[Zusammenfassung] Quellen und Tipps für hochwertige Anzüge, Hemden, Chinos etc.

Liebe myDealzer,

nachdem mich wiederholt User um Rat bezüglich Anzügen, Hemden und Co. gebeten haben, erstelle ich mal diesen Sammelthread, um meine Erfahrungen mit euch zu teilen.

Wichtig ist mir, dass es hier nicht um "Mode" geht, wie ihr sie in der GQ findet, also hautenge Hemden; Sakkos, die auf Gürtelhöhe enden und Sneaker mit 4cm Gummisohle. Im Fokus steht hier vielmehr die "klassische" Herrengarderobe. Zwischen diesen beiden Themenkomplexen besteht ein himmelweiter Unterschied; dass ich über ersteres nichts schreibe, liegt schlicht daran, dass ich damit nicht wirklich etwas anfangen kann.

Im ersten Post sammle und editiere ich fortlaufend Quellen und Hinweise. Ihr seid natürlich gerne zum Fragen und Diskutieren eingeladen.

Eine Zusammenfassung der vielen Tipps von @Dealerstealer findet ihr hier:

docs.google.com/doc…dit


Grüße

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Verfasser

Anzüge

Tipps:
- Farbe - Die Farbe schwarz ist die formellste aller Farben. Deshalb findet man sie in der klassischen Herrengarderobe nur bei Teilen wie dem Frack oder dem Smoking. Anlässe sind hochformelle Angelegenheiten wie Abendveranstaltungen (dazu dann der schwarze Smoking) oder Beerdigungen. Im normalen Tagesgeschäft hat die Farbe schwarz nichts verloren, auch wenn man in Deutschland viele Geschäftsleute in schwarzen Anzügen umherlaufen sieht. Wenn ihr zu einem sicheren „Allrounder“ greifen wollt, dann wählt blau (am besten navy) oder mittel- bis dunkelgrau.
- „cover your ass“ – das Sakko eines Anzugs sollte immer den Hintern bedecken, und sei er noch so groß.
- die Schultern müssen passen – Ärmellänge, Taillierung und Nackenfalten sind vom Änderungsschneider korrigierbar, die Schulterbreite ist es nicht. Wenn die nicht passt, könnt ihr mit dem Anzug nichts anfangen. Dass die Schultern zu groß sind, merkt man, wenn man sich mit der Schulter zuerst gegen eine Wand lehnt. Trifft die Sakkoschulter vor der natürlichen Schulter auf, dann gebt den Anzug zurück.
- Revers – ein breites Gesicht passt mit einem schmalen Revers oft nicht zusammen.
- Stoff – Die „Super“-Zahl allein sagt nicht alles. Achtet darauf, dass der Stoff keine Polyesterbeimischung enthält, wenn ihr darin nicht schwitzen wollt wie Schweine. Baumwolle und Leinen sind typische Sommerstoffe. Sie knittern leichter, sind aber wegen ihrer groben Struktur auch sehr luftdurchlässig.
- Knöpfe - Ein "Standard-"Anzug hat zum Schließen eine Reihe mit zwei Knöpfen. Tatsächlich wird aber nur der oberste Knopf geschlossen, der untere bleibt offen. Zu einem Sakko mit drei Knöpfen könnt ihr greifen, wenn ihr besonders groß seid. Der unterste Knopf wird hier nie geschlossen, in der Regel müsst ihr beide oberen schließen (Ausnahme: Das Revers "rollt" über das obere Knopfloch, dann habt ihr ein "getarntes" Zweiknopfsakko erwischt). Zweireiher stehen euch insbesondere dann, wenn ihr bei den Nutella-Deals fleißig zugeschlagen habt und etwas älter seid, ansonsten könntet ihr durchaus etwas seltsam angeschaut werden.
- Ärmellänge - Wenn die Ärmel länger sind als der Ansatz des Daumenknochens, dann sind sie zu lang. Wie viel kürzer sie sein dürfen, ist absolute Geschmacksfrage. Die Manschette des Hemdes darf aber gerne herausschauen - schon allein um zu zeigen, dass man trotz der Hitze nicht ins Kurzarm-Hemd-Fettnäpfchen getreten ist X).

Bezugsquellen:
- Suitsupply – der Geheimtipp, der wohl bald keiner mehr ist. Niederländisches Label mit hervorragendem Preis-/Leistungsverhältnis > Achtung: Ihr sollt in den Anzügen bitte, bitte nicht so aussehen wie die Models im Shop. Die tragen nämlich den Anzug mindestens (!) eine Größe zu klein, um das ganze "stylish" wirken zu lassen.
- Windsor Sartorial – im UVP deutlich teurer als Suitsupply, die Qualität ist vergleichbar.
- Bestsecret – beim Privatshoppingclub gibt es häufig qualitativ hochwertige Markenware etwa im Suitsupply-Preisniveau. Die genauen Marken dürfen hier nicht genannt werden.
Krawatten (27.05.2015)
- Material – Wenn ihr euch nicht sicher seid, greift zu Seide. Polyester ist auch hier tabu, es sei denn, ihr arbeitet bei einem Discounter und habt keine andere Wahl. Oder ihr braucht wegen den ständigen Steak- und Rotweinflecken was abwaschbares – dann seid ihr aber mit einem Lätzchen besser dran. Gerade im Sommer ist auch Baumwolle und Leinen möglich, im Winter auch Wolle oder Kaschmir. Denkt bei den ersten beiden wieder an die Knittergefahr. Mit Seide seid ihr auf der sicheren Seite. Noch ein Hinweis: Auch bei Seide gibt es fies glänzende Krawatten, die aussehen, als wären sie aus Polyester. Diese Teile gilt es natürlich zu vermeiden. Der Binder sollte allenfalls matt (!) schimmern und sich „trocken“ anfühlen. Neuerdings tauchen vermehrt Strickkrawatten aus Baumwolle mit geradem Ende (also ohne Dreiecksspitze) auf. Die sollten nur zu legeren Outfits getragen werden. Merke: Je grober die Struktur, desto legerer das Outfit.
- Knoten – Nehmt lieber einen Four-in-hand als einen (doppelten) Windsor. Letzerer sieht sehr nach bravem Schulbuben aus, dem der Papa noch den Knoten gebunden hat.
- Farbe – Auf der sicheren Seite seid ihr mit bordeaux, weil das sowohl zu grauen, als auch zu blauen Anzügen passt. Auch mit dunkelblau macht ihr wenig falsch, solltet das dann aber nicht zu blauen Anzügen kombinieren (entweder es beißt sich oder es sieht einfach langweilig aus). Schwarze Krawatten sind für Nicht-Bestatter genauso tabu wie schwarze Anzüge. Grau ist die formellste Farbe und wird daher oft auf Hochzeiten (als Bräutigam, nicht als Gast!) getragen. Greift am Anfang lieber zu dunkleren/mittleren Tönen, damit die Krawatte nicht leuchtend hervorsticht.
- Muster – einfarbig (uni) ist die sicherste, aber auch die langweiligste Variante. Wenn schon uni, dann am Besten mit einer Struktur, also z.B. Grenadine-Seide (einfach mal googlen. Schauen aus wie Strickkrawatten, sind aber gewebt). Kleine (!) Blümchen gehen immer, auch Diagonal-Streifen („Repp-Tie“) sind in Ordnung. Wer Mut beweisen will, kann auch zu Paisley-Mustern greifen, davon würde ich Anfängern aber eher abraten.
- Breite, gemessen an der dicksten Stelle – nicht weniger als 7cm und nicht mehr als 9cm. Wenn ihr ein schmales Gesicht habt, dann im unteren Bereich orientieren und umgekehrt.
- Länge – die Spitze sollte bis zur Gürtelschnalle reichen, das dünnere Ende sollte nicht zu sehen sein.
- Querbinder (=Fliege) statt Langbinder? – bitte nur zur Abendveranstaltung (black tie/ white tie), dann aber auch zum Smoking oder Frack. Ansonsten kann man, wenn man auf dem Land fröhlich in Tweed herumhüpft, selbstverständlich Fliegen aller Art ausprobieren. Im normalen Tagesgeschäft werden die Teile aber (m.E. zu Recht) als eher skurril empfunden.
- Einstecktuch – Vorsicht: Ein Einstecktuch gehört zwar eigentlich zum Anzug dazu, gerade in Deutschland werdet ihr aber schnell argwöhnisch beäugt, wenn ihr damit herumlauft. Als Anfänger also bitte allenfalls zum schlicht-weißen Leinen-Einstecktuch greifen (Faltung: „TV-Fold“). Mutige nehmen Seiden-Einstecktücher, die aber nicht matchy-matchy mit der Krawatte sein dürfen, sondern allenfalls eine Farbe der Krawatte aufgreifen dürfen (deshalb sind die Einstecktücher, die ihr etwa bei TKMaxx findet, oft komplett bunt gemustert). Beispiel: Krawatte ist bordeauxfarben > dann darf das Einstecktuch hellblau, mit bordeauxfarbenen Punkten/Blümchen/ etc. sein. So ein farbiges Einstecktuch wird dann in die Brusttasche „gestopft“, nicht ordentlich gefaltet.

Bezugsquellen:
- TK Maxx – Wer einen TK Maxx in der Nähe hat, sollte regelmäßig die Krawattenbestände dort checken. Häufig findet ihr dort unter den 90% mit limettenfarbenen Augenkrebs-Karomuster auch noch die ein oder andere ordentliche Krawatte. Häufig zu findende Marken mit anständiger Qualität: Blick (Schweizer Label, oft aber mit (zu) schmaler Breite), Altea (italienisches Label).
- Ebay – es lohnt sich durchaus, hier nach den „großen“ Krawatten-Herstellern Ausschau zu halten: Drakes, Capelli, Marinella. Indem man statt fünf Krawatten für 15 Euro eine für 75 Euro kauft, ist man oft besser beraten. Man muss wirklich nicht so viele Krawatten wie Unterhosen besitzen.

Polos (10.06.2015):

- Zur Passform von Polo T-Shirts kann man kaum etwas allgemein Gültiges sagen. Die einen tragen sie lieber weit, so dass die Schultern deutlich über der natürlichen Schultern liegen („Golf“-artig), andere wollen, dass sie wie Langarmhemden sitzen (also Schulterkante auf Schulterkante, eher „Tennis“-artig). Dann gibt es Leute, die die Shirts sehr weit tragen, andere suchen eher den schmalen, körperbetonten Schnitt. Anders als bei Anzügen gibt es hier also keine klaren Regeln: Tragt sie so, wie es euch gefällt.

- ABER: Achtet auf eine gute Stoffwahl. Der Stoff sollte matt, fest und griffig sein, Pique-Baumwolle (am Besten in Pima-Qualität) ist die richtige Wahl. Polyesterbeimischungen sind wie immer zu vermeiden – schließlich wollt ihr nicht aussehen wie ein Taucher im Neoprenanzug.

Bezugsquellen:
- Lands End
- Uniqlo
- Bestsecret (nutzt die Lupenfunktion, um euch den Stoff vorher genau anzuschauen!)

Hemden (Teil 1: Anzughemden, 05.07.2015): Siehe Beitrag im Thread.
Hemden (Teil 2: Hemden ohne Sakko/Krawatte, 01.08.2015): Siehe Beitrag im Thread.
Chinos (08.08.2015): Siehe Beitrag im Thread
Schuhe (10.10.2015): Siehe Beitrag im Thread.






Verfasser

Thema heute: Schuhpflege, Teil 1 (21.4.2016)

Viele haben ja schon darum gebeten, dass ich mal etwas zum Thema Schuhe pflegen schreibe. Tatsächlich bin ich in dieser Hinsicht schon lange auf der Suche nach der ultimativen Lösung, habe diese allerdings noch nicht gefunden. Gern kann ich euch aber meinen aktuellen Stand mitteilen und ihr schaut mal, was ihr damit anfangen könnt :).

Grundsätzlich muss das Thema so anfangen, wie viele andere in diesem Thread auch, nämlich mit der Materialfrage: Zum einen muss man beachten, welches Leder der Schuh hat, zum anderen, welches Pflegeprodukt man in der Hand hält.

Rauleder wird grundsätzlich anders gepflegt als Glattleder, nämlich mit einer Kreppbürste (bei stärkerer Verschmutzung auch mal eine Messingbürste, die allerdings deutlich aggressiver an den kleinen Fasern zieht) und Imprägnier-/Farbauffrischungsspray. Jegliche Arten von Reinigungsmilch/-lotion, Schuhcreme, Schuhwachs etc. sind zu vermeiden, weil das darin enthaltene Öl Flecken auf den Haaren erzeugt (nicht anders, als wenn ihr euch selbst Fett in die Haare schmiert :p). Eine gründliche Vorreinigung mit Wasser ist möglich, allerdings sollte man beachten, dass der pH-Wert des Leders ein anderer ist als der des Wassers (saurer, deshalb benutzen einige Spezialisten auch Regenwasser), so dass ihr dem Schuh nicht unbedingt etwas gutes tut, wenn ihr ihn abspritzt (ich weiß, nach einer langen Nacht im Club hat man manchmal keine andere Wahl). Dagegen darf bei der Reinigung auf keinen Fall Lederseife benutzt werden - die trocknet euren Schuh aus und ihr habt keine Möglichkeit mehr, diese Feuchtigkeit auch wieder zuzuführen.
Da ihr anders als bei Glattlederschuhen kein Wachs benutzen könnt, müsst ihr die Wasserfestigkeit durch ein Imprägnierspray hinbekommen. Dieses hat den Effekt, dass die Oberfläche "glatter" wird und Tropfen dadurch abperlen.

Bei der Auswahl der Produkte seid ihr recht frei: Gute Bürsten findet ihr eigentlich bei jedem höherwertigen Schuster (ansonsten bestellen bei thegoodthings, Langer&Messmer, Shoepassion und Co.), farbloses Imprägnierspray gibt es in der Drogerie (ich selbst nehme immer schon ein Nano-Spray, weiß aber nicht, ob das Sinn macht) und farbauffrischende Sprays z.B. von Saphir oder Burgol (die beiden "Größen" auf dem Schuhpflegeproduktmarkt).

So viel dazu, der nächste Beitrag behandelt dann Glattlederschuhe :).

Beathoven3. November

Hallo Zusammen, ich habe diesen Thread gestern mit Begeisterung das erste Mal gelesen und es zum Anlass genommen, mich wieder etwas mehr mit Kleidung auseinander zusetzen. Den aktuellen CT Deal habe ich mal zum Anlass genommen meine schwarzen Rose Hemden zu benchmarken und bei SuSu werde ich mal bestellen oder in den belgischen Shop fahren um Roy Robsson und Strellson zu challengen. Mit Schuhen habe ich mich im letzten Jahr beschäftigt und mit Shoepassion und Langer&Messmer in Mannheim gute Erfahrungen gesammelt.Für diesen Winter möchte ich mir einen schönen dunkelblauen Mantel zulegen, 400 Euro sollten das oberste Limit sein. Habe mir die Mäntel bei SuSu online angesehen und war recht angetan. [Bild] Hat jemand noch gute Bezugsquellen für Mäntel?Ich hoffe, dass war jetzt noch kein Thema in den voran gegangenen 42 Seiten...



Du benchmarkst deine Hemden und challengest Roy Robson und Strellson? Oh Gott. Gibt es wirklich Leute, die so reden?

Verfasser

Welche Schuhe brauche ich? – Hier lautet meine Antwort wie bei den Anzügen: Es kommt auf das Einsatzgebiet an. Seid ihr in einer konservativen Branche unterwegs und müsst fünf oder gar sechs Tage die Woche im dunkelblauen/grauen Anzug zur Arbeit, dann solltet ihr mindestens zwei Paar schwarze (oder oxblood-farbene) Cap-Toe-Oxfords besitzen (bei häufigen Außeneinsätzen gern auch mit Gummischutzsohle). Denn auch ein guter Schuh muss sich erholen können: Gönnt euren guten Schuhen mindestens einen Tag Pause zwischen den Tragetagen, ansonsten zerstören Belastung, Schweiß und Schmutz schnell auch das beste Leder. Dagegen seid ihr in „lockereren“ Jobs auch gut mit einem braunen quarter-brogue Oxford oder Derby (egal ob Glatt- oder Rauleder) gut angezogen, in der Freizeit ist braun ohnehin die richtige Wahl (gerne auch hellere Töne – da einfach nach Geschmack wählen); auch die rustikaleren Varianten wie Norweger oder Longwing gehören in diese Kategorie. Würde ich also eine allround-Komplettausstattung für den Anfang zusammenstellen, dann würde ich sagen: 1. Cap-Toe Oxford schwarz glatt, 2. Quarter Brogue Oxford oxblood glatt, 3. Norweger mittelbraun Rauleder.

Bezugsquellen:

Schuhmarken gibt es wie Sand am Meer. Im Folgenden findet ihr ein paar Marken, die ich bereits getestet habe – gut möglich, dass es (gerade in Spanien) einige gibt, die ich noch nicht kenne, die aber dennoch gute Schuhe herstellen.


„Billig“-Klasse
(ca. 100-150 Euro):

Immer wieder stößt man – auch bei Mydealz – auf Gordon & Bros. Der Hersteller verkauft Restgrößen auch günstig über ebay. Die Qualität ist meiner Meinung nach so, wie man es bei billigen rahmengenähten erwarten kann: Besser als viele geklebte (allein aufgrund der Machart, die ja ein Korkfußbett erzwingt), aber in Sachen Leder und Verarbeitung sowie Leistenform (m.E. sehr grobschlächtig) nicht besonders beeindruckend.


Einsteiger-/Mittelklasse
(150-300 Euro):

Hier sind zunächst die deutschen Marken Langer&Messmer aus Heidelberg sowie Oliver Grey aus Hamburg zu nennen. Erstere lässt die Schuhe nach eigenem Konzept in Italien fertigen; hier findet man eine große Auswahl an Leisten kombiniert mit gutem Leder und ordentlicher Verarbeitung. Leider ist nur selten etwas für schmale Füße dabei; die meisten Leisten sind eher für einen „Normalfuß“/ breiten Fuß ausgelegt. Zweimal im Jahr gibt es einen Sale, bei dem ca. 30% auf die meisten Modelle im Onlineshop sowie im Ladengeschäft gewährt werden – was durchaus interessante Preise ergibt. Übrigens: Die Schuhe von L&M fallen eher groß aus; ich bestelle dort immer ½-1 Größe kleiner. Oliver Grey ist quasi die norddeutsche Variante: Auch die beiden Hamburger Läden bieten ein ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis an; mit den Leisten konnte ich mich persönlich aber nicht so recht anfreunden. Beide Läden bieten übrigens nicht nur die eigenen Schuhe an, sondern auch (überwiegend) Fremdfabrikate, wie zum Beispiel…

… die „großen Ausländer“: Scarosso (Italien), Shoepassion (Spanien), Meermin (Spanien), Prime Shoes (Italien, Untermarke: Hamlet), Loake (England), Cordwainer (Spanien). Mit all diesen Marken habe ich schon gute Erfahrungen gemacht – viele davon lassen sich auch regelmäßig bei Bestsecret finden. Dennoch gilt auch hier: Wenn ihr keine hohe Retourenquote riskieren wollt, probiert am Besten den entsprechenden Leisten mal im Schuhgeschäft aus. Die Größe allein ist da wenig aussagekräftig (zumal das englische und das deutsche Größensystem ja erheblich voneinander abweicht und auch von Hersteller zu Hersteller variiert). Meermin ist eine Art „Geheimtipp“ in der Szene: Die Spanier sind verhältnismäßig günstig, allerdings haben sie keine Filiale hier in Deutschland, so dass man sich die entsprechenden Schuhe aus Spanien schicken lassen muss. Neben der „normalen“ Produktpallette gibt es auch etwas, dass sich „MTO“ (Made to Order) nennt: Die Modelle werden auf der Seite „beworben“ und erst produziert, wenn sich genug Zusagen/Bestellungen finden. Mein Tipp: Greift beim „Museum Calf“ zu und lasst besser die Finger vom – qualitativ nicht sehr überzeugenden – Rauleder. Der „Vorteil“ bei den spanischen Schuhmachern ist der oft etwas filigranere, schmalere Schnitt gegenüber etwa den Engländern oder Ungarn. So sind z.B. Loake Schuhe oftmals etwas klobiger/klassischer geschnitten. Wenn ihr hier zugreifen wollt, dann am Besten bei der „Loake 1880“-Linie, deren Qualität doch noch einmal deutlich über den „normalen“ Loake-Modellen liegt.

Oberklasse (> 300 Euro):

Wenn ihr euch „richtig etwas gönnen“ wollt, schaut, ob ihr bei Lazlo Vass (Ungarn) oder Allen Edmonds (US) fündig werdet. Ich persönlich bin nicht bereit, derartige Summen für ein einziges Paar Schuhe auszugeben, muss aber zugeben, dass die Leisten teilweise schon beeindruckend sind und auch Lederqualität und Verarbeitung faszinierend sind.


So, das war es dann auch schon – schön dass ihr bis hierhin durchgehalten habt! Demnächst wird es wohl auch noch einen Beitrag zum (sehr wichtigen) Thema Schuhpflege geben.

Viele Grüße
D.

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Verfasser

Anzüge

Tipps:
- Farbe - Die Farbe schwarz ist die formellste aller Farben. Deshalb findet man sie in der klassischen Herrengarderobe nur bei Teilen wie dem Frack oder dem Smoking. Anlässe sind hochformelle Angelegenheiten wie Abendveranstaltungen (dazu dann der schwarze Smoking) oder Beerdigungen. Im normalen Tagesgeschäft hat die Farbe schwarz nichts verloren, auch wenn man in Deutschland viele Geschäftsleute in schwarzen Anzügen umherlaufen sieht. Wenn ihr zu einem sicheren „Allrounder“ greifen wollt, dann wählt blau (am besten navy) oder mittel- bis dunkelgrau.
- „cover your ass“ – das Sakko eines Anzugs sollte immer den Hintern bedecken, und sei er noch so groß.
- die Schultern müssen passen – Ärmellänge, Taillierung und Nackenfalten sind vom Änderungsschneider korrigierbar, die Schulterbreite ist es nicht. Wenn die nicht passt, könnt ihr mit dem Anzug nichts anfangen. Dass die Schultern zu groß sind, merkt man, wenn man sich mit der Schulter zuerst gegen eine Wand lehnt. Trifft die Sakkoschulter vor der natürlichen Schulter auf, dann gebt den Anzug zurück.
- Revers – ein breites Gesicht passt mit einem schmalen Revers oft nicht zusammen.
- Stoff – Die „Super“-Zahl allein sagt nicht alles. Achtet darauf, dass der Stoff keine Polyesterbeimischung enthält, wenn ihr darin nicht schwitzen wollt wie Schweine. Baumwolle und Leinen sind typische Sommerstoffe. Sie knittern leichter, sind aber wegen ihrer groben Struktur auch sehr luftdurchlässig.
- Knöpfe - Ein "Standard-"Anzug hat zum Schließen eine Reihe mit zwei Knöpfen. Tatsächlich wird aber nur der oberste Knopf geschlossen, der untere bleibt offen. Zu einem Sakko mit drei Knöpfen könnt ihr greifen, wenn ihr besonders groß seid. Der unterste Knopf wird hier nie geschlossen, in der Regel müsst ihr beide oberen schließen (Ausnahme: Das Revers "rollt" über das obere Knopfloch, dann habt ihr ein "getarntes" Zweiknopfsakko erwischt). Zweireiher stehen euch insbesondere dann, wenn ihr bei den Nutella-Deals fleißig zugeschlagen habt und etwas älter seid, ansonsten könntet ihr durchaus etwas seltsam angeschaut werden.
- Ärmellänge - Wenn die Ärmel länger sind als der Ansatz des Daumenknochens, dann sind sie zu lang. Wie viel kürzer sie sein dürfen, ist absolute Geschmacksfrage. Die Manschette des Hemdes darf aber gerne herausschauen - schon allein um zu zeigen, dass man trotz der Hitze nicht ins Kurzarm-Hemd-Fettnäpfchen getreten ist X).

Bezugsquellen:
- Suitsupply – der Geheimtipp, der wohl bald keiner mehr ist. Niederländisches Label mit hervorragendem Preis-/Leistungsverhältnis > Achtung: Ihr sollt in den Anzügen bitte, bitte nicht so aussehen wie die Models im Shop. Die tragen nämlich den Anzug mindestens (!) eine Größe zu klein, um das ganze "stylish" wirken zu lassen.
- Windsor Sartorial – im UVP deutlich teurer als Suitsupply, die Qualität ist vergleichbar.
- Bestsecret – beim Privatshoppingclub gibt es häufig qualitativ hochwertige Markenware etwa im Suitsupply-Preisniveau. Die genauen Marken dürfen hier nicht genannt werden.
Krawatten (27.05.2015)
- Material – Wenn ihr euch nicht sicher seid, greift zu Seide. Polyester ist auch hier tabu, es sei denn, ihr arbeitet bei einem Discounter und habt keine andere Wahl. Oder ihr braucht wegen den ständigen Steak- und Rotweinflecken was abwaschbares – dann seid ihr aber mit einem Lätzchen besser dran. Gerade im Sommer ist auch Baumwolle und Leinen möglich, im Winter auch Wolle oder Kaschmir. Denkt bei den ersten beiden wieder an die Knittergefahr. Mit Seide seid ihr auf der sicheren Seite. Noch ein Hinweis: Auch bei Seide gibt es fies glänzende Krawatten, die aussehen, als wären sie aus Polyester. Diese Teile gilt es natürlich zu vermeiden. Der Binder sollte allenfalls matt (!) schimmern und sich „trocken“ anfühlen. Neuerdings tauchen vermehrt Strickkrawatten aus Baumwolle mit geradem Ende (also ohne Dreiecksspitze) auf. Die sollten nur zu legeren Outfits getragen werden. Merke: Je grober die Struktur, desto legerer das Outfit.
- Knoten – Nehmt lieber einen Four-in-hand als einen (doppelten) Windsor. Letzerer sieht sehr nach bravem Schulbuben aus, dem der Papa noch den Knoten gebunden hat.
- Farbe – Auf der sicheren Seite seid ihr mit bordeaux, weil das sowohl zu grauen, als auch zu blauen Anzügen passt. Auch mit dunkelblau macht ihr wenig falsch, solltet das dann aber nicht zu blauen Anzügen kombinieren (entweder es beißt sich oder es sieht einfach langweilig aus). Schwarze Krawatten sind für Nicht-Bestatter genauso tabu wie schwarze Anzüge. Grau ist die formellste Farbe und wird daher oft auf Hochzeiten (als Bräutigam, nicht als Gast!) getragen. Greift am Anfang lieber zu dunkleren/mittleren Tönen, damit die Krawatte nicht leuchtend hervorsticht.
- Muster – einfarbig (uni) ist die sicherste, aber auch die langweiligste Variante. Wenn schon uni, dann am Besten mit einer Struktur, also z.B. Grenadine-Seide (einfach mal googlen. Schauen aus wie Strickkrawatten, sind aber gewebt). Kleine (!) Blümchen gehen immer, auch Diagonal-Streifen („Repp-Tie“) sind in Ordnung. Wer Mut beweisen will, kann auch zu Paisley-Mustern greifen, davon würde ich Anfängern aber eher abraten.
- Breite, gemessen an der dicksten Stelle – nicht weniger als 7cm und nicht mehr als 9cm. Wenn ihr ein schmales Gesicht habt, dann im unteren Bereich orientieren und umgekehrt.
- Länge – die Spitze sollte bis zur Gürtelschnalle reichen, das dünnere Ende sollte nicht zu sehen sein.
- Querbinder (=Fliege) statt Langbinder? – bitte nur zur Abendveranstaltung (black tie/ white tie), dann aber auch zum Smoking oder Frack. Ansonsten kann man, wenn man auf dem Land fröhlich in Tweed herumhüpft, selbstverständlich Fliegen aller Art ausprobieren. Im normalen Tagesgeschäft werden die Teile aber (m.E. zu Recht) als eher skurril empfunden.
- Einstecktuch – Vorsicht: Ein Einstecktuch gehört zwar eigentlich zum Anzug dazu, gerade in Deutschland werdet ihr aber schnell argwöhnisch beäugt, wenn ihr damit herumlauft. Als Anfänger also bitte allenfalls zum schlicht-weißen Leinen-Einstecktuch greifen (Faltung: „TV-Fold“). Mutige nehmen Seiden-Einstecktücher, die aber nicht matchy-matchy mit der Krawatte sein dürfen, sondern allenfalls eine Farbe der Krawatte aufgreifen dürfen (deshalb sind die Einstecktücher, die ihr etwa bei TKMaxx findet, oft komplett bunt gemustert). Beispiel: Krawatte ist bordeauxfarben > dann darf das Einstecktuch hellblau, mit bordeauxfarbenen Punkten/Blümchen/ etc. sein. So ein farbiges Einstecktuch wird dann in die Brusttasche „gestopft“, nicht ordentlich gefaltet.

Bezugsquellen:
- TK Maxx – Wer einen TK Maxx in der Nähe hat, sollte regelmäßig die Krawattenbestände dort checken. Häufig findet ihr dort unter den 90% mit limettenfarbenen Augenkrebs-Karomuster auch noch die ein oder andere ordentliche Krawatte. Häufig zu findende Marken mit anständiger Qualität: Blick (Schweizer Label, oft aber mit (zu) schmaler Breite), Altea (italienisches Label).
- Ebay – es lohnt sich durchaus, hier nach den „großen“ Krawatten-Herstellern Ausschau zu halten: Drakes, Capelli, Marinella. Indem man statt fünf Krawatten für 15 Euro eine für 75 Euro kauft, ist man oft besser beraten. Man muss wirklich nicht so viele Krawatten wie Unterhosen besitzen.

Polos (10.06.2015):

- Zur Passform von Polo T-Shirts kann man kaum etwas allgemein Gültiges sagen. Die einen tragen sie lieber weit, so dass die Schultern deutlich über der natürlichen Schultern liegen („Golf“-artig), andere wollen, dass sie wie Langarmhemden sitzen (also Schulterkante auf Schulterkante, eher „Tennis“-artig). Dann gibt es Leute, die die Shirts sehr weit tragen, andere suchen eher den schmalen, körperbetonten Schnitt. Anders als bei Anzügen gibt es hier also keine klaren Regeln: Tragt sie so, wie es euch gefällt.

- ABER: Achtet auf eine gute Stoffwahl. Der Stoff sollte matt, fest und griffig sein, Pique-Baumwolle (am Besten in Pima-Qualität) ist die richtige Wahl. Polyesterbeimischungen sind wie immer zu vermeiden – schließlich wollt ihr nicht aussehen wie ein Taucher im Neoprenanzug.

Bezugsquellen:
- Lands End
- Uniqlo
- Bestsecret (nutzt die Lupenfunktion, um euch den Stoff vorher genau anzuschauen!)

Hemden (Teil 1: Anzughemden, 05.07.2015): Siehe Beitrag im Thread.
Hemden (Teil 2: Hemden ohne Sakko/Krawatte, 01.08.2015): Siehe Beitrag im Thread.
Chinos (08.08.2015): Siehe Beitrag im Thread
Schuhe (10.10.2015): Siehe Beitrag im Thread.






Das merk ich mir und folge dem Thread

Trendige Männer verbinden GQ Mode mit klassischen Elementen

Anzüge trage ich neben Suitsupply sehr viel Roy Robson. Da stimmt das Preis-Leistungsverhältnis auch immer sehr gut und Hugo Boss, weil die meiner Figur sehr gut passen. Was zB. gar nicht geht sind Joop Anzüge...die haben einen extrem schlechten und schmalen Schnitt.

Admin

Netter Thread. Bin ja mal gespannt. Ich bin Gott sei Dank (ist natürlich Geschmackssache) immer noch ohne Anzug ausgekommen (außer einer von Zara für ne Hochzeit ^^).

Joop sind wirklich superschmal, das stimmt. TH ebenso. Digel ist für mich der hiddenchamp.

Merk

Rio Dioro

Joop sind wirklich superschmal, das stimmt. TH ebenso. Digel ist für mich der hiddenchamp.


Digel hat aber mehr verschiedene Modelle (Schnitte) als Joop! und TH zusammen. Insbesondere sind da leider viele Modelle aus Mischgeweben. Insofern müsstest Du Deine Aussage schon präzisieren.

wie machst du das mit der passenden Größe? bestellst du immer drei Größen zur Anprobe?

Verfasser

cinnamon

wie machst du das mit der passenden Größe? bestellst du immer drei Größen zur Anprobe?



Bei Suitsupply war ich einige Male in den Läden und kenne daher die Schnitte und Größen, die mir passen. Online muss ich also nur noch Stoff und Farbe aussuchen. Wenn du noch nie im Laden warst, würde ich tatsächlich einfach mal eine ganze Ladung kommen lassen (die schicken per UPS) und mich durchprobieren. Der Versand und Rückversand ist kostenlos (und bleibt es hoffentlich auch dann, wenn nun die Mydealzer die Retourenquote in die Höhe treiben ;)).

Wenn ich bei Bestsecret Anzüge oder Sakkos bestelle, dann in der Regel nur von Marken, die ich bereits kenne/besitze und deren Schnitt ich daher einschätzen kann. Die Größenangaben bei BS sind in der Regel auch recht zuverlässig; da aber nur die Maße zu einer einzelnen Größe angegeben sind, ist das oft ein Glücksspiel. Man sollte auch bedenken, dass bei zu hoher Retourenquote bei BS offenbar auch schnell Schluss sein kann.

gibts ne regel oder ähnlich zu der frage krawatte oder fliege?

Verfasser

annau

gibts ne regel oder ähnlich zu der frage krawatte oder fliege?



Kommt noch :).

annau

gibts ne regel oder ähnlich zu der frage krawatte oder fliege?


bist ein schatz :-* umd vergiss cäppies und sonnenbrillen nicht =P

Suche einen schwarzen Anzug!
Wo finde ist gute im Preisbereich 300-500 Euro mit hoher Stoffqualität
(Baumwolle) so wie einer "Ersatzhose"? Ist auch interessant, wenn
jemand einen "hochwertigen"Anzug trägt, sieht man(n) das sofort am
Design/Stoff des Anzuges (so was suche ich auch - egal wenn ich
etwas mehr ausgeben muss).

Gruß
R.

Richtig gut. Meine Hosengröße ist jedoch eine Größe kleiner als meine Sakko-Größe. Weißt du, ob man da variieren kann?

Bohlaa

Richtig gut. Meine Hosengröße ist jedoch eine Größe kleiner als meine Sakko-Größe. Weißt du, ob man da variieren kann?



Was meinst du? Dafür hat jeder Hersteller sogenannte Baukastenanzüge im Angebot. Sind halt alle recht schlicht vom Stil her, dafür kannst du das 56er Sakko mit der 52er Hose mischen zum gleichen Preis.

Verfasser

Bohlaa

Richtig gut. Meine Hosengröße ist jedoch eine Größe kleiner als meine Sakko-Größe. Weißt du, ob man da variieren kann?



Wie "ibex" schon gesagt hat: Dafür gibt es grundsätzlich Baukastensysteme. Bei Suitsupply gibt es das nicht wirklich; du müsstest da schon die (kleinste) MTM (="Made to Measure")-Linie (blue line tailoring) in den Shops wählen. Dort kannst du dann innerhalb der blauen Linie (=günstigste Linie) puzzeln, zahlst aber eben mehr als für den "normalen" blue line - Anzug im Online-Shop.

Bei der Hose geht es allerdings oft nur darum, dass Bund und Hintern zu weit oder die Hosenbeine zu lang sind. Das kann jeder einigermaßen fähige Änderungsschneider für wenig Geld erledigen. Anzughosen sind anders als Jeans darauf angelegt, sich leicht ändern zu lassen. Wenn du sowieso in den SuSu-Stores bist, können die das auch machen mit ihrem "in House-Schneider", der preislich ziemlich attraktiv und qualitativ okay ist.

Verfasser

Kleine Ankündigung: Heute gibt es einen kleinen Beitrag zu Krawatten. Wenn ihr Fragen habt, könnt ihr die hier schonmal stellen, ich werde sie dann - im Rahmen des Möglichen - aufgreifen (_;).

merk

Schöner Thread, so ganz Kiddiefrei. Hat man bei MD dieser Tage ja auch nicht mehr so oft. ;-)
Ich mag die Sachen von Baldessarini und Marc O'Polo ganz gern. Anzüge für junge Menschen sollen sich wohl auch bei Anson's gut kaufen lassen, dort war ich bisher mangels Zeit aber noch nicht. Evtl. hat da ja jemand anderes schon Erfahrungen sammeln können?

Erstmal danke für die Zusammenfassung - wirklich klasse!

Bzgl. Suitsupply:
Hab auch auf Anraten von Dealerstealer mir dort ein Anzug bestellt. Was erstaunlich gut funktioniert ist der Größenassistent.
Man vermisst sich und gibt die Daten ein - bei mir hat das Sakko zu 100% perfekt gepasst und nur die Hose musste ein wenig gekürzt werden!
Die Qualität des Anzugs ist besser als die von Strellson!

Bzgl. Krawatten:
Stoffart (wobei eigentlich nur Seide geht;-)
Farbe Anzug - Krawatte (hier sollte es harmonieren)

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