wer zahlt den Rückversand defekter Ware?

Ich habe mir ein Elektronikspielzeug für knapp unter 40€ gekauft (Nein, kein Dildo ;-) ), jetzt ist nach zwei Wochen ein Defekt aufgetreten, sodass ich es nicht mehr verwenden kann. Ich soll es jetzt auf meine Kosten zum Verkäufer schicken, damit er den Defekt prüfen kann. Ist das so rechtens? Oder muss ich den Rückversand erstattet bekommen.

Beste Kommentare

Aufgrund der extra Betonung gehe ich davon aus es handelt hierbei um einen Dildo X)

definitiv ein Dildo

31 Kommentare

Schon mal die AGB des Verkäufers gelesen ... da wird man meist geholfen ...

Aufgrund der extra Betonung gehe ich davon aus es handelt hierbei um einen Dildo X)

definitiv ein Dildo

Dante

http://dejure.org/gesetze/BGB/439.html



(2) Der Verkäufer hat die zum Zwecke der Nacherfüllung erforderlichen Aufwendungen, insbesondere Transport-, Wege-, Arbeits- und Materialkosten zu tragen.

Schwammi

Aufgrund der extra Betonung gehe ich davon aus es handelt hierbei um einen Dildo X)



Hodin

definitiv ein Dildo



Er sagt ja "kein Dildo"... ist dann natürlich auch kein Dildo.
Es ist ein Vibrator :P

Dante

http://dejure.org/gesetze/BGB/439.html

(2) Der Verkäufer hat die zum Zwecke der Nacherfüllung erforderlichen Aufwendungen, insbesondere Transport-, Wege-, Arbeits- und Materialkosten zu tragen.



Der Vibrator kam aber voll funktionsfähig beim Käufer an, also besteht keine Pflicht der Nacherfüllung. Der Käufer hat die Rücksendekosten zu tragen.

Dante

http://dejure.org/gesetze/BGB/439.html



Was für ein Blödsinn. Beweislastumkehr, 6 Monate und so? oO

Dante

http://dejure.org/gesetze/BGB/439.html


Pretty much this!

vielleicht hat er es auch nur falsch benutzt und ist daher eigenverschulden?

Webfeger

vielleicht hat er es auch nur falsch benutzt und ist daher eigenverschulden?


Falsche Benutzung kann ich ausschliessen, es ist das Akkuladekabel durchgebrannt, da kann man nicht so viel falsch benutzen.

Wir gehen hier einfach mal von einem Anspruch auf Gewährleistung aus und da hat der Verkäufer die Rückversandkosten zu tragen, jedoch kann der Verkäufer verlangen, dass der Käufer die Versandkosten vor leistet. Diese muss er ihm aber zurück erstatten.

Um nicht in Vorleistung treten zu müssen, kann der Käufer natürlich unfrei zurücksenden. Er muss natürlich damit rechnen, dass es dadurch aufwendiger werden kann X)

Auch hier gilt: Am einfachsten ist es, den Verkäufer zu kontaktieren.

tkware

Um nicht in Vorleistung treten zu müssen, kann der Käufer natürlich unfrei zurücksenden. Er muss natürlich damit rechnen, dass es dadurch aufwendiger werden kann X) Auch hier gilt: Am einfachsten ist es, den Verkäufer zu kontaktieren.



Natürlich habe ich den Verkäufer kontaktiert, der will aber nicht die Versandkosten tragen.

tkware

Um nicht in Vorleistung treten zu müssen, kann der Käufer natürlich unfrei zurücksenden. Er muss natürlich damit rechnen, dass es dadurch aufwendiger werden kann X) Auch hier gilt: Am einfachsten ist es, den Verkäufer zu kontaktieren.



Was der Verkäufer WILL, ist hier vollkommen unerheblich.

tkware

Um nicht in Vorleistung treten zu müssen, kann der Käufer natürlich unfrei zurücksenden. Er muss natürlich damit rechnen, dass es dadurch aufwendiger werden kann X) Auch hier gilt: Am einfachsten ist es, den Verkäufer zu kontaktieren.



Aufwändig. Kommt von Aufwand und nicht von wenden.

Also ein Dildo kann es nicht sein, der ist nicht elektrisch. Somit ein Vibrator.
Aber es ist auch absolut egal.

Innerhalb der ersten 6 Monate würde ich nach dem o. g. §439 BGB i. V. m §476 BGB (Beweislastumkehr) handeln. Hier muss der Verkäufer beweisen, dass der Fehler nicht schon von Anfang an vorhanden war, sondern es sich ggf. um einen verursachten Fehler handelt.

Gleiches gilt auch für defekte Ware von MM und Co.: Spritkosten können in Rechnung gestellt werden. Wenn Verkäufer sich querstellen immer nett anbieten mit ihnen gemeinsam das BGB durch zugehen.. Und bloß nicht an den Hersteller verweisen lassen! Traurig aber man muss um seine Recht kämpfen.

Hast jedoch du den Defekt verursacht, dann steh dazu und versuch es nicht dem Verkäufer zuzuschieben!

tkware

Um nicht in Vorleistung treten zu müssen, kann der Käufer natürlich unfrei zurücksenden. Er muss natürlich damit rechnen, dass es dadurch aufwendiger werden kann X) Auch hier gilt: Am einfachsten ist es, den Verkäufer zu kontaktieren.


Wenn man schon klugscheißen will, dann sollte man das richtig machen!
Beide Schreibweisen sind richtig. Der Duden empfiehlt sogar "aufwendig".

Ich selbst schreibe aber auch "aufwändig".

doneone

Wenn man schon klugscheißen will, dann sollte man das richtig machen! Beide Schreibweisen sind richtig. Der Duden empfiehlt sogar "aufwendig". Ich selbst schreibe aber auch "aufwändig".



War mir nicht bewusst. Finde ich aber sehr seltsam, da das Wort wie erwähnt von Aufwand abstammt.

jamann

Aufwändig. Kommt von Aufwand und nicht von wenden.


Scheiß auf den Duden.
Der Ursprung ist doch eindeutig, im Gegensatz zum Duden müssen wir hier nicht jeden Wortschiss eines Justin-Dustin hinnehmen.

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