eingestellt am 23. Sep 2022
Moin zusammen,

dies hier ist meine erste Diskussion also lasst ein bisschen Gnade walten.

In Anbetracht der derzeitigen Lage und der steigenden Kosten, die uns alle betreffen soll es heute darum gehen, wie wir so effizient wie nur möglich in unseren eigenen vier Wänden wohnen können. Dies ist wichtig, um möglichst gut durch den kalten Winter zu kommen und die bevorstehenden Kosten so gut es geht zu minimieren.

Dabei können unter anderem die folgenden Themen von Relevanz sein:
  • Wie kann ich Strom sparen?
  • Wie lüfte ich richtig?
  • Wie heize ich richtig?
  • Wie kann ich die Wärme in der Wohnung speichern?
  • Wie kann ich Wasser sparen?


Die Frage, die ich mir nun gestellt habe: Was kann ich also konkret tun, um Strom/Energie zu sparen? Welche Vor- und Nachteile weisen einzelne Strategien auf und wie effizient sind diese wirklich?


Macht es eigentlich Sinn, alle alten Halogen-Lampen gegen neu LED´s auszutauschen?

Viele von uns wohnen in Mietwohnungen und sehen es vielleicht nicht ein, neues Leuchtmittel zu kaufen, weil schon welches vorhanden ist. Ist das der richtige Weg?
Die Frage ist: lohnt es sich, einen gewissen Betrag in die Hand zu nehmen und die Leuchten auszutauschen?
LED´s sind Energiesparlampen mit einer längeren Lebensdauer als Kompaktleuchtstoff- und Glühlampen.
LED´s halten bis zu 40.000 Stunden! Zu Eurer Information: Eine Kompaktleuchtstofflampe bietet 10.000 Stunden Beleuchtung, Halogen 2.000 Stunden und Glühlampen 1.000 Stunden. Dies bedeutet, dass die LED´s langlebig sind und selten gewechselt werden müssen.
Eine 800-Lumen-LED verbraucht zwischen 9 und 12 Watt, während eine herkömmliche Glühlampe um die 60 Watt verbraucht. LED´s erleuchten den Raum blitzschnell mit maximaler Helligkeit. Dies war jedoch nicht immer der Fall und hat sich erst mit den Jahren entwickelt. Das Vorurteil schwach leuchtender und greller LED-Leuchten ist somit überholt, jedoch noch in einigen Köpfen verankert. Des Weiteren erhitzen LED´s nicht, sie arbeiten mit Kleinspannung bei niedriger Temperatur und lassen sich sowohl Indoor als auch Outdoor einsetzen.

Nachteil der LED´s ist der aufwändige und energiereiche Herstellungsprozess. Der Preis stellt ebenso eine Hürde da, denn die LED´s sind etwas teurer als herkömmliches Leuchtmittel. Wie wir gelernt haben, müssen diese aber seltener gewechselt werden, weshalb sich der Preis am Ende rentiert.



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Eine 400-Watt-Lampe verbraucht pro Stunde 0,4 Kilowatt (kW). Der durchschnittliche Strompreis liegt bei 30 Cent (2021) pro Kilowatt. Leuchtet die Lampe vier Stunden täglich, liegt der jährliche Energieverbrauch einer Glühbirne bei 1.460 Stunden. Die Stromkosten der 400-Watt-Lampe liegen daher pro Jahr bei rund 170 Euro.
Doch wie viel Watt hat die gängigste Glühbirne? Bei einer 60-Watt-Glühbirne würden die Stromkosten in diesem Rechenbeispiel bei rund 30 Euro pro Jahr liegen.
Das Berechnen des Stromverbrauchs von LED-Lampen erfolgt auf dieselbe Weise. Eine 60-Watt-Glühbirne entspricht einer 12 Watt starken LED-Lampe. Die jährlichen Stromkosten einer LED liegen bei einer täglichen Leuchtdauer von vier Stunden jedoch nur bei 7 Euro.


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energiespar-rechner.de/ber…er/

Die LED-Leuchten haben viele Vorteile gegenüber den herkömmlichen Leuchten.
Die Antwort auf die Frage lautet also: ja, der Austausch lohnt sich!
Ich für meinen Teil habe mich jedoch dazu entschieden, alle Lampen, die hier in der Wohnung sind erst einmal nicht auszutauschen. Wenn eine Lampe kaputt geht, dann kaufe ich natürlich eine neue LED-Leuchte und tausche das Leuchtmittel nach und nach aus.

Für welchen Weg habt ihr euch entschieden? Lasst es mich in den Kommentaren wissen.

computerbild.de/tes…st/



Des Weiteren habe ich mich gefragt, wie man richtig heizt?


Wenn mir kalt ist, dann drehe ich meistens den Heizkörper auf Stufe 4. Wenig später merke ich aber, dass mir jetzt auf einmal wieder warm ist und ich drehe den Heizkörper wieder runter auf 2. Leider wiederholt sich dies am Tag häufiger. So zu heizen frisst sehr viel Energie und ist verschwenderisch. Deshalb eine kleine Erinnerung an uns alle: "so heizen wir ab heute nicht mehr“!
Denn ein Thermostatventil hält die Temperatur im Raum konstant und drosselt die Wärmezufuhr, wenn gerade die Sonne hineinscheint oder viele Menschen anwesend sind. Eine mittlere Stufe (bei sechsstufigen Skalen, Stufe 3) entspricht etwa 20 Grad Celsius. Je genauer ein Thermostatventil die Raumtemperatur halten kann, desto geringer ist der Energieverbrauch. Mit modernen Thermostatventilen kann man 4 bis 8 Prozent Heizenergie sparen. Programmierbare Thermostatventile haben den Vorteil, dass sie Räume selbsttätig zu den eingegebenen Zeiten auf die gewünschte Temperatur heizen. Wir können dadurch etwa 10 Prozent Heizenergie sparen. Senken wir die Raumtemperatur nachts oder bei längerer Abwesenheit auf 17 bis 18 Grad Celsius ab. Unter 17 Grad besteht die Gefahr, dass Schimmel entsteht. Allgemeine Temperatureinstellungen wie die Nachtabsenkung sollten vorzugsweise direkt an der zentralen Bedieneinheit des Heizkessels vorgenommen werden und nicht an den Thermostaten in der Wohnung selbst.


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warenvergleich.de/hei…wcB



Weitere hilfreiche Tipps zum Strom/Energiesparen

  • Licht beim Verlassen eines Raumes ausschalten
  • Beim Verlassen der Wohnung keine Geräte laden (extra: schützt übrigens auch vor Hausbränden ;))
  • Kippschalter benutzen (Fernseher, Wasserkocher, Lampen, Ladegeräte etc.)
  • Wasser mit Wasserkocher vorkochen (geht schneller als mit dem Herd, Energie wird gespart)
  • Beim Kochen den Deckel auf den Topf (Herd früher ausstellen, Herdplatten bleiben in der Regel länger warm) (ohne Deckel wird 3x soviel Energie verbraucht als mit) --> 20€ sparen
  • Tiefkühlfach regelmäßig enteisen
  • Kühlschrank etwas runter drehen (z. B. Kühlschrank auf 7 Grad, Tiefkühler auf -18 Grad)
  • Backofen: Umluft statt Ober- und Unterhitze benutzen (verbraucht 15% weniger Energie), nicht Vorheizen (die meisten Gerichte brauchen keinen vorgeheizten Ofen, 20% weniger Energieverbrauch, bis zu 20€ sparen) + Ofen früher ausstellen (Restwärme ist ausreichend)
  • Smartes Thermostat (10-30% Energie sparen)
  • Mit kaltem Wasser spülen und waschen
  • Kleidung auf dem Wäscheständer trocknen anstatt denTrockner zu benutzen
  • Es sich mit Kerzen gemütlich machen
  • Energieeffiziente Geräte kaufen (Energieeffizienzklasse berücksichtigen, empfohlen: Klasse A, besonders bei Ofen, Spül- und Waschmaschine darauf achten)
  • Standby-Geräte ausschalten
  • Regelmäßiger Vergleich von Stromtarifen (z.B. über Wechselpilot)
  • Eigene Photovoltaik Anlage installieren (reduziert den externen Stromverbrauch, Absprache mit Vermieter und Elektriker notwendig, individuell prüfen, ob sich die Installation lohnt, da hohe Anschaffungskosten anfallen, rentiert sich meist erst nach 5-10 Jahren)



Ein durchaus unterschätztes Thema, das häufig außer Acht gelassen wird: Wie lüfte ich richtig?
  • Mehrmals täglich für mindestens 5 Minuten Stoßlüften (alle Fenster und Zimmertüren auf)
  • Während und nach dem Kochen lüften
  • Nach dem Duschen oder Baden lüften


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  • Wie heize ich richtig? Wie kann ich dabei sparen?
    • Grundsätzlich die Wärme in der Wohnung, z.B. um 1 Grad reduzieren (= 6% Energie gespart)
    • Nichts vor den Heizkörper stellen
    • Heizkörper regelmäßig reinigen
    • Heizkörper regelmäßig warten und entlüften
    • Bei Abwesenheit den Heizkörper runter drehen (nicht auf 0, da die Wohnung sonst auskühlt und mehr Energie benötigt wird, um die Ausgangstemperatur zu erreichen), auch nachts runter drehen (Temperatur je nach Uhrzeit anpassen)
    • Für angenehme Temperaturen sorgen, empfohlen:
      • Wohnbereich: 20-22 Grad (Stufe 3)
      • Schlafzimmer: 16-18 Grad
      • Küche: 18-20 Grad
      • Badezimmer: 23 Grad
      • Wenig benutze Räume: 16 Grad
    • --> Heizen auf geringer Stufe 1 kann zu Feuchtigkeits- und Schimmelschäden führen


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  • Und wie kann ich die Wärme in der Wohnung speichern?
    • Überprüfen, dass Türen und Fenster dicht sind (Blatt Papier zwischen Fensterrahmen klemmen und Fenster schließen. Ist das Blatt leicht zu entfernen, sind die Fenster nicht dicht
    • Spaltdichtung oder Plüschtier
    • Türen geschlossen halten
    • Dichtungsbänder anbringen /Zugluftstopper
    • Rollos, Jalousien, Vorhänge nachts schließen
    • Überprüfen, ob Heizung von hinten isoliert ist. Ansonsten Reflektoren anbringen
    • Wärmedämmende Maßnahmen (Bezuschussung durch die KFW-Bank möglich) Fördermittel beantragen bei Eigenheim (kfw.de/inl…en/)



  • Wie kann ich Wasser sparen?
    • Dusch- Wassersparer
    • Spülkasten auf Stopp
    • Eco-Modus Spül- und Waschmaschine
    • Waschmaschine erst anmachen, wenn ausreichend Schmutzwäsche vorhanden ist


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Nicht jeder Tipp ist für jeden geeignet, einige Angebote müssen ganz individuell geprüft werden.
Die Liste ist natürlich auch nicht vollständig, soll aber eine Anregung für uns alle sein.
Kennt ihr einige der Tipps bereits? Was hat sich bei euch bewährt? Lasst uns ein wenig in die Diskussion kommen und uns gegenseitig unterstützen.

Bis bald
Euer Crocoman27
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353 Kommentare

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  1. Avatar
    Ich addiere noch folgenden Tipp, den ich bis dato nicht wusste und heute bei einigen Fenstern vorgenommen habe:

    Nut einstellen:

    chip.de/new…tml

    Ansonsten werde ich viel mit Zugluftstoppern arbeiten, da mein Schlafzimmer zum Beispiel fast durchgehend kühl ist ( NEIN, nicht zu kühl ), da ich nicht gut schlafen kann, wenn es zu warm ist

    Aber die Heizungen auszulassen, wird keine durchgehende Option sein

    Danke auf jeden Fall für deine Mühe & die Übersicht
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    Autor*in
    Danke für den Tipp, werde ich mir gleich mal angucken.
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    Ich habe schon seit Jahren so ein Shut-Off Ventil am Duschkopf, da kann man bequem beim einseifen das Wasser stoppen und hinterher mit der gleichen Temperatur weiter machen.
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    Kannst du mal kurz erklären, wie das funktioniert?!
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    Das mit dem Heizthermostat MUSS! in der Schule beigebracht werden

    Ist so verrückt wie ich immer wieder voll aufgerissene Thermostate sehe in der Hoffnung, dass es schneller warm wird
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    Nicht nur das Heizungsthermostat, sondern generell Physik und IT. Heute wissen Erwachsene schon einfachste Dinge der Physik nicht... tw. haben die Leute sogar studiert.

    Wobei ich mich frage ob man dafür echt ne Schule besuchen muss um zu verstehen das man z.B. Kartons platt macht bevor man sie in die Tonne wirft...
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    Enthält leider viele Halbwahrheiten und wichtige Details werden weggelassen so dass ich beizeiten aufgehört habe zu lesen

    - LED Leuchten/Leuchtmittel vertragen kein häufiges Ein- und Ausschalten, sehr viele LED-Lampen haben keine wechselbaren LEDs verbaut, müssen also komplett getauscht werden, wenn sie den Geist aufgeben. Für Stiftsockellampen gibt es überhaupt keine brauchbaren LED Alternativen.

    - Raumtemperaturen unter 17 Grad führen nicht automatisch zu Schimmelbildung, da kommen andere Faktoren zum Zug,

    Na ja


    Ach und der Titel ist irreführend. Man denkt, du fragst nach Tipps statt welche zu geben (bearbeitet)
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    Die "redaktionellen" Beiträge sind Qualitativ eh fragwürdig. Habe bereits bei dem LED-Deppenapostroph Ausschlag bekommen Beim Computerbild-Link hab ich dann lachend weggescrollt.
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    Ein paar kleine Tipps von mir. Spart alles nicht die Welt, aber sind auch nur kleine Routinen an die man sich schnell gewöhnt hat:

    1. Mischbatterien nicht mittig ausrichten

    Aus ästhetischen Gründen richten die meisten den Hebel ihrer Mischbatterie (Wasserhahn) mittig aus. Das heißt meist, dass zu gleichen Teilen warmes und kaltes Wasser verwendet wird. Meist wird das Wasser jedoch nur zum Abspülen der Hände benutzt oder anderweitig kein warmes Wasser gebraucht. Sinnvoller ist es den Hebel ganz nach rechts zu stellen und warmes Wasser nur dann anzufordern wenn es auch benötigt wird. Beim kurzen Abspülen der Hände wird meist ohnehin nur das Wasser aus der Leitung entnommen, das schon da war, sodass außer in der Leitung gar kein warmes Wasser ankommt.

    2. Wasserkocher mengengerecht befüllen

    Wenn Wasser aufgekocht wird entleere ich den Wasserkocher vorher vollständig. Dann befülle ich z.B. die Teekanne die ich füllen möchte und gieße das Wasser von dort in den Wasserkocher. Das stellt sicher, dass ich nur die Menge erhitze die ich auch benötige. Das spart auch eine Menge Zeit, denn es dauert viel länger unnötig viel Wasser zu erhitzen, als das einmalige Umfüllen dauert.

    Für eine einzelne Teetasse ist meist die Mikrowelle die bessere Option, da bei vielen Wasserkochern schon die Minimalmenge ein Vielfaches einer Tasse ist.

    3. Die Mikrowelle/ Umgebungswärme benutzen

    Wenn Essen aufgetaut oder wiedererwärmt werden soll ist es meist sparsamer die gewünschte Portion in der Mikrowelle zu erhitzen, als die gesamte Portion auf dem Herd zu erwärmen. Gute Planung spart auch hier Energie: Wenn eingefrorenes bereits am Morgen rausgelegt wird kann es im Kühlschrank aufbewahrt werden und bedarf weniger Energie zum Erhitzen und senkt sogar gleichzeitig (eher was für Sparfetischistin weil kaum merklich) den Verbrauch des Kühlschranks leicht, weil es Energie aufnimmt, die der Kühlschrank sonst unter Energieaufwand per Kompressor abführen müsste.

    4. Synergien nutzen

    Während es bei vielen Verbrauchsvorgängen sinnvoll ist möglichst kleine "Portionen" zu erhitzen um nicht mehr zu verbrauchen als nötig, kann es an anderen Stellen sinnvoll sein möglichst viel auf einmal zu nutzen. Ofen und Herd verwenden einen großen Teil der Energie für das anfängliche Aufheizen. Sind sie bereits aufgeheizt kann es sinnvoll sein gleich mehrere Aufgaben hintereinander zu erledigen. Ob das viel oder wenig spart hängt natürlich sehr von den persönlichen Gewohnheiten ab.

    5. Teilen

    1 Fernseher verbraucht genau die Hälfte von 2 Fernsehern ( ). Das heißt wenn ihr mit mehreren in einem Haushalt wohnt ist Energiesparen doch ein toller Anlass wieder mehr gemeinsam zu machen. Das spart häufig Energie weil nicht mehrer Sachen parallel laufen und noch dazu ist es wärmer im Raum, weil Menschen ja auch noch Wärme absondern.
    Mal ganz davon abgesehen, dass es vielleicht auch einfach ganz nett ist

    Spaß beiseite: Mir ist schon klar, dass Putin erst vor Berlin stehen muss um den deutschen Durchschnittsteenager vor den Fernseher mit den Eltern zu zwingen. (bearbeitet)
    Avatar
    Zu 1): Es gibt spezielle Hähne, die in der Mittelstellung auf "kalt" stehen und warm erst kommt, wenn man den Hahn dreht.
    Haben wir überall verbaut, außer bei der Küchenspüle. Ist ne super Sache!
    Bei hansgrohe heißt die Technologie "CoolStart"
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    Zum Thema "Wohnung abdichten mit Türdichtungen etc" muss man vorsichtig sein. In alten Gebäuden gibt es leider oft noch sog. "Berliner Lüftung" (nicht nur in Berlin) und ähnliche Modelle. Dabei funktioniert die Belüftung der Wohnung über Undichtigkeiten im Gebäude (Wände, Fenster, Türen,...).
    Hat man nun eine Gasetagenheizung in der Wohnung, kann das Abdichten von Fenstern und Türen dazu führen, dass zB der Kamin nicht mehr richtig zieht oder die Anlage zu wenig Frischluft ziehen kann und Abgase in die Wohnung pustet etc.
    Lieber vorher mal abchecken...
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    Auswandern
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    hallo vom mittelmeer ^_^
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    Wieso eigentlich fange die Leute erst an, sich über sowas Gedanken zu machen, wenn es zu massiven Preiserhöhungen kommt? Offenbar ging es vielen in all den Jahren zuvor viel zu gut, dass sie es sich erlauben konnten, die Energiekosten fast völlig außer Acht zu lassen … Mich hat kürzlich mal ein Kollege gefragt, was ich bei mir nun in der aktuellen Lage verändert habe oder ändern möchte. Das konnte ich nur antworten: „Nichts!“ Nichts, weil ich schon immer, seit ich meine Rechnungen selbst bezahle, auf so etwas geachtet habe.
    Avatar
    Die Ansicht teile ich... deshalb finde ich die aktuelle Entwicklung in Teilen auch gut.
    Vielen ist (tw verständlich) nicht mehr bewusst das Energie, Wärme und sauberes Wasser nicht endlos und selbstverständlich sind.

    Is wie beim Autofahren... jeder will überall fahren können/dürfen... aber an der vielbefahrenen Strasse (wo es dann dreckig und laut ist) will niemand freiwillig wohnen...
  9. Avatar
    Hatte jedes Jahr eine 600€ Rückzahlung der Heizkosten. Nicht weil ich geizig war sondern einfach nicht die warme trockene Luft mag. Zwei paar Socken und warme Frottee-Kleidung und das Problem war gelöst.

    Kann ich aber auch nur weil ich single bin. Meine Freundin oder Kids würde ich niemals frieren lassen, das ist einfach falscher Geiz.
    Avatar
    Mit Frotteekleidung bekommt man aber auch nicht so leicht eine Freundin oder Kids. Freundin und Kids weglassen hat übrigens enormes Sparpotential in vielen Bereichen.
  10. Avatar
    [gelöscht]
    Avatar
    Nein, nicht rechtsextrem, sondern naiv. Denn wovon soll denn die Infrastruktur gebaut und erhalten werden, wovon das Personal in Kitas, Schulen, Fachhochschulen und Unis, Justiz, Behörden und Ämtern bezahlt werden, wenn der Staat keine oder zu geringe Einnahmen hat?

    Das würde nur gehen, wenn die Bußgelder für diverse Vergehen erhöht und vor allem auch eingetrieben werden…
  11. Avatar
    Ein wirklich toller Beitrag. Habe gerade mal geschaut, aber mache das komplett bereits exakt so.
    Stehe leider etwas in der Diskussion mit der besseren Hälfte, ob tägliches Duschen wirklich nötig ist Da wären ein paar Argumente gut, das Sparen zieht leider nicht mehr, weil das überall sonst schon passiert.
    Mit bald zwei Kindern können wir leider nicht an die Grenzen des Äußersten gehen. Bislang ist die Heizung aber noch aus.
    Avatar
    Warmwasser abdrehen. Und schon regelt sich das von selbst
  12. Avatar
    Tolle Übersicht
    Ich nehme mir auf jeden Fall mal vor, kalt zu duschen, auch wenn sich alles in mir dagegen wehrt.
    Das mit dem Thermostat funktioniert aber auch nur in gut isolierten Räumen. Im Altbau oder Häusern mit alten Haustüren oder Fenstern, ist da nicht viel zu schaffen. (bearbeitet)
    Avatar
    Hab seit 2 Tagen kein Warmwasser. Ist der Horror bei dem Wetter eiskalt zu duschen. Das kostet Überwindung den Hahn aufzudrehen. Stehe einige Minuten drin und denke „Ok jetzt... Ok jetzt... Ok jetzt “ und wie die Nüsschen danach aussehen willst du auch nicht wissen
    Taube Fingerspitzen hab ich auch für kurze Zeit, denke der Körper pumpt das Blut in wichtigere Regionen.
    Freiwillig niemals. (bearbeitet)
  13. Avatar
    Ich habe nicht alles durchgelesen, also sorry falls es schon kam.
    Ein Tipp zum Energiesparen ist auch, den Wasserhahn für kurzes Händewaschen, bzw. Immer dann, wenn das Wasser eh nicht warm werden würde, komplett auf kalt zu stellen. Sonst entnimmt man auch der Warmwasserleitung das abgekühlte Wasser und es läuft warmes Wasser nach, was nicht genutzt wird.

    Versteht man das? Na ich hoffs einfach Mal 🦆
    Avatar
    Ja war schon als Sammlung etwas weiter unten. Gut, es als eigenen Text stehen zu haben. Ich habe es 30 Jahre lang falsch gemacht, bis ich selbst darauf kam. Autsch (bearbeitet)
  14. Avatar
    Vorsicht bei OLED TVs: Sie dürfen nicht vom Strom getrennt werden. Der TV führt im Standby einen Pixelrefresh durch. Macht ihr dies dennoch, greift die Herstellergarantie nicht.
    Avatar
    Quelle?
  15. Avatar
    Ich habe schon vor Jahren damit begonnen, mein Haus weitgehend auf autarke Versorgung umzustellen.
    Inzwischen habe ich annähernd 100% erreicht.
    Strom kommt aus der (abgeschriebenen) Solaranlage mit 4 Speichern, Wasser aus 2 Tiefbrunnen, geheizt wird mit einer Pelletsheizung.
    Die Pellets stellen wir selbst her, das Holz dafür stammt aus der Bautischlerei meiner Schwester. Die Maschine war ein gebrauchtes Profigerät, welches angeblich defekt war.
    Ich habe dadurch inzwischen nur noch die Kosten für Abwasser sowie Internet.
    Den Stromzähler muss ich leider weiter am Netz lassen (seit Februar nur 11 KWh Verbrauch), die Wasseruhr kann ich leider auch nicht abmelden.
    Ich muss deshalb auch nichts umstellen, ich produziere mehr Strom, als ich verbrauchen kann (trotz Klimanalage den ganzen Sommer lang), hab am Ende des Winters immer noch reichlich Pellets im Bunker und halte mich auch beim Heizen nicht mehr zurück.

    Das Haus ist abbezahlt, meine monatlichen Nebenkosten für Strom, Wasser/Abwasser, Müll und Internet liegen bei um die 100€.

    Das dies so aber nicht pauschal auf andere umsetzbar ist, ist mir auch klar. (bearbeitet)
    Avatar
    Für die Überwachung der Brunnen durch das Gesundheitsamt mit Analyse dürften jedoch regelmäßig Kosten anfallen, oder?
  16. Avatar
    Super! Toller Beitrag und in meinen Augen sehr differenziert geschrieben, dass nicht alles für jeden gleichermaßen geeignet ist.

    Ich nutze seit Jahren smarte Thermostate und kann damit automatisiert mein Heizschema fahren. Ebenfalls klasse imho ist, dass ich von unterwegs (bin öfter für längere Zeit nicht in meiner Wohnung) sehen kann, wie sich Temperatur und Heizungen verhalten und ob ich vielleicht aus Versehen vergessen habe, eins runterzudrehen.

    Eine Info hat mich allerdings stutzig gemacht. Du schreibst, dass der Durchschnittshaushalt etwa 300 (du meinst wahrscheinlich 3.000) kWh pro Jahr. Weiter beschreibst du, dass rund 80% davon durch Leuchtmittel "verbraucht" würden...Das kommt mir etwas zu hoch vor...Insbesondere wenn ich mir vor Augen führe, dass wahrscheinlich die meisten Kühlschränke >200 kWh, WaMa und SpüMa jeweils > 100 kWh (ganz grob) und auch der Herd/Backofen wahrscheinlich jeden zweiten Tag benutzt wird und damit auch nochmal mit > 100 kWh zu Buche schlägt.

    Und hier habe ich noch nicht einmal die ganze Unterhaltungselektronik berücksichtigt (TV, Konsole, Monitore, Laptops, Handys, ...)

    Ist dad bei euch repräsentativ, dass Leuchtmittel 80% ausmachen?

    #letsgetthediscussionstarted
    Avatar
    Hab mir das gleiche zu den Zahlen gedacht wie du
  17. Avatar
    Den feuchten Waschlappen für mehrere Personen benutzen, spart Wasser.
    P mit €15000 Diäten machen das bestimmt!
    Avatar
    Dem " P " WK auf Baden-Württemberg traue ich das zu....Wahrscheinlich wäscht er auch " seinen Daimler " in der Pause mit dem selben Waschlappen....
  18. Avatar
    Wasser mit dem Wasserkocher vorkochen ist der größte Schwachsinn und verbraucht mehr Energie als wenn man das Wasser direkt im Kochtopf erhitzt. Das Wasser kühlt beim umfüllen in den kalten Kochtopf ab und muss dann erneut zum Sieden gebracht werden.
    Avatar
    Das ist im Übrigen auch abhängig von der Art des Herdes. Viele Küchen verfügen heute über Induktionsherde, da macht das Erhitzen im Wasserkocher erst recht keinen Sinn.
  19. Avatar
    "Der Durchschnittshaushalt verbraucht in der Regel 300 kWh pro Jahr, davon 80 Prozent durch Leuchtmittel."

    300 kWh für was genau im Jahr?
    Avatar
    Das passiert, wenn man sich Infos schlecht zusammenklaut und Inhalte nicht versteht

    "Zufällig" finden sich die Werte 300 kWh/Jahr und 80 Prozent auch im Netz, nur in nem sinnigeren Zusammenhang (300 kWh/Jahr bei alten Glühbirnen, 80 Prozent Einsparpotential durch Nutzung von LEDs)

    isteshaltbar.de/art…led

    Der ganze Beitrag ist doch eh nur ein Sammelsurium aus diversen Ratgebern
  20. Avatar
    Größtes Sparpotenzial sehe ich bei Fernsehern. Mein 65 Zoll LG verbraucht im Normalmodus ca. 160Watt. Mit dem integrierten Energiesparmodus auf der mittleren Stufe sind es nur noch 90Watt. In der max Stufe nur noch 65Watt, aber da ist mir das Bild zu dunkel. Bei meinem Vater haben wir mit einem Energiemessgerät seinen 55Zoll Sony von ca.85Watt auf 55Watt runtergedreht, ohne daß es nennenswerte Bildeinbußen gab. Hauptsächlich Helligkeit und Kontrast fressen viel Strom. Aber auch Farbsättigung und andere Bildeinstellungen beeinflussen den Stromverbrauch. Da muss man sich rantasten.
    Avatar
    Standard Vorgehen beim TV Kauf: Hintergrundbeleuchtung auf 50 % setzen.
  21. Avatar
    Macht es Sinn wenn man eine Wohnung unter sich hat, ein kleines Loch durch die Decke zu den Nachbarn nach unten zu bohren und mit einem Sauggerät die warme Luft hochzusaugen? Oder funktioniert das nicht?
    Avatar
    Am.besten du machst noch ein Loch und hängst ne Cam durch stellst bei porn hub online unter dem Namen Voyeur Villa live ^^ (bearbeitet)
  22. Avatar
    Zum Kochen
    Gas und Induktion bleiben nicht heiß, da hat man nur die Restwärme vom Kochgeschirr 
    Bei einem Gas-Backofen sollte man vorheizen, damit sich die Wärme verteilt. Ansonsten ist das Bratgut von unten schon fertig und oben noch nicht. 
  23. Avatar
    Der Durchschnittshaushalt verbraucht in der Regel 300 kWh pro Jahr, davon 80 Prozent durch Leuchtmittel.

    Die 300KW mögen ja ein Schreibfehler sein, 80% für Licht sind aber einfach falsch. Ich hatte 6% Lichtstrom in Erinnerung, es sind wohl im Schnitt 7-9%, je nach Quelle. Die größten Verbraucher sind als Unterhaltungselektronik 25% ( PC, Fernseher, Handy, Radio, Router etc.) gefolgt von Kühlung mit 17%, angegeben.

    Ich bin auch kein Freund der elektrischen Heizungsthermostate, weil sie regelmäßig auf und zu fahren, auch Nachts. Das hört man bei Heizungsrohren aus Metall im ganzen Haus.

    Ich finde es wichtig zu erwähnen, das Heizen mit Gas immer noch deutlich günstiger ist als mit Strom. Die Kilowattstunde Gas kostet bei mir jetzt nach der Erhöhung um 200% + Gasumlage ca. 15 ct/KWh. Strom kostet, vor der Erhöhung um einen noch unbekannten Faktor, bereits 31 ct/KWh. Damit wird der Heizlüfter im Winter das Konto sehr schnell plündern.

    Mein größtes und einziges Sparpotential ist die Warmwasserbereitung nur noch bei Bedarf zu aktivieren. Am 24KW Gasbrenner reichen bereits 2-3Minuten, also ca. 1KWh, für eine Duschladung. Wenn man sich innerhalb der Familie mit dem Duschen abspricht kann man nochmal ein paar Prozent einsparen, der Komfortverlust ist minimal.
    Die Vorhaltung von warmem Wasser über den ganzen Tag hat bei mir schon täglich 3-4KWh gekostet, ich spare also dadurch bis zu100KWh/Monat bzw. 1200KWh/Jahr => ~600€

    Danke an Crocoman27 dafür, die Tipps zum Lüften, Thermostatbedienung und Wasserverbrauch sind zwar für mich alles alte Hüte, aber ich sehe hier auch bei vielen ein großes Einsparpotential.
    Avatar
    Kein Schreibfehler, sondern vermutlich schlicht ne miese Transferleistung beim Zusammenklauen von Infos
  24. Avatar
    Wenn ich noch einmal den Mythos von der ausgekühlten Wohnung lese dreh ich durch 😬
    Je geringer die Differenz zwischen warmen und kaltem Reservoir, desto geringer der wärmestrom.
    —> Je kühler, desto weniger Energie fürs heizen nötig
    Avatar
    Physikalisch korrekt, in der Anwendung läufts leider wohl häufig etwas anders, woher meiner Vermutung nach auch diese Empfehlung kommt:

    Otto-Normal kommt dann halt nach Hause, es ist ihm arschkalt bei den 12° und dreht die Heizung auf Anschlag auf, um schnell wieder warm zu haben.
    Entsprechend wird der Raum erstmal weit mehr erhitzt, als nötig (und gewünscht), einfach weil Radiatoren sehr träge sind und dann hast Du halt 24° Innen und dann dreht Otto-Normal erst runter.

    In der Summe hat derjenige dann halt oftmals mehr verbaucht, als wäre er bei 18° nach Hause gekommen, ihm wäre nur etwas kühl gewesen und hätte dann das Thermostat nur auf Mittelstellung gebracht.
  25. Avatar
    Ich würde zum Thema "Strom+Gasanbieter vergleichen" noch anmerken, da eventuell auch auf Preisgarantien zu achten, damit einem der vermeintlich billige 1 Jahresvertrag, nicht um die Ohren fliegt.
  26. Avatar
    Also ich muss hier mal meine Erfahrungen mit den LED Lampen machen. Ich habe im gesamten Haushalt alle Leuchten gegen LED Leuchten verschiedenster Hersteller getauscht. Leider hielten die Birnen nicht im Anstatz die 10000 Stunden sondern eher 2000 Stunden. Es beginnt immer damit dass die Leuchten immer dunkler werden und irgendwann flackern sie und fallen aus.

    Für mich ist das ein riesen Betrug was mit den LED Lampen stattfindet. Ich bin absolut unzufrieden!
    Avatar
    Ich kann nur für mich persönlich sprechen:
    Die Birnen, die ich bei ALDI im Angebot gekauft habe, sind nach kurzer Zeit bereits allesamt defekt gewesen.
    Die Birnen, die ich bei IKEA gekauft habe, sind mir noch nie kaputt gegangen. Und wenn ich nie sage, dann meine ich nie. Das dürften mittlerweile so 4-5 Jahre für die meisten sein. Am meisten wird die Lampe im Wohnzimmer beansprucht. Dort läuft seit mindestens 5 Jahren die gleiche 5W-Lampe, meistens abends, zwischen 3-6 Stunden (je nach Jahreszeit).
  27. Avatar
    "Der Durchschnittshaushalt verbraucht 300 kWh/Jahr" Bisschen wenig oder?
    Ansonsten sehr gute Übersicht und gute Tipps
    Bei Fußbodenheizung klappt das natürlich nur nicht den Heizkörper zu reinigen oder nichts auf den Boden zu stellen
    Aber auch dort sollte man wohl regelmäßig den Kreislauf kontrollieren lassen.

    Und noch ein Tipp: Wenn man nicht viel aufbacken muss dann empfiehlt es sich einen Toaster anstatt den Backofen zu nehmen.
    Wir nutzen inzwischen bspw. auch die Heißluftfritteuse viel öfters. Es geht oft schneller als im Backofen und auch in der Pfanne, man kann darin auch garen und braten, man braucht, wenn überhaupt, viel weniger Öl und etwas gesünder ist es dadurch auch noch.
    Aufbackbrötchen gehen damit auch ganz gut.
    Im Umluftbackofen 14 Minuten bei 180 ° ohne vorheizen, in der Fritteuse sechs Minuten bei 180 °, anschließend einmal umdrehen und nochmal vier Minuten bei 160 °

    Und achja: Nachts natürlich das WLAN via Zeitschaltung deaktivieren und fast alle Geräte werden wenn nicht gebraucht komplett vom Strom getrennt (bearbeitet)
    Avatar
    Nur Für Beleuchtung 300kwh/Jahr. (bearbeitet)
  28. Avatar
    Stimme bei vielem zu, aber spülen mit kaltem Wasser halte ich für unhygienisch und gefährlich (Salmonellen).
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    Ist eh total übertrieben, nur um ein paar Cent zu sparen
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    Endlich mal wieder was sinnvolles hier.
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    Kleidung auf dem Wäscheständer trocknen anstatt den Trockner zu benutzen

    Leider ist das nur im Sommer so bzw. wenn die Möglichkeit besteht die Wäsche draußen oder in einem Waschraum zu trocknen. In der Wohnung und vor allem im Winter steigt durch die nasse Kleidung auf dem Wäscheständer die Luftfeuchtigkeit, es muss öfters gelüftet werden und allein schon durch die Verdunstungskälte wird die Raumluft um mehrere Grad abgekühlt. Hier wäre dann mit höherer Drehzahl schleudern und einen Trockner mit Wärmepumpe zu verwenden die bessere Option.

    Und zum Lüften, nie die Fenster auf Kipp. (bearbeitet)
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    Is so pauschal falsch. Wir haben hier z.B. eher trockene Luft... bei hohen Decken merkst du 1 Wäscheständer quasi nicht in Bezug auf Feuchtigkeit.

    In MV hab ich 200 Meter vom Wasser gewohnt... da wars immer deutlich feuchter.

    fenster auf Kipp ist auch echt so ein Schwachsinn... und extrem verbreitet. (bearbeitet)
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    @Crocoman27 Zusatzoptimierung:

    Neue LED sind häufig nochmal 50 Prozent effizienter als alte LED.

    Beispiel 1500 Lumen habe ich im Haushalt mit 16 Watt (alt) und 9.5 Watt (neu).

    Beim Austausch einer defekten LED kann daher eine Rotation sinnvoller sein als ein 1:1 Austausch.
    Damit ist gemeint, dass die neue Birne an eine Stelle kommt die länger brennt.

    Beispiel:
    Birne in der Kammer geht kaputt. Neue Birne kommt in die Küche und die alte funktionsfähige aus der Küche in die Kammer. (bearbeitet)
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    Effizieter ja, aber auch die Lumen Werte sind je nach Hersteller verschieden "optimistisch" angegeben. (bearbeitet)
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    300kwh im Jahr? Das ist ein Witz oder? (bearbeitet)
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    Wurde, wie schon mehrfach angemerkt, wohl schlecht zusammengeklaut. Die 300 kWh beziehen sich auf den Jahresverbrauch durch alte Leuchtmittel, die 80 Prozent sind Einsparpotential durch LEDs in Bezug auf die 300 kWh. So zumindest rein zufällig als Zahlen auf Energiesparseiten zu finden.

    Copy and Paste ohne was verstanden zu haben halt.
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    Ein toller Guide, der das Wesentliche gut zusammenfasst sodass man sich das raussuchen kann, was man optimieren mag. Vielen Dank darüber hinaus an @Hank_Scorpio mit dem Tipp zu der Fensternut. Ich habe vorhin alle Fenster etwas fester eingestellt und es dringt so viel weniger Lärm in die Wohnung. Echt angenehm jetzt! Danke vielmals
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    Neubauwohnung - muss gar nicht heizen, machen die Nachbarn
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    Vielen Dank. Ist ne super Übersicht
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    Danke! Super Übersicht
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    " Um 14 Glühlampen zu ersetzen (für einen durchschnittlichen Haushalt) kann man großzügig mit 112 Euro rechnen, die man nach circa 1 1/2 Jahren wieder raus hat."

    Man kann natürlich stattdessen auch einfach 2 Euro für das Ikea-LED-Doppelpack ausgeben, sich bei den Philips LEDs. die man regelmäßig als Dreierpack für ~ 4 Euro findet eindecken oder ähnliches.

    Dann rechnet sich das noch schneller, selbst wenn man evtl. mal eher eine Birne austauschen muss.
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    Keine Lampe hat bei mir so lange gehalten wie die IKEA-LED-Lampen bis jetzt. Für den Preis einfach unschlagbar. Habe fast nur die billigen 5W-Dinger in jedem Raum (außer Badezimmer und Küche, dort braucht man ein bisschen Licht).
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    Wie spare ich durch eine Zahnputzbecher Wasser?

    Die Frage ist ernst gemeint. Also nutze ich eh schon seit ich denken kann aber warum spare ich dadurch
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    Weniger Wasserverbrauch, wer ansonsten zum Ausspülen das Wasser aus dem Hahn nimmt, der lässt halt Wasser ungenutzt durchlaufen. Dürfte aber ein marginales Einsparpotential sein.

    Next Step ist dann Händewaschen nur noch nach jedem zweiten Klogang.
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    Willkommen bei: Die Sendung mit dem Krokodil
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    Eigentlich ist es falsch, dass die Wunschtemperatur bei Stufe 3 und Stufe 5 gleichzeitig erreicht wird. Bei Einstellung 3 regelt das Ventil ja kurz vorher schon runter und verlangsamt sich, bei 5 geht die Raumtemperatur mit voller Geschwindigkeit bis zur 20° C (und schießt anschließend darüber hinaus). Natürlich ist es korrekt nur die Stufe, die der Wunschtemperatur entspricht, einzustellen, um den Overshoot zu verhindern - korrekt ist die Aussage mit der gleichen Heizdauer bis zur Wunschtemperatur dennoch nicht :-p
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