Wer hat damit Erfahrung? Kann man die Miete an Angehörige verbilligen?

Hallo Zusammen,

ich vermiete in meinem Haus eine 115 m² Wohnung an meine Eltern. Habe jetzt Vergleichsobjekte zwischen 4 - 4,5 EUR pro m² herausgesucht.
Wenn ich 4 EUR als Grundlage wähle, dann befinde ich mich bei 460 EUR Miete.
Ist es jetzt richtig, davon 66% als verbilligte Miete zu wählen, um alle bisher anfallenden Kosten (für die Renovierung etc.) steuerlich geltend zu machen? Also ca. mind. 307 EUR ?

Kleine Bitte: Kommt mir nicht mit dem Argument, dass ich dazu einen Steuerberater aufsuchen sollte. Das ist mir schon bewusst ... aber gerade im Moment, möchte ich mich lediglich nur etwas im Internet "schlau" machen.

11 Kommentare

Warum sollte das nicht gehen? Kannst doch deine Bude für so viel oder wenig geld vermieten wie du lustig bist......

ist im detail etwas komplexer (zB hinsichtlich renovierungskosten), aber generell wie hier zB beschrieben:
stb-baaske.de/66-…el/

Also ab 66% der otsüblichen Vergleichsmiete (wurde 2011 oder 12 mal geändert), hast du eigentlich aus steuerlicher Sicht keine größeren Probleme mehr.
Die Frage ist natürlich, was die Vergleichsmiete ist. In Orten, bei den wir für 4€ sprechen, wird es sicherlich keinen Mietspiegel geben.

stb-baaske.de/66-…el/
+
steuernetz.de/aav…ome

Sollte Dir all deine Fragen beantworten...

Auf eine Steuerliche Beratung von einigen mydealzer würde ich nicht viel geben. Letzte woche erst gelesen, man könnte die ESt abgeben, wann man möchte, da es mit der Lohnsteuerklasse zusammen hängt X) X) X) oO

Ich würde allerdings mit etwas Sicherheitabstand kalkulieren. Also eher 75% als 66%. Man kann gegen eine womögliche Entscheidung des Finanzamts einer Teilanerkennung klagen, allerdings läuft das nahezu immer auf einen Vergleich raus und der kostet mehr, als das bisschen Miete sparen eingebracht hätte. Dann lieber mal von die Eltern auf nen Kaffee einladen und etwas mehr Miete nehmen.
Keine Rechtsberatung.

hui hui... die mydealzer sind immer eine große Unterstützung

Also lag ich schon mit meiner Kalkulation relativ richtig; Aber ich lese mir gleich mal die beiden Artikel durch
Vielen Dank für die Unterstützung. Wer sonst noch Rat hat, immer gern her damit!

JulsG

Also ab 66% der otsüblichen Vergleichsmiete (wurde 2011 oder 12 mal geändert), hast du eigentlich aus steuerlicher Sicht keine größeren Probleme mehr. Die Frage ist natürlich, was die Vergleichsmiete ist. In Orten, bei den wir für 4€ sprechen, wird es sicherlich keinen Mietspiegel geben.



Das ist es... bei uns gibt es keinen Mietspiegel und ich habe mir natürlich die günstigsten "Vergleichsobjekte" rausgesucht und daraus dann selbst einen "Durchschnitt" errechnet. Zugegeben....4 EUR ist schon hart an der Grenze.

katmai

Ich würde allerdings mit etwas Sicherheitabstand kalkulieren. Also eher 75% als 66%. Man kann gegen eine womögliche Entscheidung des Finanzamts einer Teilanerkennung klagen, allerdings läuft das nahezu immer auf einen Vergleich raus und der kostet mehr, als das bisschen Miete sparen eingebracht hätte. Dann lieber mal von die Eltern auf nen Kaffee einladen und etwas mehr Miete nehmen. Keine Rechtsberatung.



Danke für den Tipp. Daran hab ich auch schon gedacht... ich setze mir selbst noch etwas Puffer nach oben.

Waren in der gleichen Lage.
Bei uns ist allerdings ein Mietspiegel vorhanden, daher hatten wir da weniger das Problem.
Grundsätzlich kann man aber auch sagen, dass die Miete auch durch die Umgebungseinflüsse gemindert werden kann, so wie den allgemeinen Zustand der Wohnung.
Sprich: Stark befahrene Straße vor der Tür kostet weniger
Schlechte Anbindung an das Nahverkehrsnetz kostet weniger
Haus wurde von Bismark eingeweiht kostet weniger
Dadurch kann man noch ein gutes Stück drücken.
4 € ist aber auch wirklich nicht die Welt.

PeterRock

... bei uns gibt es keinen Mietspiegel und ich habe mir natürlich die günstigsten "Vergleichsobjekte" rausgesucht und daraus dann selbst einen "Durchschnitt" errechnet. Zugegeben....4 EUR ist schon hart an der Grenze.



So wird es das Finanzamt auch machen. Einfach die billigsten Objekte raussuchen und diese zum Vergleich heranziehen. X)

Beim Finanzamt nachfragen! Bei Einkünften aus V+V muß man Gesonderte Feststellung am Ort des Objektes abgeben. Hier den Sachbearbeiter herausfinden und einfach mal anrufen oder hingehen. Wer es ganz genau wissen will macht eine (kostenpflichtige) Anfrage draus, dann hast du es vom FA schriftlich und die Sache ist in trockenen Tüchern. Alles andere ist Kaffeesatzleserei.

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