Weniger Plastik: Warum ist Saft in Glasflaschen nie bundesweit im Angebot?

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eingestellt am 1. Feb
Ich kaufe regelmäßig Saft in Glasflaschen. Aktuell achte ich mehr auf Angebote als früher, aber Saft war nie dabei. Nur immer Valensina oder Hohes C in der Plastikflasche. Welche Grund gibt es dafür, wo doch jeder von Plastik weg möchte? Ich verlange ja gar keine Preise unter 1 € der Liter, aber mehr als begrenzte lokale Angebote, die man nur per Zufall sieht, sollte es doch schon geben. Petition!
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Lebensmittelhändler hier...
Der Umsatz im Saftbereich hat sich schon vor Jahren massivst zu PET Einweg verschoben. Argumente wurden weiter oben schon genannt, hat große Vorteile für alle drei Parteien, Industrie, Handel und den Kunden.
Mein Sortiment im Saft MW-Bereich hat sich radikal ausgedünnt, nur noch wenige Hersteller mit wenigen Sorten. Selbst die letzten Glas EW-Flaschen haben mein Saftregal schon vor Jahren verlassen. Über das Für und Wieder bzgl PET/Glas kann man lange diskutieren. Aktuell ists jedenfalls so, dass Glas-MW nur einen Bruchteil des Umsatzes ausmacht, daher wird dieser natürlich veringert angeboten/ausgelistet, teilweise in kleineren Märkten nicht einmal mehr geführt. Daher ist der Handel nicht unbedingt erpicht auf Bewerbung dieses "Nischensortimentes". Gleiches gilt für die Industrie, wozu Werbekostenzuschüsse bezahlen/teure Jahresverhandlungen für ein so kleines Umsatzpotential opfern. Daher findest du Glas-MW im Saftbereich selten bis nie in der Flugblattwerbung vom klassischen Lebensmitteleinzelhandel.
40 Kommentare
Also die Säfte von Rapp's sind durchaus öfter bei Rewe im Angebot
Ein Fall für Galileo Mystery...oder Diverses
elmotius1. Feb

Also die Säfte von Rapp's sind durchaus öfter bei Rewe im Angebot


Nur bekommst du da keine 6 Liter für unter 6 Euro... aber ja, lokale Prospekte Blättern (edeka, Rewe, Getränke Märkte). Da sind die immer mal wieder im Angebot, wobei da ja auch von Deckelfarbe zu Deckelfarbe Unterschiede in Qualität und Preis gibt.
deyo1. Feb

Nur bekommst du da keine 6 Liter für unter 6 Euro


Verlangt der Threadersteller auch nicht
ich kann dir nen saft von 10 auf 5 eur pro liter reduzieren. natürlich nachträglich abgefüllt in ne recycelte essiggurkenglasflasche hehehe
Der Grund dafür, dass Glas weniger "populär" ist, sind die Discounter und die Hersteller die 'keine Lust' auf das Glassystem haben obwohl es wie wir wissen für die Umwelt besser wäre und nicht dazu gezwungen werden.
Bei den Mehrweg-Glasflaschen müsste man sich um die "Retoure" dieser kümmern -> Aufwand -> Kosten.
Ähnlich dürfte es wohl auch bei Einweg-Glasflaschen sein, Einweg-Plastikflaschen sind wohl einfacher in der Handhabung.
Wenn du eher ländlich wohnst würde ich mal bei den Kleinanzeigen nachsehen. Dort gibt es oft gute Saftangebote von Klein- und Hobbybauern. Da sparst du sehr viel Plastik ein.

Wohnst du aber in einer größeren Stadt lohnt es sich nach einem "Plastik/Verpackungsfrei" Laden zu gucken. Da bringst du dann deine eigenen Glasflaschen mit. Die sind meistens teurer als die Angebote im Discounter.
Plastikflasche vs. Glasflasche --> Gewichtsunterschied schon alleine beim Transport

nabu.de/umw…tml
Wenn Du Glasflaschen willst, bekommst Du meistens Mehrweg Gebinde. So zumindest ist es bei mir.
Und genau bei Mehrweg ist halt das Problem, das dies nicht jeder Händler zurücknimmt, was er nicht im Sortiment führt. Problematik ist halt auch das Flaschengewicht sowie die Bruchsicherheit, bei Plastik gibt’s da weniger Bedenken. Zudem das Einweg Gedönse, Du kannst es halt fast überall am Automaten abgeben das ist der Vorteil, warum Einweg das Mehrweg Gebinde abgelöst hat. Ich selbst kaufe weitgehend nur noch Direktsäfte in Glasflaschen und versuche die Konzentrate zu vermeiden so weit es geht. Gerade bei Mischungen wie Apfel-Orange ist das fast unmöglich, weil Orange aus Konzentrat besteht. Aber günstige Angebote finde ich schon lange nicht mehr, ich achte da eigentlich auch nicht drauf. Für Qualität bin ich gerne bereit auch mehr zu bezahlen. Und regionale kleine Anbieter haben sehr gute Qualität. Warum sollte ich von den großen „Welt“-Konzernen die Säfte abkaufen? Kleinere Betriebe sind auch nicht schlecht, sondern eventuell von der Qualität noch besser, aber halt teuerer. Zudem weiß man woher es kommt und kann mal direkt vorbei fahren, sofern es in der Nähe ist. Spichwort Werksverkauf! Das lässt sich eventuell 1- 2 € pro Kisten nochmals sparen, gegenüber dem Einzelhandel.
Bearbeitet von: "Skelektor" 1. Feb
Alles Säurehaltige (Fruchtsäure, Kohlensäure,...) ist in Plastik weniger gut aufgehoben, weil daraus Kunstoffbestandteile herausgelöst werden. Dies beeinträchtigt Geschmack und Gesundheit.
Die das wissen werden nie Plastiksaft kaufen bzw. trinken, also ganz bewusst die Entscheidung pro Glas treffen. Warum sollte man da groß Angebote schalten.
Viele Saft Plastikflaschen sind pfandfrei. Für den Hersteller also viel bequemer wenn der Kunde entsorgen muss.
Ich würde grundsätzlich komplett auf zuckerhaltiges Wasser mit Obstaroma verzichten! Nur weil ich das aus Glasflaschen trinke, macht das den Inhalt auch nicht besser.
Lebensmittelhändler hier...
Der Umsatz im Saftbereich hat sich schon vor Jahren massivst zu PET Einweg verschoben. Argumente wurden weiter oben schon genannt, hat große Vorteile für alle drei Parteien, Industrie, Handel und den Kunden.
Mein Sortiment im Saft MW-Bereich hat sich radikal ausgedünnt, nur noch wenige Hersteller mit wenigen Sorten. Selbst die letzten Glas EW-Flaschen haben mein Saftregal schon vor Jahren verlassen. Über das Für und Wieder bzgl PET/Glas kann man lange diskutieren. Aktuell ists jedenfalls so, dass Glas-MW nur einen Bruchteil des Umsatzes ausmacht, daher wird dieser natürlich veringert angeboten/ausgelistet, teilweise in kleineren Märkten nicht einmal mehr geführt. Daher ist der Handel nicht unbedingt erpicht auf Bewerbung dieses "Nischensortimentes". Gleiches gilt für die Industrie, wozu Werbekostenzuschüsse bezahlen/teure Jahresverhandlungen für ein so kleines Umsatzpotential opfern. Daher findest du Glas-MW im Saftbereich selten bis nie in der Flugblattwerbung vom klassischen Lebensmitteleinzelhandel.
Gringo1. Feb

Wenn du eher ländlich wohnst würde ich mal bei den Kleinanzeigen n …Wenn du eher ländlich wohnst würde ich mal bei den Kleinanzeigen nachsehen. Dort gibt es oft gute Saftangebote von Klein- und Hobbybauern. Da sparst du sehr viel Plastik ein.Wohnst du aber in einer größeren Stadt lohnt es sich nach einem "Plastik/Verpackungsfrei" Laden zu gucken. Da bringst du dann deine eigenen Glasflaschen mit. Die sind meistens teurer als die Angebote im Discounter.


Plastik spare ich im nächsten Getränkemarkt ein und das ohne Apothekenpreise oder Apfelsaft in der Plastiktüte/5l Box. Und ehrlich gesagt traue ich Mini-Keltereien nicht die Reinlichkeit und Qualitätskontrolle eines Großbetriebes zu.

Bei uns gibt es Händler, die Säfte der regionalern Keltereien Weber und Van Nahmen als Mehrweg führen, aber das sind dann auch jeweils nur einer. Und schaut man sich die Websites an, dann stellt man schnell fest, dass es keine Liste der Mehrwegeprodukte gibt und auch keine Fachhändler-Karte.

Der Van Nahmen führt, hat dazu nun auf Einwegglasflaschen mit Korken umgestellt, obwohl ich an die 10x um Mehrweg gebeten habe und jetzt sagen sie, die wollen davon weg, weil es sich nicht verkauft... *KopfTisch*

Naja und der Weber Händler hat nicht mal einen Automaten, so das die ganze Abwicklung einfach nur nervig ist. Und das zu Höchstpreisen.

Wenn auch kaum Direktsaft im Sortiment, ziehe ich da lieber nationale Anbieter wie Beckers Bester vor, da man die auch überall zurückgeben kann. Aber auch die sieht man nie im Angebot.
Bearbeitet von: "mgutt" 1. Feb
Ich weiß nicht, ob Logo Getränke in ganz Deutschland oder nur Regional ist, aber diese haben öfters Säfte, auch Direktsäfte, im Angebot. Da kaufen wir unseren Apfeldirektsaft von Streuobstwiesen und dann kosten 6 l in den Mehrwegeflaschen 5,99€.
mgutt1. Feb

Und ehrlich gesagt traue ich Mini-Keltereien nicht die Reinlichkeit und …Und ehrlich gesagt traue ich Mini-Keltereien nicht die Reinlichkeit und Qualitätskontrolle eines Großbetriebes zu.


Das ist aber falsch. Es kann natürlich schwarze Schafe geben, aber fahr einfach mal zu so einen Hof und schau dir an wie die arbeiten. Gerade die kleinen machen ihre Produkte noch mit Liebe und wenn man z.B. beim Asiaten Essen bestellt, sollte man sich über ein nanogram Erde im Apfelsaft eh keine Sorgen machen
hurrdurr1. Feb

Das ist aber falsch. Es kann natürlich schwarze Schafe geben, aber fahr …Das ist aber falsch. Es kann natürlich schwarze Schafe geben, aber fahr einfach mal zu so einen Hof und schau dir an wie die arbeiten. Gerade die kleinen machen ihre Produkte noch mit Liebe und wenn man z.B. beim Asiaten Essen bestellt, sollte man sich über ein nanogram Erde im Apfelsaft eh keine Sorgen machen


Ach du sprichst von denen die nur selbst angebautes keltern. Das bringt mir nichts. Ich will auch mal was anderes als Apfelsaft trinken und natürlich auch Südfrüchte.
Bearbeitet von: "mgutt" 1. Feb
Kollegin1. Feb

Ich weiß nicht, ob Logo Getränke in ganz Deutschland oder nur Regional i …Ich weiß nicht, ob Logo Getränke in ganz Deutschland oder nur Regional ist, aber diese haben öfters Säfte, auch Direktsäfte, im Angebot. Da kaufen wir unseren Apfeldirektsaft von Streuobstwiesen und dann kosten 6 l in den Mehrwegeflaschen 5,99€.


a) die sind nur in manchen Bundesländern vertreten
b) die führen laut Website Hofmann und Possmann Säfte, die selbst auch nur regional vertreiben. Hofmann klingt echt toll, weil die auch O-Saft als Direktsaft anbieten. Haben will.
mgutt1. Feb

a) die sind nur in manchen Bundesländern vertretenb) die führen laut W …a) die sind nur in manchen Bundesländern vertretenb) die führen laut Website Hofmann und Possmann Säfte, die selbst auch nur regional vertreiben. Hofmann klingt echt toll, weil die auch O-Saft als Direktsaft anbieten. Haben will.



Klar, Konzentrat heißt eingedickte Pülpe .Da ist mit Vitaminen sowieso nada-
Der in Obstsäften enthaltene Zucker - um die 100 Gramm pro Liter! - ist übrigens kein bißchen besser als der Zucker aus der Packung. In den Früchten selbst ist er natürlich auch enthalten, aber die anderen, positiven Effekte der Früchte hieven's insgesamt ins Positive. Als Genussmittel wäre Obstsaft ja noch okay, aber als Gewohnheitsgetränk ist es das nicht. Für viele Gemüsesäfte gilt das überraschenderweise ebenso. Wobei bei der Herstellung der Säfte auch noch wichtige Inhaltsstoffe vernichtet werden. Also Essen statt Trinken. (-;=
@mgutt Aus welcher Region kommst du denn? Vielleicht gibt es ja bei dir eine lokale Mosterei? Die verwenden oft auch Glasflaschen zur Abfüllung. Als Kind habe ich mit meinem Vater jeden Sommer an einem oder zwei Wochenenden Äpfel gesammelt, die wir dann bei der lokalen Mosterei abgegeben haben. Für ein Kilo Äpfel gab es eine Flasche Saft als Lohnware, meistens kamen zwischen 200 und 250 kg zusammen. Man musste nicht gleich 250 Flaschen mitnehmen, sondern bekam eine Quittung und konnte die Kisten dann einfach immer abholen, wenn man neuen Saft brauchte. Günstiger und frischer geht es wohl kaum. Die hatten übrigens nicht nur Apfelsaft zur Auswahl, sondern auch etliche andere Saftsorten.

Aufgrund der Probleme, die im Zusammenhang mit Fructose auftreten können (Stichwort Fettleber), trinke ich mittlerweile allerdings viel seltener Saft und esse lieber frisches Obst.

@ploffy Du sprichst davon, dass PET-Flaschen "große Vorteile für [...] den Kunden" bieten würden. Das mag durchaus sein, für mich können diese Vorteile die Nachteile (O-Methylurethan-Rückstände durch Kaltentkeimung mit DMDC, geringere Mindesthaltbarkeit durch mangelnde Gasundichtigkeit, Verschärfung des Plastikproblems in den Weltmeeren) aber keinesfalls überwiegen. Deshalb verzichten wir in der Familie seit 5 Jahren auf Plastikflaschen und versuchen, auch unseren sonstigen Plastikverbrauch möglichst gering zu halten, was heutzutage leider wirklich eine wahnsinnige Herausforderung ist. Ich kann den Dealersteller deshalb voll verstehen.
Bearbeitet von: "kurtd" 1. Feb
@kurtd
Ich habe doch Getränkehändler, die Saft in Glasflaschen verkaufen. Ich brauche daher nicht zu einem lokalen Hersteller, wo ich Flaschen bekomme, die nur dieser wieder annimmt und wo ich eh nur Apfel, Birnen oder Quittensaft bekomme. Ich brauche neben A- auch O-, Multi- und Traubensaft.

Die Frage war ja warum die Auswahl so gering ist und warum es keine ordentlichen Angebote gibt. Die Antwort darauf ist jetzt quasi: Jeder sagt, dass er weniger Plastik will, aber keiner kauft entsprechend ein. Wobei wir jetzt die Situation haben, dass es so wenig geworden ist, dass ein Umschwung kaum noch realisierbar erscheint.
@kurtd

Bitte nicht falsch verstehen. Hab ich mit dem kleinen Satz "Über das Für und Wieder bzgl PET/Glas kann man lange diskutieren." versucht zu sagen. Es ist ja Gott sei Dank jedem selbst überlassen, was er kauft. Versuchte nur zu erklären, warum der Kunde, der zu dem vermeintlich "besseren Produkt" greifen möchte, dort Schwierigkeiten hat was die Verfügbarkeit angeht.
Die Vorteile Preis, breite Verfügbarkeit, Bequemlichkeit und einfache Entsorgung der PET-Einwegflaschen bringen halt (leider) die meisten Kunden dazu, die MW-Kisten stehen zu lassen. Wer da jetzt Schuld dran hat (Kunde/Handel/Industrie), diese Diskussion lasse ich andere führen. Hab mir da schon oft den Mund fusselig diskutiert im Zusammenhang mit Sprudel und bepfandetem Einweg (DPG).
mgutt1. Feb

@kurtd Ich habe doch Getränkehändler, die Saft in Glasflaschen verkaufen. I …@kurtd Ich habe doch Getränkehändler, die Saft in Glasflaschen verkaufen. Ich brauche daher nicht zu einem lokalen Hersteller, wo ich Flaschen bekomme, die nur dieser wieder annimmt und wo ich eh nur Apfel, Birnen oder Quittensaft bekomme. Ich brauche neben A- auch O-, Multi- und Traubensaft.Die Frage war ja warum die Auswahl so gering ist und warum es keine ordentlichen Angebote gibt.


Genau das kann eine lokale Mosterei aber bieten. Bei unserer Mosterei gab es alle möglichen Säfte, auch die von dir genannten (abgesehen von Traubensaft), dazu noch Sanddorn, Blutorange, Aronia, Sauerkirsch etc.

Günstiger wirst du auch im Angebot bei einem Getränkehändler kaum Saft einkaufen können. Den Aufwand mit der Rückgabe von Kisten/Flaschen hat man, das stimmt. Allerdings kann man sich dort ja so eindecken, dass man nur ein- bis zweimal im Jahr dorthin muss. Das erfordert natürlich, dass man daheim ausreichend Platz hat, um auch mal größere Mengen einzulagern.

Die Frage, warum es selten bis nie Angebote in diesem Bereich gibt, ist denke ich leicht zu beantworten. Für Industrie und Handel ist Plastik schön bequem, für viele Kunden auch. Der Anteil der Kunden, die sich für Glasflaschen entscheiden, ist wohl vergleichsweise gering. Ich schätze, dass das in der Regel Kunden sind, die bewusst einkaufen wollen und sich das auch leisten können. Für die ist dann die Verfügbarkeit wichtiger als Angebotspreise. Die Zielgruppe wäre evtl. sogar bereit, deutlich mehr zu zahlen, nur um keine Plastikflaschen kaufen zu müssen. Warum also diese Kunden noch mit Angeboten locken? Zur Auswahl: So gering finde ich persönlich die Auswahl gar nicht.
@Suppentasse
Mir geht es nicht um den Plastikmüll in der Umwelt, sondern um die bei der Verbrennung verschwendete Ressource und um die östrogen-artigen Wirkstoffe, die aus Plastikflaschen durch das Getränk herausgewaschen werden und dann in meinem Körper landen.

Zuletzt ist es mega nervig, dass die Plastikflaschen die Wertstofftonne vollstopfen. Meine Nachbarn haben deswegen zwei 240l Tonnen. Das kann es ja irgendwie nicht sein.
mgutt1. Feb

@Suppentasse Mir geht es nicht um den Plastikmüll in der Umwelt, sondern …@Suppentasse Mir geht es nicht um den Plastikmüll in der Umwelt, sondern um die bei der Verbrennung verschwendete Ressource und um die östrogen-artigen Wirkstoffe, die aus Plastikflaschen durch das Getränk herausgewaschen werden und dann in meinem Körper landen.Zuletzt ist es mega nervig, dass die Plastikflaschen die Wertstofftonne vollstopfen. Meine Nachbarn haben deswegen zwei 240l Tonnen. Das kann es ja irgendwie nicht sein.


Naja, dann kannst du doch auf Getränkemärkte ausweichen, da gibt es doch zumindest teurere Säfte in Glas. Oder alternativ Tetrapaks.

Bei der Verbrennung wird im übrigen nichts verschwendet, das fließt in die Fernwärme und Elektrizitätswerke.

Die östrogenartigen Stoffe sind eine urban legend in der Ökoesoterikerszene.

Das Bundesamt für Risikobewertung ist hier eindeutig:

Der Vergleich zwischen Mineralwässern aus PET-Flaschen und solchen aus Glasflaschen zeigte keinen Unterschied hinsichtlich der in Zellkulturen gemessenen östrogenen Aktivität. Daher ist nicht davon auszugehen, dass diese geringe Aktivität auf die PET-Flaschen zurückzuführen ist. In chemischen Analysen der Mineralwässer wurden bislang auch keine Substanzen nachgewiesen, die die östrogene Aktivität verursacht haben könnten.

Bisphenol A gehört zu einer Gruppe von Substanzen, die hormonähnlich (östrogen) wirken können. Die Substanz kann in Gegenständen aus Kunststoffen enthalten sein, auch in solchen, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen. Beispiele dafür sind Trinkbecher, Plastikgeschirr oder auch die Innenbeschichtung von Konservendosen. In PET-Flaschen ist Bisphenol A jedoch nicht enthalten.
@Suppentasse
Ich gehe ja zum Getränkemarkt. Macht dann 2 € pro Liter zum Normalpreis vs 1 € pro Liter im Angebot der Plastikflasche. Das ist ja das was nervt ^^

>Bei der Verbrennung wird im übrigen nichts verschwendet, das fließt in die Fernwärme und Elektrizitätswerke.
Das nennt man dann energetische Verwertung und nicht Recycling oder Wiederverwendung. Die Ressource ist für Jahrtausende weg, egal ob dadurch langfristig mehr Bäume Kohlendioxid zum Wachsen nutzen können.

> In PET-Flaschen ist Bisphenol A jedoch nicht enthalten.
Das sagt auch keiner. Es gibt aber Forscher die sagen, dass andere Stoffe im Kunststoff genauso wirken können, auch wenn sie deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten liegen. Die Gefahr resultiert hier aus der Langzeitwirkung (zugegeben spekulativ).

Und in Getränken aus PET konnte bisher Acetaldehyd sowie Ethylenglykol, Terepht­halsäure und Antimon nachgewiesen werden. Mir ist es echt egal, dass sich die schlauen Köpfe da streiten ob das nun langfristig giftig ist oder nicht. Früher hat man sich mit radioaktiver Zahncreme die Zähne geputzt und fand das auch super. Jeder Kühlschrank enthielt FCKW. Manche Dinge lernen wir eben erst später.

Das kann ja auch jeder selbst entscheiden, ob er nun PET nimmt oder nicht. Eindeutig sagt aber jeder, dass PET nicht in der Sonne gelagert werden soll. Nachdem ich aber schon verseuchtes Gerolsteiner gekauft habe (wohlgemerkt in Glasflaschen), wo der Getränkehändler ganz offensichtlich die angelieferte Ware nicht sofort reingeholt hat und ich schon andere Händler mit Außenbereich gesehen habe, die da überhaupt nicht drauf achten, will ich gar nicht wissen wie viele PET Flaschen versehentlich zu lange in der Sonne stehen und dann eben doch deutlich mehr ausgasen als sie es sollten.

Und auch ich kaufe in PET. Immer dann wenn das Angebot echt überzeugend ist oder wenn es einfach praktischer ist (mit Kindern in den Zoo etc). Ich versuche nur eben regelmäßig in Glas zu kaufen, nur man macht es mir echt schwer. Heute wieder im Getränkemarkt wo Gerolsteiner im Angebot war. Beckers hätte ich da kaufen können. Hätte ich mir aber alle einzeln aus dem Regal picken müssen und dann wäre das leer gewesen. Natürlich zum Normalpreis. Valensina war dagegen palettenweise im Supermarkt selbst schön eingeschweißt im 6er Pack in Einwegflaschen.
Hier noch zur Beantwortung meiner eigenen Frage die Stellungnahme von Hohes C aus 2015:
"Unser hohes C Mehrwegsystem in der 0,75 l Glasflasche mussten wir leider vom Markt nehmen. Es gestaltete sich zunehmend schwieriger, Listungen im Handel zu erhalten, da der Verbraucher mehr und mehr dazu überging, die leichteren Gebindearten PET und Karton zu kaufen und dem mussten wir uns leider anpassen. Bei PET gibt es zurzeit für Saft aus technischen Gründen noch keine Mehrweglösung. Deshalb wird es auch in naher Zukunft die Mehrzahl unserer Produkte auch weiterhin in Einweg-PET geben. Die Entsorgung und Wiederverwertung der Verpackungen, die nicht bepfandet sind, ist selbstverständlich ebenfalls sichergestellt. Denn Eckes-Granini Deutschland ist als sogenannter „Erstinverkehrbringer“ von Einwegverpackungen nach der Verpackungsverordnung verpflichtet, die in Verkehr gebrachten Mengen bei einem Entsorger zu lizenzieren, d. h. für die sachgerechte Entsorgung der in Verkehr gebrachten Mengen zu bezahlen. Dieser Verpflichtung kommt Eckes-Granini selbstverständlich nach. Unsere Einwegverpackungen werden über den gelben Sack oder die gelbe Tonne entsorgt, wir haben diese sachgerechte Entsorgung mit der Lizenzierung bezahlt. Es macht daher keinen Unterschied, ob ein Verbraucher die Flasche in den gelben Sack wirft oder in den Pfandautoamten zurückbringt – die Wiederverwertung der rücklaufenden PET-Flaschen ist sichergestellt. Das hieraus gewonnene Granulat ist ein sehr begehrter Rohstoff, so dass die PET-Gebinde bei sachgerechter Entsorgung auch ökologisch und ökonomisch als sinnvoll eingestuft werden können. Sie können aber davon ausgehen, dass wir Ihren Einwand sehr aufmerksam aufgenommen haben und wir dieses Thema weiterhin verfolgen werden. Wir hoffen, Ihnen mit dieser Antwort weitergeholfen zu haben und sind bei weiteren Fragen und Anregungen gerne für Sie da."

und von Valensina:
"Vor einiger Zeit mussten wir uns leider dem geringen Verbraucherzuspruch anpassen und haben das System von Glas auf PET umgestellt. Das bringt immer wieder die Frage nach Energieverbrauch und Umweltschutz auf: Glas und PET sind prinzipiell gleichwertig anzusehen. Mit der Entsorgung über den gelben Sack werden die pfandfreien Flaschen der Wiederverwertung zugeführt. Der Rohstoff PET ist sehr begehrt, so dass daraus hergestellte Flaschen bei sachgerechter Entsorgung auch ökologisch und ökonomisch als sinnvoll eingestuft werden können. Wir können außerdem versichern, dass wir unsere Flaschen vor dem Einsatz zahlreichen Untersuchungen unterziehen, denn wir legen höchsten Wert auf Unbedenklichkeit unserer Verpackungen und möchten für einen optimalen Schutz des Inhalts sorgen. "Weichmacher", die leider oft mit PET in Verbindung gebracht werden, finden in der Herstellung unserer PET-Flaschen keine Verwendung. Subjektiv bevorzugt jeder natürlich die Verpackung, die ihm am praktischsten erscheint. Viele bevorzugen diese leichteren Flaschen und schätzen die Vorteile, z. B. was Gewicht, aber auch die Verletzungsgefahr betrifft."


Die Verbraucher sind also selbst schuld. Muss also wohl oder übel der Gesetzgeber ran, wenn sich da was ändern soll.
[deleted]
Bearbeitet von: "lolnickname" 30. Aug
lolnickname1. Feb

Die Die Ökoesoszene hat sich sicherlich auch diese Studie …Die Die Ökoesoszene hat sich sicherlich auch diese Studie ausgedacht:http://www.deutschlandfunk.de/muensteraner-forscher-mikroplastik-in-mineralwasser-aus.676.de.htmlHmm lecker Plastik und dazu noch eine Priese Fleur de Sel. Wohl bekomm's.Ganz ehrlich der Nabu kann auch nicht weiter denken als 5m Feldweg. Wenn es ein Verbot für Plastikflaschen und eine Pflichtpoolflasche gäbe wäre das Thema Transportweg auch erledigt, da braucht man nicht die PET Flasche lobpreisen. Grade die Mehrweg PET ist bzgl. Mikroplastik am schlechtesten.Ich kann OP bei der Thematik verstehen ich hole mir Mineralwasser nach Möglichkeit nur in der Glasflasche. Nicht weil mir die Umwelt am Herzen liegt, ich habe einfach keine Lust den ganzen Dreck aus dem Wasser mit aufzunehmen. Wer mal Wasser aus Plastikflaschen getrunken hat, die den Umgebungsgeschmack angenommen haben weiß wie durchlässig die Flaschen sind.


Wenn du schon verlinkst, dann lies es doch vorher durch.

Das Problem ist bei Einweg PET nicht vorhanden. Um die gehts hier.

Ansonsten hat die Studie ergeben, was jeder weiß: Durch mehrfaches verwenden entsteht Plastikabrieb.

Ist somit ein klares Argument pro Einweg.

Mehrweg an sich ist aus hygienischen und wirtschaftlichen Gründen Unsinn. Man könnte natürlich überlegen, nur noch den Verkauf von regionalen Produkten und Wasser aus Quellen vor Ort zu erlauben, aber das bedeutet dann auch keine Importfrüchte.
Turaluraluralu1. Feb

Der in Obstsäften enthaltene Zucker - um die 100 Gramm pro Liter! - ist …Der in Obstsäften enthaltene Zucker - um die 100 Gramm pro Liter! - ist übrigens kein bißchen besser als der Zucker aus der Packung. In den Früchten selbst ist er natürlich auch enthalten, aber die anderen, positiven Effekte der Früchte hieven's insgesamt ins Positive. Als Genussmittel wäre Obstsaft ja noch okay, aber als Gewohnheitsgetränk ist es das nicht. Für viele Gemüsesäfte gilt das überraschenderweise ebenso. Wobei bei der Herstellung der Säfte auch noch wichtige Inhaltsstoffe vernichtet werden. Also Essen statt Trinken. (-;=


"Also Essen statt Trinken"
selbst da ist auf den langen Transportwegen und der langen Liegezeit mit Vitaminen nicht mehr viel los.
Mineralstoffe, sofern ausreichend vorhanden, bleiben. Aber mal ehrlich, wenn Tomaten bei den großen Plantagen auf Steinwolle wachsen, da sind nur die Mineralstoffe aus dem Düngerwasser drin und das ist quasi nichts.
Suppentasse2. Feb

Wenn du schon verlinkst, dann lies es doch vorher durch. Das Problem ist …Wenn du schon verlinkst, dann lies es doch vorher durch. Das Problem ist bei Einweg PET nicht vorhanden. Um die gehts hier. Ansonsten hat die Studie ergeben, was jeder weiß: Durch mehrfaches verwenden entsteht Plastikabrieb. Ist somit ein klares Argument pro Einweg. Mehrweg an sich ist aus hygienischen und wirtschaftlichen Gründen Unsinn. Man könnte natürlich überlegen, nur noch den Verkauf von regionalen Produkten und Wasser aus Quellen vor Ort zu erlauben, aber das bedeutet dann auch keine Importfrüchte.



Die Plastikbestandteile im Inhalt sind auch bei PET im Einweg vorhanden, die Säuren verrichten ihre Arbeit zuverlässig.
Sche2. Feb

Die Plastikbestandteile im Inhalt sind auch bei PET im Einweg vorhanden, …Die Plastikbestandteile im Inhalt sind auch bei PET im Einweg vorhanden, die Säuren verrichten ihre Arbeit zuverlässig.


Nein, sind sie eben nicht. Text auch mal lesen. Zumal es auch kurios wäre, dass der Fruchtsaft schaffen soll, was tausenden Medikamenten und ätzenden Chemikalien nicht gelingen will, nämlich ihre Plastikumverpackung zu zersetzen.

Der Partikeleintrag entsteht durch mechanische Einwirkung beim wiederholten Säubern und Gebrauch der Flaschen. Das hat mit Säuren nichts zu tun.
[deleted]
Bearbeitet von: "lolnickname" 30. Aug
@mgutt


Warum trinkst du denn Saft? Meines Erachtens ist das doch alles nur Süßkram/Süssigkeiten. Entweder aus Konzentrat und damit durch die Erhitzung ohne Vitamine, die dann wieder künstlich hinzugefügt werden oder aber Direktsaft - pasteurisiert - und damit sind auch die Vitamine weg.

Oder was übersehe ich hier? Dann doch lieber frisches Gemüse/Obst, selbst entsaften, Bio Orangen/Mandarinen auspressen und mal ein Glas davon gönnen (wobei Himbeeren wesentlich mehr Vit. C enthalten - falls es dir darum geht).

Sonst einfach selbst informieren und bestimmte Nahrungsergänzungsmittel kaufen - Vit. D3 (falls es kaum Sonne gibt), Fischöl, B12 - je nach Fleischkonsum etc.
Ermittler4. Feb

@mgutt Warum trinkst du denn Saft? Meines Erachtens ist das doch alles nur …@mgutt Warum trinkst du denn Saft? Meines Erachtens ist das doch alles nur Süßkram/Süssigkeiten. Entweder aus Konzentrat und damit durch die Erhitzung ohne Vitamine, die dann wieder künstlich hinzugefügt werden oder aber Direktsaft - pasteurisiert - und damit sind auch die Vitamine weg. Oder was übersehe ich hier? Dann doch lieber frisches Gemüse/Obst, selbst entsaften, Bio Orangen/Mandarinen auspressen und mal ein Glas davon gönnen (wobei Himbeeren wesentlich mehr Vit. C enthalten - falls es dir darum geht).Sonst einfach selbst informieren und bestimmte Nahrungsergänzungsmittel kaufen - Vit. D3 (falls es kaum Sonne gibt), Fischöl, B12 - je nach Fleischkonsum etc.


a) Hinzugefügte Vitamine müssen gekennzeichnet werden. Zeig mir einen Direktsaft wo das der Fall ist. Selbst bei Konzentrat musst du da suchen.

b) Es sind weniger Vitamine drin, aber nicht alle weg.

c) Es sind mehr Vitamine drin als man für den Tagesbedarf benötigt (was den vorherigen Punkt aufhebt)

d) Mir geht es im Kern um Geschmack, der nicht künstlich geschaffen sein soll. Wir trinken meist Apfel, roten Multi, Traube usw als Schorle. O-Saft und Multi dann morgens pur oder Milch oder Kaffee usw. Häufig trinke ich auch nur Wasser. Eben so wie es jedem aus der Familie gefällt.

e) Keine Zeit zum selber pressen
Das war mir nicht bewusst - wenn das wirklich stimmt. Habe gedacht im dt. Lebensmittelrecht ist so viele erlaubt. Selbst "natürliche Aromen" sind nicht natürlich.
Ermittler4. Feb

Das war mir nicht bewusst - wenn das wirklich stimmt. Habe gedacht im dt. …Das war mir nicht bewusst - wenn das wirklich stimmt. Habe gedacht im dt. Lebensmittelrecht ist so viele erlaubt. Selbst "natürliche Aromen" sind nicht natürlich.


Ja, "natürlich" erweckt evtl den falschen Eindruck, aber schlussendlich ist es das ja, weil es aus Pflanzen und Tieren besteht und exakt das selbe Molekül ergibt. Klar ist der Weg dahin manchmal eklig weil Bakterien, Schimmel usw zum Einsatz kommt, aber was ist da an Käse, Joguhrt, Bier, usw anders. z.B. Vanillin könnten wir gar nicht schmecken, wenn wir es nur aus Vanille-Schoten gewinnen würden. Die sind ja jetzt schon teuer, aber hätte man gar keine Alternative, dann wäre es unbezahlbar. Ich kann daher verstehen wenn die Industrie versucht hier eine Alternative zu finden. Und ich verstehe auch, dass die Industrie keinen Bock hat, dass man das dann "Ferulasäure-Vanillin", weil der Verbraucher alle chemisch klingenden Begriffe in der Zutatenliste negativ sieht.

Allerdings finde ich es nicht in Ordnung, wenn dabei gentechnisch veränderte Pflanzen zum Einsatz kommen (um den Output zu erhöhen) und diese müssen ja so viel ich weiß nicht gekennzeichnet werden.

Das mit den Vitaminen kannst du z.B. bei Hohes C sehen. Beim Apfelsaft ist alles "normal". Da packen die Acerolasaft dazu, damit der Vitamin C Gehalt steigt. Sonst ist nichts drin. Da dürfte keiner was zu meckern haben. Beim Roten Multi sieht das aber schon anders aus. Da werden Vitamine zugesetzt und die stehen auch alle in der Zutatenliste:
hohesc.de/Kla…min
"Wasser, konzentrierter Mehrfruchtsaft (Apfel, Traube, Holunderbeere, Aroniabeere, Acerola-Kirsche, schwarze Johannisbeere, Sauerkirsche, Zitrone), Traubenkernextrakt (0,013%), natürliche Aromen, Niacin, Vitamin E, Pantothensäure, Vitamin B6, Vitamin B2, Biotin, Vitamin B12."

Auch steht auf dem Cover "angereichert mit...". Das machen die nicht aus Spaß, sondern ist gesetzlich vorgeschrieben. Und dabei schießen sie sich gleich noch ein Eigentor, denn das was sie aufs Etikett schreiben muss mind. bis zum MHD drin sein, was die Hersteller dazu zwingt noch viel mehr davon reinzupacken:
ndr.de/rat…tml
"Lebensmittelchemiker haben die Multivitaminsäfte von Rewe, Aldi und Hohes C rund ein halbes Jahr vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums untersucht. Sie enthielten 130 Prozent mehr Folsäure als auf der Verpackung angegeben. Im Multivitaminsaft von Rewe war 170 Prozent mehr Vitamin C als deklariert."

Und eine "Überdosis" ist ja auch nicht mehr gesund.
Suppentasse2. Feb

Nein, sind sie eben nicht. Text auch mal lesen. Zumal es auch kurios wäre, …Nein, sind sie eben nicht. Text auch mal lesen. Zumal es auch kurios wäre, dass der Fruchtsaft schaffen soll, was tausenden Medikamenten und ätzenden Chemikalien nicht gelingen will, nämlich ihre Plastikumverpackung zu zersetzen. Der Partikeleintrag entsteht durch mechanische Einwirkung beim wiederholten Säubern und Gebrauch der Flaschen. Das hat mit Säuren nichts zu tun.


zumindest hat das Verbrqaucherschutzministerium nichts gegen die Verwendung von Plastik und Lebensmitteln. Denn dort wurde eine Studie, die nicht gut ausging mal eben nicht veröffentlicht, mit der Begründung dass unser Körper mit ca 500g Plastikbestandteilen, die ihn pro Jahr durchlaufen kein Problem hat.

Kann ja jeder selbst entscheiden- man muss das eigene Gehirn einfach einschalten und nicht meinen andere für einen denken zu lassen wäre das Beste.
Bearbeitet von: "Sche" 5. Feb
mgutt4. Feb

Ja, "natürlich" erweckt evtl den falschen Eindruck, aber schlussendlich …Ja, "natürlich" erweckt evtl den falschen Eindruck, aber schlussendlich ist es das ja, weil es aus Pflanzen und Tieren besteht und exakt das selbe Molekül ergibt. Klar ist der Weg dahin manchmal eklig weil Bakterien, Schimmel usw zum Einsatz kommt, aber was ist da an Käse, Joguhrt, Bier, usw anders. z.B. Vanillin könnten wir gar nicht schmecken, wenn wir es nur aus Vanille-Schoten gewinnen würden. Die sind ja jetzt schon teuer, aber hätte man gar keine Alternative, dann wäre es unbezahlbar. Ich kann daher verstehen wenn die Industrie versucht hier eine Alternative zu finden. Und ich verstehe auch, dass die Industrie keinen Bock hat, dass man das dann "Ferulasäure-Vanillin", weil der Verbraucher alle chemisch klingenden Begriffe in der Zutatenliste negativ sieht.Allerdings finde ich es nicht in Ordnung, wenn dabei gentechnisch veränderte Pflanzen zum Einsatz kommen (um den Output zu erhöhen) und diese müssen ja so viel ich weiß nicht gekennzeichnet werden.Das mit den Vitaminen kannst du z.B. bei Hohes C sehen. Beim Apfelsaft ist alles "normal". Da packen die Acerolasaft dazu, damit der Vitamin C Gehalt steigt. Sonst ist nichts drin. Da dürfte keiner was zu meckern haben. Beim Roten Multi sieht das aber schon anders aus. Da werden Vitamine zugesetzt und die stehen auch alle in der Zutatenliste:https://www.hohesc.de/Klassiker/Roter-Multivitamin"Wasser, konzentrierter Mehrfruchtsaft (Apfel, Traube, Holunderbeere, Aroniabeere, Acerola-Kirsche, schwarze Johannisbeere, Sauerkirsche, Zitrone), Traubenkernextrakt (0,013%), natürliche Aromen, Niacin, Vitamin E, Pantothensäure, Vitamin B6, Vitamin B2, Biotin, Vitamin B12."Auch steht auf dem Cover "angereichert mit...". Das machen die nicht aus Spaß, sondern ist gesetzlich vorgeschrieben. Und dabei schießen sie sich gleich noch ein Eigentor, denn das was sie aufs Etikett schreiben muss mind. bis zum MHD drin sein, was die Hersteller dazu zwingt noch viel mehr davon reinzupacken:https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Multivitaminsaft-Vitamine-in-hoher-Dosis,multivitaminsaft101.html"Lebensmittelchemiker haben die Multivitaminsäfte von Rewe, Aldi und Hohes C rund ein halbes Jahr vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums untersucht. Sie enthielten 130 Prozent mehr Folsäure als auf der Verpackung angegeben. Im Multivitaminsaft von Rewe war 170 Prozent mehr Vitamin C als deklariert."Und eine "Überdosis" ist ja auch nicht mehr gesund.


kommt drauf an ,Vitamine die bei Überdosierung vom Körper einfach ausgeschieden werden, sollten kein Problem sein.
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