Wie Freiwillige für Fragebogen finden?

Guten Tag,
ich führe momentan im Rahmen einer Facharbeit eine empirische Erhebung durch. Um an Daten zu gelangen verwende ich einen Fragebogen. Nun mein Problem: Wie finde ich Leute, die die Fragen beantworten. Es handelt sich lediglich um circa 10 Ankreuzfragen über die Akzeptanz genetisch veränderter Lebensmittel. Das ganze dauert höchstens 2 Minuten und ist vollkommen anonym. Gibt es irgendwelche Portal, auf denen ich für einen kleineren Betrag Menschen finde, die den Fragebogen ausfüllen? (Problem ist, das diese das wahrscheinlich zum Nebenverdienst machen und die Antworten auch dementsprechend sein würden) Es werden circa 100 Ausfüller benötigt. Oder denkt ihr, es würden sich z.B. hier auf Mydealz genügend User finden, die bereit wären an meiner Studie teilzunehmen. Mydealz-User wären meiner Einschätzung nach sogar ideal, da alle Altersklassen vertreten sind und sich viel mit Lebensmittel befasst wird, ich kann mich auch an mehrere Diskussionen über Bio oder nicht etc. erinnern.
Gruß Simon

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23 Kommentare

Tipp: Frag dich mal, wie die Leute das vor 1990 gemacht haben. Genau! Im Internet kriegste nur Mist zusammen, da anonym...

Ich würde es auch mal im Supermarkt, Bioladen oder auf dem Markt versuchen. Da sind die Antworten deutlich ehrlicher als im Internet. Die Arbeit bzw. Den Zeitaufwand würde ich in Kauf nehmen.

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Hallo Simon,

bitte bedenke bei der Auswahl deiner Quelle, dass du mit dieser dein Ergebnis eventuell unbrauchbar machst.
So bekommst du bei 100 Leuten die du im Biosupermarkt befragst ein völlig anderes Ergebnis als würdest du hier bei mydealz fragen und wieder ein anderes wenn du dich vor einen BurgerKing o.ä. stellst.

Eine wirklich fundierte Aussage wirst du im Rahmer einer Facharbeit schwer umsetzen können. Rede doch mit deinem Lehrer und erkläre deine Schwierigkeiten. Du könntest das Thema dann sicher eingrenzen zu "Akzeptanz von genfood von Biosupermarktgänger (in Region X)"

Beste Grüße und viel Erfolg,
Daniel

Zumindest ich wuerde dir deine 10 Fragen auch fuer Umme beantworten.

Hau raus, dann haste schon zwei Leute

Ansonsten facebook und dann unigruppen. Da findest du genug Leute, die ggf. Bock haben sowas auszufüllen

Verlose einen 10 Euro Amazongutschein, dann läufts.

Ich denke auch das du in einer Fussgängerzone mehr Erfolg haben wirst als im Internet...

Vor allem wird man da verschiedenere Leute finden (und kann sie direkt ansprechen).

Nicht, dass eine Umfrage mit 100 Menschen auch nur annährend irgendetwas zeigen könnte. (Tut mir leid, wenn das bei den Sozialwissenschaftlern funktioniert - eigentlich geht das nicht) Aber das ist auch nicht das Thema hier.

Interessanter fände ich gerade den Vergleich:
100 Leute im Bio-Supermarkt
100 Leute im Discounter
100 Leute aufm Wochenmarkt
100 Leute von Mydealz
100 Leute "professionell (also für Geld)" ausm Internet
uund meinetwegen noch 100 Facebookfreunde (und Freundesfreunde)
oder ähnliches.

Aber das geht bestimmt dann entweder zu weit oder in die falsche Richtung

Natürlich ist die Befragung von Menschen direkt langwieriger und anstrengender für dich - aber am Ende kommt uU schon was besseres raus.

edit: Ich würde natürlich auch kostenlos mitmachen.

Erst mal vielen Dank für eure Antworten und Ratschläge. Vor den Supermarkt stellen habe ich mir auch überlegt. Das ist aber mit sehr viel Aufwand verbunden, bis man 100 Freiwillige gefunden hat die den Fragebogen ausfüllen. Deshalb habe ich mich entschieden das ganze online zu machen.
@ichpostenureinmal: Natürlich ist mir bewusst, dass die Aussagekraft bei nur 100 Personen gering ist. Da es sich aber nur um eine Facharbeit im Gymnasium handelt, ist das ausreichend. Bei der Auswertung werde ich natürlich darauf hinweisen, das das Ganze nicht wirklich repräsentativ ist und nur ein Beispiel ist, wie man die Erhebung durchführen könnte. Es geht eher um die Methodik, als um genaue Ergebnisse.
Ich habe mich schlussendlich entschieden, den Link zur Umfrage hier unter Diverse zu posten, sobald ich das ganze am Dienstag mit meinem Lehrer abgesprochen habe.



Davon abgesehen, dass die Methodik bei einer repräsentativen Umfrage beginnt, geb ich dir völlig recht. Bei "nur" einer Facharbeit im Gymnasium wäre mehr Aufwand tatsächlich fragwürdig/nicht unbedingt angebracht.

Je nach Altersklasse kann dein Lehrer den Fragebogen am Ende der Stunde in anderen Klassen ausfüllen lassen, bzw. andere Lehrer würden sowas wahrscheinlich auch machen.

Ansonsten suchen meist Psychologiestudenten über Emailverteiler Freiwillige. Die schicken rundmails an ALLE, die im Postfach drin sind. Vorteil: nicht ganz unbekannt. Die Erklärung vorher ist meist etwa eine Seite lang. Ja hallo, ich bin es nochmal,total nett wenn ihr mitmachen würdet, etc.
An der Uni laufen die sonst für weitaus längere Umfragen (15-30min) rum und locken mit 2-5€ oder Schokolade.

Du könntest für deine kurze 2min Umfrage mit den kleinen Rittersport-Täfelchen auf dich aufmerksam machen und so vor einem Supermarkt, Bioladen etc. (welche Location du für sinnvoll hälst) fragen. Wenn du erwähnst, dass du auf die xyz-Schule gehst und das für eine Facharbeit machst, nehmen sich bestimmt einige vor dem Supermarkt die Zeit dazu.

PS: Kursmitglieder: wahrscheinlich um die 20 Mitschüler, bleiben nur noch 80. Dazu noch Freunde + Eltern (bzw. Erziehungsberechtigte) von guten Freunden und den Rest vor dem Supermarkt.



Oder ein Gutschein für 50€ und ich fülle dir das 100x mal aus, natürlich mit allen verschiedenen Antwortvarianten, so dass es repräsentativ bleibt.

Scherz.

Facebook. Und einige (echte) Freunde fragen ob Sie es auch bei Facebook posten. So hast wenigstens noch ein bißchen die Chance, dass die Leute das ernsthaft ausfüllen, da sie es aus Nettigkeit machen und zumindest eine indirekt persönliche Connection besteht.

Oder mal bei StudiVZ oder SchülerVZ fragen ... (_;)

Stellt man sich solche Fragen nicht bevor man sich überhaupt für eine empirische Arbeit entscheidet?

Wenns eh nur für die Schule ist, würde ich gar nicht so einen Aufstand machen und einfach die Umfrageergebnisse faken. Kann dein Lehrer doch sowieso nicht nachprüfen.

Wenns eh nur die Dr-Arbeit für die Uni ist, würde ich gar nicht so einen Aufstand machen und einfach die Umfrageergebnisse faken. Kann dein Prof doch sowieso nicht nachprüfen.

Hau doch einfach bei Facebook rein...

Online könntest du natürlich bias-Probleme kriegen, wenn du keinen Anreiz bietest (dann machen u.U. überproportional viele Leute mit, die sich gg. genmanipulierte Lebensmittel aussprechen). Mit (einem ausreichenden) Anreiz sollte sich das Problem allerdings verringern.

Zu meiner Uni-Zeit konnte man über eine Verteiler-Adresse alle Studenten anschreiben (hast du natürlich auch ne starke age bias drin, wenn du nur in dieser Gruppe fischst). Meist wurden dann als Anreiz Gutscheine unter den Teilnehmern verlost. Würde dir statt einem großen Gutschein zu mehreren kleinen raten.

Für deine Zwecke könnte schon sosci survey reichen. Aber einen Mangel an Optionen zum Erstellen von Fragebögen gibt es eigentlich nicht.

Edit: Gerade gesehen, dass es für die Schule ist. Dann würde ich tatsächlich anders vorgehen: Fragebögen ausdrucken, Klassen abklappern und ausfüllen lassen (natürlich vorher mit den Lehrern absprechen, kurz vor Unterrichtsschluss sollte das kein Thema sein). Dann würde ich die Fragestellung allerdings entsprechend erweitern (sodass von vornherein die Akzeptanz genmanipulierter Lebensmittel unter Schülern im Alter von X bis Y Jahren untersucht wird). Für eine Facharbeit am Gymnasium ist das denke ich ein ausreichender Aufwand.

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