Woher haben die meine E-POST-Adresse? (Akademische Arbeitsgemeinschaft)

Hallo liebe Community,

Ende letzten Jahres habe ich bei diesem Deal

mydealz.de/dea…044

zugeschlagen und mir die Steuersparerklärung 2014 geschnappt. Vor ein paar Wochen kündigte ich per E-Mail das abgeschlossene Abo.

Heute erhalte ich bei meiner EPOST-Adresse die Kündigungsbestätigung. Wie kann dies sein, dass die Akademische Arbeitsgemeinschaft meine Adresse ausfindig gemacht hat, ohne dass ich diese jemals irgendwo angegeben habe?

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?


Achja meine Daten habe ich bewusst NICHT für das öffentliche Adressverzeichnis freigegeben, so ist es auch in meinen EPOST-Einstellungen hinterlegt:

"Sie haben Ihre persönlichen Daten nicht für das öffentliche Adressverzeichnis freigegeben"

Haben solche Firmen irgendwelche speziellen Rechte mich per suche doch zu finden?

gruß

obus

Beliebteste Kommentare

Du solltest die Firma kontaktieren und - unter Verweis auf 34 Bundesdatenschutzgesetz erfragen, woher die die Mailadresse haben!

Entweder Anruf oder gleich förmlich:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie haben mir am xyz eine Kündigungsbestätigung an eine Emailadresse zugestellt, welche ich Ihnen nicht mitgeteilt habe.

1) Ich fordere Sie daher – unter Hinweis auf § 34 BDSG – auf, mir unentgeltlich Auskunft zu erteilen über die bei Ihnen über mich gespeicherten Daten, den Zweck der Speicherung, die Personen und Stellen, an die meine Daten regelmäßig übermittelt werden, sowie insbesondere die Herkunft und weitere Empfänger.

2) Gleichzeitig widerspreche ich der Nutzung und Übermittlung meiner Daten zum Zwecke der Werbung und der Markt- und Meinungsforschung.

MfG

9 Kommentare

Von der NSA natürlich.

jo nsa leider...

Du solltest die Firma kontaktieren und - unter Verweis auf 34 Bundesdatenschutzgesetz erfragen, woher die die Mailadresse haben!

Entweder Anruf oder gleich förmlich:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie haben mir am xyz eine Kündigungsbestätigung an eine Emailadresse zugestellt, welche ich Ihnen nicht mitgeteilt habe.

1) Ich fordere Sie daher – unter Hinweis auf § 34 BDSG – auf, mir unentgeltlich Auskunft zu erteilen über die bei Ihnen über mich gespeicherten Daten, den Zweck der Speicherung, die Personen und Stellen, an die meine Daten regelmäßig übermittelt werden, sowie insbesondere die Herkunft und weitere Empfänger.

2) Gleichzeitig widerspreche ich der Nutzung und Übermittlung meiner Daten zum Zwecke der Werbung und der Markt- und Meinungsforschung.

MfG

NSA schließe ich mal aus, da sie nicht mit deutschen Firmen zusamenarbeiten

In den Datenschutzhinweisen zur E-POST steht folgendes unter Punkt IV: 4. (2)

(2) Übermittlung von im Adressverzeichnis veröffentlichten E-POSTBRIEF Adressen an GeschäftskundenFalls der Nutzer der Veröffentlichung seiner personenbezogenen Daten im Adressverzeichnis im Rahmen dieser Datenschutzhinweise zugestimmt hat, darf die Deutsche Post AG die im Adressverzeichnis veröffentlichten personenbezogenen Daten des Nutzers wie nachfolgend geschildert auf Anfrage anderen Geschäftskunden übermitteln. Im Rahmen einer solchen Anfrage eines Geschäftskunden nennt dieser den Namen, die Wohnanschrift und ggf. andere zur eindeutigen Identifizierung erforderliche Attribute (z.B. Geburtsdatum) des Empfängers. Anhand dieser Angaben prüft die Deutsche Post AG durch Abgleich auch mit den nicht im Adressverzeichnis freigegebenen Bestandsdaten zunächst, ob dieser Empfänger E-POSTBRIEF Nutzer ist. Falls der Empfänger tatsächlich E-POSTBRIEF Nutzer ist, teilt die Deutsche Post AG die erbetene E-POSTBRIEF Adresse dann dem nachfragenden Geschäftskunden mit, damit dieser seine Nachricht als E-POSTBRIEF versenden kann. Dieses Verfahren soll den Geschäftskunden die arbeitsaufwändige Suche jedes einzelnen Empfängers im öffentlichen Adressverzeichnis ersparen. Dieses Verfahren umfasst nur die Übermittlung von E-POSTBRIEF Adressen, es erfolgt weder eine Mitteilung noch eine Korrektur von Wohnanschriften.



Da ich nicht zugestimmt habe, war dies wohl eine nicht erlaubte Übermittlung meiner Daten...

@ragnarock: Ich habe jetzt erst einmal ohne verweis auf §34 bei der Akademischen Arbeitsgemeinschaft nachgefragt. Wenn dies nichts bringt, ist es auf jedenfall eine gute Idee dies mit Hilfe von §34 in Erfahrung zu bringen, daran hatte ich gar nicht gedacht, danke dir

Vielleicht hat die Post den Brief digitalisiert und Dir zugeschickt (E-POSTSCAN)?

Absender ist aber die Akademische Arbeitsgemeinschaft, von daher würde ich den SCAN ausschließen.

Die Post hat sich in den AGB das Recht eingeräumt die Adressen auch dann zu nutzen, wenn sie nicht im Adressbuch veröffentlicht ist. Dazu gleicht sie die Empfängeradressen mit E-Post Adressen ab und schickst dann einen E-Post-Brief digital anstatt den Brief auszudrucken. Das kann man als Empfänger auch nicht verhindern oder verbieten.

Siehe oben

"Anhand dieser Angaben prüft die Deutsche Post AG durch Abgleich auch mit den nicht im Adressverzeichnis freigegebenen Bestandsdaten zunächst, ob dieser Empfänger E-POSTBRIEF Nutzer ist. Falls der Empfänger tatsächlich E-POSTBRIEF Nutzer ist, teilt die Deutsche Post AG die erbetene E-POSTBRIEF Adresse dann dem nachfragenden Geschäftskunden mit"

@ansch11: Fast.

Dein zitierter Satz bezieht sich hier nur auf den Fall, dass der Nutzer der Veröffentlichung zugestimmt hat.

Ich dachte zuerst auch wegen der Textphrase:

Abgleich auch mit den nicht im Adressverzeichnis freigegebenen Bestandsdaten



kann die Post hier trotzdem die e-Post-Adresse weiterleiten, ABER diese Phrase bezieht sich nur auf die Bestandsdaten, genauer auf das Durchsuchen dieser Daten. Das heißt, wenn ich der Veröffentlichung zustimme, kann ich immer noch bestimmen, dass nur Vorname, Name und E-Post-Adresse veröffentlicht werden. ABER die Post kann dann auch in den übrigen "Bestandsdaten" (sprich: Straße, Hausnummer, Wohnort, etc.) suchen...


Aber ansch11 hat trotzdem nicht unrecht, ich habe nämlich mittlerweile eine Antwort von der Deutschen Post erhalten mit einem Verweis auf den Abschnitt "5. Elektronische Erreichbarkeit" aus den AGB:

5(1) Damit möglichst viele registrierte Nutzer ihre Nachrichten auch elektronisch erhalten können, ist die Deutsche Post AG berechtigt, auf Wunsch des Versenders Nachrichten wahlweise elektronisch als E-POST oder klassisch an der Postanschrift zuzustellen, selbst wenn die Daten nicht im öffentlichen Adressverzeichnis freigegeben wurden und der Versender keine Kenntnis der E-POST Adresse des Empfängers hat. Dabei wird die E-POST Adresse anhand der vom Versender gemachten Angaben (Name, Postanschrift) ermittelt. Eine ausdrückliche Zustimmung des Empfängers zum Empfang der Nachricht in elektronischer Form ist nicht erforderlich.5(2) Der Versender wird im Anschluss über die Art der Zustellung (klassisch oder elektronisch) informiert. Die Mitteilung der E-POST Adresse an den Versender erfolgt bei Nichtfreigabe im öffentlichen Adressverzeichnis grundsätzlich nicht. Auch eventuelle Bestätigungen an den Versender enthalten die E-POSTBRIEF Adresse nicht.5(3) Die Deutsche Post AG ist jedoch berechtigt, in den Fällen, in denen der Erhalt der Nachricht bestritten wird, dem Versender die E-POST Adresse des Empfängers zum Nachweis der Zustellung mitzuteilen, obwohl kein Eintrag im öffentlichen Adressverzeichnis vorliegt.



Das heißt, hier hat mir die Post den Brief per E-Post zugesendet, ohne dem Versender die Adresse mitzuteilen.

Aber trotzdem finde ich es krass und werde mir überlegen, meine E-Post-Adresse sperren zu lassen.

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