollten eben auch 64 reichen. Ist wieder eine Frage des Preisunterschieds.

7. Zubehör
Der Pencil sollte Pflicht sein. Der „Alte“ sollte mittlerweile auch etwas billiger geworden sein, einziger Nachteil ist der „dumme“ Lademechanismus. Klar kannst du es in der Vorlesung am iPad laden, fühlt sich aber immer wie ein rohes Ei an auf den schrägen Tischen.
Entweder das Smartcover + Case (Drittanbieter) für die Rückseite oder eins wo beides in einem ist vom Drittanbieter. Da gibts qualitative unterschiede. Bin bisher immer beim Original Smartcover wenns um die 30€ war gelandet und beim Khomo case für die Rückseite. Dazu verwende ich eine weitere Filzhülle für den Transport im Rucksack.
Vom Keyboard rate ich aus preislichen Gründen ab. Dazu tippt man zu wenig, bzw. gut genug auf dem Bildschirm um das zu rechtfertigen. Auch Hausarbeiten würde ich am iPad nicht schreiben wollen.

Zusammengefasst: Das iPad 2018 + Pencil + 15€ Case ist vollkommen ausreichend. Das 2017er Pro mit dem 120Hz Display, wenn es etwas mehr sein darf.

Hoffe ich ich konnte etwas helfen.
26 Kommentare
Hallo, ich empfehle dir ein ipad 2018. nutze ich auch fürs Studium. Allerdings wirst du ohne MacBook nicht zufrieden sein wenn du Hausarbeiten schreiben musst.
Was ich empfehlen kann: Erstmal 1 - 2 Monate studieren, dann weisst du ganz genau was du brauchst und worauf es dir ankommt, bspw. hast du in vielen WIng Gängen auch Informatik, meißt Java, viel Spaß auf dem iPad zu coden.
Es ist immer wieder lustig anzusehen wie die Leute sich Geräte fürs Studium anschaffen die absolut Overkill oder einfach nicht das richtige sind, am besten sind ja die, die sich ein Macbook kaufen und dann nichtmal einen Plan von MacOs haben.
Ich persönlich habe mich auf ein 10.5 IPad Pro und für das Info Zeug auf ein Macbook Pro 2014 festgelegt. Noch ein Tipp wenns soweit ist, lass die Finger von der Eclipse IDE, nimm stattdessen IntelliJ.
Bearbeitet von: "Kraule_Mirnsack" 7. Aug
Nutze seit letztem Semester ein iPad Pro 10,5“ und bin super zufrieden.
Das iPad 2018 hat eben leider kein laminiertes Display und nicht die hohe Bildwiederholungsfrequenz. Darauf würde ich als viel Handschreiber achten...
Mit dem neuen iPadOS ab September wird es erst richtig spannend!

Für Haus/Projektarbeiten etc. wirst du einen richtigen PC mit Tastatur benötigen. Den habe ich zum Glück von meiner Firma bereitgestellt bekommen.

Aber alles in Allem ist ein iPad für Ingenieurstudiengänge auf jeden Fall zu empfehlen. Mal eben schnell auf den Skripten etwas notieren, alle Dateien und Übungen in Ordnern sortieren, usw.

Apps kann ich Notability empfehlen.
PDF Expert auch, das hat allerdings ein Update mir Abo Zwang bekommen. Mal schauen inwiefern das noch ohne Abo zu verwenden ist...
Kraule_Mirnsack07.08.2019 20:06

Was ich empfehlen kann: Erstmal 1 - 2 Monate studieren, dann weisst du …Was ich empfehlen kann: Erstmal 1 - 2 Monate studieren, dann weisst du ganz genau was du brauchst und worauf es dir ankommt, bspw. hast du in vielen WIng Gängen auch Informatik, meißt Java, viel Spaß auf dem iPad zu coden.Es ist immer wieder lustig anzusehen wie die Leute sich Geräte fürs Studium anschaffen die absolut Overkill oder einfach nicht das richtige sind, am besten sind ja die, die sich ein Macbook kaufen und dann nichtmal einen Plan von MacOs haben.Ich persönlich habe mich auf ein 10.5 IPad Pro und für das Info Zeug auf ein Macbook Pro 2014 festgelegt. Noch ein Tipp wenns soweit ist, lass die Finger von der Eclipse IDE, nimm stattdessen IntelliJ.


Das ist glaube ich der erste sinnvolle Kommentar, den ich unter so einem Thema sehe. Gratulation
Kommt natürlich in erster Linie auf deine Anforderungen und auf dein Budget an.

Preis/Leistung ist ganz klar beim normalen iPad am besten, aber es gibt natürlich auch gewichtige Gründe, die für ein Pro sprechen. Wenn es auf optimale Pencil-Unterstützung ankommt, ist das Pro wegen des 120Hz-Displays klar im Vorteil. Zudem profitierst du auch beim Thema Zukunftssicherheit von der deutlich höheren Leistung der Pro-Modelle.

Letztendlich musst du dir die Frage stellen, was du brauchst und wie viel Geld du ausgeben willst. Denn von 250€ (iPad 9,7'' 32GB) bis 2000€ (iPad Pro 12,9'' 1TB) ist theoretisch alles möglich.
Gar keins.
Habe selber das iPad Air 2 -> iPad Pro 9.7 -> iPad Pro 10,5 in meinem Studium Elektrotechnik in betrieb (gehabt).

1. Es ist kein Papier Ersatz. Spätestens in der Klausurphase dient es nur noch zum Skript nachschlagen etc. und gerechnet wird auf Papier. Wobei es dafür sehr nützlich ist, da man alles dabei hat.

2. Genaue Zeichnungen sind nicht Zeiteffizient möglich (gerade bei hohem Vorlesungstempo habe ich immer Fotos von Zeichnungen der Kommilitonen gemacht).

3. Parallel Aufgaben offen haben und rechnen klappt recht gut auf dem 10,5er im Verhältnis 1/4 zu 3/4. Bei Bedarf Aufgaben kurz größer ziehen oder per Screenshot ins Rechendokument reinkopieren. Wäre auf dem 12,9er sicher besser, das war mir aber zu groß, denn das iPad ist auch mein YouTube/Serien Knecht und liegt oft auf dem Bauch abgestützt auf mir (klingt komisch aber sind sicher 40% des Nutzens abends im Bett noch ne Folge schauen etc.).

4. Programmieren kannst du komplett vergessen. Dafür lieber ein Surface oder Laptop. Weiß nicht inwiefern du das als WirtIng musst. Das war dann auch der große Nachteil gegenüber den Surfaces. Erkunde dich also über die im Studium benötigten Programme.

5. Welches Modell:
Das neue Pro sagt mir nicht zu: Die Sache mit dem verbiegen geht gar nicht (weiß nicht inwiefern das noch aktuell ist, aber alleine die Möglichkeit das mein 1000€ Gadget sich verbiegt im Rucksack trotz Schutz ist ein Unding (gewesen?)). Des Weiteren gefällt mir Face ID nicht, gerade beim Tablet flach auf dem Tisch ist das unpraktisch. Ideal wäre der IPhone 7 simulierte Homebutton aber der alte physische tut es auch. Klar ist das mit dem USB C praktisch, aber für mich überwiegen die Nachteile.

Wenn es auf den Preis ankommt klar das normale iPad 2018 (würde den Kauf soweit herauszögern wie möglich, vielleicht kommt da noch ein neues Modell oder ne Aktion wie Back to School). Das reicht vollkommen um sich Notizen im Skript zu machen etc.
Vom neuen Air halte ich nicht viel. Dafür bekommst du annähernd ein Pro 2017 und die 120hz merke ich persönlich schon beim scrollen (was ja viel passieren wird) und beim Schreiben.

6. Speichergröße, 4G?
Bei der Speichergröße muss jeder seinen Bedarf beachten, habe 256gb genommen, wobei ich im Nachhinein auch mit 64 ausgekommen wäre. Bedenke, dass du in der Hochschule und Zuhause in der Regel WLAN hast und wohl kaum größere Projektdateien auf dem iPad haben musst. Habe weder Musik noch Videos auf dem iPad, Spiele auch wenig. Für den Urlaub (offline Serienstaffeln o.Ä.) sollten eben auch 64 reichen. Ist wieder eine Frage des Preisunterschieds.

7. Zubehör
Der Pencil sollte Pflicht sein. Der „Alte“ sollte mittlerweile auch etwas billiger geworden sein, einziger Nachteil ist der „dumme“ Lademechanismus. Klar kannst du es in der Vorlesung am iPad laden, fühlt sich aber immer wie ein rohes Ei an auf den schrägen Tischen.
Entweder das Smartcover + Case (Drittanbieter) für die Rückseite oder eins wo beides in einem ist vom Drittanbieter. Da gibts qualitative unterschiede. Bin bisher immer beim Original Smartcover wenns um die 30€ war gelandet und beim Khomo case für die Rückseite. Dazu verwende ich eine weitere Filzhülle für den Transport im Rucksack.
Vom Keyboard rate ich aus preislichen Gründen ab. Dazu tippt man zu wenig, bzw. gut genug auf dem Bildschirm um das zu rechtfertigen. Auch Hausarbeiten würde ich am iPad nicht schreiben wollen.

Zusammengefasst: Das iPad 2018 + Pencil + 15€ Case ist vollkommen ausreichend. Das 2017er Pro mit dem 120Hz Display, wenn es etwas mehr sein darf.

Hoffe ich ich konnte etwas helfen.
habt ihr mal auf dem iPad 2018 und iPad Pro mit dem Pencil geschrieben? soooo deutlich ist der unterschied nun nicht und wenn man ein iPad Pro nicht kennt, wird man mit dem Ergebnis auf dem iPad völlig zufrieden sein. Wegen des 120 Hz Displays würde ich jetzt nicht unbedingt zum Pro greifen, sondern eher wegen der Größe und dann auch direkt zum 12,9“ Modell.

ich hab seit dem iPad 2 alle Modelle gehabt und nutze aktuell das iPad 12,9“ 3. Generation. Das ist auf Grund der Größe zum Schreiben wirklich Klasse, da es nahezu so Groß wie eine A4 Seite ist. Darüber hinaus ist der Apple Pencil 2 auch besser, da er induktiv direkt am Gerät geladen werden kann und so quasi immer voll geladen ist.
INobody07.08.2019 20:38

Habe selber das iPad Air 2 -> iPad Pro 9.7 -> iPad Pro 10,5 in meinem …Habe selber das iPad Air 2 -> iPad Pro 9.7 -> iPad Pro 10,5 in meinem Studium Elektrotechnik in betrieb (gehabt).1. Es ist kein Papier Ersatz. Spätestens in der Klausurphase dient es nur noch zum Skript nachschlagen etc. und gerechnet wird auf Papier. Wobei es dafür sehr nützlich ist, da man alles dabei hat.2. Genaue Zeichnungen sind nicht Zeiteffizient möglich (gerade bei hohem Vorlesungstempo habe ich immer Fotos von Zeichnungen der Kommilitonen gemacht).3. Parallel Aufgaben offen haben und rechnen klappt recht gut auf dem 10,5er im Verhältnis 1/4 zu 3/4. Bei Bedarf Aufgaben kurz größer ziehen oder per Screenshot ins Rechendokument reinkopieren. Wäre auf dem 12,9er sicher besser, das war mir aber zu groß, denn das iPad ist auch mein YouTube/Serien Knecht und liegt oft auf dem Bauch abgestützt auf mir (klingt komisch aber sind sicher 40% des Nutzens abends im Bett noch ne Folge schauen etc.).4. Programmieren kannst du komplett vergessen. Dafür lieber ein Surface oder Laptop. Weiß nicht inwiefern du das als WirtIng musst. Das war dann auch der große Nachteil gegenüber den Surfaces. Erkunde dich also über die im Studium benötigten Programme.5. Welches Modell:Das neue Pro sagt mir nicht zu: Die Sache mit dem verbiegen geht gar nicht (weiß nicht inwiefern das noch aktuell ist, aber alleine die Möglichkeit das mein 1000€ Gadget sich verbiegt im Rucksack trotz Schutz ist ein Unding (gewesen?)). Des Weiteren gefällt mir Face ID nicht, gerade beim Tablet flach auf dem Tisch ist das unpraktisch. Ideal wäre der IPhone 7 simulierte Homebutton aber der alte physische tut es auch. Klar ist das mit dem USB C praktisch, aber für mich überwiegen die Nachteile.Wenn es auf den Preis ankommt klar das normale iPad 2018 (würde den Kauf soweit herauszögern wie möglich, vielleicht kommt da noch ein neues Modell oder ne Aktion wie Back to School). Das reicht vollkommen um sich Notizen im Skript zu machen etc.Vom neuen Air halte ich nicht viel. Dafür bekommst du annähernd ein Pro 2017 und die 120hz merke ich persönlich schon beim scrollen (was ja viel passieren wird) und beim Schreiben. 6. Speichergröße, 4G?Bei der Speichergröße muss jeder seinen Bedarf beachten, habe 256gb genommen, wobei ich im Nachhinein auch mit 64 ausgekommen wäre. Bedenke, dass du in der Hochschule und Zuhause in der Regel WLAN hast und wohl kaum größere Projektdateien auf dem iPad haben musst. Habe weder Musik noch Videos auf dem iPad, Spiele auch wenig. Für den Urlaub (offline Serienstaffeln o.Ä.) sollten eben auch 64 reichen. Ist wieder eine Frage des Preisunterschieds.7. ZubehörDer Pencil sollte Pflicht sein. Der „Alte“ sollte mittlerweile auch etwas billiger geworden sein, einziger Nachteil ist der „dumme“ Lademechanismus. Klar kannst du es in der Vorlesung am iPad laden, fühlt sich aber immer wie ein rohes Ei an auf den schrägen Tischen.Entweder das Smartcover + Case (Drittanbieter) für die Rückseite oder eins wo beides in einem ist vom Drittanbieter. Da gibts qualitative unterschiede. Bin bisher immer beim Original Smartcover wenns um die 30€ war gelandet und beim Khomo case für die Rückseite. Dazu verwende ich eine weitere Filzhülle für den Transport im Rucksack.Vom Keyboard rate ich aus preislichen Gründen ab. Dazu tippt man zu wenig, bzw. gut genug auf dem Bildschirm um das zu rechtfertigen. Auch Hausarbeiten würde ich am iPad nicht schreiben wollen.Zusammengefasst: Das iPad 2018 + Pencil + 15€ Case ist vollkommen ausreichend. Das 2017er Pro mit dem 120Hz Display, wenn es etwas mehr sein darf. Hoffe ich ich konnte etwas helfen.


Würde ich fast 1:1 so unterschreiben, cool dass du dir die Mühe gemacht hast

Ich studiere auch Elektrotechnik an einer Dualen Hochschule. Ich besitze ebenfalls das 10,5" Pro und hätte noch folgende Ergänzungen:

Zu 1.
Ich habe es jetzt seit einem Semester im Einsatz und habe niemals das klassische Papier mit Stift vermisst und benötigt (nur die Klausur habe ich mit Kulli auf Papier geschrieben). Rechnungen und Zeichnungen zum Üben gehen mit ein wenig Übung richtig flott. Um unterwegs etwas zu üben und rechnen benötige ich nur das iPad und einen Taschenrechner. Natürlich funktioniert das nur mit entsprechenden Apps erst richtig gut (Notability zB.).

Zu 2.
Ich war sogar flotter mit meinen Zeichnungen sodass ich Screenshots meiner Notizen am Ende der Vorlesungen verteilen durfte. Schaltungszeichnungen, Diagramme, lange Formeln waren alle kein Problem dank - das soll keine Werbung sein - Notability. Gekrakelte Striche werden mit Halten des Pencils gerade gezogen, Kreise, Ellipsen und Dreiecke werden automatisch gerade korrigiert. Oft lassen sich gescreenshottete Abbildungen der Skripte in die eigenen Notizen schnell einbauen.
castelno07.08.2019 20:11

Nutze seit letztem Semester ein iPad Pro 10,5“ und bin super zufrieden. D …Nutze seit letztem Semester ein iPad Pro 10,5“ und bin super zufrieden. Das iPad 2018 hat eben leider kein laminiertes Display und nicht die hohe Bildwiederholungsfrequenz. Darauf würde ich als viel Handschreiber achten...Mit dem neuen iPadOS ab September wird es erst richtig spannend!Für Haus/Projektarbeiten etc. wirst du einen richtigen PC mit Tastatur benötigen. Den habe ich zum Glück von meiner Firma bereitgestellt bekommen.Aber alles in Allem ist ein iPad für Ingenieurstudiengänge auf jeden Fall zu empfehlen. Mal eben schnell auf den Skripten etwas notieren, alle Dateien und Übungen in Ordnern sortieren, usw.Apps kann ich Notability empfehlen.PDF Expert auch, das hat allerdings ein Update mir Abo Zwang bekommen. Mal schauen inwiefern das noch ohne Abo zu verwenden ist...


Warum reicht ein iPad mit Tastatur und der richtigen App nicht für Hausarbeiten? Danke erstmal für deinen Tipp jedoch kann man ja auf dem Mac nicht viel mehr machen wenn’s ums schreiben geht oder ?
Viele gute Tipps dabei. Respekt Leute.
@Kraule_Mirnsack hat es meiner Meinung nach am besten getroffen. Wenn es nicht schon da stehen würde, ich würde es schreiben.

Mache dir unbedingt Gedanken über Cellular oder nicht.
Ich würde quasi immer eins mit Mobilfunk nehmen. Das Koppeln mit dem iPhone (wenn man eins hat) ist mittlerweile einfacher, aber ein unabhängiges iPad ist sehr viel wert.
Nicht immer hat man gut funktionierendes WLAN. Für die Zeit unterwegs (z.B. Bahn) ist es auch herrlich unkompliziert.

Hängt aber immer vom jeweiligen Anwendungsfall ab.
Und wie es bereits dort steht: fange erstmal an, orientiere dich, Frage bei "älteren Semestern" nach und entscheide erst dann.
Viel Erfolg!
MA199807.08.2019 21:02

Warum reicht ein iPad mit Tastatur und der richtigen App nicht für …Warum reicht ein iPad mit Tastatur und der richtigen App nicht für Hausarbeiten? Danke erstmal für deinen Tipp jedoch kann man ja auf dem Mac nicht viel mehr machen wenn’s ums schreiben geht oder ?


Das Schreiben von mehrseitigen Arbeiten auf einer kleinen externen iPad Tastatur würde ich mir nicht antun. Viel zu klein und fummelig, Für kurze Notizen ist diese okay, aber wenn man einen Stift hat, ist das handschriftliche angenehmer.

Man könnte sich höchstens noch eine normale Tastatur besorgen und diese mit Bluetooth verbinden. Hier wäre der limitierende Faktor die Displaygröße des iPads, wenn man nicht gerade das 12,9" hat. Eine Pseudo Maus Unterstützung kommt auch mit dem neuem iPadOS, müsste man mal überprüften wie das läuft.

Größere wissenschaftliche Arbeiten schreibt man sowieso mit LaTeX (läuft auch gut auf dem iPad) und kommt somit um Word herum. Wäre also grundsätzlich auch möglich.
Bearbeitet von: "castelno" 7. Aug
castelno07.08.2019 21:33

Man könnte sich höchstens noch eine normale Tastatur besorgen und diese m …Man könnte sich höchstens noch eine normale Tastatur besorgen und diese mit Bluetooth verbinden.


Nö.
Dafür gibt's zumindest für die Pro Reihe ein absolut perfektes Tastaturcover von Apple.
mark_s07.08.2019 21:42

Nö. Dafür gibt's zumindest für die Pro Reihe ein absolut perfektes Ta …Nö. Dafür gibt's zumindest für die Pro Reihe ein absolut perfektes Tastaturcover von Apple.


Müsste man sich unter großem Angesicht es Preises genauer anschauen. Ich komme mit einer herkömmlichen Tastatur wesentlich besser zurecht. Muss eben jeder für sich entscheiden.
Wird die Tastatur nur "zuhause" zum Schreiben benötigt, würde ich sie nicht ständig am Cover mit mir rumschleppen wollen...

Besitzt du eine und kommst damit gut zurecht? Großes 12,9" iPad?
Spar das Geld. Das meiste musst du mitschreiben. Ich selbst drucke das Skript aus. Doppelseitig mit vier Seiten auf einer Seite. Perfekt zum markieren und Notizen machen. Ein Tablet hat mich eher gehindert und Platz im Saal ist eh wenig. Block und Stift reicht und zum nachschlagen in der Vorlesung reicht dein Handy. Glaub mir Wing habe ich auch studiert.
castelno07.08.2019 21:46

Wird die Tastatur nur "zuhause" zum Schreiben benötigt, würde ich sie n …Wird die Tastatur nur "zuhause" zum Schreiben benötigt, würde ich sie nicht ständig am Cover mit mir rumschleppen wollen... Besitzt du eine und kommst damit gut zurecht? Großes 12,9" iPad?


Das mit dem Rumschleppen stimmt - mit Tastatur und Case ist es nicht wirklich kleiner als das MacBook, hat aber einen komplett anderen Einsatzbereich.
Ich komme mit der Tastatur am 12.9 super klar.
Ich bin aber auch seit einer halben Ewigkeit nur noch die flachen Tastaturen von Apple gewohnt
Emre2407.08.2019 21:53

Spar das Geld. Das meiste musst du mitschreiben. Ich selbst drucke das …Spar das Geld. Das meiste musst du mitschreiben. Ich selbst drucke das Skript aus. Doppelseitig mit vier Seiten auf einer Seite. Perfekt zum markieren und Notizen machen. Ein Tablet hat mich eher gehindert und Platz im Saal ist eh wenig. Block und Stift reicht und zum nachschlagen in der Vorlesung reicht dein Handy. Glaub mir Wing habe ich auch studiert.



Gerade für das Mitschreiben sind Tablets u.ä. gut geeignet, dafür hat man ja den Stift.

Ich musste mir in meinem gesamten Studium nicht eine einzige Skript-Seite ausdrucken, sondern habe alles direkt auf oder an der jeweiligen Folie auf dem Tablet mitgeschrieben. Und im Gegensatz zur gedruckten Variante habe ich immer alles dabei, kann nichts vergessen oder verlieren und kann sogar sämtliche jemals geschriebene Unterlagen ziemlich zuverlässig mit einer Suchfunktion durchforsten.
Kraule_Mirnsack07.08.2019 20:06

Was ich empfehlen kann: Erstmal 1 - 2 Monate studieren, dann weisst du …Was ich empfehlen kann: Erstmal 1 - 2 Monate studieren, dann weisst du ganz genau was du brauchst und worauf es dir ankommt, bspw. hast du in vielen WIng Gängen auch Informatik, meißt Java, viel Spaß auf dem iPad zu coden.Es ist immer wieder lustig anzusehen wie die Leute sich Geräte fürs Studium anschaffen die absolut Overkill oder einfach nicht das richtige sind, am besten sind ja die, die sich ein Macbook kaufen und dann nichtmal einen Plan von MacOs haben.Ich persönlich habe mich auf ein 10.5 IPad Pro und für das Info Zeug auf ein Macbook Pro 2014 festgelegt. Noch ein Tipp wenns soweit ist, lass die Finger von der Eclipse IDE, nimm stattdessen IntelliJ.


Darf ich mal fragen was für dich gegen die Eclipse IDE spricht. Ich kam damit im Studium damit super zurecht.
castelno07.08.2019 21:33

Das Schreiben von mehrseitigen Arbeiten auf einer kleinen externen iPad …Das Schreiben von mehrseitigen Arbeiten auf einer kleinen externen iPad Tastatur würde ich mir nicht antun. Viel zu klein und fummelig, Für kurze Notizen ist diese okay, aber wenn man einen Stift hat, ist das handschriftliche angenehmer.Man könnte sich höchstens noch eine normale Tastatur besorgen und diese mit Bluetooth verbinden. Hier wäre der limitierende Faktor die Displaygröße des iPads, wenn man nicht gerade das 12,9" hat. Eine Pseudo Maus Unterstützung kommt auch mit dem neuem iPadOS, müsste man mal überprüften wie das läuft.Größere wissenschaftliche Arbeiten schreibt man sowieso mit LaTeX (läuft auch gut auf dem iPad) und kommt somit um Word herum. Wäre also grundsätzlich auch möglich.


Ich habe noch eine iMac Tastatur hier liegen, auf der ich perfekt tippen kann, für den Alltag reicht eine Tastatur Hülle, und längere Texte würde ich dann über die iMac Tastatur tippen, wäre eine Option meiner Meinung nach :/
Emre2407.08.2019 21:53

Spar das Geld. Das meiste musst du mitschreiben. Ich selbst drucke das …Spar das Geld. Das meiste musst du mitschreiben. Ich selbst drucke das Skript aus. Doppelseitig mit vier Seiten auf einer Seite. Perfekt zum markieren und Notizen machen. Ein Tablet hat mich eher gehindert und Platz im Saal ist eh wenig. Block und Stift reicht und zum nachschlagen in der Vorlesung reicht dein Handy. Glaub mir Wing habe ich auch studiert.


Naja das Problem mit dem Saal werde ich an meiner FH wahrscheinlich nicht haben. Dennoch muss ich ja früher oder später für die Prüfungen die Skripte ausdrucken
ykhan07.08.2019 23:29

Darf ich mal fragen was für dich gegen die Eclipse IDE spricht. Ich kam …Darf ich mal fragen was für dich gegen die Eclipse IDE spricht. Ich kam damit im Studium damit super zurecht.


Zumindest auf dem Mac grauenhaft. Hängt sich gerne mal auf und zeigt Compilerfehler die längst nicht mehr existieren, muss dann zum kompilieren immer neu gestartet werden und ist noch dazu ewig langsam, dass sind eigentlich meine Hauptgründe. Von der besseren Code Darstellung und referenzierung mal abgesehen.
castelno07.08.2019 21:03

Würde ich fast 1:1 so unterschreiben, cool dass du dir die Mühe gemacht h …Würde ich fast 1:1 so unterschreiben, cool dass du dir die Mühe gemacht hast Ich studiere auch Elektrotechnik an einer Dualen Hochschule. Ich besitze ebenfalls das 10,5" Pro und hätte noch folgende Ergänzungen:Zu 1.Ich habe es jetzt seit einem Semester im Einsatz und habe niemals das klassische Papier mit Stift vermisst und benötigt (nur die Klausur habe ich mit Kulli auf Papier geschrieben). Rechnungen und Zeichnungen zum Üben gehen mit ein wenig Übung richtig flott. Um unterwegs etwas zu üben und rechnen benötige ich nur das iPad und einen Taschenrechner. Natürlich funktioniert das nur mit entsprechenden Apps erst richtig gut (Notability zB.).Zu 2.Ich war sogar flotter mit meinen Zeichnungen sodass ich Screenshots meiner Notizen am Ende der Vorlesungen verteilen durfte. Schaltungszeichnungen, Diagramme, lange Formeln waren alle kein Problem dank - das soll keine Werbung sein - Notability. Gekrakelte Striche werden mit Halten des Pencils gerade gezogen, Kreise, Ellipsen und Dreiecke werden automatisch gerade korrigiert. Oft lassen sich gescreenshottete Abbildungen der Skripte in die eigenen Notizen schnell einbauen.


Nutze auch Notability seit der ersten Stunde. Die Formkorrektur ist relativ neu, glaube kam erst in diesem Jahr. Davor wurde man immer in so ein anderes Menü, wo man sich Zeichnungen aus weißem Hintergrund erzeugt hat, geführt. Das ganze war mehr schlecht als recht. Kann gut sein, dass es jetzt anders ist.

Bin persönlich der Lerntyp, der gerne den ganzen Tisch hat und alle Unterlagen parallel da liegen. Also Aufgabenstellung, Skript und Schreibprogramm. Das ganze ist mir auf dem iPad dann doch etwas eng und unübersichtlich. Wird aber wieder Geschmacksache sein.

Gerade beim Bulimielernen greife ich gerne auf Automatismen zurück die sich auf dem Papier, für mich, besser bilden.
———————

Der Empfehlung für 4G muss ich widersprechen: Meiner Erfahrung nach reicht das Hochschul-WLAN aus um sich alles wichtige für unterwegs zu laden. Außerdem kann man mittlerweile den WLAN Hotspot zum iPhone vom iPad aus aktivieren, selbst wenn er im iPhone ausgeschaltet ist (läuft glaube ich über die gleiche AppleID). Der Aufpreis ist im Vergleich zum Nutzen mMn zu hoch. Wenn ein Budget besteht würde ich immer mehr Speicher über 4G wählen, gerade als Bahnfahrer.

———————

Ein Tablet generell um Skripte und Übungen in der Veranstaltung dabei zu haben würde ich aber generell empfehlen.
Und ein iPad Pro 12.9 Zoll als hauptgerät + später gebrauchtes MacBook Pro (z.B. Late 2013) benutzen um umfangreichere Hausarbeiten zu fertigen? Klingt das nach einem Setup welches keine Probleme liefern dürfte? Bzw statt einem MacBook ein mittelmäßigen Windows Rechner (nutze eh Google Drive als cloud)
MA199808.08.2019 00:21

Und ein iPad Pro 12.9 Zoll als hauptgerät + später gebrauchtes MacBook Pro …Und ein iPad Pro 12.9 Zoll als hauptgerät + später gebrauchtes MacBook Pro (z.B. Late 2013) benutzen um umfangreichere Hausarbeiten zu fertigen? Klingt das nach einem Setup welches keine Probleme liefern dürfte? Bzw statt einem MacBook ein mittelmäßigen Windows Rechner (nutze eh Google Drive als cloud)


Würde wie empfohlen einfach mal das Studium ohne beginnen. Dann überlegst du dir ob nicht evtl. ein kleines iPad für Notizen und Anzeigen von Arbeitsblättern ausreicht. Fände eine Investition von 1000€ auf gut Glück etwas gewagt.
INobody08.08.2019 00:33

Würde wie empfohlen einfach mal das Studium ohne beginnen. Dann überlegst d …Würde wie empfohlen einfach mal das Studium ohne beginnen. Dann überlegst du dir ob nicht evtl. ein kleines iPad für Notizen und Anzeigen von Arbeitsblättern ausreicht. Fände eine Investition von 1000€ auf gut Glück etwas gewagt.


Ja ich muss so oder so erstmal ohne anfangen da ich ohne meine Nummer keinen Studentenrabatt bekomme ^^ ich denke auch es ist am besten sich zu informieren (bezüglich der Programmierens etc.) und selbst zu schauen was passt. Und selbst wenn es ein iPad wird, kommen die neuen ja erst im Oktober.

Danke für jede Antwort !
Dein Kommentar
Avatar
@
    Text

    Diskussionen

    Top-Händler