Wie Netzwerk/Internet Zuhaus ideal aufbauen?

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eingestellt am 18. Aug
Hallo zusammen,

ich bin aktuell am umbauen und nun in der Phase, wo es um die Ausstattung der Räumlichkeiten geht. Gerade im Bereich Internet, Netzwerk, WLAN will ich ein lückenloses und stabiles System installieren. Was würdet ihr da so empfehlen?

Zum Ist-Zustand: Wir werden uns das Internet mit einer zweiten Wohnung im Haus teilen, dort kommt das Kabel auch durch die Hauswand und dort sitzt deren Router. Wir bekommen demnächst Glasfaser gelegt, genug Power ist also vorhanden (wir haben uns das 1.000 Mbit Paket gekauft). Von dort aus muss also irgendwie in unsere Wohnung eingespeist werden. Wir werden wohl ein Netzwerkkabel durch die Decke legen, dann sind es nur 4 Meter bis in unsere Wohnung. Nun ist die Frage, wie wir bei uns in der Wohnung weiter machen.

Ich werde insgesamt drei Fernseher ans Netz hängen wollen (idealerweise per lan-kabel da wir IPTV nutzen) zudem ein Server und zwei Laptops (ich arbeite viel im Homeoffice und da ist stabiles Internet Pflicht). Alle weiteren Geräte (Handy, Tablet, wenige Smarthome Komponenten) werden WLAN nutzen. Zudem soll vom Balkon noch ein weiterer Access Point ca. 50m Garten mit WLAN versorgen.

Nun die Frage: Wie setze ich das vorhaben am besten um? für mich klingt aktuell ein mesh-wlan (zB von AVM) oder ein DLAN übers Stromnetz (zB Devolo) am logischten. was meint ihr dazu? ich bin für jeden Ratschlag dankbar
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Wo möglich, LAN Kabel ziehen.
Als APs würde ich dir UniFi vorschlagen. Gibt sogar Modelle für den Außenbereich.
DLan würde ich ganz schnell wieder vergessen.
9 Kommentare
Wo möglich, LAN Kabel ziehen.
Als APs würde ich dir UniFi vorschlagen. Gibt sogar Modelle für den Außenbereich.
DLan würde ich ganz schnell wieder vergessen.
Dlan würde ich direkt in die Tonne treten.
Verlege ein paar Kabel im Haus und binde die Mesh Access Points daran an. Fernseher, Server und eventuell Nas auf jeden Fall per Kabel.
Zu dem Router würde ich ggfs. zwei Kabel legen lassen, wenn ihr das sowieso vor habt.
Wenn du mit AVM bereits vertraut bist ist das hier auch eine solide Wahl. wlan von AVM genügt sicher für den Anwendungsfall, aber idealerweise solltest du die AccessPoints per LAN verbinden wenn die Option ohnehin vorhanden ist. Und ja, es gäbe leistungsfähigere Lösungen, aber das benötigt Einarbeitungszeit und ist ggf auch teurer.
Kleiner Himweis noch: auch wenn AVM tendenziell recht guten Update-Support hat, ist auffällig das das Topmodell der Accesspoints (der Repeater 3000) immer nach der restlichen Repeaterreihe sein Update bekommt. Und AVM hat solche Modelle dann auch mal überproportional früh abgesägt, wenn die ohnehin nicht riesige Verkaufszahlen hatten (siehe 6590, Repeater DvB-C, 7580 etc). Ich würde also tatsächlich eher den 2400er verbauen - insbesondere wenn der ohnehin per LAN angebunden werden kann, denn der größte Vorteil vom 3000er ist ein separares Funk-Modul exklusiv für Mesh.
Eventuell VLANs einrichten für die verschiedenen Parteien. Sonst druckt ihr hinterher auf dem falschen Drucker oder streamt auf den falschen TV.

Schau Dir Mal die Ubiquiti Dream Maschine Pro und die UniFi Access Points an. Ist eine solide Lösung.

Falls ihr Hilfe braucht, einfach melden.
Bearbeitet von: "1337-to-go" 18. Aug
1337-to-go18.08.2020 07:19

Eventuell VLANs einrichten für die verschiedenen Parteien. Sonst druckt …Eventuell VLANs einrichten für die verschiedenen Parteien. Sonst druckt ihr hinterher auf dem falschen Drucker oder streamt auf den falschen TV.Schau Dir Mal die Ubiquiti Dream Maschine Pro und die UniFi Access Points an. Ist eine solide Lösung.Falls ihr Hilfe braucht, einfach melden.


Wozu? Wenn er sich einen eigenen Gateway holt?
ikb97918.08.2020 07:57

Wozu? Wenn er sich einen eigenen Gateway holt?


Könnten Probleme mit Doppeltem NAT aufkommen
Teilen des WAN mit Anderen ist Mist, auch wenn es verständlich ist, von finanzieller Seite. Hast Du jederzeit (!) physikalischen Zugriff auf den Router, falls der ausfällt?
Ansonsten gilt eigentlich so viel Ethernetkabel wie möglich direkt an den Router zu hängen. Das wird hier nicht gehen. Aufgrund des Durchbruchs werdet ihr wahrscheinlich Schallbrücken haben. Das nur mal so vorweg.
Wenn Ihr das so durchzieht, wäre im Idealfall eine Subverteilung in eurer Wohnung mittels einer Glasfaserverbindung (galvanische Trennung!) zum Router zu schaffen, die Euren eigenen Hub versorgt, von dem aus sämtliche APs per CAT7 versorgt und entsprechende Netzwerkdosen für stationäre Geräte ebenfalls per CAT7 angebunden werden. Beim Kabel nicht geizen, weder qualitativ noch quantitativ. Die Nutzung von WLAN sollte nach Möglichkeit immer nur die letzte Option sein. Dass die Netze zum Nachbarn auch auf Protokollebene getrennt werden müssen, alleine wg. Datenschutz, ist klar. Das ist ein Fall für professionelle Beratung und Umsetzung. Ubiquity bietet derzeit zuverlässige Profi-Qualität, AVM mehr solide auf Consumerebene. Gibt noch ein paar weitere Anbieter, je nach benötigtem Gerät.
Von Powerline ist ganz dringend abzuraten. Ist wie ein Notreifen beim Auto.
Bearbeitet von: "Aushilfsmafiosi" 18. Aug
Aushilfsmafiosi18.08.2020 08:36

Teilen des WAN mit Anderen ist Mist, auch wenn es verständlich ist, von …Teilen des WAN mit Anderen ist Mist, auch wenn es verständlich ist, von finanzieller Seite. Hast Du jederzeit (!) physikalischen Zugriff auf den Router, falls der ausfällt?Ansonsten gilt eigentlich so viel Ethernetkabel wie möglich direkt an den Router zu hängen. Das wird hier nicht gehen. Aufgrund des Durchbruchs werdet ihr wahrscheinlich Schallbrücken haben. Das nur mal so vorweg.Wenn Ihr das so durchzieht, wäre im Idealfall eine Subverteilung in eurer Wohnung mittels einer Glasfaserverbindung (galvanische Trennung!) zum Router zu schaffen, die Euren eigenen Hub versorgt, von dem aus sämtliche APs per CAT7 versorgt und entsprechende Netzwerkdosen für stationäre Geräte ebenfalls per CAT7 angebunden werden. Beim Kabel nicht geizen, weder qualitativ noch quantitativ. Die Nutzung von WLAN sollte nach Möglichkeit immer nur die letzte Option sein. Dass die Netze zum Nachbarn auch auf Protokollebene getrennt werden müssen, alleine wg. Datenschutz, ist klar. Das ist ein Fall für professionelle Beratung und Umsetzung. Ubiquity bietet derzeit zuverlässige Profi-Qualität, AVM mehr solide auf Consumerebene. Gibt noch ein paar weitere Anbieter, je nach benötigtem Gerät.Von Powerline ist ganz dringend abzuraten. Ist wie ein Notreifen beim Auto.


Die Wohnung gehört meinen Eltern, daher ist es problemlos möglich, aber trotzdem danke für die Info. Die restlichen Parteien im Haus bekommen auch ihren separaten Anschluss. Wir wollten uns allerdings gerne die monatlichen Kosten von 50€ sparen
AlCapone131218.08.2020 14:12

Die Wohnung gehört meinen Eltern, daher ist es problemlos möglich, aber t …Die Wohnung gehört meinen Eltern, daher ist es problemlos möglich, aber trotzdem danke für die Info. Die restlichen Parteien im Haus bekommen auch ihren separaten Anschluss. Wir wollten uns allerdings gerne die monatlichen Kosten von 50€ sparen


Du solltest wissen, dass Werbetracking anscheinend auch über die externe IP-Adresse geschieht. Sei also vorsichtig mit dem was du suchst, sonst bekommen deine Eltern auf einmal (beispielsweise) Werbung für Sextoys bei Facebook angezeigt.

Ich merke das häufig genug...meine Frau sucht nach irgendwas und ich bekomme Werbung dafür auf meinen Geräten angezeigt.
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