Wie riskant ist eine Überweisung beim Kauf von privat?

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eingestellt am 17. Apr
Bei eBay, Kleinanzeigen und auch in Foren gibt es gebrauchte Produkte zu guten Preisen. Viele Verkäufer bieten nur Überweisung an. Wie hoch ist das Risiko dabei betrogen zu werden? Dass man Angebote die verdächtig günstig sind meiden soll ist mir klar. Aber wie ist es bei Angeboten die seriös aussehen? Wo der Verkäufer mehrere Fotos von der Ware reinstellt und sogar Mängel beschreibt. Oft bieten die Verkäufer auch eine persönliche Besichtigung/Abholung an aber nicht immer sind die Angebote in der Nähe. Bei eBay gibt es Bewertungen aber nicht selten kommt es vor, dass diese ein Jahr her sind oder nur für viel billigere Ware sind was ja nicht direkt verdächtig ist. Bei eBay Kleinanzeigen kann man sehen wie alt der Account ist und wie oft der schon was verkauft hat aber ich weiß nicht wie viel Gewissheit das bringt.

Also wie hoch ist das Risiko bei Angeboten die nicht verdächtig aussehen betrogen zu werden? Hat hier jemand Erfahrungen damit gemacht? Und kann man falls Paypal mit Käuferschutz angeboten wird bedenkenlos zahlen?
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Wenn bei der IBAN ein ES am Anfang steht, dann würde ich bedenkenlos überweisen.
ES steht für excellent Security.
Die Bevölkerung entdeckt das Internet während der Corona Krise

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Bearbeitet von: "noname951" 17. Apr
Ich biete nur Überweisung an. Bisher ohne Probleme.

Gut, einmal meinte jemand „hab überwiesen, kannst versenden“. Den habe ich freundlich daran erinnert, das ich erst versende wenn Geld da ist. Wann das da ist, hängt von den Banken ab. Dafür melde ich mich aber auch, wenn das Geld da ist und versende zeitnah.
Ebay Kleinanzeigen selbst sagt: Niemals überweisen. Abholen!

Nur so und nicht anders.
75 Kommentare
Ebay Kleinanzeigen selbst sagt: Niemals überweisen. Abholen!

Nur so und nicht anders.
Das Thema wurde hier schon hundertfach durchgekaut....
Also wie hoch ist das Risiko bei Angeboten die nicht verdächtig aussehen betrogen zu werden?

29,7%


Hat hier jemand Erfahrungen damit gemacht?

Nein, nutze Kleinanzeigen bei Beträgen an 20€ so wie es gedacht ist: hinfahren, anschauen & bar bezahlen.


Und kann man falls Paypal mit Käuferschutz angeboten wird bedenkenlos zahlen?

Nein
Bearbeitet von: "DrRo" 17. Apr
Da musst Du einfach auf Dein Gefühl hören. Wenn Dir das seriös vorkommt und die Leute Abholung anbieten, hat das ja meistens Hand und Fuß.
Ich frage meist erst eine Abholung an, wenn die Leute dann rumdrucksen oder gar nicht erst antworten, dann ist es ja eigentlich ein klarer Fall. Wenn dann aber seriös geantwortet wird und eine Abholung in Aussicht gestellt wird, kann meist auch wenig schief gehen. Restrisiko besteht natürlich immer.

Verständlich aber auch, dass viele Leute kein PayPal anbieten wollen, bei dem ganzen was man so hört...
Überweisung würde ich nicht machen, nur PayPal.
zerava17.04.2020 19:33

Ebay Kleinanzeigen selbst sagt: Niemals überweisen. Abholen! Nur so und …Ebay Kleinanzeigen selbst sagt: Niemals überweisen. Abholen! Nur so und nicht anders.



Grundsätzlich stimme ich dir da zu. Im Moment ist das so halt schwierig.

Ein paar mal hab ich aktuell auch schon überwiesen und versenden lassen. Das sind dann aber Beträge, die mir nicht weh tun. Bei der Hand voll Artikel war bis jetzt alles in Ordnung.
Bearbeitet von: "ottinho" 17. Apr
Ich biete nur Überweisung an. Bisher ohne Probleme.

Gut, einmal meinte jemand „hab überwiesen, kannst versenden“. Den habe ich freundlich daran erinnert, das ich erst versende wenn Geld da ist. Wann das da ist, hängt von den Banken ab. Dafür melde ich mich aber auch, wenn das Geld da ist und versende zeitnah.
Die Bevölkerung entdeckt das Internet während der Corona Krise

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Bearbeitet von: "noname951" 17. Apr
Wenn bei der IBAN ein ES am Anfang steht, dann würde ich bedenkenlos überweisen.
ES steht für excellent Security.
WarBeaver17.04.2020 19:42

Wenn bei der IBAN ein ES am Anfang steht, dann würde ich bedenkenlos …Wenn bei der IBAN ein ES am Anfang steht, dann würde ich bedenkenlos überweisen.ES steht für excellent Security.



Hab vor x Jahren mal ein HTC Titan (Windows Phone) so für ca 200€ gekauft nachdem ich die genaue Adresse zur Besichtigung erfragt hatte. Kam dann nach ein paar Tagen per Päckchen unversichert.

Habe selbst vor kurzem auch einen AVM Repeater (45€, Paypal Friends) und eine Huawei Watch GT (90€, per Sofortüberweisung) verkauft. Mittlerweile gibt es ja die Anzeige von Accountalter und so grobe Bewertungen. Es geht. Bis 100€ oder etwas darüber kann man das hier und da mal versuchen.
zerava17.04.2020 19:33

Ebay Kleinanzeigen selbst sagt: Niemals überweisen. Abholen! Nur so und …Ebay Kleinanzeigen selbst sagt: Niemals überweisen. Abholen! Nur so und nicht anders.


Kompletter Unsinn. Und was hier für ecklige Leute hier posten ist schon mehr als befremdlich
Habe schon einige Sachen mit Überweisung verkauft und auch gekauft. Lief bislang immer alles gut. Wichtig ist, wenn der Preis zu gut ist -> abholen fahren.
Hängt ein bisschen davon ab, wie gut sich dein "Gegenüber" vom Verhalten her verkauft.

Da bekommt man schon ein Gespür für. PayPal bieten viele nur als "Freunde und Familie" an, weil die sich vor Gebühren scheuen. Diesen Personen biete ich immer an, diese Gebühren mit zu übernehmen.

Manch einer will das dann nicht aus Angst, dass man nach Versand des Artikels da Geld zurückfordert etc. aber ich habe dafür kein Verständnis.

Wenn man als Verkäufer versichert verschickt mit Sendungsverfolgung, erübrigen sich diese Sorgen meiner Meinung nach von selbst.
Neal_D17.04.2020 19:37

Überweisung würde ich nicht machen, nur PayPal.


Ich biete als Verkäufer nie PayPal an. Bin doch nicht bescheuert....
Abholung, Überweisung, Nachnahme oder als Methode zum Sofortbezahlen Amazon Geschenkkarten. Die höchste Summe, die mir überwiesen wurde, waren 400 Euro. Aber würde ich persönlich auch nicht machen. Bei 10-20 Euro ist das Risiko schon vertretbarer.

Die meisten Betrüger lehnen Abholung eher ab.
Es gab eine Zeit, da gab es bei eBay nur die Option Überweisung bzw. für sehr hochpreisiges einen Treuhandservice. Kurzum: Überweisung wird in der Regel funktionieren. Nur wenn etwas viel zu günstig ist, der Verkäufer nur widerwillig Infos rausgibt, keine Abholung ermöglicht, etc. würde ich nicht überweisen.
Also selbst wurde ich zwei mal (um die 30€) betrogen nachdem ich das Geld überwiesen habe. Haben sogar kurz telefoniert gehabt.. und Knallhart hat er mich betrogen.

Wie so oft schon erwähnt aber auch hier: immer wenn ich Nachtschicht habe rufe ich ihn unterdrückt an. bis jetzt kam er nicht drauf Abends das Telefon abzustellen. Ich glaube so langsam bereut er es..
Paypal regelt
Drizzt17.04.2020 19:59

Ich biete als Verkäufer nie PayPal an. Bin doch nicht …Ich biete als Verkäufer nie PayPal an. Bin doch nicht bescheuert....Abholung, Überweisung, Nachnahme oder als Methode zum Sofortbezahlen Amazon Geschenkkarten. Die höchste Summe, die mir überwiesen wurde, waren 400 Euro. Aber würde ich persönlich auch nicht machen. Bei 10-20 Euro ist das Risiko schon vertretbarer.Die meisten Betrüger lehnen Abholung eher ab.



Habe auch schon das ein oder andere für über 400€ verkauft.
Biete seit Jahren nur Vorabüberweisung an - bisher eigentlich soweit ohne Probleme.

Einmal hatte einer behauptet, dass er überwiesen hätte und dass ich doch bitte endlich losschicken solle (wird ganz dringend gebraucht, weil Geschenk und die übliche Leier halt). Nachdem nach ein paar Tagen immer noch keine Überweisung da war, wollte er sich bei seiner Bank beschweren ... wer hätte es gedacht - die Überweisung kam natürlich nie an.
Ich selber verkaufe nur mit Überweisung oder Paypal F&F.
Selbst etwas kaufen und damit bezahlen bei Beträgen über 100€ und mir schicken lassen? Nein. Gibt genug Leute da draußen die einen abziehen wollen.
Sofern die IBAN mit DE anfängt hast du zumindest rechtlich einige Sicherheit, denn dann hast du eine mit Ausweisdaten legitimierte Person dahinter. Bei Paypal hast du irgendeine E-Mail wo wer weiß wer aus wer weiß wo dahintersteckt, na herzlichen Glückwunsch.

Es ist dann nur die Frage, um wie viel Geld es geht. Dass du mittels der IBAN über rechtliche Schritte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an den Betrüger rankommst ist zwar schön, bringt aber ggf. nichts, wenn es sich nur um 20€ handelt.

Außerhalb etablierter gewerblicher Händler würde ich niemals Paypal akzeptieren, egal ob als Käufer oder Verkäufer. Da gibt es einfach viel zu viele und viel zu einfache Möglichkeiten einen über den Tisch zu ziehen.
Habe gerade berechnet, dass das Risiko bei belastbaren 61,47% liegt. Ich hoffe, das hilft.
Selbst schon diverse Sachen per Überweisung ohne Probleme gekauft und bei per Abholung vor verschlossenen Türen gestanden. Kann man eben nicht immer reinschauen in manche Leute. Bisschen aufs Bauchgefühl hören.
Neal_D17.04.2020 19:37

Überweisung würde ich nicht machen, nur PayPal.


Außer er ist Verkäufer, dann nur Überweisung, kein Paypal.
Habe die letzten Jahre ca. 300 Aritkel per Ebay Kleinanzeigen verkauft,
die Hälfte per Überweisung, der Rest in Bar bei Abholung.
Auf die Bewertung würde ich etwas achten,
da merkt man recht schnell wie zuverlässig/vertrauenswürdig jemand ist.
ich verkaufe auch nur mit paypal friends.
Da stimmen die Käufer dann angeblich zu und versuchen mich zu verarschen mit Waren Dienstleisung mit Gebührenübernahme so dass es nicht auffällt.
ich sende dann Geld dann zurück und dann rasten die aus.
was für asoziales Pack
Der Anteil des Betrugs dürfte ein verschwindend kleiner Prozentsatz sein. Gefühlt ist das natürlich anders, weil sich nur die Leute melden, die betrogen wurden.
Es gibt Artikel, da würde ich die Finger von lassen, zB teure Handys.

Am sichersten fährst du mit Verkäufern in spezialisierten Foren, das sind häufig Leute mit tausenden Posts und einer langen Historie. Noch dazu werden solche Foren im Gegensatz zu Ebay kaum Ziel von Hackern/Phishern.
Naja da muss man wohl auf sein Gefühl hören ein bisschen. Und ob ich nun ein neues iPhone so kaufen würde z.B., da bin ich nicht sicher. Kommt halt auch etwas auf den Artikel an und den Wert. Bisher hatte ich bei Sachen unter 100€ immer Glück und es kam was an. Nur manchmal nicht ganz im erhofften Zustand. Damit muss man rechnen, ein bisschen Glücksspiel ist es halt immer. Ne Garantie hast du nie. Geld kann natürlich auch ganz weg sein.
Wie immer: Als Käufer sollte man Auf Paypal bestehen und als Verkäufer immer nur Überweisung
Sehr riskant
Interessant, wie viele Leute beim Verkauf nur Überweisung anbieten (zu recht), aber wenn sie selbst kaufen wollen, auf Paypal bestehen
axelo17.04.2020 21:13

ich verkaufe auch nur mit paypal friends.Da stimmen die Käufer dann …ich verkaufe auch nur mit paypal friends.Da stimmen die Käufer dann angeblich zu und versuchen mich zu verarschen mit Waren Dienstleisung mit Gebührenübernahme so dass es nicht auffällt. ich sende dann Geld dann zurück und dann rasten die aus.was für asoziales Pack


Klar, anders das Geld zu übermitteln als abgesprochen ist nicht die korrekte Art. Aber davon mal abgesehen:

Was spricht denn aus Sicht des Verkäufers konkret dagegen, dass der Käufer PayPal für Waren/Dienstleistungen wählt bei eigener Kostenübernahme für Gebühren? Die meisten wollen das eh nur für das eigene Wohlbefinden so.

Solange der Verkäufer die Sendungsbelege mit Sendubgsnummer und Zahlungs-\Einlieferungsnachweis in der Postfiliale bis zur Auslieferung beim Käufer aufbewahrt, ist doch auch für ihn alles safe - oder gibt es dabei ein Detail, das ich dabei außer Acht lasse?

Ich versteh' es wirklich nicht, klärt mich gerne auf weshalb PayPal Ware/Dienstleistung für den Verkäufer kacke ist.
Bearbeitet von: "ml90whoami" 17. Apr
ml90whoami17.04.2020 22:56

Klar, anders das Geld zu übermitteln als abgesprochen ist nicht die …Klar, anders das Geld zu übermitteln als abgesprochen ist nicht die korrekte Art. Aber davon mal abgesehen:Was spricht denn aus Sicht des Verkäufers konkret dagegen, dass der Käufer PayPal für Waren/Dienstleistungen wählt bei eigener Kostenübernahme für Gebühren? Die meisten wollen das eh nur für das eigene Wohlbefinden so.Solange der Verkäufer die Sendungsbelege mit Sendubgsnummer und Zahlungs-\Einlieferungsnachweis in der Postfiliale bis zur Auslieferung beim Käufer aufbewahrt, ist doch auch für ihn alles safe - oder gibt es dabei ein Detail, das ich dabei außer Acht lasse? Ich versteh' es wirklich nicht, klärt mich gerne auf weshalb PayPal Ware/Dienstleistung für den Verkäufer kacke ist.



es geht um Geschenkkarten die per Mail versendet werden. Da kann ich ohne Sendungsnummer nichts nachweisen. Und anders als per Mail wollen die auch nicht , Versandkosten zahlen will auch keiner. und irgendwelche Screenshots von der Mail akzeptiert paypal nicht da beliebig manupulierbar
Bearbeitet von: "axelo" 17. Apr
axelo17.04.2020 23:11

es geht um Geschenkkarten die per Mail versendet werden. Da kann ich ohne …es geht um Geschenkkarten die per Mail versendet werden. Da kann ich ohne Sendungsnummer nichts nachweisen.


Ausdrucken, Einschreiben
axelo17.04.2020 23:11

es geht um Geschenkkarten die per Mail versendet werden. Da kann ich ohne …es geht um Geschenkkarten die per Mail versendet werden. Da kann ich ohne Sendungsnummer nichts nachweisen. Und anders als per Mail wollen die auch nicht , Versandkosten zahlen will auch keiner. und irgendwelche Screenshots von der Mail akzeptiert paypal nicht da beliebig manupulierbar


Sofern entsprechende Codes dieser Karten schon vor dem Versand im Klartext vorliegen, könnte man die ja zur Not ganz plump ausdrucken und dann per Post verschicken

Schwieriger wird es natürlich, wenn die Dinger nur gehasht vorliegen und erst über 2 Faktor-Authentifizierung mit nem Aktivierungslink + PIN oder anderen digitalen Maßnahmen dem Käufer zur Verfügung gestellt werden können. Dann bin ich ganz bei dir.

Nur wie verhält es sich denn mit ganz normalen physischen Gegenständen, die übergeben werden? Gibt es da als Verkäufer benachteiligende Besonderheiten, wenn dann mit PayPal als Ware/Dienstleistung gezahlt wird?
Ach wie witzig, da wurde der Beitrag noch um einige Angaben ergänzt, während ich den ursprünglichen zitiert hatte Dann wird natürlich ein Teil meines Beitrags obsolet - auch gut
ml90whoami17.04.2020 23:24

Sofern entsprechende Codes dieser Karten schon vor dem Versand im Klartext …Sofern entsprechende Codes dieser Karten schon vor dem Versand im Klartext vorliegen, könnte man die ja zur Not ganz plump ausdrucken und dann per Post verschicken Schwieriger wird es natürlich, wenn die Dinger nur gehasht vorliegen und erst über 2 Faktor-Authentifizierung mit nem Aktivierungslink + PIN oder anderen digitalen Maßnahmen dem Käufer zur Verfügung gestellt werden können. Dann bin ich ganz bei dir.Nur wie verhält es sich denn mit ganz normalen physischen Gegenständen, die übergeben werden? Gibt es da als Verkäufer benachteiligende Besonderheiten, wenn dann mit PayPal als Ware/Dienstleistung gezahlt wird?



ja auch. Verkaufe mal ein gebrauchtes Handy dann kommen die dann nach 3 Monaten an und eröffnen einen Fall weil der Akku nur noch xu 95 % voll wird
nö danke das tue ich mir nicht an
ml90whoami17.04.2020 22:56

Klar, anders das Geld zu übermitteln als abgesprochen ist nicht die …Klar, anders das Geld zu übermitteln als abgesprochen ist nicht die korrekte Art. Aber davon mal abgesehen:Was spricht denn aus Sicht des Verkäufers konkret dagegen, dass der Käufer PayPal für Waren/Dienstleistungen wählt bei eigener Kostenübernahme für Gebühren? Die meisten wollen das eh nur für das eigene Wohlbefinden so.Solange der Verkäufer die Sendungsbelege mit Sendubgsnummer und Zahlungs-\Einlieferungsnachweis in der Postfiliale bis zur Auslieferung beim Käufer aufbewahrt, ist doch auch für ihn alles safe - oder gibt es dabei ein Detail, das ich dabei außer Acht lasse? Ich versteh' es wirklich nicht, klärt mich gerne auf weshalb PayPal Ware/Dienstleistung für den Verkäufer kacke ist.



Bei Paypal gibst du als Privatverkäufer ein indirektes Rückgaberecht. Der Verkäuferschutz gilt zwar theoretisch nur dafür, dass die Ware im beschriebenen Zustand ankommt, aber theoretisch hat der Käufer 180 Tage Zeit, um einen Fall zu eröffnen. Selbst wenn du als Privatverkäufer Rücknahme und Gewährleistung ordentlich ausschließt, bringt Paypal dem Käufer eine Hintertür, wenn er es sich doch anders überlegt. Er muss nur behaupten, dass der Artikel nicht der Beschreibung entspricht und Paypal wird sehr sicher entscheiden, dass man den Artikel zurücknehmen und dem Käufer bei ebay sogar noch ein Versandetikett bereitstellen soll.

Dazu kommt natürlich noch die Betrugsmasche, dass der Käufer behauptet, dass der Artikel nicht der Beschreibung entspricht und irgendwas anderes zurücksendet, z.B. sein eigenes defektes Exemplar oder den berühmten Stein im Paket. Für Paypal ist es erst mal nur wichtig, dass für die Rücksendung eine Sendungsnummer existiert. Als Verkäufer hat man nur wenige Tage Zeit, um den Erhalt zu bestätigen. Gerade wenn es mal wieder einen Paketstau gibt, wird der Fall teilweise automatisch geschlossen und man muss als Verkäufer mit Paypal kämpfen.

Wenn ich mir die typischen Einzeilerbeschreibungen bei ebay Kleinanzeigen wie "Funktioniert gut. Wie neu." oder "Handy selten benutzt." anschaue, ist der Paypal Käuferschutz sicherlich hilfreich. Da wird ziemlich sicher ein schlechterer Zustand ankommen. Wenn dagegen jemand seine Angebote ordentlich beschreibt und auch bei der Kommunikation einen guten Eindruck macht, sehe ich da ein viel geringeres Problem.
Bearbeitet von: "Tobias" 17. Apr
Man muss halt wissen das selbst bei Abholung genug windige Leute dabei sind.

Trotz allem sind auch immer wieder seriöse Leute dabei (v.a. seitdem man auch bewerten kann). Und nur bei solchen biete ich auch Versand an.... erst die Tage wieder 2 Sachen verschickt. Aber das geht dann auch alles ordentlich mit versichertem Versand etc.

Finde jetzt dieses pauschale Aburteilen affig. Wenn es danach geht sollte man Onlineplattformen garnicht nutzen. Und schlechte Leute haben bei Kleinanzeigen auch miese Profile... da braucht man sowieso Humor
Ganz einfach und bitte diese Infos nicht weiter erzählen, sonst klappt es langfristig nicht:
Verkäufer: Nur Überweisung anbieten.
Käufer: Maximal PayPal anbieten, besser noch Lastschrift.
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